
Relegation zur Landesliga
Wiesbadener Kurier
SG Dietzhölztal – FSV Winkel 2:2 (1:2).– „Alle sind hier am Ende. Wir sind völlig fertig. Die Landesliga war mein Traum“, rang FSV-Spielausschuss-Chef Norbert Kunz nach Worten. Dabei hatte Winkel auf dem ungewohnten Kunstrasen lange Zeit die besseren Karten gehabt. Nach einem Eckstoß von Munyaneza köpfte Lambri das 0:1, Sohns gelang auf Vorarbeit von Hembes gar das 0:2, ehe die Gastgeber kurz vor dem Wechsel auf 1:2 herankamen. Auf dem während der Pause kräftig gewässerten Synthetik-Belag schaffte Dietzhölztal den Ausgleich (56.). Winkel steckte jedoch nicht auf, vergab aber wie schon beim 0:0 gegen Alsfeld beste Möglichkeiten. Pech kam hinzu, als Koch in der 89. Minute nur die Lattenoberkante traf.
Wiesbadener Tagblatt
SG Dietzhölztal – FSV Winkel 2:2 (1:2). Katerstimmung in Winkel. „Wir haben den Aufstieg verschenkt. Das ist sehr bitter für uns“, war FSV-Coach Werner Orf todunglücklich. Die Rheingauer dominierten vor 450 Zuschauern den ersten Durchgang. Orf: „Wir haben Diethölztal richtig auseinander genommen.“ Lambri (22.) und Sohns (27.) stellten für die Gäste die Weichen auf Sieg, ehe kurz vor dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer fiel. „Für meine Spieler war das ein schwerer Schlag. Danach waren sie wie gelähmt. Sie haben während der Pause in der Kabine gesessen, als ob alles schon verloren wäre“, versuchte Werner Orf ruhig auf seine Schützlinge einzureden. In Hälfte zwei war es dann tatsächlich mit der Winkeler Herrlichkeit aus und vorbei. Nach dem Ausgleichstreffer in der 55. Minute blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Einzige Ausnahme bildete Kochs Weitschuss (89.), der die Oberkante der Latte streifte. Hätte sein Geschoss gesessen, wäre der Jubel an der Vollradser Allee riesengroß gewesen. „Stattdessen haben wir den Frust weggetrunken“, baute Orf auch in der Stunde der Niederlage auf mannschaftliche Geschlossenheit.
Dill - Zeitung
SG Dietzhölztal - FSV Winkel 2:2 (1:2)
Nach 0:2 noch 2:2: Dietrich-Elf mit Kraftakt zurück in die Landesliga
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Gegen die übernervösen und in der Defensive zunächst ungeordneten Hausherren hätte Winkels Top-Torjäger Spiridon Nakas bereits nach 40 Sekunden den Führungstreffer markieren können, doch der Grieche scheiterte nach Vorarbeit von Claudio Lambri aus vier Metern am gut reagierenden Holger Jachzek.
Lambri selbst hatte drei Minuten später die zweite dicke Chance für den FSV, der in den ersten halben Stunde alle Freiheiten auf dem Kunstrasen genoss und in der 23. Minute daraus erstmals Kapital schlug. Einen Freistoß von Frank Mack beförderte Claudio Lambri als "Bogenlampe" mit Hilfe eines Dietzhölztaler Verteidigers per Kopf zur Gästeführung ins Netz. Zwar hätte zwei Minuten später Mario Zierer aus knapp 18 Metern beinahe den Ausgleich markiert, doch jubeln durfte danach erneut Winkel. Wieder kam das Leder über die rechte Dietzhölztaler Abwehrseite in die Mitte gesegelt, wo sich Libero Christof Nickel verschätzte und FSV-Stürmer Pascal Sohns mit dem 2:0 "Danke" sagte.
"Wir haben sie wohl unterschätzt, die Ordnung fehlte und außerdem hatten einige auch die Hose voll", konstatierte SG-Coach Wolfgang Dietrich nach Spielschluss im Rückblick auf die Anfangsphase. Dietzhölztal kam danach jedoch besser ins Spiel. Der Trainer stellte in der Abwehr nun Bertold Dintelmann gegen den unbequemen Spiridon Akas, der zwar nie ganz auszuschalten war, bis auf einen Freistoß (42.) aber kaum echte Chancen besaß.
Dagegen kam die SG nun ihrerseits zu Torgelegenheiten. An beinahe allen gefährlichen Aktionen beteiligt: Steffen Schmitt. Was der Youngster auch anstellte, es hatte Hand und Fuß und sorgte in regelmäßigen Abständen für Gefahr - so etwa sein Lattenkopfball (30.) oder ein Fernschuss in der 41. Minute. Klar, dass von ihm auch die Flanke zum 1:2 ausging, die in der 45. Minute Mario Zierer erreichte, dem per Flachschuss noch vor der Pause der Anschluss gelang.
Nach dem Wechsel wollten es die Hausherren wissen. Scheiterte direkt nach Wiederanpfiff Hansi Engel nach schöner Vorarbeit von Steffen Schmitt noch aus 18 Metern an Torwart Söhn, so bereitete in der 53. Minute der immer stärker werdende Hartmut Kampherbeek den Ausgleich mustergültig vor. Auf der rechten Außenbahn hatte er sich durchgesetzt und in der Mitte Mirko Hudel bedient, der aus elf Metern das 2:2 markierte.
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Danach spielte sich die insgesamt gute Partie vornehmlich im Mittelfeld ab, sieht man von Steffen Schmitts Solo in der 65. Minute ab, als er die ganze FSV-Abwehr ausspielte, aus spitzem Winkel aber an Thorsten Söhn scheiterte. Große Aufregung dann nochmals in den Schlussminuten: Zunächst zielte SG-Sturmführer Mario Zierer aus fünf Metern völlig freistehend über den Kasten und er hätte wohl sicher eine unruhige Nacht verbracht, wenn auf der Gegenseite nicht Holger Koch nach einem Fehler von Holger Jachzek aus 18 Metern das leere Tor verfehlt hätte.
So jedoch blieb es bis zum Schlusspfiff des sicheren Unparteiischen Valentin beim insgesamt verdienten Remis, das Dietzhölztal die Tür zur Landesliga öffnete. "Wir waren so nah dran", haderte nach Spielende Winkels Pascal Sohns mit dem Schicksal. Auf der anderen Seite bestimmten die La-Ola-Wellen das Bild, begleitet vom freudigen Geheul der Feuerwehrsirenen. Schließlich feiern just an diesem Wochenende die Ewersbacher Brandbekämpfer ihr 100-jähriges Bestehen und hatten einige Wagen zum Burbachstadion beordert. Dass auch dort nach Spielschluss kräftig (mit Gerstensaft) gelöscht wurde, versteht sich von selbst.
Dietzhölztal: Jachzek - Nickel - Henn, Dintelmann (56. Ciaramiraro) - Bagceci, Schmitt, Kruppa, Kampherbeek (89. Pfeiffer), Engel - Hudel, Zierer.
Winkel: Söhn - Hofmann - Kremer, Koch - Mack (79. März), Lambri, Hembes, Sohns, Munyaneza - Nakas, Akbaba.
Schiedsrichter: Valentin (Kassel) - Tore: 0:1 Lambri (23.), 0:2 Sohns (27.), 1:2 Zierer (45.), 2:2 Hudel (53.) - Zuschauer: 480
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – SV Alsfeld 06 0:0. Ohne Torjäger Spiridon Nakas, der im Probetraining bei einem griechischen Zweitligisten weilt, waren die engagiert und druckvoll spielenden Rheingauer am Alsfelder Strafraum mit ihrem Latein zumeist am Ende. Als das Wetter nach der Pause besser wurde, erspielten sich die Winkeler drei dicke Gelegenheiten, scheiterten jedoch an ihren Nerven. Die harmlosen Gäste vergeigten zwei Chancen kläglich. „Jetzt haben wir am Samstag in Dietzhölztal ein Endspiel“, sieht FSV-Sprecher Manfred Demuth dem Match mit gemischten Gefühlen entgegen: „Das sind schöne Brocken.“
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – SV Alsfeld 0:0.- Ohne ihren Torjäger Spiridon Nakas angetreten, begannen die Winkeler um den gut aufgelegten Robert Kremer schwungvoll, waren aber am Strafraum mit ihrem Latein am Ende. Erst nach der Pause, als Dennis Vogt und Pascal Sohns insgesamt drei gute Chancen verzeichneten, lag vor 140 Zuschauern das 1:0 in der Luft. „Das Ergebnis ist enttäuschend“, meinte FSV-Sprecher Manfred Demuth. Doch selbst ein knapper Erfolg hätte nichts daran geändert, dass die Rheingauer am Samstag zum Relegations-Finale bei Spitzenreiter Dietzhölztal unter Siegeszwang stehen.
Gießener Anzeiger
Für TuBa Pohlheim kam es knüppeldick
Frühen Ausfall von Kalinichenko und Gelb-Rot für Celik konnte Pohl-Elf nicht verkraften – Anfeuerung nutzte nichts
WINKEL (bc). Die Hoffnungen der SG Turabdin Babylon Pohlheim, den Aufstieg in die Fußball-Landesliga Mitte über die Relegation zu erreichen, sind auf ein Minimum geschrumpft. Im Auftaktspiel auf neutralem Platz in Würges musste die SG im Duell mit dem FSV Winkel eine 2:4 (1:0)-Niederlage quittieren. Die Pohlheimer vermochten in dem Kräftemessen mit dem Vizemeister der Bezirksoberliga Wiesbaden die starke Ersatzstellung nicht zu verkraften. Für die von ihren zahlreichen mitgereisten Schlachtenbummlern mit Trommelwirbel und Anfeuerungsrufen lautstark unterstützte SG kam es in dem Bad Camberger Stadtteil knüppeldick. Mit dem früheren Eisbachtaler Oberligaakteur Sergej Kalinichenko musste ein Leistungsträger frühzeitig ausscheiden. Der kopfballstarke Ukrainer zog sich nach knapp einer halben Stunde in einem Duell mit Metin Akbaba eine Verletzung oberhalb der Augenbrauen zu und musste in das Idsteiner Krankenhaus eingeliefert werden. Wenig später bekam Daniel Celik von Schiedsrichter Groß aus Rockenberg die gelb-rote Karte gezeigt. Mit personeller Unterzahl wehrte sich der Vizemeister der Bezirksoberliga Gießen Süd nach besten Kräften, doch letztlich ohne Erfolg.
„Die Mannschaft hat alles gegeben. Der Ausfall von Kalinichenko und Celiks früher Ausschluss haben uns entscheidend geschwächt. In Anbetracht dessen bin ich mit der Vorstellung meines Teams zufrieden. Mehr war nicht drin. Winkel hat jetzt gute Chancen aufzusteigen“, bilanzierte Pohlheims Trainer Frank Pohl.
Dabei hatte es für die Mittelhessen optimal begonnen. Die Rheingauer ergriffen zwar sofort die Initiative, den ersten Torjubel freilich durften die SG-Fans vornehmen. FSV-Torwächter Thorsten Söhn vermochte eine Flanke von Frank Hartmann nicht unter Kontrolle zu bringen. Kalinichenko nahm das Geschenk dankend an. Der Führungstreffer verlieh der SG Flügel. Keeper Mark Jost erwies sich bei den wütenden Winkeler Attacken als der Turm in der Schlacht. Wäre Iliyam Agirman direkt nach Wiederbeginn das mögliche 2:0 gelungen, Turabdin Babylon hätte vermutlich als Sieger den Rasen verlassen.
Nach dem Ausgleich verschärften die Rheingauer das Tempo. Der frühere Kasteler Spiridon Nakas buchte binnen zehn Minuten einen lupenreinen Hattrick und avancierte zum Vater des Winkeler Sieges. „Meine Mannschaft hat Geduld bewiesen. Nach dem Rückstand haben wir nicht die Brechstange ausgepackt, sondern unsere Tugenden in die Waagschale geworfen“, bekannte FSV-Coach Werner Orf, einstmals Regionalliga-Interimstrainer beim SV Wehen.
In der Endphase schloss Ilyam Agirman einen tollen Alleingang mit dem schönsten der sechsten Treffer ab. Ein schwaches Trostpflaster für die Mittelhessen.
Im StenogrammWinkel: Söhn – Kremer – Koch, Mack - Muunjaneza, Hofmann, Lambri, Hembes (80. Bals), Sohns (80. Vogt) – Akbaba (85. Müller), Nakas.
Pohlheim: Jost – Hartmann – Esso, Celik - Masso, Kalinichenko (34. Tan), Malleh (63. R. Masso), Agirman, Malle – Nurhan Alpsoy, Aykal.
Tore: 0:1 (9.) Kalinichenko, 1:1 (62.) Hembes, 2:1 (75.) Nakas, 3:1 (80.) Nakas, 4:1 (85.) Nakas, 4:2 (89.) Agirman. – Schiedsrichter: Groß (Rockenberg). – Zuschauer: 250. – Gelbe Karte: Lambri (Winkel) – Celik. – Gelb-rote Karte: Celik (35. Pohlheim), Lambri (86. Winkel).
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – Babylon Pohlheim 4:2 (0:1).- Spiridon Nakas-Festival beim 4:2-Erfolg des FSV Winkel über Babylon Pohlheim. Gleich viermal traf der griechische Torjäger ins Schwarze, sein Verein klopft vehement ans Tor zur Fußball-Landesliga Mitte. Doch bevor Nakas ab der 60. Minute auf dem Würgeser Rasenplatz zu seinem Hattrick plus Zugabe ansetzen konnte, stand die Partie auf des Messers Schneide. Die Gäste waren früh in Führung gegangen, hätten ihren Vorsprung trotz der Ampelkarte gegen Celik (34.) sogar ausbauen können, als Agirman nach einem Schnitzer von Wolfgang Hofmann frei zum Schuss kam (50.). Erst danach löste der FSV die undankbare Aufgabe gegen einen in Unterzahl befindlichen Kontrahenten mit Bravour. „Wir haben nicht die Brechstange ausgepackt, sondern konsequent über die Außenstationen die Deckung aufgerissen“, lobte Trainer Werner Orf.
Tore: 0:1 (16.) Kalinichengo, 1:1 (60.) Nakas, 2:1 (75.) Nakas, 3:1 (80.) Nakas, 4:1 (85.) Nakas, 4:2 (88.) Agirman.- Zuschauer: 250.- Gelb-Rot: Selik (P./34.), Lambri (W./83.).
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – Babylon Pohlheim 4:2 (0:1). Der FSV Winkel hat die Tür zur Fußball-Landesliga Mitte geöffnet. Im ersten Relegations-Aufstiegsspiel kam der Vizemeister der Bezirks-Oberliga Wiesbaden in Würges vor 250 Zuschauer zu einem hart erkämpften Erfolg gegen den Vertreter aus dem Gießener Süden. Der überragende Spiridon Nakas avancierte bei den Rheingauern mit einem binnen zehn Minuten erzielten Hattrick (75., 80., 85.) zum Vater des Erfolges. Raimund Hembes hatte das 1:1 besorgt. Die künftig unter dem Namen FC firmierenden Pohlheimer vermochten trotz lautstarkem Trommelwirbel ihrer Fans ihre Ausfälle nicht zu verkraften. Hinzu gesellte sich eine frühe Ampelkarte für Celik (35.) und das verletzungsbedingte Ausscheiden von Kalinichenko. Im Finish wurde auch Winkels Claudio Lambri mit der Matchstrafe belegt. „Wir können es packen“, gab sich FSV-Coach Werner Orf zuversichtlich.
Hoechster Kreisblatt
Kelsterbach. Durch die glatte 0:3-Niederlage beim FSV Winkel, der jetzt die Relegationsspiele zur Landesliga bestreitet, und den Punktabzug wegen fehlender Schiedsrichter ist Viktoria Kelsterbach punktgleich mit Germania Schwanheim auf den vierten Rang zurückgefallen.
„Nach 22 Minuten war die Sache für uns erledigt und wieder war ein unnötiger Platzverweis die Ursache“, kritisierte Vorsitzender Udo Würz etwas säuerlich. Marco Di Meglio hatte nach einer Freistoßentscheidung den Schiedsrichter offensichtlich beleidigt und sah daher die rote Karte.
Bis dahin hatten die Gäste schon keine ernsthafte Tormöglichkeit und dies setzte sich bis zum Ende der recht matten Begegnung fort. Die Gastgeber taten auch nur noch das Nötigste und brachten Viktoria Kelsterbach nur selten in Gefahr. Ihre ersten drei Chancen ließen Hembes mit einem Kopfball und Sohns, der einmal knapp drüber schoss und dann freistehend an Torwart Frank Leirich scheiterte, etwas leichtfertig aus. Nach knapp einer Stunde nutzte dann aber Nakas eine Vorlage von Hembes aus kurzer Distanz zur Führung. Sohns baute im Nachsetzen den Vorsprung aus und als zwei Minuten vor dem Ende die ansonsten recht sichere Gästeabwehr auf Abseits spielen wollte, hatte Munyaneza freie Bahn und war zum verdienten Endstand erfolgreich.
– Reserven: 2:4. (kbe)
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – Vikt. Kelsterbach 3:0 (0:0).– Nach der frühen Roten Karte gegen Gästespieler De Meglio (20.) kam Winkel vor dem ersten Relegationsauftritt (Samstag in Würges gegen Babylon Polheim) zwangsläufig zu Toren. „Wir wollen die Aufstiegsspiele erfolgreich gestalten“, schielt FSV-Sprecher Manfred Demuth in Richtung Landesliga.
Tore: 1:0 (58.) Nakas, 2:0 (62.) Sohns, 3:0 (85.) Munyaneza.– Zuschauer: 100.– Res.: 1:3.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – Viktoria Kelsterbach 3:0 (0:0). Winkel überzeugte eine Halbzeit mit schönen Kombinationen. „Es fehlten zunächst nur die Treffer“, zeigt sich Winkels Manfred Demuth vor dem ersten Relegations-Match gegen Babylon Pohlheim optimistisch. Kelsterbach verlor Di Meglio nach Schiedsrichterbeleidigung mit Rot (20.) und ließ in Hälfte zwei nach. Winkel reichte der Schongang, um dank Nakas, Munyaneza und einem Eigentor die Ernte einzufahren.
FSV Winkel: Söhn; Tonhauser, Mack, Hofmann (62. Vogt), Kremer, Lambri (46. Koch), Hembes, Akbaba (46. Müller), Sohns, Nakas, Munyaneza. ZS: 100. Reserven: 1:3.
Wiesbadener Tagblatt
FC Schwalbach – FSV Winkel 3:7 (0:4). „Trainer Werner Orf hätte sich die Haare ausgerissen, wenn er nicht mit Mainz 05 bei einem Traditionsturnier gekickt hätte“, sah Winkels Vorsitzender Wolfgang Bauer offene Abwehrreihen. Mack, Kollek, Sohns (2), Müller, Nakas und Vogt sorgten gegen dezimierte Hausherren (zweimal Rot) für FSV-Tore.
FSV Winkel: Söhn; Koch (46. Tonhauser), Kollek, Mack, Hofmann, Kremer (46. Schick), Lambri, Hembes, Sohns, Müller (65. Vogt), Nakas. ZS: 150. Res.: 3:2.
Wiesbadener Kurier
FC Schwalbach – FSV Winkel 3:7 (0:4).- Auch ohne ihren Trainer Werner Orf, der bei einem internationalem Meeting in Österreich im Trikot der Traditionself von Mainz 05 Turniersieger wurde, brannten die Rheingauer ein Feuerwerk ab und leisteten Hahn und Rauenthal/Martisnthal wertvolle Schützenhilfe. Besonders Spiridon Nakas, der auch nächste Saison für den FSV kickt, glänzte als dreifacher Torschütze.
Tore: 0:1 (8.) Mack, 0:2 (11.) Sohns, 0:3 (23.) Kollek, 0:4 (32.) Nakas, 1:4 (55.) Öztekim (Foulelfmeter), 2:4 (62.) Öztekim, 2:5 (80.) Nakas, 3:5 (82.) Filipelli, 3:6 (84.) Nakas, 3:7 (87.) Vogt.– Zuschauer: 230.– Rote Karte: Colak, Salomon (beide Schwalbach).– Res.: 3:2.
Hoechster Kreisblatt
Schwalbach. Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, was sich so mancher Spieler des FC Schwalbach denkt: Da liegt die vom Abstieg bedrohte Mannschaft klar im Rückstand und hat keine Chance mehr auf einen Sieg, doch zwei Spieler lassen sich zu Unsportlichkeiten hinreißen, werden vom Platz gestellt und fehlen nun im entschiedenden Spiel um den Klassenverbleib in der Bezirks-Oberliga am Sonntag in Rauenthal.
Ausgangspunkt für die deutliche 3:7-Niederlage gegen den Relegationsteilnehmer FSV Winkel war aber die Schläfrigkeit der Abwehr in der Anfangsphase. Diese nutzten die Gäste durch einen Doppelschlag der Abwehrspieler Mack und Kollek, die beide von der Strafraumgrenze zum 2:0 für Winkel trafen. Doch danach wachten die Gastgeber auf und hätten ausgleichen können. Der nach seiner Verletzung überraschend schnell genesene Ali Oeztekin hatte zwei gute Chancen und nach einem Schuss von Agostino De Martino klärte ein Abwehrspieler auf der Torlinie. Der technisch starke Nakas bereitete auf der Gegenseite das 3:0 von Sohns vor und war auch am 4:0 durch Müller beteiligt.
Nach der Pause verwandelte zunächst Oeztekin einen Elfmeter zum 1:4 und erzielte nach einer Einzelleistung auch das zweite Tor. Dazwischen wurde er im Strafraum gefoult, der Elfmeterpfiff blieb aber aus. Nach gut einer Stunde schubste Oender Colak seinen Gegner um und erhielt die rote Karte. Gegen die dezimierten Schwalbacher geriet Winkel nicht mehr in größere Gefahr, zumal Nakas ein Solo zum fünften Treffer nutzte. Filipelli schränkte zwar nochmals ein, aber Sohns und Vogt erhöhten auf 7:3. Dazwischen musste auch Salomon Gebrehewit vom Platz.
Reserven: 3:2. (kbe)
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – Viktoria Sindlingen 2:1 (0:0). Winkel begann gut, wusste aber seine Chancen nicht zu nutzen. Sindlingen verlegte sich ausschließlich auf Konter und tauchte beim Anschlusstreffer (75.) durch Wrage das einzige Mal gefährlich vor dem FSV-Kasten auf. Zuvor hatten Hembes (51.) und Lambri (73.) die Rheingauer in Führung gebracht. Winkels Sprecher Manfred Demuth war über den schwachen Besuch enttäuscht: „Vatertag, schönes Wetter. Schnell abhaken.“
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Mack, Hofmann, Kremer, Lambri (83. Tonhäuser), Hembes, Sohns (69. Müller), Makas, Munyaneza (64. Schick). ZS: 50. Res.: kampfl. f. W.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – Viktoria Sindlingen 2:1 (1:0).– Nach Toren von Hembes (21.) und Lambri (73.) ein wichtiger Sieg für die Rheingauer, die Relegationsrang 2 bereits sicher haben, wenn Meister Eddersheim am Sonntag beim Tabellendritten Schwanheim siegt.- Res.: kpfl. f. Winkel.
Wiesbadener Kurier
Türkischer SV – FSV Winkel 0:2 (0:1).– „Wir waren diesmal nicht so gut drauf. Aber man muss auch sehen, dass wir Woche für Woche von den Schiedsrichtern benachteiligt werden“, so TSV-Sprecher Kemal Akman. Eitel Sonnenschein herrschte dagegen beim Winkeler Trainer Werner Orf, der die Tore von Pascal Sohns (toller Fallrückzieher in den Winkel) und Raimund Hembes (nach Pfostentreffer von Nakas) bejubeln durfte: „Wenn wir jetzt am Donnerstag gegen Sindlingen gewinnen, könnte am Wochenende schon alles klar sein und wir hätten Zeit, uns auf die Relegationsrunde vorzubereiten. Ich sehe gute Chancen zum Aufstieg.“ Zumal hoffnungsvolle Talente vorhanden sind. So fügten sich Christoph Tonhauser und Nils Habicht bestens ein. „Ein Verdienst unseres Jugendleiters Armin Lappas“, so Orf. Nach der Verpflichtung von Mustafa Aktan, der vom Oberligisten TSG Wörsdorf in den Rheingau zurückkehrt, blieb den Winkelern indes ein weiterer Personalcoup versagt. Defensivspieler Dennis Ulmrich vom Wörsdorfer Klassengefährten SG Walluf erteilte eine Absage, wird nun mit dem RSV Würges in Verbindung gebracht. Klar ist beim FSV zumindest, dass Frank Mack künftig als Co-Trainer fungiert.
Tore: 0:1 (25.) Sohns, 0:2 (60.) Hembes.– Zuschauer: 150.– Gelb-Rot: Karaca (TSV), E. Akbaba (Winkel).– Res.: 0:9.nn
Wiesbadener Tagblatt
Türkischer SV – FSV Winkel 0:2 (0:1). Nach dem 0:1 durch Sohns (23.) war der TSV zwar optisch überlegen, brachte allerdings nur mit einigen Weitschüssen das Gästetor in Gefahr. Als Hembes nach einer Stunde den Vorsprung ausbaute, liessen die cleveren Winkeler nichts mehr anbrennen. „Jetzt wird es wieder verdammt eng“, sieht der neue TSV-Sprecher Kemal Akman drei spannende Wochen auf sein Team zukommen. „Dass hier die Trauben hoch hängen, wussten wir schon vorher. Das bißchen Glück, das auch dabei war, haben wir uns aber mit tollem Einsatz regelrecht erzwungen“, hat Winkels Vorsitzender Bauer das Nahziel Relegation nun ganz fest vor Augen. Ashraf Munyaneza erhielt von Wolfgang Bauer ein Sonderlob.
Türkischer SV: Akyol; Demirbas, Yilmaz, Yurtseven, Sengün (75. Safak), Akpinar, Karaca, Bülent, Kavcioglu (46. Gümüs), Acun (65. Karakaya), Taskesen.
FSV Winkel: Sohns; Koch, Kollek, Munyaneza, Hoffmann, Kremer (80. Bals), Lambri (70. Habicht), Hembes, Akbaba, Sohns (75. Tonhauser), Nakas.
ZS: 120. Reserven: 0:9.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – TuS Hahn 2:0 (0:0).– „Wir haben uns lange schwer getan“, bekannte FSV-Sprecher Manfred Demuth. Die eingewechselten Thorsten Schick und Christoph Tonhauser brachten bei Winkel frischen Schwung, den Spiridon Nakas in Tore ummünzte. Daneben buchte Pascal Sohns einen Lattentreffer. Beim Sieger verdiente sich Libero Wolle Hofmann ein Sonderlob. Die ohne ihren verletzten Torjäger Alexander Lemb und den noch für zwei Begegnungen gesperrten Spielertrainer Sven Scherrer angetretenen Gäste begünstigten das 1:0 durch einen Patzer von Thomas Knossalla.
Tore: 1:0 (62.) Nakas, 2:0 (74.) Nakas.- Zuschauer: 80.- Res.: 2:1.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – TuS Hahn 2:0 (0:0). „Wir haben uns eine Halbzeit lang gegen einen unbequemen Gegner schwer getan“, sah Winkels Sprecher Manfred Demuth defensivstarke Taunussteiner, die mit ihrer Taktik auf einen Punkt aus waren. Die Rheingauer erhöhten jedoch nach der Pause den Druck und erspielten sich eine Reihe von Möglichkeiten. Die Einwechslung von Schick belebte das Winkeler Spiel. Für die Treffer der Platzherren sorgte Nakas. Demuth hob aus seinem Team Libero Hofmann und Youngster Tonhauser hervor. Für Hahns Spielausschuss-Mitglied Jürgen Klehm, der den Taunussteinern auch in der kommenden Saison erhalten bleibt, ging der Dreier des FSV in Ordnung: „Winkels Erfolg ist allerdings um ein Tor zu hoch ausgefallen. „Wir können unseren verletzten Torjäger Alex Lemb nicht ersetzen.“
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Mack (31. Tonhauser), Hofmann, Kremer, Hembes (87. Bals), Munyaneza, Sohns, Lambri (60. Schick, Nakas.
TuS Hahn: Walter; G. Enkel, Herchenröder, Echler (77. Bock), Kislat, Knossalla (77. Vieluf), Schmidt, F. Enkel, Bertram (77. Wooten), Brankovic, Birkenfeld.
Zuschauer: 80. Res.: 2:1.
Wiesbadener Kurier
SV Villmar – FSV Winkel 1:3 (1:2).– „Durch vergebene Torchancen haben wir selbst unnötige Unruhe geschaffen. Für mich unverständlich, weil wir das Geschehen eigentlich klar bestimmt haben“, zeigte sich FSV-Coach Werner Orf keineswegs restlos zufrieden. Ohen den für vier Wochen gesperrten Frank März, der ohnehin in den nächsten drei Spielen nicht zur Verfügung steht, entpuppte sich bei Winkel Ashraf Munyaneza als Weltmeister im Auslassen bester Gelegenheiten. Ein Sonderlob verdiente sich FSV-Mittelfeld-Stratege Thorsten Schick.
Tore: 0:1 (15.) Munyaneza, 0:2 (25.) M. Akbaba, 1:2 (44.) Hastrich, 1:3 (63.) Schick.– Zuschauer: 50.– Res.: 3:3.
Wiesbadener Tagblatt
SV Villmar – FSV Winkel 1:3 (1:2). Nachdem Munyaneza und Akbaba die deutlich besseren Gäste in Front gebracht hatten, schlich sich der Schlendrian in die FSV-Reihen ein: „Wir bettelten förmlich um ein Gegentor“, war FSV-Chef Wolfgang Bauer der Anschlusstreffer mit dem Pausenpfiff schon vorher klar. Winkel bekam die Partie dann wieder in den Griff, und nach Schicks 1:3 (65.) war die Messe gelesen. „Wir bleiben um Rang zwei dabei“, gibt sich Bauer weiter angriffslustig.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Hoffmann, Kollek, Schick (80. Thonhauser), Munyaneza, Lambri (72. Bals), Hembes, Mack, Nakas, Akbaba (46. Sohns).
ZS: 80. Reserven: 3:3.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – SG Oberliederbach 0:2 (0:1).– Nach vorherigen Latten- und Pfostentreffern landeten die Gäste gegen die schlafmützigen Rheingauer prompt das 0:1. Erst im zweiten Abschnitt zeigte sich Winkel hellwach, schien bei Möglichkeiten von Munyaneza, Nakas und Lambri aber vom Pech verfolgt. „Vor dem 0:1 waren wir nicht auf dem Platz und später haben wir einfach nicht die Hütte getroffen“, kommentierte FSV-Sprecher Manfred Demuth.
Tore: 0:1 (27.) Charaf, 0:2 (75.) Gouvrira.– Zuschauer: 120.– Gelb-Rot: Schick (W./89.).– Res.: 2:2.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – SG Oberliederbach 0:2 (0:1). Winkel enttäuschte im ersten Durchgang und hatte noch Glück, dass die Gäste nach Pfosten und Latte nur durch Charaf trafen. „Nach der Pause kann man dem Team aber keinen Vorwurf machen“, sah FSV-Sprecher Manfred Demuth im zweiten Abschnitt eine ganz andere Mannschaft. Ein starker Gäste-Schlussmann, Pfosten und eine gehörige Portion Pech sowie eigenes Unvermögen im Abschluss verhinderten jedoch den verdienten Ausgleich. Nach einem Guvria-Konter (76.) war dann die Luft raus. „Wie stecken den Kopf nicht in den Sand“, stellte Demuth gleich klar.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Mack, Schick, Kremer (80. Bals), Lambri, Hembes, Akbaba, Munyaneza, Nakas. ZS: 120. Reserven: 2:2.
Wiesbadener Kurier
SG Rauenthal/Martinsthal – FSV Winkel 2:4 (2:1).– Die Rote Karte gegen FSV-Libero Frank „Eckes“ März (57.) wurde zum Knackpunkt. März hatte offenbar etwas ungestüm reagiert, als ein Rauenthaler den Ball nicht gleich zum Einwurf freigab. Daraufhin schaltete sich der Schiri-Assisent ein, löst den Platzverweis aus. „Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft“, freute sich FSV-Coach Werner Orf über die folgende Trotzreaktion seiner Elf, während SG-Spielausschuss-Chef Rolf Pappert über die Gründe des Leistungsabfalls rätselte: „Wir sind einfach mit der Überzahl-Situation nicht zurechtgekommen.“ Bei Winkel ragte die Abwehr-Routiniers Koch und Mack sowie in der Offensive Munyaneza und Nakas heraus. „Wir wollen jetzt den Relegationsplatz bis zum Schluss verteidigen“, träumt Orf nach dem dritten Sieg in Folge vom Aufstieg in dei Landesliga.
Tore: 0:1 (20.) Nakas, 1:1 (40.) A. Schneider, 2:1 (44.) A. Schneider, 2:2 (62.) Schick, 2:3 (68.) Munyaneza, 2:4 (88.) Nakas.– Zuschauer: 150.– Res.: 1:1.
Wiesbadener Tagblatt
SG Rauenthal/Martinsthal – FSV Winkel 2:4 (2:1). Trotz des Treffers von Nakas (20.) gestaltete RaMa den ersten Durchgang ausgeglichen. Immer wieder erarbeitete sich die Heimelf Chancen. Der überragende Andreas Schneider belohnte sein Team mit einem Doppelschlag zur Pausenführung. Zu Beginn des zweiten Durchgangs musste FSV-Libero Frank „Eckes“ März ein überhartes Einsteigen mit der Roten Karte quittieren. „Diese als unser Vorteil angesehene Überzahl erwies sich dann gegen die cleveren Gäste als Bumerang“, zeigte sich RaMa-Sprecher Rolf Pappert nach der Wende bedient. Die Hausherren waren plötzlich von der Rolle und mussten nach Toren von Schick, Munyaneza und erneut Nakas doch noch die Segel streichen.
SG Rauenthal/Martinsthal: Hohoff; Münck, Fritsch, Knögel, Tzegai, Konrad (80. C. Bsullak), P. Schneider, A. Schneider, Schwed (10. Müller, 65. D. Bsullak), Steinmetz, März.
FSV Winkel: Söhn; Kollek (70. Hofmann), Munyaneza, Mack, März, Kremer, Schick, Hembes, Akbaba (80. Habicht), Sohns, Nakas (88. Vogt).
ZS: 150. Reserven: 1:1.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – FV Biebrich 02 3:0 (1:0).– „Bei uns stimmt es im Moment auf allen Ebenen. Dank Frank März herrscht auch in der Abwehr Harmonie. Wenn das immer so gewesen wäre, hätten wir vielleicht sogar Eddersheim Paroli bieten können. Jetzt denken wir weiter von Spiel zu Spiel“, meinte FSV-Chef Wolfgang Bauer mit Blick auf den Derbyknüller bei der SG Rauenthal/Martinsthal. Während Biebrich fast ohne Torchance blieb obwohl Goalgetter Poharetzki wieder spielte, buchte Winkel durch Nakas noch zwei Pfostentreffer. Den Schlusspunkt setzten zwei FSV-Eigengewächse in sehenswerter Manier. Nach Doppelpass mit dem gerade eingetauschten Debütanten Nils Habicht schloss Dennis Vogt zum 3:0. Für den Biebricher Spielausschuss-Chef Jürgen Kraft blieb das von seinem Kollegen Norbert Kunz nachträglich zum 53. Geburtstag ausgehändigte Weinpräsent das einzige Trostpflaster: „Wir dürfen nicht in Panik verfallen. Vielleicht können wir ja in den Heimspielen gegen Eddersheim und den SVW wenigstens noch das Zünglein an der Waage spielen." Davon abgesehen trauern die Biebricher um Herbert Zimmermann. Der beliebte Keeper der Bezirksliga-Meisterelf von 1957, der auch in der Hessenliga das Tor hütete, erlag im Alter von 72 Jahren einem schweren Leiden.
Tore: 1:0 (44.) M. Akbaba, 2:0 (54.) Nakas, 3:0 (88.) Vogt.– Zuschauer: 100.– Res.: 5:1.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – Biebrich 02 3:0 (1:0). Winkel war über 90 Minuten am Drücker und hätte noch deutlicher gewinnen können. „Biebrich erspielte sich keine einzige Chance“, stellte Winkels Vorsitzender Wolfgang Bauer den Blauen ein schlechtes Zeugnis aus. Es dauerte jedoch bis eine Minute vor der Pause, ehe Akbaba das 1:0 gelang. Nakas, der vorher zweimal den Pfosten getroffen hatte, erhöhte. Winkel wechselte drei A-Jugendliche ein, die sich hervorragend einfügten. Vogt setzte nach doppeltem Doppelpaß mit Habicht den Schlusspunkt. Akbaba und Nakas ließen Biebrichs Abwehr keine Verschnaufpause, März bestätigte seine Topform.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Munyaneza, Mack, März, Kremer, Schick, Hembes (70. Vogt), Akbaba (87. Habicht), Sohns (80. Tonhauser), Nakas.
Biebrich 02: jung; Migge, Kraft, Löbelt, Handler, Soccio, Alagic (70. Semerci), Raab, Araia (57. Gökce), Poharetzki, Laufer.
ZS: 120. Reserven: 5:1.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – TuS Ahlbach 2:0 (0:0). Die starken Gäste standen kompakt in der Abwehr und hielten das Spiel lange offen. „Allerdings hatte Ahlbach über 90 Minuten keine echte Chance“, schränkte FSV-Chef Wolfgang Bauer ein. Akbaba brach nach einer Stunde den Bann. Sohns vergab völlig frei, so dass Winkel bis fünf Minuten vor dem Ende zittern musste, ehe Nakas das 2:0 schaffte. Hembes bereitete beide Treffer vor, März war ein überzeugender Libero.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Munyaneza, Mack, Kremer, Lambri (27. Vogt), Hembes, Sohns (84. Hofmann), Nakas, Akbaba (89. Bals). ZS: 80. Reserven: 2:0.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – TuS Ahlbach 2:0 (0:0).- Die Rheingauer, deren Mittelfeld-Stratege Ashraf Munyaneza laut Clubchef Wolfgang Bauer trotz des Interesses von Biebrich 02 „definitiv in Winkel bleibt“, mussten sich gegen die kompakten Ahlbacher in Geduld üben. Nach der Pause brach der agile Metin Akbaba den Bann. Dessen gleichfalls sehr engagierter Sturmpartner Spiridon Nakas setzte im Finish einen drauf. Daneben glänzte bei Winkel Libero Frank „Eckes“ März.
Tore: 1:0 (60.) M. Akbaba, 2:0 (86.) Nakas.– Zuschauer: 80.– Res.: 2:0.
Wiesbadener Kurier
RSV Weyer – FSV Winkel 2:1 (1:1).– Bereits nach 30 Sekunden versetzte Steffen Birke den Rheingauern mit seinem Blitztor einen Schock. Immerhin gelang Spiridon Nakas noch vor dem Pausenpfiff das 1:1. Trotz aller Bemühungen ging Winkel im zweiten Durchgang leer aus, kassierte stattdessen in der Nachspielzeit durch Becker ein zweites Gegentor. „Über 90 Minuten gesehen hat Weyer verdient gewonnen. Die haben sich die drei Punkte regelrecht erarbeitet“, meinte FSV-Coach Werner Orf, der im Gegensatz zum 5:1-Schützenfest gegen Schwanheim diesmal lediglich bei März, Mack und Nakas Normalform registrierte. Auch der in der 60. Minute an Stelle von Wolle Hofmann eingewechselte A-Jugendliche Dennis Vogt war von jeglicher Kritik auszuklammern. Er agierte schwungvoll, spielte in einer aussichtsreichen Situation aber allzu uneigennützig ab, statt selbst zu schießen. „Trotz der Niederlage bleibt Platz 2 unser erklärtes Ziel“, streicht Orf vor den Heimspielen gegen Ahlbach und Biebrich heraus.
Tore: 1:0 (1.) Birke, 1:1 (40.) Nakas, 2:1 (90+2) Becker. – Zuschauer: 200.– Res.: 5:1.nn
Wiesbadener Tagblatt
RSV Weyer – FSV Winkel 2:1 (1:1). Winkel starb auf dem kleinen Hartplatz in Schönheit: „Weyer bestätigte zwar eine spielstarke Vorstellung, in Zweikämpfen waren wir jedoch meist zweiter Sieger und verloren daher verdient“, war FSV-Coach Werner Orf ehrlich. Nur März, Mack und Nakas nahm er von der Kritik aus. Die Platzherren schafften nach 30 Sekunden die Führung, ohne dass die Gäste überhaupt am Ball waren. Nakas glich aus (40.) und der eingewechselte Vogt hatte das 1:2 auf dem Fuß. „Der starke Youngster traute sich jedoch nicht und wollte nochmal abspielen“, sah Orf die Chance vorbeiziehen. In der Nachspielzeit gelang dem RSV die Entscheidung.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Mack (80. Kollek), März, Lambri (88. Bauer), Hoffmann (75. Vogt), Kremer, Hembes, Schick, Munyaneza, Nakas. ZS: 150. Reserven: 4:1.
Hoechster Kreisblatt
Schwanheim kassiert deftige Schlappe
Schwanheim. Spielertrainer Oliver Süss hatte in der Begegnung beim FSV Winkel zwar einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft vorgenommen, doch auch diese fruchteten wenig. Nach der deftigen 1:5-Niederlage von Germania Schwanheim ging der zweite Rang in der Tabelle und damit die recht gute Ausgangsposition verloren.
„Der Sieg der Gastgeber war auch in dieser Höhe verdient, denn sie waren einfach bissiger in den Zweikämpfen und bewiesen erneut ihre Heimstärke“, musste der Schwanheimer Sprecher Ferdi Diefenhardt erkennen. Die Routiniers Milan Müller als Libero und Süss sowie Luis Manso im Mittelfeld brachten zwar ihre gewohnte Leistung, aber in ihrem „Umfeld“ haperte es doch. Zudem wurde Torjäger Maurizio Lazzara von den Gastgebern gut abgeschirmt. „Derzeit sind etliche Spieler offensichtlich nicht in Form“, bedauerte Diefenhardt. Erstmals war auch wieder Ilija Samardzic als Auswechselspieler dabei. Nicht er, sondern Roland Brnic hat die Germania verlassen.
Süss hatte die erste Möglichkeit, dann sorgte Winkel nach schnellen Angriffen mehrfach für Gefahr. Lambri gelang folgerichtig mit einem Kopfball ins lange Eck die Führung. Vor der Pause stand Süss dicht vor dem Ausgleich, danach scheiterte Manso mit einem Kopfball und Süss wurde in aussichtsreicher Position wegen Abseits zurückgepfiffen.
Nach gut einer Stunde gelang den Gastgebern mit einem Doppelschlag durch die beiden Angreifer Sohns und Nakas mit den nächsten beiden Treffern die Entscheidung. Der eingewechselte Lukas Baumgärtl hätte verkürzen können. Dann waren die Gastgeber aber noch zwei Mal durch Lambri und Nakas am Zug. Eine Minute vor dem Ende kamen die Schwanheimer dank Thomas Felmeden wenigstens noch zu einem Tor.
Frankfurter Neue Presse
FSV Winkel – Germania Schwanheim 5:1 (1:0). – Kraftlos, mutlos und kopflos: So präsentierte sich der bisherige Zweite in der Partie über weite Strecken. Winkel dagegen sprühte nur so vor Spiellaune und ging nach 22 Minuten durch einen Kopfball von Lambri verdient in Führung. Das folgende 2:0 durch Sohns (65.) wurde begünstigt durch einen Ballverlust im Mittelfeld. Nur eine Minute später erhöhte dann Nakas nach einem Alleingang. Der selbe Spieler traf auch zum 5:0 (75.), nachdem zuvor erneut Lambri (70.) für Winkel erfolgreich gewesen war. Die Gäste hatten sich zu diesem Zeitpunkt längst aufgegeben und kamen noch durch Felmeden (89.) zum Ehrentreffer.
Wiesbadener Kurier
Durch den 5:1-Paukenschlag gegen Schwanheim zählt der FSV Winkel plötzlich zum engen Kreis der Aufstiegsanwärter. Weiterer Coup: Nach Saisonende kehrt Mustafa Aktan vom Oberligisten TSG Wörsdorf in den Rheingau zurück. Zudem hofft Trainer Werner Orf auf die Wehener Landesliga-Cracks Sven Zaltenbach und Daniel Fröhlich.
FSV Winkel – Germania Schwanheim 5:1 (1:0).– Galavorstellung der Rheingauer, die durch einen Lambri-Kopfball in Führung gingen und anschließend mit Aktionen über die Flügel die Gäste-Abwehr düpierten. Auf Vorlage von Mack erhöhte zunächst Sohns, ehe Nakas, der noch einen Pfostentreffer buchte, eine Hereingabe von Lambri verwertete. Per 16-m-Schuss sorgte Lambri persönlich für den dritten Torjubel binnen acht Minuten. „Das war in jeder Beziehung überzeugend“, strahlte FSV-Sprecher Manfred Demuth, der obendrein die Rückkehr von Mustafa Aktan als beschlossen vermeldete.
Tore: 1:0 (16.) Lambri, 2:0 (61.) Sohns, 3:0 (62.) Nakas, 4:0 (68.) Lambri, 5:0 (73.) Nakas, 5:1 (89.) Felmeden.– Zuschauer: 100.– Res.: 3:1
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – Germania Schwanheim 5:1 (1:0). Aus einer starken Abwehr setzte Winkel die Prognose von Trainer Orf, nochmal in den Aufstiegskampf eingreifen zu wollen, von Beginn an um. Lambris Führung hätte schon bis zum Wechsel ausgebaut werden können. Ein Doppelschlag von Sohns und Lambri nach einer Stunde entschied schon das Spiel. Lambri und Nakas setzten jeweils noch einen zweiten Treffer drauf. Die enttäuschenden Gäste betrieben mir dem Schlusspfiff Ergebniskosmetik. „Zum Siegesjubel passt die Zusage von Mustafa Aktan, nach zwei Jahren in Wörsdorf wieder nach Winkel zurückzukehren“, war Winkels Pressesprecher Manfred Demuth rundum happy.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Munyaneza, Mack, März, Kremer (70. Schick), Lambri, Hembes (76. Hofmann), Akbaba (74. Tonhauser), Sohns, Nakas.
ZS: 100. Reserven: 3:1.
Wiesbadener Kurier
TuRa Niederhöchstadt – FSV Winkel 0:3 (0:0).– Nach durchwachsener erster Halbzeit machten die Rheingauer im Fünf-Minuten-Takt mit dem Gegner kurzen Prozess und bereiteten so ihrem „Urgestein“ Hermann Hartmann ein nachträgliches Geschenk zum 70. Geburtstag. „Wir haben Niederhöchstadt in dieser Phase regelrecht gegen die Wand gespielt. Unser Manko bleibt aber die Chancenverwertung", fand FSV-Coach Werner Orf bei allem Lob für die kompakte Leistung seiner Mannschaft aber immer noch ein Haar in der Suppe. Die Gastgeber, die einen Akteur mittels Ampelkarte verloren, hatten in Torhüter Carlos Rudolph (Früher Orlen) bezeichnenderweise ihren stärksten Akteur.
Tore: 0:1 (50.) Sohns, 0:2 (55.) Lambri, 0:3 (60.) Munyaneza.– Zuschauer: 50.– Res.: 1:5.
Wiesbadener Tagblatt
TuRa Niederhöchstadt – FSV Winkel 0:3 (0:0). Niederhöchstadt präsentierte sich wie ein Absteiger und hatte es im ersten Durchgang nur dem Winkeler Unvermögen im Abschluss zu verdanken, dass die Partie noch nicht entschieden war. Nach Wiederbeginn zeigten sich die Gäste konzentrierter und machten dank Sohns, Lambri und Munyaneza innerhalb von nur zehn Minuten alles klar. FSV-Trainer Werner Orf war zufrieden. „In dieser Verfassung sind wir gerüstet für den Schlager gegen Schwanheim“, kann Orf bei einem erneuten Erfolg vielleicht doch noch einmal nach den Aufstiegsrängen schielen.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Mack, März, Hembes (72. Tonhauser), Hoffmann (46. Schick, 70. Akbaba), Kremer, Lambri, Munyaneza, Sohns, Nakas.
ZS: 50. Reserven: 1:5.
Winkel weiter mit Werner Orf
Vom 16.02.2002
bu. – Werner Orf wird auch in der kommenden Saison die Fußballer des Bezirks-Oberligisten FSV Winkel trainieren. Orf geht damit an der Vollradser Allee in seine dritte Spielzeit. FSV-Vorsitzender Wolfgang Bauer: „Wir setzen weiter auf Kontinuität und hoffen, irgendwann die Früchte seiner Arbeit in Form des Aufstiegs ernten zu können.“
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – FC Schwalbach 3:1 (0:0). Die Rheingauer ließen auf dem ordentlich bespielbaren Platz im letzten Match des Jahres nichts anbrennen. Bereits nach fünf Minute visierte Ashraf Munyaneza per Kopf den Schwalbacher Pfosten an. Es blieben nicht die einzigen Gelegenheiten gegen den ersatzgeschwächten Main-Taunus-Klub, der trotz der Absage des Reserve-Spiels nur mit zwölf Kickern an der Vollradser Allee angerückt war. „Wir hätten bis zur Pause schon fünf Tore machen können“, registrierte FSV-Sprecher Manfred Demuth Unvermögen beim Torschuss. Das wurde nach dem Wechsel besser, als Munyaneza (53.) und Spiridon Nakas (77.) trafen. Tünger verkürzte zwar noch für die rein um Schadensbegrenzung bemühten Gäste, doch erneut Munyaneza stellte den alten Abstand wieder her. „Wir sind zufrieden“, verabschiedete sich Demuth in die Winterpause.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Mack, Bals (81. Tonhauser), Kremer, Munyaneza, Hofmann, Müller (75. Vogt), März, Nakas.
ZS: 50. Res.: abgesagt.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – FC Schwalbach 3:1 (0:0).- Durch den Pflichtsieg im Nachholspiel schoben sich die Rheingauer an Biebrich 02 und Hahn vorbei auf Rang fünf. „Mal abwarten, wie wir nach der Winterpause starten. Vielleicht ist für vorne noch etwas drin“, schielt FSV-Sprecher Manfred Demuth ein wenig in Richtung Tabellenspitze. Einmal mehr wurde Ashraf Munyaneza, der in der fünften Minuten einen Kopfball an den Pfosten gesetzt hatte, mit zwei Toren zum Winkeler Matchwinner. Überdies vergaben Mack und Hofmann gute Chancen, so dass gegen die nur um Schadensbegrenzung bemühten Gäste erst nach der Halbzeit das erlösende 1:0 gelang. Tore: 1:0 (53.) Munyaneza, 2:0 (77.) Nakas, 2:1 (84.) Tuenger, 3:1 (87.) Munyaneza.- Zuschauer: 50.
Wiesbadener Kurier
SV Wiesbaden – FSV Winkel 2:2 (1:1).– „Für uns war das ein sehr, sehr glücklicher Punkt. Winkel hätte vor dem 2:2 das 1:3 machen können, vergab seine Chancen aber kläglich“, meinte SVW-Abteilungsleiter Norbert Kern. Müller und Nakas verpassten eine Vorentscheidung zu Gunsten der nach der Pause zunächst klar besseren Rheingauer. Erst in der Schlussphase machte der Sportverein nochmals Dampf, kam trotz der wegen Meckerns verhängten „Ampelkarte“ gegen Routinier Weiss durch Hohmann zum 2:2 und durch El Barouag fast sogar noch zum 3:2.
Tore: 1:0 (1.) During, 1:1 (45.) Müller, 1:2 (61.) Munyaneza, 2:2 (90.) Hohmann.– Zuschauer: 200.– Rote Karte: Hembes (FSV./90.).– Gelb-Rote Karte: Weiss (SVW/87.).– Res.: 0:3.
Wiesbadener Tagblatt
SV Wiesbaden – FSV Winkel 2:2 (1:1). Dem Sportverein gelang mit Durings Führung gleich beim ersten Angriff ein Start nach Maß. Im ausgeglichenen ersten Durchgang ließen die starken Deckungsreihen dann kaum Möglichkeiten zu. Mit Winkels letztem Angriff gelang Müller das 1:1. Winkel legte nun einen Zahn zu und ging durch Munyaneza nach einer Stunde in Front. Der SVW war konsterniert und ließ den Gästen klarste Gelegenheiten. Nakas und Müller verstolperten jedoch freistehend. In den letzten fünf Minuten spielte der SVW dann Sekt oder Selters. Hohmann belohnte die Bemühungen seines Teams mit dem späten Ausgleich. Wiesbadens Weiß (Gelb-Rot) und Winkels Hembes (Rot) mussten in der heißen Schlussphase früher raus. „Wir sind nur noch fit für die Winterpause“, sieht Norbert Kern seinen SVW platt. „Nach dem 2:1 vergeigten wir einen Grand mit Vieren,“ ärgerte sich FSV-Trainer Werner Orf über den verschenkten Dreier. „Wir sehen keine Chance mehr nach vorn und bauen jetzt mit jungen Leuten neu auf“, setzt er die Prioritäten nun anders.
SV Wiesbaden: Reith; Tiefenbach (80. Piazzolla), Hohmann, Glöckner (75. Rücker), Karjasevic, Sauer, Maus, Weiß, During, Zarioh, El Barouag.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Munyaneza, Bals, Kremer, März, Hembes, Müller (85. Vogt), Sohns, Nakas.
ZS: 200. Reserven: 0:3.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – TuS Beuerbach 3:2 (0:1).– Nach dem frühen Führungstor ihres Spielertrainers Dirk Hünerbein ließen die Gäste bis zur Pause in der Abwehr nichts anbrennen. Erst die Rote Karte gegen König (60.) brachte Beuerbach auf die Verliererstraße. Munyaneza glich per Strafstoß aus, und fortan dominierten die Rheingauer, die durch Nakas noch den Pfosten trafen, ganz klar das Geschehen. „Eine überzeugende Leistung“, so FSV-Sprecher Manfred Demuth. Dirk Hünerbein: „Nach dem Platzverweis war Winkel überlegen und hat dann letztlich verdient gewonnen.“
Tore: 0:1 (8.) Hünerbein, 1:1 (61.) Munyaneza (Foulelfmeter), 2:1 (78.) Sohns, 3:1 (80.) Nakas, 3:2 (89.) Steinebach.– Zuschauer: 50.– Rote Karte: König (B./60.).– Res.: 8:2.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – TuS Beuerbach 3:2 (0:1). Beuerbachs Spielertrainer Dirk Hünerbein schockte die Gastgeber in der achten Minute mit einem unhaltbaren Freistoß aus 18 Metern. Die Rheingauer waren danach zunächst verunsichert und brachten bis zur Pause außer einem Pfostenschuss von Nakas nichts Zählbares auf die Beine. Kurz nach der Pause vergab März eine gute Chance für die Hausherren. Erst ein von Munyaneza verwandelter Foulelfmeter brachte den Ausgleich. Als bei den Gästen König in der 69. Minute nach einem Foul die Rote Karte sah, nutzten die Winkeler die Überzahl sofort durch zwei Tore von Sohns und Nakas zum vorentscheidenden 3:1. Der Anschlusstreffer der Gäste durch den für Hünerbein eingewechselten Steinebach kam in der 89. Minute etwas zu spät. Winkels Manfred Demuth: Diesmal hat die bessere Mannschaft verdient gewonnen.“
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Munyaneza, Bals, Kremer, März, Hembes (83. Tonhauser), Müller, Sohns, Nakas (83. Vogt).
TuS Beuerbach: Schmidt; König, Höhn, Weil (46. Tunali), Cortijo, Drogi, Kretschmer, Blenske, Biehn (83. Horn), Hünerbein (83. Steinebach), Vogler.
ZS: 53. Res.: 8:2.
Hoechster Kreisblatt
Eddersheim. Beharrlichkeit ist eine positive Tugend, die sich der FC Eddersheim zu Eigen gemacht hat. Mit dem Ergebnis, dass die Mannschaft von Trainer Dörr nach dem 3:0 gegen den FSV Winkel an dem diesmal spielfreien Tabellenführer der Fußball-Bezirks-Oberliga, Germania Schwanheim, vorbeiziehen konnte. Das Klassenziel „Aufstieg“ rückt also für den FC Eddersheim näher.
Beharrlichkeit war auch gegen den Tabellensiebten angesagt, der mit verstärkter Defensive versuchte, wenigstens ein Unentschieden zu erreichen. Die Rechnung gegen die immer spielüberlegenen Eddersheimer ging mindestens bis zur Pause auf: Ein 0:0 wurde gehalten. Jean Kabuya hatte erst in der 22. Minute nach einer Kombination über Sebastian Metzger und Thorsten Seuberth die erste gute Chance, danach konnte Seuberth zwei Kopfballgelegenheiten nicht nutzen. Zumeist lief das Spiel der Gastgeber, die ohne die verletzten oder verhinderten Gerd Schneidereit, Robin Drastig und Ali Uecelehan antreten mussten, über die linke Seite, auf der Kabuya, Christian Rottenau und Björn Weber gut spielten. Die Winkeler hatten durch Müller nur eine klare Konterchance, die Schlussmann Jörg Hertenstein jedoch in großartiger Manier zunichte machte.
Im zweiten Durchgang konnten sich die überlegenen Gastgeber immer besser auf ihren Gegner einstellen. Und in der 55. Minute kurz nach der gelb/roten Karten für den Winkeler Kollek war es so weit. Metzger köpfte nach einem Freistoß von Rottenau den Ball zum 1:0 ins Gästetor. Metzger war es auch, der das 2:0 nach einem vom Pfosten abprallenden Schuss Rottenaus schaffte (70.). Das abschließende 3:0 ging schließlich auf das Konto von Seuberth nach Steilpass von Metzger (78.), der damit an allen drei Toren beteiligt war. –
Reserven: 5:1. (wi)
Wiesbadener Kurier
FC Eddersheim – FSV Winkel 3:0 (0:0).– FSV-Crack Kollek handelte sich in zwei aufeinander folgenden Szenen eine „Ampelkarte“ ein (60.), die seiner Elf zum Verhängnis wurde. In Unterzahl hatten die Rheingauer nach dem zweiten Treffer des früheren Weheners Sebastian Metzger nichts mehr zu bestellen. Auf Grund der eingebüßten Aufstiegschancen will man in Winkel nun in dieser Woche das Konzept für den Rest der Runde erörtern. Spielausschuss Norbert Kunz ärgert sich, dass nun die geplante Verpflichtung des tschechischen Erstliga-Stürmers Sinkora (23) keinen Sinn mehr macht. Der Mann aus Olmütz, der wegen seiner Freundin im Rheingau leben will, wäre laut Kunz für eine Leihgebühr von 6000 Mark bis zum Sommer zu haben. Kunz will ihn jetzt an einen heimischen Verein weiter empfehlen oder zu Kickers Offenbach lotsen.
Tore: 1:0 (55.) Metzger, 2:0 (70.) Metzger, 3:0 (81.) Seuberth.– Zuschauer: 150.– Res.: 5:1.
Wiesbadener Tagblatt
Winkel muss seine Ambitionen nach dem 0:3 in Eddersheim begraben. Das hat die Rheingauer nun veranlasst, auf ihre tschechische Neuverpflichtung Sinkora (Sigma Olmütz) zu verzichten. Der Angreifer, der in der ersten tschechischen Liga, so FSV-Vize Norbert Kunz, elf Tore erzielt haben soll, bekommt die Freigabe, falls ein Klub ihn bis zum Saisonende gegen eine Gebühr im vierstelligen Bereich ausleiht. „Nachdem wir jetzt aus dem Titelrennen ausgeschieden sind, brauchen wir den Vollblutstürmer nicht mehr“, verkündet Kunz. Für die kommende Spielzeit habe bereits Regionalligist Kickers Offenbach Interesse bekundet.
FC Eddersheim – FSV Winkel 3:0 (0:0). Die Schlüsselszene in der Partie war der Platzverweis für Björn Kollek, der innerhalb von einer Minute zweimal die Gelbe Karte sah. Bereits kurz nach Kolleks Ampel klingelte es zum ersten Mal im Winkeler Kasten. „Eigentlich war das ein typisches 0:0-Spiel. Doch jetzt haben wir zwei Spitzenspiele hintereinander verloren“, ist für FSV-Coach Werner Orf der Zug nach oben endgültig abgefahren: „Ich glaube nicht mehr an die Möglichkeit, noch einmal nach vorn zu kommen.“
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kremer, Munyaneza, Bals, März, Müller (75. Hembes), Sohns, Egert, Nakas, Kollek.
ZS: 200. Res.: 1:5.
Freie Naussauer Presse
Einen schmeichelhaften 2:0 (1:0)-Erfolg über den FSV Winkel verbuchte Viktoria Kelsterbach am letzten Hinrundenspieltag der Bezirks-Oberliga Wiesbaden Fußball-Bezirks-Oberliga Wiesbaden. „Wir können froh sein, dass unser Torhüter heute so exzellent gehalten hat“, hob Kelsterbachs Präsident Udo Würz Keeper Frank Leirich hervor, der im zweiten Durchgang zur spielentscheidenden Figur bei den Gastgebern avancierte.
So hielt Leirich in der 70. Minute einen Foulelfmeter des Winkelers Munayneza, nachdem der Tabellenfünfte schon zuvor beste Möglichkeiten nicht nutzen konnte. So scheiterten Munaynesa und März in der zweiten Halbzeit jeweils am glänzend aufgelegten Leirich, der sich die Bestnoten bei den Platzherren verdiente.
Die Kelsterbach hätten den dritten Sieg in Folge jedoch schon in der ersten Halbzeit vorzeitig sicher stellen müssen. Denn nach dem 1:0 durch Dominic Neefs platzierten Schuss in der neunten Minute kamen die Kelsterbacher zu weiteren Chancen. Dabei hatte die Viktoria auch Pech, als die Kopfbälle von Manuel Hernandez (13.) und Mario Vrkic (14.) von Munaynesa und Kollek noch auf der Linie für Winkels geschlagenen Keeper Soehn geklärt wurden. Für die Entscheidung sorgte schließlich Marco Di Meglio neun Minuten vor dem Ende, nachdem zuvor Neef „Gelb-Rot“ (75.) gesehen hatte. (rm)
Hoechster Kreisblatt
Kelsterbach. „Unsere Perspektiven sind nach dem dritten Sieg in Folge wieder erheblich besser geworden“, sagte Vorsitzender Udo Würz nach dem 2:0 von Viktoria Kelsterbach gegen den FSV Winkel, der damit den Anschluss zur Spitze etwas verlor.
Die Gastgeber begannen stark und lagen schon nach neun Minuten vorne. Matthias Degenhardt hatte den schnellen Dominik Neef auf die Reise geschickt und der Torjäger schoss flach ein. Manuel Hernandez und Mario Vrkic mit Kopfbällen sowie Marc Fassmann und Neef hätten den Vorsprung ausbauen können. Auf der Gegenseite prüften Kremer und Munyaneza mit Weitschüssen Torwart Frank Leirich. Der Kelsterbacher Torwart stand in der zweiten Halbzeit dann überwiegend im Blickpunkt, denn die Gäste drängten mit Macht auf den Ausgleich. Leirich zeichnete sich zunächst gegen Merz und Munyaneza aus und vollbrachte in der 70. Minute eine weitere Glanztat. Nach einem Foul von Fuad Selvan an Hembes meisterte er auch den Elfmeter von Munyaneza. Wenig später musste Neef mit Gelb/Rot vom Platz und Winkels Druck nahm noch zu. Doch die Gastgeber konterten noch einmal über Marco Di Meglio, der ab der Mittellinie drei Gegner aussteigen ließ und neun Minuten vor dem Ende zur Entscheidung traf. In der Schlussphase hätte Ralf Horst mit einem von Torwart Söhn gehaltenen Kopfball das Ergebnis sogar noch erhöhen können.
Reserven: 1:1. (kbe)
Wiesbadener Tagblatt
Viktoria Kelsterbach – FSV Winkel 2:0 (1:0). Winkels Vorsitzender Wolfgang Bauer platzte nach der Pleite der Kragen. „Unsere Leistung in der ersten Hälfte hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Wie eine Soma-Truppe. Das war fast Arbeitsverweigerung. In dieser Saison spielen wir nur noch um die Goldene Ananas. Mal sehen, wie es mit unserer Star-Truppe weitergeht“, denkt auch Bauer über persönliche Konsequenzen nach. „Mir geht mittlerweile der Spaß verloren. Ich muss mir überlegen, ob das alles noch Sinn macht.“ Es passte ins Bild, dass Munyaneza einen Strafstoß vergeigte. Der gleiche Spieler und Nakas trafen den Kasten in Hälfte zwei aus drei Metern Entfernung nicht. Auch März versiebte eine Großchance. Ein Kelsterbacher sah Gelb-Rot.
FSV Winkel: Söhn; Bals, Koch, Kremer, Kollek, Hembes (80. Voigt), Egert (30. Sohns), März, Lambri (72. Müller), Munyaneza, Nakas.
ZS: 150. Res.: 1:1.
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Derweil fielen die Spiele des SV Wiesbaden, der SG Rauenthal/Martinsthal und des FSV Winkel aus.
Wiesbadener Tagblatt
Ausgefallen sind die Spiele Niederhöchstadt – SVW, Rauenthal/Martinsthal – Sindlingen und Winkel – Schwalbach, wo der Schiedsrichter wegen des angetauten, weichen Geläufs nicht anpfiff.
Wiesbadener Kurier
Vikt. Sindlingen – FSV Winkel 0:2 (0:0).– Geduldig warteten die Rheingauer ab, bis gegen die Sindlinger Routiniers nach der Pause ihre konditionellen Vorteile zum Tragen kamen. „Ab der 60. Minute hatten wir das Spiel im Griff“, sieht FSV-Coach Werner Orf die auf 34 Zähler ausgerichtete Hinrunden-Zielsetzung in Reichweite. Neben dem zweifachen Torschützen und Impulsgeber Ashraf Munyaneza empfahl sich der 18-jährige Debütant aus der A-Jugend, Christoph Tonhauser für weitere Einsätze im Trikot des seit sechs Spielen ungeschlagenen FSV, der auf Platz 5 vorgerückt ist.
Tore: 0:1 (70.) Munyaneza, 0:2 (79.) Munyaneza.– Zuschauer: 34.– Res.: 0:4.
Wiesbadener Tagblatt
Viktoria Sindlingen – FSV Winkel 0:2 (0:0). Winkel holte mit dem 2:0 in den letzten sechs Spielen 16 Punkte: „Wir schielen nun wieder auf Rang zwei. Bis Weihnachten spielen wir noch gegen vier Spitzenteams und werden dann sehen, wohin die Reise geht“, gibt sich FSV-Coach Werner Orf nach der Erfolgsserie optimistisch. Winkel benötigte wieder ordentlich Geduld, um auf Chancen zu warten. Die Gäste hatten mehr vom Spiel und die ebenfalls überzeugenden Platzherren mit einer starken Abwehrleistung im Griff. In der 70. Minute wars dann soweit. Ashraf Munyaneza wurde bei einem seiner starken Vorstöße von Sohns mustergültig freigespielt und ließ die Rheingauer jubeln. Dass er mit einem 20-Meter-Schuss zehn Minuten später noch einen drauf setzte, machte ihn zum Mann des Tages.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Munyaneza, März, Bals (58. Kollek), Kremer, Lambri (80. Tonhauser), Hembes, Sohns (79. Müller), Egert, Nakas. ZS: 80. Reserven: 0:4.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – Türkischer SV 1:0 (0:0).– „Die defensiv ausgerichteten Türken hatten sich ganz aufs Kontern spezialisiert, so dass es für uns nur selten ein Durchkommen gab“, meinte FSV-Sprecher Manfred Demuth nach dem Zittersieg, den Ashraf Munyaneza in der 77. Minute perfekt machte. Ansonsten sprangen für Winkel kaum klare Chancen heraus. Lediglich Spiridon Nakas (7.), Munyaneza (26. mit Pfostentreffer) und Frank März hätten früher für Beruhigung im Rheingauer Lager sorgen können. Andererseits blieben die Wiesbadener bei ihren Gegenstößen stets gefährlich. So tauchte Destici gleich zweimal in guter Position vor der Winkeler Hütte auf. Auch Rachid, Sahin und Taskesen (Lattentreffer) hätten für einen neuerlichen Punktgewinn der zusehends stärker werdenden Türken sorgen können. So trauerte Vorsitzender Rasim Gür am Ende einmal mehr vergeben Möglichkeiten nach. Gegen Rauenthal/Martinsthal soll nun ein Sieg gelingen.
Tor: 1:0 (77.) Munyaneza.– Zuschauer: 80.nn
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – Türkischer SV 1:0 (0:0). Winkel tat sich gegen die homogene Abwehr der defensiven Gäste lange schwer. März und Egert hatten zwar freistehend die Führung auf dem Fuss, bei Kontern war aber auch die Gästeführung möglich. Als die Rheingauer schon unruhig wurden, gelang Ashraf Munyaneza doch noch die Führung (77.). Die Gäste warfen nun alles nach vorn und hätten auch im Gegenzug ausgleichen können. Anschließend schwächten sie sich jedoch durch unnötiges Reklamieren selbst und durften noch Arslans Ampelkarte quittieren. „Wir waren zwar spielerisch klar besser, mussten aber bis zum Abpfiff um den Arbeitssieg bangen“, bilanzierte Winkels Pressesprecher Manfred Demuth.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Munyaneza, März, Hofmann (44. Bals), Kremer, Lambri (78. Kollek), Hembes (71. Müller), Sohns, Egert, Nakas.
Türkischer SV: Akyol; Yurtseven, Demirbas, Arslan, Safak, Taskesen, Karaca, Sengün, Bilgen (54. El Mohammed), Destici, Sahin.
Zuschauer: 80. Reserven: 2:0.
Wiesbadener Kurier
TuS Hahn – FSV Winkel 1:1 (0:1).– Nach einem Patzer des sonst so zuverlässigen Keepers Walter gerieten die ersatzgeschwächten Taunussteiner durch Egert ins Hintertreffen, verpassten in der Folge durch Brankovic den Ausgleich. Schließlich wurde die Gelb-Rote Karte gegen Gabriel Enkel (80.) zum Signal des Aufbäumens gegen die bis dahin tonangebenden Winkeler. Prompt gelang Andre Betram noch der Ausgleich. Alex Echler, der FSV-Antreiber Munyaneza zudeckte, war bester Hahner.
Tore: 0:1 (45.) Egert, 1:1 (90.) Bertram.– Zuschauer: 120.– Res.: 3:3.
Wiesbadener Tagblatt
TuS Hahn – FSV Winkel 1:1 (0:1). Im ersten Durchgang gab`s auf beiden Seiten kaum brenzlige Situationen im Strafraum. Winkel schien läuferisch stärker, Hahns Abwehr stand jedoch sehr sicher. Ärgerlich dann für die Taunussteiner, dass mit dem letzten Angriff vor dem Wechsel noch das 0:1 fiel. Keeper Walter patzte, Winkels Egert wurde von einem Hahner angeschossen und plötzlich wars passiert. Winkel drückte dann weiter auf die Entscheidung, mehr als ein Pfostenschuss sprang aber nicht mehr heraus. Brankovic hatte den Ausgleich auf dem Kopf. Richtig los ging`s bei Hahn dann erst, als Gabriel Enkel acht Minuten vor Schluss die Ampel sah. Die Gäste kamen trotz Überzahl nicht mehr hinten raus. In der Nachspielzeit gelang Bertram noch der Ausgleich. „Überflüssig“, ärgerte sich FSV-Coach Werner Orf. „Durchaus verdient“, drückte Hahns Jürgen Fey andere Gefühle aus.
TuS Hahn: Walter; G. Enkel, Herchenröder, Echler, Birkenfeld, Knossalla (89. Vieluf), Bock (85. Corragioso), F. Enkel, Brankovic, Bertram, Lemb.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Munyaneza (80. Müller), Bals, Kremer, Hembes (46. Lambri), Sohns, Egert, Nakas, März.
ZS: 80. Reserven: 3:3.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – SV Villmar 7:2 (3:1).– Gegen das erschreckend schwache Schlusslicht hatten die Rheingauer keinerlei Probleme. „Spielerisch könnte es trotzdem noch ein bisschen mehr sein“, sieht FSV-Sprecher Manfred Demuth dennoch Steigerungsbedarf. Am kommenden Donnerstag im Kreispokal-Duell mit Wörsdorf, dem früheren Club von Trainer Werner Orf, besteht nun Gelegenheit, die Leistungsgrenzen auszureizen.
Tore: 1:0 (11.) Lambri (Kopfball), 2:0 (22.) Nakas (Kopfball), 2:1 (31.) Scheu, 3:1 März (Kopfball), 4:1 (51.) Nakas, 5:1 (60.) Munyaneza (Foulelfmeter), 6:1 (72.) Egert, 6:2 (87.) Hastrich, 7:2 (90.) Nakas.– Zuschauer: 110.– Res.: 9:0.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – SV Villmar 7:2 (3:1). In Durchgang eins legte Winkel mit Köpfchen vor. Lambri, Nakas und März waren jeweils per Kopf erfolgreich. Die wie erwartet schwachen Gäste kamen zwischenzeitlich zum 1:2. „Das Ergebnis spricht für sich. Wenn wir aber ordentlich zusammengespielt hätten, wäre Villmar zweistellig heimgefahren“, fand Manfred Demuth trotz des Kantersieges ein Haar in der Suppe. Immerhin kam durch den eingewechselten Egert etwas mehr Spielkultur in Winkels Aktionen. Nakas (2), Egert und Munyaneza per Elfmeter zeichneten für die restlichen Treffer verantwortlich.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Munyaneza, Bals, Kremer, Lambri (61. Sohns), Hembes (61. Vermeerbergen), Müller, März (46. Egert), Nakas.
ZS: 110. Reserven: 9:0.
Hoechster Kreisblatt
Oberliederbach. Eine Steigerung war zwar erkennbar, aber gegen die SG Oberliederbach musste sich dem FSV Winkel mit 1:2 geschlagen geben und bleibt in der Abstiegszone.
Den Gastgebern war anzumerken, dass sie einiges gut zu machen hatten. Sie begannen sehr engagiert und hatten drei Chancen. Eine Hereingabe von Knut Schmidbauer fand keinen Abnehmer, Patrick Auth spielte ab, statt zu schießen und Dirk Preß traf den Außenpfosten. Es folgte aber schnell die „kalte Dusche“: Nach einem Abspielfehler von Michael Hochheimer kam Lambri in Ballbesitz und nach dessen Vorlage schoss Müller ein. Preß hätte nach einer weiten Vorlage des erstmals eingesetzten Zoran Vasiljevic ausgleichen können, im Gegenzug erhöhte Winkel durch einen von Nakas schnell ausgeführten Freistoß auf 2:0. „Die verhalten sich wie Kinder“, schimpfte Ingo Hemberger darüber, dass Torwart Christian Sünnbold noch seine Mauer stellte und keiner die Ausführung Nakas’, der den Ball ins entfernte Eck schob, beachtete. Aber die Gastgeber bewiesen Moral: Chakir Charaf traf nur den Pfosten, Hochheimer wurde abgeblockt und Charaf verfehlte nach schöner Vorarbeit von Hochheimer den Ball. Kurz vor der Pause stellte sich der Erfolg ein: Der reaktivierte Volker Scharmann schoss nach Zuspiel von Charaf zum 1:2 ein.
In der zweiten Hälfte hatte Winkel zwar durch Munyaniza und Sohns noch zwei gute Chancen, die dann aber drückend überlegenen Gastgeber deren mindestens fünf. Zunächst scheiterte Hochheimer nach Vorlage von Scharmann an Torwart Söhn, der sich auch gegen Vasiljevic behauptete. Ein Kopfball von Auth verfehlte ebenso das Ziel wie Scharmanns Schuss. Abschließend kamen Hochheimer und Charaf nach einem Auth-Freistoß nicht an den Ball.
– Reserven: 6:2. (kbe)
Wiesbadener Kurier
SG Oberliederbach – FSV Winkel 1:2 (1:2).– „Auf Grund der Oberliederbacher Chancen war das ein glücklicher Sieg. Immerhin hat die Einstellung gestimmt. Langsam finden wir zur Geschlossenheit“, überwogen aus Sicht von FSV-Coach Werner Orf die positiven Aspekte. Bereits in der 22. Minute hatte Spiridon Nakas für die Vorentscheidung gesorgt.
Tore: 0:1 (15.) F. Müller, 0:2 (22.) Nakas, 1:2 (45.) Scharmann.– Zuschauer: 150.– Res.: 6:2.
Wiesbadener Tagblatt
SG Oberliederbach – FSV Winkel 1:2 (1:2). Winkels Vorsitzender Wolfgang Bauer war trotz des Dreiers angefressen: „Wir spielten wie eine Straßenmannschaft: Ein System war nie erkennbar“, sah er sich dem Nervenzusammenbruch nah. Nach dem 0:2 durch Müller und Nakas hätten die Rheingauer den Sack schon zumachen müssen. Als den Platzherren der Anschluss gelang, flatterten die Gäste immer mehr. „Dass den kampfstarken Oberliederbachern der verdiente Ausgleich nicht gelang, hatten wir allein dem erneut bärenstarken Söhn im Tor zu verdanken“, sah Bauer nur einen echten Sieger,
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, März, Bals, Egert (75. Hofmann), Lambri (82. Vermeerbergen), Hembes (65. Sohns), Müller, Munyaneza, Nakas.
ZS: 100. Reserven: 6:2.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – SG Rauenthal/Martinsthal 3:0 (1:0). In einem schwachen Derby zeigten beide Teams wenig Berauschendes. RaMa versteckte sich eine halbe Stunde und wurde durch Lambris 1:0 bestraft. Als die Gäste dann besser ins Spiel kamen, sah März nach einem Foul die Ampel, und Munyaneza verwandelte den Elfmeter zum 2:0 (55.). „Da war die Messe gelesen“, konnte FSV-Coach Werner Orf sein Team für das BezirksPokalendspiel am Mittwoch in Hattersheim gegen Landesligist Unterliederbach schonen. Munyaneza zeigte auch bei einem zweiten Strafstoß keine Nerven und sorgte für den Endstand.
FSV Winkel: Söhn; Koch (46. Egert), Kollek, März, Bals, Kremer (70. Hofmann), Lambri, Hembes, Müller (70. Schleis), Munyaneza, Nakas.
SG Rauenthal/Martinsthal. Hohoff; P. Schneider, März, A. Schneider, Münck, Tzegai, Marschner, C. Bsullak, Popperl (75. Kaiser), D. Bsullak, Steinmetz (70. Schwed).
ZS: 200. Reserven: 5:0.
Wiesbadener Tagblatt
Biebrich 02 – FSV Winkel 5:1 (3:0). Im Derby der zuletzt Enttäuschten spielten sich nur die Gastgeber wieder in den grünen Bereich. „Im ersten Abschnitt ging unser Konzept voll auf. Besonders in der Abwehr ließen wir den Gästen keine Chance“, freute sich Biebrichs Spielausschuss-Chef Jürgen Kraft an seinem Hochzeitstag zunächst über eine starke Team-Leistung. Laufer, Poharetzki und Mayen hatten die Blauen nach vorn gebracht. Nach dem Wechsel zeigten sich dann beide Abwehrreihen außer Rand und Band. Ein zweistelliger Biebricher Erfolg war nach Laufers 4:0 genauso möglich wie die Winkeler Wende nach Sohns Anschlusstreffer Dass letztlich nur Emma Poharetzki noch einmal traf, machte auch die Stürmer nicht gerade zu Helden des Spieltags.
Biebrich 02: Jung; Migge, Kraft, Löbelt, Handler, Schön (69. Schreiner), Araia, Raab, Laufer (86. Semerci), Poharetzki, Mayen (77. Lee).
FSV Winkel: Söhn; März, Kollek (65. Hembes), Munyaneza, Kremer, Schick (46. Koch), Lambri, Müller (65. Hofmann), Sohns, Egert, Nakas.
ZS: 130. Reserven: 3:4.
Wiesbadener Kurier
FV Biebrich 02 – FSV Winkel 5:1 (3:0).– „Eine sehr konzentrierte Leistung, die lediglich durch einen leichten Schlendrian in der zweiten Hälfte etwas getrübt wurde“, hielt Biebrichs Spielausschuss-Chef Jürgen Kraft sogar einen noch höheren Erfolg für möglich. So hätten Poharetzki, Laufer und Migge ihre Torekonten durchaus weiter aufstocken können. Bleibt allerdings abzuwarten, ob die gute Form nun bis zum kommenden Sonntag-Gastspiel beim Tabellen-Zweiten FC Eddersheim konserviert werden kann. FSV-Coach Werner Orf, der einst die 02er in die Landesliga gehievt hatte, war derweil stocksauer auf seine Mannen: „Wir haben zu wenig Leute mit Charakter. Ich verstehe nicht, dass wir uns nach dem Pokalsieg über Würges so präsentieren, als ob wir vorher Schlaftabletten genommen hätten. Jetzt sind wir in der Liga eine graue Maus und können uns höhere Ziel abschminken.“ Mit der Auswechslung seines Kapitäns Thorsten Schick setzte Orf zur Pause ein personelles Zeichen, gleichwohl sind ihm in dieser Hinsicht die Hände gebunden.
Tore: 1:0 (19.) Laufer, 2:0 (43.) Poharetzki, 3:0 (45.) Mayen, 4:0 (56.) Laufer (Kopfball), 4:1 (59.) Sohns, 5:1 (78.) Poharetzki.– Zuschauer: 130.– Res.: 3:4
Rheingau Echo

Wiesbadener Kurier
TuS Ahlbach – FSV Winkel 3:2 (1:1).– „Das ist alles reine Kopfsache. Vielleicht verkraften bei uns einige den Druck nicht. Jedenfalls: Wer in Ahlbach verliert, hat oben nichts zu suchen“, zeigte sich FSV-Coach Werner Orf merklich enttäuscht. Zudem lief es unglücklich. Nach dem 0:1 vergab Egert eine Großchance, ehe Hofmann einen unnötigen Elfer verursachte. Auf der Gegenseite blieb nach Foul an Munyaneza der Pfiff aus. Zu allem Übel kassierte der gute FSV-Keeper Söhn in der Schlussminute das Tor zum ersten Sieg des Aufsteigers.
Tore: 0:1 (15.) Schick,1:1 (36.) Pötz, 2:1 (57.) Brennecke (Foulelfmeter), 2:2 (62.) Schick, 3:2 (90.) Sojczynski.– Zuschauer: 70.– Res.: 1:3. nn
Wiesbadener Tagblatt
TuS Ahlbach – FSV Winkel 3:2 (1:1). Die ersatzgeschwächten Rheingauer enttäuschten: „Kaum Kombinationen, zuwenig Ehrgeiz, die Niederlage in letzter Minute war verdient“, bilanzierte Winkels Norbert Kunz unzufrieden. Nach dem schön herausgespielten 0:1 durch Schick brachte ein Strafstoß den Ausgleich. Ahlbachs Führung konnte erneut Schick nochmals beantworten. Die eingewechselten Sohns und Akbaba hätten zwar für Winkel noch treffen können, der starke FSV-Keeper Söhn stand jedoch wesentlich öfter im Brennpunkt. Aus dem Gewühl schaftte der emsige Aufsteiger im Schlussakkord noch den ersten Saisonsieg.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Munyaneza (75. Sohns), Hoffmann (46. Akbaba), Schick, Lambri, Egert, Müller, März, Hembes.
ZS: 100. Reserven: 1:3.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – RSV Weyer 3:0 (1:0).– Tore: 1:0 (22.) Sohns, 2:0 (61.) Lambri, 3:0 (86.) M. Akbaba.– Zuschauer: 80.– FSV-Chef Wolfgang Bauer erwärmte sich an den Darbietungen der eigenen Elf nicht: „Ein mäßiges Spiel, das wir im Bereich von 8:0 bis 10:0 hätten gewinnen müssen. Unsere Spieler standen ja noch vier, fünf Mal allein vor dem Gäste-Torhüter.“– Res.: 2:1.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – RSV Weyer 3:0 (1:0). Gegen einen schwachen Gegner versäumte Winkel einen Kantersieg. Weyer war nur auf Schadensbegrenzung aus und brachte das FSV-Tor nie in Gefahr. Sohns, Lambri und der eingewechselte Akbaba trafen in regelmäßigen Abständen. „Uns fehlt immer noch die Linie. Vor dem Tor sind wir unkonzentriert, spielerisch müssen wir uns steigern“, sieht Winkels Vorsitzender Wolfgang Bauer sein Team keinesfalls im grünen Bereich. Sieben oder acht Treffer erachtete er aufgrund der Überlegenheit als standesgemäß an.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kollek, Munyaneza (74. Bals), Hofmann, Schick, Lambri, Müller (85. Vermeerbergen), Sohns (80. Akbaba), März, Hembes.
ZS: 80. Reserven: 2:1.
Wiesbadener Tagblatt
Germania Schwanheim – FSV Winkel 3:0 (2:0). Winkel bestimmte zunächst das Spiel und hätte bei zwei Alu-Treffern von Nakas führen müssen. „Außerdem hätten wir einen Elfer kriegen müssen“, haderte Winkels Coach Werner Orf mit dem Schiedsrichter. Sein Ärger war noch größer, als nach einer Ecke die Zuordnung nicht stimmte und Schwanheim in Führung ging. Der Tabellenführer nutzte schon beim nächsten Angriff die Winkeler Verwirrung zur Vorentscheidung. Die Rheingauer waren dann endgültig auf der Verliererseite, als nach einer Stunde sowohl Nakas wie auch Kremer wegen Schiedsrichter-Beleidigung Rot sahen. Mit dem 3:0 (70.) sahen sich die nun auf Schadensbegrenzung bedachten Rheingauer weit unter Wert geschlagen.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kremer, Hoffmann, Munyaneza, Eggert (85. Bals), Kollek, März (75. Hembes), Schick, Müller, Nakas.
ZS: 150. Reserven: 2:2.
Wiesbadener Kurier
Germ. Schwanheim – FSV Winkel 3:0 (2:0).– Tore:1:0 (33.) Manso, 2:0 (34.) Manso, 3:0 (70.) Lazzara.– Zuschauer: 180.– Obwohl kurzfristig auch noch Pascal Sohns aufgrund einer Wirbelsäulen-Blessur passen musste, hatten die Rheingauer durch Munyaneza (Pfostentreffer) und Nakas zunächst die besseren Chancen. Etwas genauer zielte der Schwanheimer Manso, dessen Doppelschlag vorentscheidende Wirkung hatte. Endgültig chancenlos war der FSV nach den Roten Karten gegen Nakas und Kremer (66.). Beide wurden wegen angeblicher Schiedsrichter-Beleidigung zusammen des Feldes verwiesen, beteuerten aber hinterher ihre Unschuld. Trainer Werner Orf: „Zu neunt haben die Jungs noch aufopferungsvoll gekämpft. Das war aus unserer Sicht dennoch eine starke Leistung in einem tollem Spiel.“– Res.: 2:2. nn
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – TuRa Niederhöchstadt 2:0 (0:0).– Tore: 1:0 (57.) Nakas, 2:0 (88.) Sohns.– Zuschauer: 100.– „Es hapert weiter bei der Chancenauswertung. Momentan sind das Arbeitssiege“, sieht FSV-Chef Wolfgang Bauer noch Potenzial. Der erst 19-jährige Youngster Pascal Sohns zeichnete sich nicht nur als Torschütze aus, sondern auch als unermüdlicher Aktivposten. Ebenso wie Nakas und Munyaneza landete der Ex-Geisenheimer noch einen Alu-Treffer.– Res.: 5:3.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – TuRa Niederhöchstadt 2:0 (0:0). Die Rheingauer waren dem Neuling haushoch überlegen. „Spielerisch war es in Ordnung. Nur mit der Chancenverwertung bin ich nicht zufrieden“, fand Winkels Vorsitzender Wolfgang Bauer ein Haar in der Suppe. Zweimal retteten die Gäste auf der eigenen Torlinie, zweimal bewahrte das Aluminium die Niederhöchstädter vor dem Rückstand. „Im ersten Abschnitt wollte der Ball einfach nicht reingehen. Nach dem Wechsel hatten wir 75 Prozent Spielanteile“, sah Bauer dann endlich das Runde im Eckigen zappeln. Nakas sorgte für das 1:0, der 19-jährige Ex-Geisenheimer Sohns erlöste seinen neuen Klub kurz vor Schluss.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kremer, Munyaneza, Hofmann, Schick (78. März), Kolleck, Müller (75. Hembes), Sohns, Egert (80. Vermeerbergen), Nakas.
ZS: 100. Reserven: 5:3.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – FC Eddersheim 2:1 (0:0). Im ersten Akt verpassten die Rheingauer durch zwei Pfostentreffer von Nakas und Sohns sowie einer Riesenchance durch Lambri die Führung. Nach dem Wechsel klappte es dann besser. Nakas erzielte nach tollem Pass von Egert die Führung. Egert war es auch, der Sohns den Siegtreffer auflegte, nachdem Metzger zwischenzeitlich ausgeglichen hatte.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kremer, Mack, Hofmann, Schick, Lambri (60. Kollek), Munyaneza, Sohns (85. Müller), Egert (80. Roth), Nakas. ZS:100. Reserven: 0:4.
Wiesbadener Kurier
FSV Winkel – SV Wiesbaden 3:2 (1:1).– Tore: 0:1 (8.) Zarioh, 1:1 (30.) Koch, 2:1 (78.) Munyaneza, 3:1 (86.) Nakas, 3:2 (89.) Kremer (Eigentor).– Zuschauer: 250.– „Ein wichtiger, aber schwer erkämpfter Sieg. Ausschlaggebend war, dass sich der SVW zu sehr zurückgezogen und nur noch auf Konter gelauert hat“, befand FSV-Coach Werner Orf. Außerdem machte die wegen Schiedsrichter-Beleidigung verhängte Rote Karte gegen Ndongala dem Gast einen Strich durch die Rechnung. „Wäre das nicht passiert, hätten wir einen Punkt geholt“, so Abteilungsleiter Norbert Kern. Mit einem waghalsigen Flugkopfball sorgte Ashraf Munyaneza gerade drei Minuten nach Ndongalas Platzverweis für das vorentscheidende 2:1. Bei Winkel feierte Thorsten Schick nach viermonatiger Pause wegen einer Leisten-Operation sein Comeback.– Res.: 4:1.
Wiesbadener Tagblatt
FSV Winkel – SV Wiesbaden 3:2 (1:1). Die Gäste spielten aus einer disziplinierten Abwehr auf Konter und konnten sich bereits nach acht Minuten auf Zariohs Führungstreffer stützen. „Wir setzten uns zwar in der SVW-Hälfte fest, brauchten aber zwei Einzelaktionen zur Wende“, bilanzierte FSV-Coach Werner Orf. Nach einer halben Stunde brauchte Koch nur den Fuß hinzuhalten, nachdem Lambri die SVW-Abwehr ausgetanzt hatte. Munyaneza brachte ein toller Flugkopfball nicht nur Schürfwunden, sondern auch das 2:1 (78.). Vorher hatte Wiesbadens N`Dongala wegen Schiedsrichter-Beleidigung Rot gesehen. Nakas nutzte eine seiner vielen Chancen zur Vorentscheidung. Nach Kremers Eigentor musste Winkel bis zum Abpfiff zittern.
FSV Winkel: Söhn; Koch, Kremer, Mack, Hoffmann, Schick, Lambri (85. Hembes), Munyaneza, Sohns, Egert (65. Kollek), Nakas.
SV Wiesbaden: Reith; Tiefenbach, Herzog (80. von Hoeßle), Glöckner, Karjasevic, Piazzolla, Maus (82. Pasquino), Weiss (82. El Baruag), During, Zarioh, N`Dongala.
ZS: 250. Reserven: 4:1.
Das Große Spiel der Kleinen
Winkels nette Band ohne Querschießer
Ambitionierte Rheingauer treten in Beuerbach an
Vom 02.08.2001 WT
Von Christian Hoffrichter
Mit großen Erwartungen starten die Fußballer des TuS Beuerbach und des FSV Winkel in die neue Saison der Bezirks-Oberliga. Während der Untertaunus-Klub auf den Fußstapfen der guten letzten Saison wandeln möchte, nehmen die Rheingauer gar die Spitze ins Visier. Das sonntägliche Match (15 Uhr) in Beuerbach gilt für beide Mannschaft als erster richtiger Gradmesser.
Trauer um Wolfgang Seel
Im Hünstettener Orsteil ist die Euphorie ähnlich groß wie im Vorjahr, als der aufgestiegene TuS überraschte. Nur der Tod von Vereinsmitglied Wolfgang Seel, der am vergangenen Samstag bei einem Arbeitseinsatz am Sportplatz einen Herzinfarkt erlitt, drückt schwer aufs Gemüt. „Er war immer da, wenn man ihn gebraucht hat“, kann TuS-Spielausschuss-Mitglied Peter Möhn den Verlust noch gar nicht begreifen. Gestern wurde Seel 58-jährig zu Grabe getragen.
Coach Dirk Hünerbein blickt in die sportliche Zukunft: „Wir wollen diesmal unter die ersten fünf. Zu mehr reicht es noch nicht.“ Der Rasen soll wieder zur Festung werden. Auch auswärts möchte Hünerbein in dieser Runde mehr Bäume ausreißen als in der Vergangenheit. Der Coach muss ohne den ehemaligen Nauroder Rainer Sand auskommen, der nach einem Kreuzbandriss vergangene Woche erst operiert wurde.
Nach Beuerbach zurückgekehrt sind Jan-Eric Bücher und Peter Höhn, die ein Jahr lang in der A-Jugend des RSV Würges kickten. Auch Stan Günther (A-Jugend TSG Wörsdorf) ist wieder daheim. „Die Jungs bringen gute Voraussetzungen mit“, hält Peter Möhn große Stücke auf den Nachwuchs. Nach den erfolgreichen Testspielen rechnet sich Möhn gegen Titelaspirant Winkel gute Chancen aus.“
„Spätestens in zwei Jahren wollen wir in die Landesliga“, gibt Winkels Coach Werner Orf seine ambitionierte Zielsetzung aus. „Wir haben aussortiert und eine gute Mischung zwischen Jung und Alt gefunden.“ FSV-Spielausschuss-Chef Norbert Kunz pflichtet bei: „Wir haben eine nette Band ohne Querschießer.“ Spätestens nach dem Trainingslager in Alsfeld sind die Winkeler ein verschworener Haufen.
Neben der Kameradschaft stimmt auch das fußballerische Können. Bei einem Turnier in Gonsenheim bezwang Winkel die Regionalliga-A-Jugend von Mainz 05 3:1, gegen Landesligist Hechtsheim setzten sich der FSV 2:1 durch. Die verletzten Metin Akbaba, Tobias Roth und Thorsten Schick müssen beim Aufgalopp in Beuerbach allerdings definitiv zuschauen.
Orf reicht ein Remis
Werner Orf wäre angesichts der Gluthitze bereits mit einem Remis zufrieden, zumal er die Beuerbacher unter den Top Fünf sieht. Dem Übungsleiter ist auch die 1:6-Klatsche in Beuerbach am vorletzten Spieltag der vergangenen Runde noch in schlechter Erinnerung. Mit einer Punkteteilung kann auch Norbert Kunz prima leben. „Wir pflegen mit den Beuerbachern ein freundschaftliches Verhältnis. Dort gehen nach dem Spiel immer ganz schön die Tassen hoch.“
Das Große Spiel der Kleinen
Hünerbein der Held des Tages
Wiesbadener Kurier
TuS Beuerbach – FSV Winkel 3:2 (0:1).– Tore: 0:1 (30.) Nakas, 1:1 (57.) D.Hünerbein, 1:2 (82.) Munyaneza, 2:2 (85.) D.Hünerbein, 3:2 (88.) Blenske.– Zuschauer: 100.– Der Gala-Auftritt von Beuerbachs Spielertrainer Dirk Hünerbein machte den keineswegs enttäuschenden Rheingauern einen dicken Strich durch die Rechnung. Nachdem Nakas auf Vorlage von „Wolle“ Hofmann das 0:1 erzielt hatte, glich der frühere Würgeser Oberliga-Crack persönlich aus. Auch die neuerliche Führung durch Munyaneza reichte Winkel nicht zum Punktgewinn, denn wenig später holte Hünerbein clever einen Freistoß heraus und verwandelte diesen in traumhafter Manier zum 2:2. Damit nicht genug. Im einsetzenden Regenschauer startete Hünerbein zum Flankenlauf, bereitete so mustergültig das Siegtor durch Blenske vor. „Winkel war der erwartet starke Gegner“, befand TuS-Sprecher Peter Möhn. FSV-Coach Werner Orf konnte sich für derlei Lob nichts kaufen: „In der ersten Halbzeit waren wir klar besser und hätten deshalb einen Punkt verdient gehabt. Doch im Fußball gibt`s keine Gerechtigkeit. Außerdem steckt Beuerbach wirklich nie auf.“- Res.: 3:7.
Nach mehreren Verhandlungsrunden einigte sich Wolfgang Bauer, Vorsitzender des Fußball-Bezirks-Oberligisten FSV Winkel, mit Trainer Werner Orf über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in der kommenden Runde. Mit dem früheren Wehener soll der Aufstieg gelingen. nn
NNP
Villmar in Winkel überfordert
FSV Winkel – SV Villmar 7:2 (3:1). Es klingt nach Zynismus, aber auf Grund der personellen Situation muss der SV mit einer Niederlage in dieser Höhe noch zufrieden sein. Hastrich, Schmidt und Scheu, die Winkel ansatzweise Paroli bieten konnte, waren entschieden zu wenig. Bereits nach zehn Minuten geriet die Mattersberger Truppe durch ein klares Abseitstor durch Lambri in Rückstand. In der 15. Minute die erste Chance für Villmar, als Hastrich den durchgestarteten Scheu bediente, der knapp verzog. Danach köpfte Makas eine Freistoßflanke freistehend ein. Nach 30 Minuten erkämpfte sich Scheu den Ball, zog unaufhaltsam davon und traf zum Anschlusstreffer. Im Gegenzug fiel ein erneuter Kopfballtreffer durch Merz. In der 40. Minute rettete Oliver Rossbach auf der Linie. Nach der Pause konnte Villmar kämpferisch und läuferisch kaum noch überzeugen. Zwangsläufig erspielten sich die Rheingauer viele Möglichkeiten. In der 51. Minute erzielte Makas das 4:1, dem Munayeza per Foulelfmeter – Mattersberger hatte den schnellen Hempes festgehalten – das 5:1 folgen ließ. Eine schöne Kombination über die Flügel schloss Hempes mit dem 6:1 ab, ehe Hastrich per Kopfball eine Resultatsverbesserung gelang. In der Schlussminute erhöhte Makas auf 7:2.
Villmar: Schranz, Schmidt, Hafenegger (78. Klement), Lottermann, Scheu, Mattersberger, Philipp (60. Schermuly), Hastrich, T. Höhler, Rossbach (46. Borsch), Latsch –
SR: Müller (Großzimmern) –
Tore: 1:0 Lambri (10.), 2:0 Makas (23.), 2:1 Scheu (30.), 3:1 Merz (31.), 4:1 Makas (51.), 5:1 Munayeza (60.), 6:1 Hempes (72.), 6:2 Hastrich (87.), 7:2 Makas (90,) –
Reserven: 9:0 –
Zuschauer: 120.
Beuerbachs Spielertrainer erledigt Winkel praktisch im Alleingang
Vom 06.08.2001
Beuerbachs Saisonpremiere in der Fußball-Bezirks-Oberliga fand mit dem 3:2 (0:1)-Erfolg kurz vor Schluss noch ein gutes Ende. Die Gäste aus Winkel führten zweimal auf dem für sie ungewohnten Rasen, doch mit einem Doppelschlag drehten die Gastgeber das Spiel nach dem großen Regen doch noch um.
Von Gerhard Rüppel
TuS-Spielertrainer Dirk Hünerbein wurde am Ende zum Held des Tages. Die ersten beiden Treffer hatte er selbst erzielt, den Siegtreffer von Michael Blenske mustergültig vorbereitet. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Christoph Schneider schmunzelte er: „Das sind die schönsten Siege, so kurz vor Schluss.“ Winkels Trainer Werner Orf diskutierte derweil noch mit dem Sonnenberger Referee: „Das war kein Foul vor dem Ausgleichstor, so etwas darf man nicht pfeifen.“ Es nutzte allerdings nichts mehr.
Dabei hatte es zunächst bestens ausgesehen für die Gäste. TuS-Stürmer Rico Kretschmer konnte bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden seine Chancen nicht nutzen. Die Rheingauer schlugen indes bei ihrer erste richtigen Möglichkeit sofort zu, als Beuerbachs Torhüter Frank Schmidt einen Schuss von Hofmann nicht festhalten konnte und Spiridon Nakas zur Stelle war.
Nach der Pause verstärkten die Hausherren den Druck. Zum Ausgleich benötigten sie ebenfalls einen Abwehrfehler, den Hünerbein dankbar annahm. Gleich danach rettete FSV-Keeper Thorsten Söhn gegen Blenske in höchster Not. In der Schlussviertelstunde schien sich der Wettergott auf die Seite der Rheingauer zu stellen. Gegen den im Sturm peitschenden Regen bekamen die Gastgeber den Ball kaum noch vom Tor weg. Ashraf Munyaneza nutzte die Situation aus allerdings abseitsverdächtiger Position zur erneuten Führung.
Dann ließ der Regen nach und Spielertrainer Hünerbein entschied die Partie fast im Alleingang. Erst holte er gegen Robert Kremer den Freistoß heraus, den er anschließend auch persönlich versenkte. Zwei Minuten später setzte er sich auf der rechten Außenbahn durch. Seine Hereingabe nutzte TuS-Kapitän Blenske zum Siegtreffer.
Der in Beuerbach wohnende Landrat Bernd Röttger war zufrieden: „Ich hatte zur Pause 2:2 getippt, aber das ist noch besser.“ FSV-Trainer Werner Orf: „Mit dem Spiel bin ich auch zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht. Es fehlen uns noch einige Spieler.“
TuS Beuerbach: Schmidt; König (85. Cortijo), Weil, Hitsch, Drogi, Vogler, Blenske, Tunali, Biehn, Hünerbein, Kretschmer (38. Kosak). FSV Winkel: Söhn; Kremer, Mack, März, Hofmann, Bals (68. Hembes), Kollek, Munyaneza, Sohns (85. Müller), Egert, Nakas. Tore: 0:1 (30.) Nakas; 1:1 (56.) Hünerbein; 1:2 (83.) Munyaneza; 2:2 (87.) Hünerbein; 3:2 (89.) Blenske. SR: Schneider (Sonnenberg). ZS: 120. Res.: 3:7.
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