Saison 2002/2003

 

SG Oberliederbach - FSV Winkel 2:3 (0:2).- Konzentrierte Vorstellung der Rheingauer, die durch Lambri (Volleyknaller ins Dreieck) und Vogt zur Pausenführung kamen, danach erneut durch Vogt einen Lattentreffer buchten. Aktan erhöhte auf 3:0, ehe die von FSV-Späher Herbert Gierhard übermittelte zwischenzeitliche Schwanheimer 3:0-Führung gegen Biebrich die Motivation schwinden ließ. Immerhin dürfen sich die Winkeler über eine personelle Kehrtwende freuen. "Ashraf Munyaneza geht nicht zu Biebrich 02, sondern bleibt bei uns", so Spielausschuss-Chef Norbert Kunz, der die 100-Liter-Bierprämie an die Biebricher spart. "Dass es nicht zu Platz zwei gereicht hat, haben wir selbst zu verantworten", ergänzte der FSV-Macher.

Tore: 0:1 Lambri (19.), 0:2 Vogt (21.), 0:3 Aktan (50.), 1:3 Charaf (60.), 2:3 Scharon (65.).- Zuschauer: 200.- Gelb-Rot: Guveia (30./O.).- Res.: 2:5.

 

SG Oberliederbach - FSV Winkel 2:3 (0:2). Winkel legte eine feine erste Hälfte hin und steuerte nach einem Doppelschlag von Lambri und Vogt einen klaren Sieg an. "Das deutliche Ergebnis aus Schwanheim nahm uns bei der Hitze dann die Motivation", hatte Winkels Norbert Kunz eine Erklärung für den Leistungsabfall parat. Die nach einer Ampel ab der 40. Minute nur noch zu zehnt spielenden Hausherren mussten zwar noch das 0:3 durch Aktan hinnehmen, kam aber bis zur 65. Minute auf 2:3 heran. Der Ausgleich lag mehrfach in der Luft. Christof Tonhauser glänzte zum Saisonabschluss. "Wir haben im Laufe der Runde mehrfach unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Die Trainerwechsel haben gewiss auch zu viel Unruhe reingebracht", zog Norbert Kunz ein durchwachsenes Fazit. 

 

 

FSV Winkel - Germania Schwanheim 3:2 (1:1).- "Eine kämpferisch sehr starke Mannschaftsleistung. Jetzt hoffen wir, dass Biebrich in Schwanheim nochmals Gas gibt und wir selbst in Oberliederbach bestehen", sieht FSV-Boss Wolfgang Bauer durchaus noch reelle Relegations-Chancen. Gegen Schwanheim imponierte vor allem der einsatzfreudige Youngster Matthias Zinsius, der tags zuvor noch in der A-Jugend gekickt hatte. Er erzielte das wichtige 2:2, verletzte sich aber dabei am Knie und musste ausgetauscht werden. Mit einem Treffer an die Lattenunterkante (88.) läutete Pascal Sohns die spannende Endphase ein, die Dennis Wetz mit dem aus dem Gewühl heraus erzielten 3:2 zu Gunsten der Rheingauer entschied.

Tore: 0:1 Lazzara (44.), 1:1 Wetz (45.), 1:2 Del Bouti (50.), 2:2 Zinsius (72.), 3:2 Wetz (90.+2).- Zuschauer: 120.- Res.: 2:0.

 

FSV Winkel - Germania Schwanheim 3:2 (1:1). Im ersten Durchgang blieben Torchancen Mangelware. Denis Wetz nutzte eine der wenigen Möglichkeiten in der 45. Minute zum 1:1. Mit seinem Siegtor in der Nachspielzeit avancierte Wetz endgültig zum Matchwinner an der Vollradser Allee. Matthias Zinsius, der verletzt vom Feld musste, hatte das 2:2 erzielt. FSV-Schlussmann Thorsten Söhn reagierte mehrfach glänzend und bewahrte sein Team somit vor weiteren Gegentreffern. "Wir haben unsere letzte Chance genutzt, sind aber noch lange nicht am Ziel", hofft Winkels Sprecher Manfred Demuth am kommenden Sonntag auf Schützenhilfe von Meister Biebrich 02, der bei Schwanheim ran muss.

FSV Winkel: Söhn; Aktan, Koch, Kremer (69. Prodanovic), Lambri (54. Zinsius, 76. Habicht), Wetz, Vogt, Sohns, Tonhauser, Munyaneza, März.

Zuschauer: 130. Reserven: 2:0.

 

Vikt. Kelsterbach - FSV Winkel 3:4 (1:3).- Nach Eckstoß von Munyaneza (künftig Biebrich 02) köpfte Frank März das 0:1. Nach weiteren Toren von Sohns und Vogt schien die Partie angesichts der Winkeler 3:1-Pausenführung bereits gelaufen. Ruckzuck stellten die Kelsterbacher aber den Ausgleich her, bevor Pascal Sohns für das Happyend der Rheingauer sorgte, die damit von der Landesliga träumen dürfen. Zumal Schwanheim nach dem Auftritt beim FSV auf Meister Biebrich 02 trifft. Bei Winkel taten sich Mustafa Aktan und Torjäger Dennis Wetz hervor. Auch die Eigengewächse Zinsius und Habicht glänzten. Betreut wurde das Team von Vereinsboss Wolfgang Bauer und Spielausschuss-Chef Norbert Kunz. Grund: Spielertrainer Ronny Weimer musste nach Spanien jetten, wo sein dortiges Haus bei einem Einbruch verwüstet wurde. Derweil bahnen sich weitere Abgänge an: Robert Kremer wechselt definitiv zum SV Frauenstein, der auch um Torjäger Sasa Prodanovic buhlt. Hier mischt zudem Liga-Rivale SVW mit. Spiro Nakas (Hellas Schierstein?) ist ebenfalls auf dem Sprung, während Dennis Wetz bleiben soll.

Tore: 0:1 März (10.), 0:2 Sohns (15.), 1:2 Vranesevic (35./Foulelfmeter), 1:3 Vogt (45.), 2:3, 3:3 Horst (65./80.), 3:4 Sohns (82.).- Zuschauer: 100.- Res.: 4:0.

 

Viktoria Kelsterbach - FSV Winkel 3:4 (0:3). Beide Teams lieferten sich ein packendes Duell. "Es hätte auch 9:5 für uns ausgehen können", zählte FSV-Vorsitzender Wolfgang Bauer zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. März brachte Winkel in Führung. Sohns und Vogt stockten auf und ließen die Rheingauer zur Pause schon wie der sichere Sieger aussehen. Doch Kelsterbach gab sich nicht geschlagen und schaffte mit einem Dreier-Pack noch den Ausgleich. Sohns erlöste die Winkeler in der 85. Minute mit dem Treffer zum 4:3. Wolfgang Bauer und FSV-Spielausschuss-Chef Norbert Kunz mussten das Coaching übernehmen, weil Spielertrainer Ronny Weimer kurzfristig nach Spanien flog, weil dort in sein Ferienhaus eingebrochen worden war. Robert Kremer wechselt nach Saisonende von der Vollradser Allee zum SV Frauenstein.

FSV Winkel: Söhn; Aktan, Koch, Kremer (68. Habicht), Munyaneza, März, Lambri (75. Zinsius), Vogt, Sohns, Wetz, Tonhauser.

Zuschauer: 80. Reserven: 4:0.

 

Lappas übernimmt Traineramt in Winkel

Wie erwartet vollzieht sich beim Rheingauer Fußball-Bezirks-Oberligisten FSV Winkel nach Saisonschluss ein erneuter Trainerwechsel. An Stelle von Ronny Weimer, der am liebsten über die Relegationsschiene noch den Sprung in die Landesliga schaffen würde, übernimmt Armin Lappas die Regie. Der A-Lizenz-Inhaber kümmerte sich in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg um den FSV-Nachwuchs, war zuvor in Walluf, Frauenstein und Geisenheim als Aktivencoach tätig. nn

 

TSG Idstein - FSV Winkel 0:1 (0:1).- Idstein spielte gefällig, scheiterte aber am Manko eines nicht vorhandenen Torjägers. Den hatten die Rheingauer in Gestalt von Sasa Prodanovic, der per Konter sein 14. Saisontor erzielte. Hoin, Novokmet und Del Buono standen danach exemplarisch für das Abschlussproblem der TSG. Quasi zur Krönung setzte Del Buono in der Schlussminute einen Ball an den Außenpfosten. "Das war zwar nicht hochklassig, aber wir haben uns den Sieg richtig erkämpft", meinte FSV-Boss und Mäzen Wolfgang Bauer, der Zukunftspläne schmiedet. Um die Stützen Thorsten Söhn (Tor), Frank März und Mustafa Aktan wollen die Rheingauer überwiegend Talente gruppieren, darunter die Eigengewächse Nils Habicht und Matthias Zinsius. Möglich, dass Trainer Ronny Weimer nach der Runde weichen muss und der mit Erfolg im FSV-Nachwuchsbereich tätige Armin Lappas das Ruder übernimmt.

Tor: 0:1 Prodanovic (29.).- Zuschauer: 100.- Res.: 1:2.

FSV Winkel: Söhn; Aktan, Koch (65. Weimer), Kremer, Lambri (70. Zinsius), Wetz (80. Prodanovic), Vogt, Sohns, Munyaneza, Tonhauser, März.

Zuschauer: 150. Reserven: 2:5.