Saison 2008/2009

Abschluss Tabelle 1. Mannschaft

 

SP 

Tore

Pkt.

1.

FSV Winkel

34

27

1

6

141:39

82

2.

SV Presberg

34

25

5

4

132:42

80

3.

SV Neuhof

34

23

5

6

119:49

73

4.

SG Hünstetten

34

21

1

12

113:72

64

5.

Spvgg. Eltville

34

20

4

10

107:60

62

6.

TSV Bleidenstadt

34

19

5

10

102:68

62

7.

TuS Beuerbach

34

19

4

11

125:36

61

8.

SG Meilingen

34

17

6

11

104:75

56

9.

Wisper Lorch

34

16

5

13

88:75

53

10.

SG Walluf II

34

14

6

14

74:74

48

11.

SG Gladbach/Hausen

34

12

11

11

69:55

47

12.

SG Niederems/Esch

34

12

7

15

61:68

42

13.

TGSV Holzhausen

34

9

7

18

33:87

34

14.

RW Kettenbach

34

9

4

21

57:136

30

15.

FSV Bad Schwalbach

34

6

5

23

44:113

23

16.

SV Seitzenhahn

34

5

4

25

63:129

19

17.

Germania Rüdesheim

34

6

4

24

44:174

16

18.

SV Bechtheim

34

2

4

28

32:156

9


Torschützen
Abschlusstabelle
Tore

1.

M. Aktan 33
2. M. De Sousa 28
3. D. Vogt 27
4. P. Sohns 24
5. M. Dillmann 13
6. T. Habicht 5
7. P. Claudy 2
8. A. Moos 1
9.

C. Junglas

1
10. J. Arnante 1
11. H. Weiss 1
12. H. Koch 1
13. Eigentore 1

Abschluss Tabelle 2. Mannschaft

 

SP 

Tore

Pkt.

1.

SV Erbach

30

25

4

1

111:29

79

2.

SG Orlen II

30

24

3

3

149:29

75

3.

FC Limbach

30

21

5

4

124:44

65

4.

SV Johannisberg

30

18

7

5

96:44

61

5.

TSV Bleidenstadt II

30

15

2

13

74:72

47

6.

SG Hünstetten II

30

14

4

12

81:64

46

7.

FC Kiedrich

30

14

4

12

65:42

45

8.

Spvgg. Eltville II

30

13

6

11

72:64

45

9.

SG Daisbach/Panrod

30

12

4

14

80:68

39

10.

SG Rauenthal/Mart. II

30

10

1

19

55:108

31

11.

SG Niederems/Esch II

30

9

3

18

58:89

30

12.

SG Wambach/Bärstadt

30

9

4

17

54:78

29

13.

TuS Beuerbach II

30

8

4

18

78:71

28

14.

FSV Winkel II

30

8

4

18

60:83

28

15.

Barisspor Idstein

30

10

2

18

50:122

28

16.

FC Oestrich

30

1

1

28

21:221

3


Torschützen
Abschlusstabelle
Tore

1.

R. Christ

9

2.

A. Karger

6

3.

M. Roos

4

3.

M. Hirschmann

4

5.

W. Hofmann

3

5.

F. Mack

3

5. R. Thomas 3

8.

T. Habicht

2

8.

H. Weiß

2

8.

S. Schmitt

2

8.

A. Saini

2

8. T. Zinsius 2

13.

M. de Sousa

1

13.

J. Kulawik

1

13.

B. Shabani

1

13.

P. Altlay

1

13.

P. Simon

1

13.

P. Claudy

1

13.

J. Langer

1

13.

G. Krämer

1

13.

D. Bauer

1

 

Eigentor

3

  

Topspiel, TSV Bleidenstadt - FSV Winkel 4:3 (1:2).- Drei Tore im Endspurt, das war Bleidenstadts Schlussakkord einer richtig guten Runde. Einzige Wermutstropfen: Mario Nogly und Siegtorschütze Carsten Grosch wechseln zur SG Orlen. Während Winkels Kapitän Pascal Sohns aus beruflichen Gründen mit einer Rückkehr nach Geisenheim liebäugelt. Der FSV ist aber bemüht, ihn zu halten.

TSV Bleidenstadt: Wienke (80. Willmanns); Heuser, K. Walter, M. Walter, Nogly, Holz, Freese, Braun, Slezak (70. Grosch), Heinrich (75. Klawe), Gross.

FSV Winkel: Moos; Acar (55. Weiß), Firle, Arnante, Claudy, Dillmann, Aktan, T. Habicht (60. Langer), Kulawik, De Sousa, Sohns.

Tore: 0:1 Sohns (8.), 0:2 Aktan (17.), 1:2 Nogly (30.), 1:3 De Sousa (50.), 2:2 Holz (80.), 3:3 Heuser (82.), 4:3 Grosch (85.).- Zu.: 150.


TSV Bleidenstadt II - FSV Winkel II 1:6 (0:3).- "Die Mannschaft hat Moral bewiesen", bejubelte FSV-Sprecher Lothar Malinowski den Klassenerhalt. Tore: Gernot Anders/Charly Thomas, Tim Zinsius (je 2), Martin Hirschmann, Frank Mack.



Der Aussprache folgt der Aufstieg

28.05.2009 - WINKEL

Von Stephan Neumann

KREIS-OBERLIGA RHEINGAU-TAUNUS Erst eine teaminterne Krisensitzung bringt den torhungrigen FSV Winkel zurück auf Meisterkurs

Wer Meister wird, hat alles richtig gemacht. Das ist eine weitläufige Pauschalwertung. Auf die Fußballer des FSV Winkel gemünzt, hat sie eine besondere Gültigkeit erlangt. Im Lager der Rheingauer führte eine Kette richtiger Entscheidungen und Maßnahmen zum Titel, der in imponierender Manier mit bislang 138:35-Toren errungen wurde.

Vertrauen nach dem Abstieg

Entscheidung Nummer eins fiel vor gut einem Jahr: "Wir machen auch im Fall des Abstiegs mit Trainer Michael Habicht weiter", verkündeten die Verantwortlichen zeitig. "Das war ein großer ein Vertrauensbeweis", sagt der 46 Jahre alte Coach. Er rechtfertigte das Treuebekenntnis, führte die Mannschaft zurück in die höchste Klasse der Region und beendet nun aus eigenen Antrieb sein Engagement beim FSV. Im festen Glauben, den richtigen Zeitpunkt zum Abgang gewählt zu haben, aber auch mit der Gewissheit, für seinen Nachfolger Hartmut Freudenberg ein fruchtbares Feld bestellt zu haben.

Einen Turbostart legten die Winkeler in einer Liga mit gewaltigen Niveau-Diskrepanzen im Feld der 18 Clubs hin, um urplötzlich an Tempo zu verlieren. Das Remis gegen Gladbach/Hausen sowie die Niederlagen in Neuhof, gegen Presberg und in Lorch beschworen "eine sehr kritische Phase herauf", bekennt der Sportliche Leiter Armin Lappas im Rückblick. "Die Mannschaft hat das Ganze wohl als Selbstläufer betrachtet und vergessen, dass in dieser Klasse neben dem Spielerischen auch Kampf- und Laufbereitschaft erforderlich sind", ergänzt Habicht. Presberg drohte bereits zu enteilen - und Habicht hinterfragte sich selbst.

Vier Torjäger = 109 Treffer

In Absprache mit der Klubführung verständigte man sich auf die Formel "Wir warten mal die nächsten drei, vier Spiele ab". Ruhe bewahren statt Trainerwechsel, auch damit lag man letztlich richtig. Schließlich waren es die erfahrenen Spieler, die die Selbstheilung vorantrieben. Kapitän Pascal Sohns trat in Aktion, bat zur teaminternen Aussprache. Es wurde Klartext geredet und fortan verknüpften die Winkeler Spielkunst mit Willensstärke. "Diese Aussprache war ein Baustein zur Meisterschaft", glaubt Lappas. Routinier Mustafa Aktan, 2008 aus Walluf gekommen, sieht es ähnlich: "Ohne negativen Druck zu erzeugen, haben die Älteren allen klar gemacht, dass das Potenzial zum Titel vorhanden ist."

Plötzlich griffen alle Rädchen perfekt ineinander. Habichts auf den jeweiligen Gegner oder Spielverlauf gemünzte Umstellungen griffen. Einhergehend war der FSV aufgrund vieler torgefährlicher Spieler (Aktan, de Sousa, Vogt und Sohns erzielten 99 Treffer) kaum auszurechnen. Und nicht zuletzt fügten sich die Winter-Zugänge Rauf Acar und Jeffrey Arnante sowie Patrick Claudy aus der Zweiten bestens ein. Auch Oldie Frank Mack, der in der Vorrunde ausgeholfen hatte, trug sein Scherflein bei, während außer Lappas auch Erich Herbst und Lothar Malinowski für gute Rahmenbedingungen sorgten. Den Kader halten, ihn in der Breite verstärken und eine Saison ohne Abstiegssorgen hinlegen - das ist die Gruppenliga-Vorgabe in Winkel.

Der Meister-Kader: Alexander Moos (33 Spiele/1 Tor/ 34 Jahre/ IT-Vertrieb), Alexander Geiser (1/0/22/Student), Thorsten Söhn (Co-Trainer und Standby-Torwart/37 Jahre/Elektroniker); Patrick Claudy (14/2/20/Fliesenleger), Christopher Junglas (22/1/21/Einzelhandelskaufm.-Azubi), Jeffrey Arnante (14/1/24/Einzelhandelskaufm.-Azubi), Rauf Acar (14/0/30/Lagerist), Holger Koch (32/1/37/Fitnesstrainer), Timo Habicht (32/5/24/Dachdecker), Marius Dillmann (33/13/22/Student), Mike de Sousa (23/27/19/Gastronom), Pascal Sohns (33/23/26/Student), Dennis Vogt (34/27/25/Student), Patrick Kirschner (29/0/22/Zivildienstleistender), Jan Kulawik (21/0/21/Student), Marcus Firle (15/0/21/Azubi), Mustafa Aktan (34/32/33/Verkaufsleiter), Martin Hirschmann (3/0/20/Azubi), Frank Mack (20/0/43/Bankkaufmann), David Bischoff (2/0/20/Student), Adam Karger (8/0/23/Student), Hendrick Weiß (3/1/18/Schüler), Julian Langer (2/0/18/Schüler), Gabriel Kraemer (1/0/18/Schüler), Giuseppe Nardone (1/0/24/Betriebswirt).

 

Am Ziel angelangt: Die Fußballer des FSV Winkel freuen sich auf die Gruppenliga.rscp

 

Winkel beseitigt letzte Zweifel und holt den Titel / FSV Winkel feiert sein Meisterstück

25.05.2009 - RHEINGAU-TAUNUS

KREIS-OBERLIGA RHEINGAU-TAUNUS FSV feiert den Aufstieg in die Gruppenliga

RHEINGAU-TAUNUS (pms). Mit einem 2:1-Duselsieg über Wisper Lorch sicherte sich der FSV Winkel den Titel in der Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus und machte den Aufstieg in die Gruppenliga perfekt: Nach Pascal Sohns Treffer in der Nachspielzeit war der Jubel grenzenlos. Nichts Neues dagegen im Tabellenkeller: Alle Teams, die noch um den Ligaverbleib zittern müssen, verloren. Fest stehen die Aufsteiger aus der C-Liga: Eine Klasse höher spielen in der kommenden Saison SV Steckenroth und SV Langenseifen.

Spiel des Tages: FSV Winkel - Wisper Lorch 2:1 (1:1).- Winkel begann übernervös und fand nach dem frühen Rückstand nur schwer ins Spiel. Per Freistoß markierte Mustafa Aktan den Ausgleich. Eine Schrecksekunde war noch zu überstehen, als Ilic frei vorm FSV-Tor auftauchte, aber vergab (85.). Nach Pascal Sohns 2:1 entlud sich die Anspannung. Somit ein gelungener Ausstand für den scheidenden Trainer Mike Habicht, das Traineramt übernimmt in der folgenden Spielzeit Hartmut Freudenberg (62, B-Junioren SV Frauenstein).

Winkel: Moos; Arnante (77. Junglas), Acar, Koch. Habicht (65. Claudy), Dillmann, de Sousa, Sohn, Kirchner, Kulawik (80. Vogt), Aktan; Lorch: Werner; J. Klotz (80. Schmidt), M. Klotz, Derstroff, Dallwig, Hoffmann, Feist, Schmidt, Ilic (89. Brecht), Hart (75. Studer), Diefenbach.- Tore: 0:1 Feist (9.), 1:1 Aktan (23.), 2:1 Sohn (90.).- Schiedsrichter: Altin (Marxheim).- Zuschauer: 200.




FSV Winkel II - SV Erbach 2:4 (1:1).- Da der Aufstieg bereits klar war, ging Erbach locker ins Spiel - und geriet prompt in Rückstand. Angetrieben vom engagierten Schiradin legte der SV aber rechzeitig den Schalter um und sicherte sich so vorzeitig die Meisterschaft. Tore: Hofmann, Mack / Schiradin, Oliver Zupke, Krummeich, Csapla.


In die Zange genommen: Winkels Gabriel Krämer muss sich der Erbacher Norman Seib (links) und Patrice Martellinghi erwehren. 


 

Winkel genießt Höhenluft

18.05.2009 - PRESBERG

Von Andreas Noll

Spiel des Tages
Spitzenreiter erstürmt den "Monte Preso" und hat zwei Aufstiegs-Matchbälle


Lange galt der "Monte Preso", die Spielstätte des SV Presberg, als unbezwingbar. In 450 Höhenmetern gewann Presberg seit zwei Jahren ununterbrochen. Doch der FSV Winkel zerstörte diese Serie, siegte mit 4:2 und schnuppert nun Höhenluft: Der direkte Aufstieg aus der Fußball-Kreis-Oberliga in die Gruppenliga ist dem Primus fast nicht mehr zu nehmen.

 

"Rechnerisch sind wir noch nicht durch - aber wir haben jetzt zwei Matchbälle und brauchen nächste Woche gegen Lorch nur noch einen Punkt", sagte Winkels Trainer Michael Habicht nach dem Spiel. Er konnte mit seiner Mannschaft zufrieden sein, denn bis auf eine kurze Drangphase der Presberger in den ersten zehn Minuten dominierte Winkel das Spiel.

"Wir haben uns zerrissen, wollten unbedingt Meister werden und haben in der ersten Halbzeit unsere beste Saisonleistung gezeigt", meinte Winkels Kapitän Pascal Sohns. Tatsächlich stellte der FSV in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Mustafa Aktan per Foulelfmeter und Mike de Sousa sorgten für ein frühes 2:0-Polster. Die Presberger wirkten daraufhin verunsichert.

"Unsere Abwehr hat heute gewankt und zu viele Konzentrationsfehler produziert", sagte Presbergs Pressewart Matthias Worf. Dabei war die Abwehr in der Vergangenheit das Prunkstück des Teams. "Zu Beginn der Rückrunde hatten wir die wenigsten Gegentore", erinnerte Worf. Presberg kam in der zweiten Halbzeit durch seinen besten Torschützen Sasa Prodanovic zum Anschlusstreffer. Kaltschnäuzig verwertete er einen Lattenschuss von Sturmpartner Orhan Dirlik per Kopf, ehe Pascal Sohns den Zwei-Tore-Vorsprung erneut herstellte. Helmut Preisler erzielte in den Schlussminuten das 2:3, doch die Presberger Angriffsbemühungen wurden von den routinierten FSV-Akteuren im Keim erstickt. Presbergs Trainer Michael Grahmann gab sich kämpferisch: "So lange wir rechnerisch noch den ersten Platz erreichen können, geben wir alles." Denn die Relegation, darüber ist man sich in Presberg einig, wird eine harte Nuss. "Es ist schon kurios, dass wir mit 74 Punkten nicht Meister werden." Dennoch ist der Coach mit der Runde zufrieden, denn als Aufsteiger hatte man von dem bisherigen Saisonverlauf nicht zu träumen gewagt. Einzig das Ende der unglaublichen Siegesserie auf dem "Monte Preso" bedauerten alle.

SV Presberg: Winter - Rak, Preisler, Behrens, Karjasevic (75. Herrmann), Mesken, Berger, Prodanovic, Wendel (65. Poharetzki), Dirlik, Obländer.

FSV Winkel: Moos - Arnante, Acar, Koch, Habicht (60. Claudy), Dillmann (79. Junglas), de Sousa, Sohns, Vogt (84. Kulawik), Kirschner, Aktan.

Tore: 0:1 Aktan (FE,15.), 0:2 de Sousa (27.), 1:2 Prodanovic (53.), 1:3 Sohns (60.), 2:3 Preisler (70.), 2:4 de Sousa (90.).- SR.: Foltyn (TSG Kastel 46).- Zuschauer: 350.

 

Quelle: ZDF

Ein Hoch auf die
kontrollierte Offensive

Bald steht der Meister fest:
Es wird ein verdienter sein

von Thomas Wark

Halb Europa schaut mit neidvollem Blick auf unsere Bundesliga. Die ist im internationalen Vergleich zwar nicht immer erste Wahl, doch wenn es um Spannung und Dramatik geht, kann so manche Vorzeige-Liga des Kontinents nicht mithalten.

Spanien, Italien und Frankreich - lauter Langweiler. Rotweinduscher, bei denen die Meister schon so gut wie feststehen. Hierzulande erwarten gleich vier Anzugträger eine gehörige Bierdusche. Die Frage ist nur, ob Hefe, Kristall, Pils oder Weisse dem feinen Zwirn zusetzen werden. Eigentlich ist es egal, denn die Herren Magath, Heynckes, Favre und Babbel verdienen genug Geld, und außerdem gehören die Anzüge meistens den Vereinen.

Verpönter Doppelsechser

Es gibt etwas über diese Spannung hinaus, das ebenso bemerkenswert wie altbekannt ist. Meister wird, wer die meisten Tore schießt! Endlich Schluss mit dem Stuss von "kontrollierter Offensive" und dem Dogma vom "Doppelsechser". Es liegen wieder die Mannschaften vorne, die die meisten Tore geschossen haben.

Analog dazu werden aller Voraussicht nach die absteigen, die nach 32 Spielen noch nicht mal 30 Tore auf dem Konto haben: Karlsruhe, Bielefeld, Cottbus. Verlierer, die wohl etwas missverstanden haben, als in Deutschland ein Verbot von Ballerspielen diskutiert wurde.

Abstecher in die Provinz

Den Verursacher dieser Zeilen zieht es an diesem Wochenende voller Vorfreude nach Hoffenheim - und nach Presberg. Die Aussicht auf viele Tore beim Topspiel zwischen der TSG und den Bayern und damit verbunden vielleicht der große Schritt der kleinlauten Bayern Richtung Meisterschaft, lassen einen spannenden Samstag erwarten.

Und Presberg? Das ist ein kleines, 450 Meter hochgelegenes Dorf im Rheingau-Taunus-Kreis. Dort oben spielt am Sonntag der FSV Winkel. Der Tabellenführer der Kreis-Oberliga zu Gast beim Zweiten, wahrscheinlich entscheidet sich die Meisterschaft zwischen Winkel (76 Punkte, 132:32 Tore) und Presberg (74 Punkte, 123:37 Tore).

Einig Ballerland

Wer immer dort oben im Rheingaugebirge feiern wird (traditionellerweise mit einer Dusche aus Riesling) - es wird ein Meister der vielen Tore werden. Wolfsburg, München, Berlin, Stuttgart? Oder Presberg und Winkel in der Provinz: Deutschland, einig Ballerland!

 

Das "Endspiel" um die Meisterschaft

SPIEL DES TAGES Heimstarker SV Presberg mit Torfabrikant Prodanovic erwartet Kreis-Oberliga-Primus Winkel

 
Vom 14.05.2009  

PRESBERG/WINKEL (nn). Es ist kein normales Match der Fußball-Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus, sondern das mutmaßliche Endspiel um den Titel (So., 15 Uhr). Der SV Presberg (74 Punkte/123:37 Tore) und Spitzenreiter FSV Winkel (76/132:32) haben die Relegation schon sicher, wollen nun nach den Sternen greifen. Beim Hinspiel-1:2 brachten die Presberger dem FSV die einzige Heimniederlage bei. Winkel revanchierte sich mit dem 1:0 im Kreispokal-Halbfinale.

Knifflige Rechenspiele

Am Sonntag würde ein Sieg des SVP angesichts der Rest- aufgaben in Bechtheim und gegen Kettenbach die Weichen auf Durchmarsch in die Gruppenliga stellen. Gewinnt Winkel, ist die sofortige Rückkehr nach dem Abstieg 2008 quasi besiegelt. Gibt es ein Remis, kann sich Winkel aufgrund der kniffligen Spiele gegen Lorch und in Bleidenstadt längst nicht als Meister wähnen.

Mögliche Presberger Pluspunkte? Baris Mesken, zuverlässiger Manndecker und Co-Kapitän, nennt einige Aspekte: "Unser kleiner Platz, die mit Orhan Dirlik und Jonas Berger stark besetzten Außenbahnen und unser Torjäger Sasa Prodanovic. Er hat 55 Tore und wird sicher einige draufsetzen." Was die Heimstärke betrifft, steht seit dem 0:1 am 16. August 2007 im A-Liga-Duell gegen Seitzenhahn keine Pleite mehr auf dem 450 Meter hoch gelegenen "Monte Preso" zu Buche. Doch Trainer Michael Grahmann setzt nicht auf die Statistik, sondern trifft mit seinem Kompagnon Helmut Preisler gezielte Maßnahmen, um Winkels Netzwerk zu stören. Eine maßgeblich Rolle spielt dabei Sascha Berends. Sozusagen der Marc van Bommel des Teams. Einer, der im Mittelfeld stets ans Limit geht, Spielmacher beschattet und Zeit für Offensiv-Aktionen findet. "Wir haben uns diese Position erkämpft und wollen jetzt auch den Aufstieg schaffen. Sollten wir gewinnen, lassen wir uns das nicht mehr nehmen", spornt Mesken an und tippt auf ein 3:1.

In Winkel bildet Marius Dillmann mit Mustafa Aktan und Pascal Sohns ein starkes Mittelfeld-Dreieck, das sich Presbergs Beschattungsplänen entziehen will. Derzeit mit Dillmann als Sechser. "Wir haben hart gearbeitet und schielen nun ganz auf die Meisterschaft. Im Pokalspiel hat man gesehen, dass wir spielerisch besser sind", sagt der 22-jährige Student der Sportwissenschaften und tippt ebenso auf ein 3:1 - natürlich für seine Farben.

 

 

Spitzenduo siegreich

11.05.2009

Rheingau-Taunus (orf). Spitzenreiter Winkel konnte ebenso wie Verfolger Presberg einen Rückstand noch in einen Sieg umwandeln und hält damit weiter die besten Karten im Kampf um den Titel der Hand.

 

Topspiel: FSV Winkel - SV Neuhof 3:1 (0:1).- Zur Pause sah es düster für den Klassenprimus aus: Nach gutem Start kam Winkel nicht mehr in die Zweikämpfe, sodass Neuhofs Führung durchaus in Ordnung ging. "Nach der Pausenansprache von Trainer Habicht kam ein anderes Team aus der Kabine", freute sich Lothar Malinowski über den Umschwung. De Sousa schaffte sofort den Ausgleich, der in die Sturmzentrale beorderte Pascal Sohns wurde mit seinem Doppelpack in den letzten fünf Minuten zum Matchwinner.

FSV Winkel: Moos; Anante, Acar, Koch, Habicht (75. Claudy), Dillmann, De Sousa, Vogt, Kirchner, Aktan.

SV Neuhof: Martini; Batrlik, D. Schwemmle, Hofmann, Dörn (85. Geist), H. Harres, Müller, Schmidt, Bretschneider (79. Erdogan), E. Harres, Scheid.

Tore: 0:1 Müller (14.), 1:1 De Sousa (46.), 2:1, 3:1 Sohns (85., 89.).- SR: Sperle (Medenbach). Zu.: 80.

 

 

 

FSV Winkel II - Barisspor Idstein 2:4 (0:1).- Tore: Christ, Karger/Bingöl, Simsek, Caglas, Dur

 

  

Entscheiden Kantersiege über Titel?

07.05.2009 - WINKEL

FUSSBALL Bei Punktgleichheit zwischen Winkel und Presberg zählt das Torverhältnis / Italia-Sponsor steigt aus

/NEUHOF (nn). Entscheidet in der Fußball-Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus am Ende bei eventueller Punktgleichheit das Torverhältnis über Meisterschaft und Relegationsteilnahme? Könnte gut sein. Spitzenreiter FSV Winkel (129:31Tore) steht gegen den Dritten SV Neuhof (So., 15 Uhr), anschließend bei Verfolger Presberg (120:35), gegen Lorch und in Bleidenstadt vor relativ haarigen Aufgaben. Die derzeit zwei Zähler zurückliegenden Presberger, die gerade das 15:0 über desillusionierte Rüdesheimer buchten, haben außer dem Gipfeltreffen am 17. Mai die vergleichsweise leichten Spiele bei Walluf II (So., 17 Uhr), beim SV Bechtheim (137 Gegentore) und gegen den SC Kettenbach (110 Gegentore) zu bewältigen.

Das irre Leistungsgefälle, das sich in der Liga aufgetan hat, schlägt sich in einer Flut von Kantersiegen nieder. Die letzten Fünf der Tabelle sind quasi Schließbuden-Teams. Ergebnisse wie das Rüdesheimer 0:15 in Presberg wären noch vor Kurzem auf dieser Liga- Ebene undenkbar gewesen. Winkels zum Rundenende scheidender Coach Mick Habicht äußerst sich zurückhaltend: "Wir müssen uns doch fragen, warum wir zum Beispiel beim 10:2 in Rüdesheim überhaupt zwei Gegentore kassiert haben. Wir machen uns jetzt nicht wegen des Torverhältnisses verrückt, sondern versuchen, weiter unsere Punkte einzufahren."

Wobei sich die Kellerteams - sofern sie sich nicht bereits im Stadium völliger Gleichgültigkeit befinden - ins eigene Fleisch schneiden. Denn sollte es bei Rauenthal als einzigem Gruppenliga-Absteiger bleiben, könnte sich der Kreis-Oberliga-Viertletzte über die Relegation retten.

Presbergs Trainer Michael Grahmann impft seinem Team ein "von-Spiel-zu-Spiel-Denken" ein: "Wir dürfen nur an Walluf und nicht schon an Winkel denken." In Walluf feiern Helmut Preisler, Christian Poharetzki und Kai-Oliver Hermann ein Wiedersehen bei ihrem Ex-Verein. SVP-Torjäger Sasa Prodanovic hat übrigens auf 53 Buden erhöht.

 

Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus Liga-Primus FSV Winkel tut sich auf dem Hausener Kunstrasen schwer / Presberg schießt Rüdesheim mit 15:0 ab

RHEINGAU-TAUNUS (orf). Einmal mehr dokumentieren die Ergebnisse Klassenunterschiede: Rüdesheim musste die Kugel in Presberg gleich fünfzehnmal aus dem Kasten holen, bei Rot-Weiß Kettenbach klingelte es neunmal, beim Schlusslicht Bechtheim achtmal. Da war es schon erfrischend, dass die SG Gladbach/Hausen dem Klassenprimus FSV Winkel beim 1:2 lange Paroli bieten konnte.

Topspiel: SG Gladbach/Hausen - FSV Winkel 1:2 (0:1).- Winkel dominierte den ersten Durchgang und hätte trotz des SG-Lattentreffers von Oliver Schütz schon alles klar machen können. Als nach einer guten Stunde der Ausgleich fiel, lag eine Überraschung in der Luft. Pascal Sohns wusste jedoch sofort eine Antwort, Julian Zimmer vergab für die Heimelf freistehend (88.). "Wer vorne steht, hat eben das Glück", sah Gladbachs Rüdiger Kaiser sein Team kämpferisch vorn.SG Gladbach/Hausen: Hoffmann; Bothe, Seghrig, F. Laufer (80. Krüger), Moll. P. Laufer, Ebling, Plum (31. Saar), Konrad, Schütz, Zimmer.FSV Winkel: Moos; Acar, Firle (70. Kulawik), Koch, Aktan, Vogt, De Sousa, Habicht (46. Anante), Sohns, Dillmann, Claudy (66. Junglas).Tore: 0:1 De Sousa (28.), 1:1 Schütz (65.), 1:2 Sohns (68.).SR: Auster (Hofheim).- Zuschauer: 100.

 

FC Oestrich - FSV Winkel II 0:8 (0:4).- Auch gegen die Winkeler Reservisten gab´s für Oestrich die schon zur Gewohnheit gewordene Klatsche. Weiß (2), Karger, Bauer, Langer, Schmidt, Krämer und ein Oestricher trafen. Zudem setzte Altlay einen Elfer an die Latte, einen zweiten Strafstoß von Nardone parierte Oestrichs Torwart Marco Leiner. Kevin Köster, der dabei auf der Torlinie Hand spielte, musste mit Rot raus. 

 

30.04.2009 - RHEINGAU-TAUNUS

Von Stephan Neumann

RHEINGAU-TAUNUS/WIESBADEN. In der Fußball-Kreis-Oberliga legte die SG Gladbach/Hausen mit 13 ungeschlagenen Spielen einen imponierenden Zwischenspurt hin. Doch seit dem 2:3 gegen die Spvgg. Eltville nach 2:0-Führung "ist bei uns die Luft raus", bekennt Mario Moll. Gegen Spitzenreiter FSV Winkel (So., 15 Uhr) justiert der SG-Spielertrainer die Latte daher auf niedriger Stellung: "Winkel ist uns individuell so überlegen, dass schon ein Unentschieden ein Topergebnis wäre."

Gleichwohl werden die Gladbach/Hausener alles versuchen, um gegen die Fließband-Offensive der Liga (Torverhältnis 127:30) zumindest mit kompakter Defensive dagegenzuhalten. Allerdings macht sich inzwischen das Fehlen von Fabian Körner (Acht-Wochen-Sperre), Sebastian Gebauer (Fußzeh-OP) und Jerome Korn (Kreuzbandriss) bemerkbar. Um der drohenden Liga-Fluktuation mit bis zu fünf Absteigern zu entgehen, braucht die SG noch Punkte.

 

FSV Winkel - SG Meilingen 7:1 (4:0).- Mustafa Aktan verwandelte beim Spitzenreiter zwei Elfer, nachdem er vorher jeweils selbst gefoult wurde und setzte noch ein Tor zum Dreierpack drauf. De Sousa (2), Dillmann und Vogt sowie Rathsack zum 1:7 waren die weiteren Schützen in der einseitigen Partie.

 

Primus Winkel leistet sich Ausrutscher

20.04.2009 - RHEINGAU-TAUNUS

Verfolger Presberg macht nach Nullnummer gegen Eltville aber kaum Boden gut

RHEINGAU-TAUNUS (orf). Verfolger Presberg kam in der Kreis-Oberliga über ein 0:0 gegen Eltville nicht hinaus, bleibt nach dem Ausrutscher von Klassenprimus Winkel (0:1 in Beuerbach) zwei Punkte hintendran. Beide Teams stehen sich nun am Mittwoch im Pokal gegenüber (Anstoß: 19.30 Uhr in Winkel).

Topspiel: TuS Beuerbach - FSV Winkel 1:0 (1:0).- Schon nach fünfzehn Sekunden setzte Beuerbachs Mathias Zerbe einen Heber auf die Latte. Nach einer vertanen Kopfball-Möglichkeit waren für Zerbe dann aller guten Dinge drei: Aktan vertändelte einen Ball im Strafraum, Völke setzte nach und bediente seinen Spielertrainer mustergültig. Im zweiten Durchgang dann ein anderes Bild: Winkel drängte mit Macht auf den Ausgleich, Beuerbachs Defensive hielt jedoch toll dagegen. Aufreger eine Minute vor Schluss: Ein Vogt-Tor wurde wegen eines Handspiels zurecht nicht gegeben. Der zusammen mit Völke und Günther beim Sieger überragende Daniel Schmidt hatte bei zwei Kontern aber auch das 2:0 vor Augen. "Ein glücklicher Dreier", gab TuS-Sprecher Roland Reutzel nach der Abwehrschlacht zu.

TuS Beuerbach: Lukasch; Günther, Diehl, Höhn (56. Nöhrig), Döppel, Schmidt, Sochor (68. Kimpel), Oehler, Völke, Reutzel, Zerbe (68. Weyershäuser).

FSV Winkel: Moos; Claudy (70. Junglas), Arnante (58. Habicht), Acar, Koch, Dillmann, De Sousa, Sohns, Vogt, Kirchner (70. Kulawik), Aktan.

Tor: 1:0 Zerbe (35.).- SR: Janette Hahm (Hettenhain).- Zuschauer: 120.

 

TuS Beuerbach II - FSV Winkel II 6:0 (3:0).- Tore: Weyershäuser (4), Nöhrig, Eigentor.

 

Das Match der Ex-Bezirks-Oberligisten TuS Beuerbach und FSV Winkel (So., 15 Uhr) rückt ins Rampenlicht. "Winkel hat zwar die stärkste Mannschaft der Klasse. Wir werden aber aggressiv zur Sache gehen und auf Sieg spielen", kündigt Abteilungsleiter Roland Reutzel im Duell mit dem Spitzenreiter ein hochmotiviertes TuS-Team an. Reutzel wäre im Übrigen froh, wenn Spielertrainer Matthias Zerbe in der Saison 09/10 als Stürmer an Bord bliebe. Neuer Coach wird bekanntlich Rückkehrer Frank Schmidt (Hahn II).

 

Germania Rüdesheim - FSV Winkel 2:10 (1:5).- Die derzeit trainerlosen Rüdesheimer - Spielausschuss-Mitglied Alfons Franz und Kapitän Seyfi Cepni führen Regie - hatten dem Tabellenführer nichts entgegenzusetzen. Tore: Habte-Michael, Fidan/Sohns (4), Aktan (3), Koch, De Souza, D. Vogt.- Rote Karte: Daghsan (Rüdesheim/Beleidigung des eigenen Torwarts).

Anmerkung Torschützen: Aktan (2), Weiss (1) 

 

Auf Kunstrasen müssen Vereine warten
09.04.2009 - OESTRICH-WINKEL
Von Barbara Dietel
Oestrich-Winkel plant Realisierung per Anspardarlehen / Konzept für zwei Plätze steht
OESTRICH-WINKEL. Über Anspardarlehen will Oestrich-Winkel den Kunstrasenplatz Winkel sowie einen weiteren Kunstrasenplatz für die Vereine in Oestrich, Hallgarten und Hattenheim realisieren. Bis zum Bau wird deshalb noch eine Weile vergehen.

Einen Beschluss der Stadtverordneten gibt es noch nicht, erklärt Bürgermeister Paul Weimann (CDU). Aber sonst sind sich die Beteiligten schon ziemlich einig. Zwei Kunstrasenplätze sollen für die Vereine in Oestrich-Winkel gebaut werden: einer in Winkel und einer an einem weiteren Standort, der noch zu bestimmen ist. Er soll von den Vereinen aus Oestrich, Hallgarten und Hattenheim gemeinsam genutzt werden. Diesen Vorschlag hatte die CDU/FDP-Koalition gemacht.

Ein paar Jahre werden sich die Vereine allerdings noch gedulden müssen. Die Stadt Oestrich-Winkel will ein Anspardarlehen aufnehmen. In vier bis fünf Jahren, schätzt Weimann, wird das Darlehen ausgezahlt. Dann ist das Konjunkturpaket, in dessen Rahmen der Rheingau-Taunus-Kreis 200000 Euro für den Sportplatz in Winkel bereitgestellt hat, allerdings Schnee von gestern. Weimann ist jedoch zuversichtlich, dass der Kreis dann aus anderen Quellen Geld zur Verfügung stellen wird. Ein Drittel der Gesamtsumme für den Kunstrasenplatz in Winkel soll der FSV Winkel beisteuern. Damit er Zuschüsse beim Deutschen Sportbund und beim Deutschen Fußballbund beantragen kann, soll der Platz entweder langfristig an den Verein verpachtet oder in Erbbaurecht auf Zeit an ihn abgetreten werden, kündigte Weimann an. Er stellt sich außerdem vor, dass der Verein die Unterhaltung des Platzes übernimmt.

Ein ähnliches Modell ist für den gemeinsamen Kunstrasenplatz der Vereine von Oestrich, Hallgarten und Hattenheim angedacht. Jeweils ein Drittel der Kosten könnten jeweils die Städte Oestrich-Winkel und Eltville übernehmen und ein Drittel die Vereine.

Die CDU-FDP-Koalition begrüßt das Ergebnis der Gespräche. Von entscheidender Bedeutung sei, dass ein tragfähiges Finanzierungskonzept vorgelegt und an die langfristige Unterhaltung der Anlagen gedacht sei, so die Fraktionsvorsitzenden Andreas Orth und Björn Sommer. Die SPD hätte sich dagegen gewünscht, dass der Kunstrasen auf dem Winkeler Sportplatz durch Mittel aus dem Konjunkturprogramm finanziert worden wäre. Anders als der Kreis hat die Stadt dafür aber keine Mittel bereitgestellt. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte als Grund angeführt, dass dadurch die Möglichkeit genommen sei, den Bau von Kunstrasenplätzen in einem Gesamtpaket anzugehen. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Christel Hoffmann hatte dagegen argumentiert, dass der Kunstrasenplatz für Winkel dann mit Glück viel früher gekommen wäre.

  

Habichts Abflug beim FSV Winkel
WINKEL (nn). In der Fußball-Kreis-Oberliga befindet sich Spitzenreiter FSV Winkel auf Aufstiegskurs. Überraschend daher, dass Chefcoach Michael Habicht und Co-Trainer Thorsten Söhn für das Rundenende ihren Abschied angekündigt haben. Auch der für das B-Liga-Team zuständige Wolfgang Hoffmann bricht im Juni sein Zelt beim FSV ab. "Nach zweieinhalb Jahren schleift sich doch einiges ab und es ist Zeit für frischen Wind. Außerdem hatte ich einige Jungs der heutigen Ersten schon als A-Jugendtrainer", erläutert Habicht.

 

Pressemitteilung des FSV Winkel vom 09.04.2009


FSV 1917 Winkel verpflichtet neue Trainer für die Saison 2009/2010

 

 

Der A-Lizenz-Inhaber verfügt über eine enorme Fachkompetenz und ist als Führungspersönlichkeit der ideale Fachmann für die Weiterentwicklung unserer Mannschaft auf hohem Niveau. Zudem erhofft sich der Verein von dessen Fachwissen einen wichtigen Input auf die bereits in der Entwicklung befindlichen“ FSV Spiel- und Trainingskonzeption“.

 

Eine sehr wichtige Mannschaft innerhalb eines Vereins ist die 2. Mannschaft. Dieser wollen wir zukünftig verstärkt unsere Aufmerksamkeit widmen. 

Neuer Trainer der 2. Mannschaft wird ab Juli der 37-jährige Markus Schenk sein. Der staatlich geprüfte Sportlehrer verfügt schon allein auf Grund seiner Ausbildung über hervorragendes Fachwissen und ist zudem ein leidenschaftlicher Fußballer. Auch er und die dann von ihm verantwortlich betreute 2. Mannschaft sind wichtiger Bestandteil unserer konzeptionellen Ausrichtung.

 

Die zukünftige enge Anbindung unserer A-Jugend an den Seniorenbereich ist ein weiterer wichtiger Baustein im Vereinskonzept. Die frühzeitige Heranführung an die Leistungsanforderungen und die Integration soll unseren Nachwuchsfußballern den Übergang zum Erwachsenenfußball erleichtern. Hiervon verspricht sich der FSV eine weitere sportliche Aufwärtsentwicklung. Trainer der A-Jugend bleiben wie bisher Joachim Kopetzky und Armin Lappas




Pressemitteilung des FSV Winkel vom 06.04.2009


FSV-Trainerteam beendet zum Saisonende seine Tätigkeit

Michael Habicht teilte dem Verein mit, dass er zum Saisonende seine Trainertätigkeit beim FSV 1917 Winkel beenden wird. Er hält das Rundenende für den richtigen Zeitpunkt, nach 2 ½  Jahren intensiver Arbeit mit der Mannschaft einen Wechsel vorzunehmen. Bis dahin wird er weiterhin mit großem Engagement alles geben, um das Saisonziel Wiederaufstieg zu erreichen.

 

Michael Habicht leistete in einer schwierigen Umbruchphase des Vereins hervorragende Trainerarbeit. Neben seiner Fachkompetenz beeindruckte vor allem durch seine totale Identifikation mit unserem Verein.

 

Ebenso wird Co-Trainer Thorsten Söhn zum Saisonende sein Trainer-engagement  beim FSV abschließen. Er bildete mit Michael Habicht ein harmonisches Trainergespann. Seine lange Zusammenarbeit mit ihm, schon im Jugendbereich unseres Vereins, war von großem Engagement und vor allem steter Loyalität geprägt. Nach seiner Zeit als hervorragender Torhüter, war er auch als Trainer ein wichtiger sportlicher Eckpfeiler unseres Vereins.

 

Der Trainer unserer 2. Mannschaft, Wolfgang Hofmann, wird ebenfalls im Juni als Trainer beim FSV Winkel ausscheiden. Private und berufliche Gründe erlauben Ihm momentan nicht die Fortsetzung der zeitintensiven Trainertätigkeit. Er hatte innerhalb des Vereins wohl die undankbarste Aufgabe. Der begrenzte Spielerkader und die permanente Abgabe von Spielern an die 1. Mannschaft erschwerten seine Aufgabe ungemein. Trotz seiner sehr guten Trainerarbeit und seines enormen Zeitaufwands war unter diesen Umständen ein überragender sportlicher Erfolg nicht zu erreichen. Für sein beharrliches Engagement gebührt ihm Hochachtung. Das Minimalziel unserer 2. Mannschaft in dieser Saison lautet Klassenerhalt. Hierfür wird sich Wolfgang Hofmann bis zum Saisonabschluß mit unveränderter Intensität einsetzen.

 

Der FSV 1917 Winkel bedankt sich bereits jetzt für die geleistete Arbeit und wünscht allen Drei alles Gute für die Zukunft.

 

Für die neue Saison 2009/2010 wir der FSV Winkel eine neues Trainerteam verpflichten. Die Entscheidung des Vereins werden wir in Kürze bekannt geben.

  

Winkeler Freude über Ausrutscher der Konkurrenten

06.04.2009 - RHEINGAU-TAUNUS

Niederlagen von Neuhof und Presberg bringen Habicht-Team an die Tabellenspitze / Bechtheim plant schon für die Kreisliga A

RHEINGAU-TAUNUS (orf). Ein Spieltag ganz nach dem Geschmack des FSV Winkel: Während der neue Spitzenreiter der Kreis-Oberliga dem Donnerstag-Sieg gegen Walluf II ein lockeres 4:0 über Holzhausen folgen ließ, gingen die Konkurrenten Presberg (3:4 in Hünstetten) und Neuhof (1:3 in Eltville) gemeinsam baden. Im Tabellenkeller kann Bechtheim nach dem 0:4 gegen Seitzenhahn getrost für die A-Liga planen.

 

FSV Winkel - TGSV Holzhausen 4:0 (3:0).- Während Holzhausen nur auf Schadensbegrenzung aus war und nur eine Ecke und einen Torschuss auf der Habenseite vermeldete, reichte dem neuen Tabellenführer eine gute erste Hälfte. "Wir nahmen dann das Tempo raus, sind aber nun sehr zuversichtlich", sieht Lothar Manowski den FSV auf dem richtigen Weg. Timo Habicht, Dennis Vogt, Mustafa Aktan und Patrick Claudy trugen sich in die Torschützenliste ein.

 

 

  

 

SG Rauenthal/Martinsthal II - FSV Winkel II 4:1 (1:0).- Tore: V. Gebhardt (2), Reichert, Bruns/Eigentor Reichert

 

SV Seitzenhahn - FSV Winkel 0:8 (0:4).- Die Überlegenheit der Gäste wurde mit acht Toren in regelmäßigen Abständen korrekt ausgedrückt: "Während uns nichts gelungen ist, zelebrierte Winkel echte Traumtore", schwärmte Seitzenhahns Vorsitzender Gerd Schön. "Wir haben zur Zeit einen Lauf und möchten den Angriff auf Platz Eins gerne noch starten", hat Winkels Lothar Malinowski durchaus noch den Direktaufstieg im Visier. Mustafa Aktan (3), Marius Dillmann (2), Patrick Claudy, Dennis Vogt und Marc De Sousa liessen´s krachen.

 

Kantersieg mit Jubiläumstreffer

30.03.2009 - SEITZENHAHN
Von Matthias Pässler
Aufstiegsaspirant FSV Winkel lässt dem SV Seitzenhahn bei 8:0-Sieg keine Chance
SEITZENHAHN. Der FSV Winkel ließ Aufsteiger Seitzenhahn keine Chance und feiert einen 8:0-Kantersieg, bei dem Winkels Marius Dillmann das  hundertste Saisontor erzielte. Seitzenhahn verlängert indes mit Trainer Markus Kislat.
Die Rollen waren von Beginn an klar verteilt. Die Gäste aus Winkel hatten die drei Punkte schon vor dem Spiel fest eingeplant. Lediglich über die Höhe des Sieges diskutierten die Winkeler Fans. Die  Seitzenhahner Gastgeber, geschwächt durch kranke und verletzte Spieler, versuchten mit Disziplin und Kampf das Beste aus ihrer Außenseiterrolle zu machen. "Wir haben trotz der vielen Ausfälle versucht mitzuspielen. Teilweise ist uns das gelungen", meint Seitzenhahns Trainer Markus Kislan, nach dem Spiel.
Es dauerte allerdings keine zwölf Minuten, da ging der FSV Winkel durch ein Kopfballtor von Kapitän Dennis Vogt in Führung. In der 25. Spielminute legte Vogt den Ball dieses Mal für seinen Mitspieler  Mike de Sousa auf. Dieser vollstreckte zum 0:2. Kurz vor der Pause pfiff Schiedsrichter Arno Schmidt Elfmeter für die Gäste. Mustafa Aktan traf zum vorentscheidenden 0:3. "Für mich war das kein Elfer", sagte Kislat. "Doch deswegen haben wir heute nicht verloren."  Winkels zweifacher Torschütze, Marius Dillmann, war mit Kislat einer Meinung: "Das war kein Elfmeter. Es war für den Schiri schwer zu sehen." Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Winkeler den Druck. Den Aufsteigern aus Seitzenhahn war indes der  personelle Engpass anzumerken.  Kislat: "Unter der Woche waren wir nur zu dritt im Training".
In der 50. Minute war es erneut der überragende Aktan, der aus 20 Metern das 0:4 erzielte. Sechs Minuten später jubelte Marius Dillmann - 0:5. Es war zugleich das 100. Winkeler Saisontor. 60. Minute: Aktan auf Vogt, dieser passte auf Dillmann - 0:6. Kurz darauf durfte sich Winkels A-Jugend-Spieler Gabriel Krämer über seinen ersten Einsatz in der ersten Mannschaft freuen. Er kam für Dillmann. Freuen konnte sich auch Patrick Claudy. Er erzielte mit dem 0:7 sein erstes Saisontor für die Rheingauer. Zwei Minuten später sorgte Aktan mit seinem Abstauber ins Seitzenhahner-Tor für den 0:8-Endstand.
Winkels Trainer Michael Habicht war mit der Leistung seiner Jungs zufrieden: "Wir haben alles richtig gemacht." Trotz Trainingsrückständen und Verletztungen zeigte sich Seitzenhahns Hikmet Oezen kämpferisch: "Wir müssen nach vorne schauen. Unsere nächsten Spiele bestreiten wir gegen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Da müssen wir punkten." Und beim Gang in die Kabine rief er noch: "Wir geben uns nicht auf!" Der Seitzenhahner Vorstand hat den ersten Schritt in Richtung Zukunft bereits getan und verlängerte den Vertrag von Spielertrainer Kislat um ein Jahr.
SV Seitzenhahn: Horst, Bräuer, Kurtz, Happ, de Michele, Echler, Wooten (69. Kadesch), Oezen, Julevic, Bertram, Freundschuh   
FSV Winkel: Moos, Claudy, Junglas, Acar, Habicht (74. Weiss), Dillmann (74. Krämer), de Sousa, Kirschner (70. Firle), Vogt, Kulawik, Aktan
Tore: 0:1 Vogt (12.); 0:2 de Sousa (25.); 0:3 (Foulelfmeter), 0:4 Aktan (38./50.); 0:5, 0:6 Dillmann (56./60.); 0:7 Claudy (79.); 0:8 Aktan (81.).- SR: Schneider (Orlen).
  

An diesen Ball lass ich dich nicht ran: Der Seitzenhahner Hikmet Oezen (links) im Zweikampf mit dem Winkeler Jan Kulawik. Foto: rscp 

  

 

SG Daisbach/Panrod - FSV Winkel II 2:2 (0:0).- Auch Winkel trat mit der halben AH-Truppe an. Das reichte, um der SG mit dem letzten Angriff noch einen Zähler abzuluchsen. Bogilovic brachte die Heimelf zweimal in Front, viele Chancen und eine halbe Stunde Überzahl nach einer Verletzung eines FSV-Kickers ließ das Remis für Daisbach/Panrod zur Enttäuschung werden. Hirschmann und Schmitt trafen für Winkel.

 

FSV Winkel - SG Niederems/Esch 5:1 (3:1).- Klare Sache für den haushoch überlegenen FSV, für den Aktan (2), Vogt, De Souza und Sohns trafen. Schneider hatte den zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer erzielt.

 

Winkel setzt zum Schlussspurt an

FSV peilt sofortigen Wiederaufstieg an, Neuling SV Seitzenhahn Klassenerhalt und Verjüngung

Vom 26.03.2009   
SEITZENHAHN/WINKEL (nn). Abstiegs-Alarm bei Neuling SV Seitzenhahn, Aufstieg-Perspektiven bei Ex-Bezirks- Oberligist FSV Winkel. In der Fußball-Kreis-Oberliga ist das Duell des Drittletzten gegen den Dritten (So., 15 Uhr) für beide von großer Bedeutung.

In Seitzenhahn bildet der Personalengpass einen roten Faden. Im Winter hat nun noch Routinier Franco Pacilli (40) die Schuhe aus persönlichen Gründen eingemottet. Frank Utsch (Rückenbeschwerden), Max Bodenstedt (Hexenschuss) und Andreas Bertram (Lungenentzündung) zählen oder zählten zu den Langzeit-Abwesenden. Andere sind nicht bei jeder Einheit präsent.

Das erschwert die Arbeit von Spielertrainer Marcus Kislat. Der 33-Jährige hat sich trotzdem eine Portion Zuversicht bewahrt: "Die Stimmung ist sicherlich angekratzt, weil immer auch die spielen, die nicht trainieren. Trotzdem haben wir im April gegen Bechtheim, Kettenbach und Bad Schwalbach die Chance, zumindest auf den viertletzten Platz zu klettern." Bliebe es bei drei Absteigern, wäre so die Rettung per Relegation möglich. Purzelt neben Rauenthal auch Hahn aus der Gruppenliga runter, erwischt es vier Klubs direkt. Wobei Mitkonkurrent Rüdesheim Punkte wegen fehlender Schiedsrichter einbüßt. Davon abgesehen bahnt sich in Seitzenhahn - unabhängig von der künftigen Spielklasse - zum Sommer eine Verjüngungs-Kur an. "Es ist zwingend erforderlich, nachrückende A-Jugendliche einzubauen", sagt Kislat.

 

Die Rheingauer, die heute (19.30 Uhr) auf die SG Niederems/Esch treffen, strampeln mit erst 21 ausgetragenen Partien und 49 Punkten im Windschatten der führenden Aufsteiger SV Presberg (23 Spiele/57 Zähler) und SV Neuhof (25/53). Wobei die Neuhofer einen Punkt wegen Nichterfüllung der Schiedsrichter-Regularien einbüßen. Für den FSV scheinbar die ideale Konstellation, um im Saison-Endspurt zumindest noch Relegationsrang zwei zu erobern, wenn nicht sogar die Meisterkrone. "Wir haben es in der Hand, müssen aber jedes Spiel mit optimaler Einstellung angehen und dürfen uns praktisch nicht mal mehr ein Unentschieden erlauben", spornt Trainer Michael Habicht den Tatendrang an. Ohne Fehltritt durchzuhalten, erfordert aber trotz vorhandener Qualitäten einen ungeahnten Kraftakt.

Schließlich stehen auf der Zielgeraden im Mai die Partien gegen Neuhof, in Presberg und gegen Lorch an. Ein Dreierpack, bei dem in der Hinserie kein Punkt heraussprang. Die damalige Flaute ist der Grund für die jetzige Aufholjagd, die der FSV mit Rauf Acar (30) als Libero inszenieren will. Der Ex-Schloßborner und frühere Frauensteiner stieß im Winter dazu, war aufgrund einer sechsmonatigen Spielpause sofort frei, dirigiert nun gleichermaßen umsichtig wie laufstark die Abwehrreihe. Auf den Mittelfeld-Außenbahnen hat zudem der willensstarke Jefferey Arnante (SG Born/Hettenhain) sofort Fuß gefasst. Dritter "Neuer" ist Torjäger Mike De Souza (19), der sich im Herbst 2008 eine dreimonatige Sperre eingehandelt hatte.

"Wir sind im Gesamten noch steigerungsfähig", sieht Habicht, der Coach der eher ruhigen Töne, seine Elf gewappnet und würde auch die Teilnahme an der ungeliebten Aufstiegs-Relegationsrunde mit vier Spielen nicht scheuen: "Wir haben darüber gesprochen. Alle wissen um den zeitlichen Mehraufwand."

 

 

FSV Winkel II - SG Niederems/Esch II 1:2 (0:1).- Tore: Langer/Zott, R. Schneider

 

RW Kettenbach - FSV Winkel abgesagt   Kettenbach gehen in der Kreis-Oberliga die Leute aus: Das Spiel gegen den FSV Winkel sagten die Rot-Weißen ab, da nur sechs Spieler einsatzfähig waren.

 

SG Orlen II - FSV Winkel II 6:0 (3:0).- Im Spiel auf ein Tor machten Ogan (2), Kobel, Lillig, M. Stöber und Thomas Baum per Elfmeter das halbe Dutzend voll. "Wir sind auf einem guten Weg", hat Orlens Torsten Hahn den Direktaufstieg nun fest im Visier.

 

SG Wambach/Bärstadt - FSV Winkel II 3:0 (0:0).- Tore: Lorenz, A. Riedel, D. Cäsar

 

SV Bechtheim - FSV Winkel 1:12 (1:7)  Bechtheim ging durch Björn Petri nach zwei Minuten in Front und wurde anschließend abgeschossen: Vogt (4), De Sousa (3), Sohns, Aktan (je 2) und Dillmann machten das Dutzend voll. Bechtheims Georg Rendenbach lobte Winkels Kombinationsspiel: "Die liefen außerdem wie die Hasen, da konnten besonders unsere AH-Kicker nur staunen."

 

FSV Winkel II - FC Kiedrich 1:0 (1:0).- Tor: Mack


FSV Bad Schwalbach - FSV Winkel 0:2 (0:1).-
Mike de Souza und Marius Dillmann trafen. Winkel kombinierte gut und musste nicht bis an die Grenzen gehen. "Unser Einsatz stimmte, aber gegen die Spitzenteams reicht es für uns nicht", hofft Torsten Schwope gegen andere Gegner auf die zum Klassenerhalt erforderlichen Zähler. 

 

"Wir greifen noch einmal an", erklärt Trainer Michael Habicht. Verstärkt mit den Winterzugängen Rauf Acar (FC Schloßborn), Giuseppe Nardone, Shakti Koali (beide Rüdesheim), Jeffrey Arnante (SG Born/Hettenhain) und Rückkehrer Daniel Bauer (FC Kiedrich) nehmen die Rheingauer die Verfolgung des Spitzenduos SV Presberg (19/48) und SV Neuhof (21/47) auf.

 

Aktans Handspiel erregt Eltviller

Spvgg. unterliegt FSV Winkel dank der Tore des Mittelfeldspielers mit 2:3 / Lorch souverän

Vom 24.11.2008
 
orf. RHEINGAU-TAUNUS In der Kreis-Oberliga hatten Neuhof (1:0 gegen Beuerbach) und Winkel (3:2-Derbysieger in Eltville) einige Mühe, ihre Spitzenpositionen zu bestätigen. Immerhin hat Neuhof mit dem Sieg den SV Presberg an der Tabellenspitze abgelöst. Die Partie des bisherigen Ersten war eine von fünf Begegnungen, die dem Wintereinbruch zum Opfer fiel.
 

Topspiel: Spvgg. Eltville - FSV Winkel 2:3 (0:1).- Knackpunkt des Derbys war für Eltvilles Coach Sven Klärner die 15. Minute: "Die Handabwehr von Mustafa Aktan auf der Torlinie hat außer dem Schiedsrichter jeder gesehen." Dass Aktan statt der Roten Karte dann als zweifacher Torschütze gefeiert wurde, machte das Ganze für Eltville zusätzlich bitter. Einen Elfer gab´s für die Heimelf nach einer knappen Stunde: Günthers Schuss wurde jedoch vom starken FSV-Keeper Alex Moos toll pariert. Hektik am Ende: Direkt nach dem 1:3 sah Winkels Dillmann Gelb-Rot, nach Wendels Anschluss gab´s noch sechs Minuten Nachspielzeit. "Da versiebten wir noch drei Hundertprozentige", sah Klärner sein Team vom Pech verfolgt.

Spvgg. Eltville: Rudloff; Toeren, Faßbinder, Illner, Günther (70. Koplow), Reichelt, Bartz, Jurka, Motoruga, Gerhard, Wendel.

FSV Winkel: Moos, Junglas, Mack, Koch, Dillmann, Hirschmann (72. Habicht), Sohns, Vogt, Aktan, Kulawik, Firle.

Tore: 0:1 Aktan (31.), 1:1 Motoruga (61.), 1:2 Illner (Eigentor, 73.), 1:3 Aktan (Foulelfmeter, 85.), 2:3 Wendel (90.). - SR: Canibale (Erbach).-  Zuschauer: 120.


Spvgg. Eltville II - FSV Winkel II 6:0 (1:0).- Trotz überlegenem Spiel hatte Eltville den Dreier beim Wechsel noch nicht in trockenen Tüchern. Zehn Minuten reichten dann, um bis zur 60. Minute aus einem 1:0 ein 6:0 zu machen. "Es war schön mit anzusehen, wie die Jungens den Ball laufen ließen", fand Eltvilles Coach Sven Klärner lobende Worte. Daniel Jurka war mit drei Treffern auch bester Mann, Bär, Pnischek und Arabaci machten das halbe Dutzend voll. 


  

Mutter und Trainerin in Personalunion

Claudia Namlis Kinder spielen alle für den FSV


Um den Nachwuchs bemüht: Claudia Namli.privat

 Vom 19.11.2008
 
os. WINKEL Nachwuchssorgen kennt man in der Jugendabteilung des FSV Winkel nicht. Claudia Namli hat daran maßgeblichen Anteil. Nicht nur als Trainerin der C-Juniorinnen, sondern auch als Mutter. Schließlich schnüren alle ihre sieben Kinder im Alter von sieben bis 22 Jahren für den Rheingauer Club die Fußballschuhe. Die Töchter Fabienne (13) und Sandra (9) jagen in der weiblichen U14-Mannschaft unter Regie von Claudia Namli dem runden Leder nach.

"Eigentlich war ich ja nur Betreuerin, aber als dann vor zweieinhalb Jahren Trainerin Maike Szoklet-Klein einen Unfall hatte, bin ich eingesprungen", erinnert sich Namli an ihren Einstieg in den Trainer-Job. Vielerorts werden Übungsleiter-Novizen ins kalte Wasser geworfen, nicht so beim FSV Winkel. "Es werden vereinsintern Trainerfortbildungen angeboten, wo auf jedes Team sehr spezifisch eingegangen wird", freut sich Namli über fachliche Anleitung. Zwar hat die 43-Jährige selbst nie Fußball gespielt, eignete sich aber schnell die nötigen theoretischen Kenntnisse an. "Trotz der Männerdomäne Fußball wurde ich im Verein von allen sehr positiv aufgenommen."

45 Mädchen kicken inzwischen beim FSV Winkel in drei weiblichen Teams. Zwölf Girls sind es bei den C-Juniorinnen. Alters - und Leistungsniveau klaffen derzeit noch weit auseinander. Nesthäkchen im Team sind Sandra Namli und die zehnjährige Aline Fischer, die parallel noch in Winkels U12 spielen. Beide sind 1996 geboren und müssen als C-Juniorinnen überwiegend gegen ältere Jahrgänge antreten. Torfrau Fabienne Namli spielt bereits seit ihrem dritten Lebensjahr Fußball, einige Teamkolleginnen haben dagegen erst vor ein paar Monaten angefangen und vorher teilweise gar keinen Sport getrieben.

Entsprechend deutliche Niederlagen setzte es daher in dieser Runde, etwa zuletzt beim 1:8 gegen Spitzenreiter Schierstein. Doch trotz 7:41 Treffern und nur einem Sieg (4:1 beim Schlusslicht Kastel) versprüht Claudia Namli positive Energie: "Unsere Spiele waren für das Team und mich keine Niederlagen, sondern immer eine Bereicherung, bei der wir etwas lernen konnten. Nächstes Saison sind wir bei den älteren Mannschaften und das Gewinnen kommt schon irgendwann von allein."

Zumal die Trainingsbeteiligung gut ist und es Winkels C-Juniorinnen bei Turnieren in Bleidenstadt sowie Mainz-Drais sogar bis ins Finale schafften. Ein paar Mädels der Jahrgänge 1994 bis 1996 hätte Namli gerne noch in ihrem Kader und hat dafür extra eine Werbekampagne an verschiedenen Schulen gestartet.

Kader: Tor: Fabienne Namli; Abwehr: Chiara Vogel, Kerstin Freimuth, Metab Ergün; Mittelfeld: Marisa Merten, Sandra Namli, Aline Fischer, Olivia Welf, Franziska Herke; Sturm: Malil Litzmann, Franziska Dries. Trainerin: Claudia Namli.  

 

orf. RHEINGAU-TAUNUS Das Spitzentrio der Kreis-Oberliga gab sich am ersten Rückrundenspieltag keine Blöße: Winkel machte dabei dem bisherigen Vierten Hünstetten beim 5:1 klar, dass die Liga nur drei Aufstiegsaspiranten hat.

FSV Winkel - SG Hünstetten 5:1 (3:0).- Nachdem Mustafa Aktan nach nur drei Minuten im Strafraum gefoult wurde, verwandelte er den fälligen Elfmeter selbst zur Führung. Pascal Sohns war anschließend mit drei Treffern Mann des Tages, Vogt zum 3:0 und der eingewechselte Slamniku zum 1:4 waren die weiteren Schützen.

FSV Winkel II - SG Hünstetten II 3:6 (1:3).- "Mit diesem Schlafwagenfußball gibt es auch in der B-Liga nichts zu gewinnen", hatte Winkels Coach Wolle Hofmann diesmal kein Lob für sein Team parat. Ein Eigentor von Duell, Christs Kopfball und Hirschmanns Elfmeter waren Winkels Torausbeute. Beim Gast gingen alle sechs Treffer auf das Konto von Qamil Slamniku, der anschließend auch bei der Ersten nach seiner Einwechslung gleich traf.

  

FSV Winkel - TSV Bleidenstadt 4:1 (3:0).- Dillmann, Sohns und Aktan machten bereits vor dem Wechsel alles klar. Halbe Kraft reichten dem FSV anschließend um das Resultat zu verwalten. Vogt, der noch einen Elfmeter verschoss, traf zum 4:0, Groß setzte den Schlusspunkt.

FSV Winkel II - TSV Bleidenstadt II 1:1 (0:0).- In einem lauen Herbstgekicke reichte Kargers 1:0 nicht zum Dreier: Nach einem Torwartfehler markierte Stölper den glücklichen Ausgleich.

  

Wisper Lorch - FSV Winkel 3:2 (0:1).- Winkel beherrschte den ersten Durchgang und lag dank Vogt zurecht vorne. Lorch drehte im zweiten Durchgang auf und zeigte vor 140 Zuschauern laut Hans-Georg Dreis die beste Vorstellung seit Jahren. Nach den Toren von Hoss, Faist und Ilic war Vogts zweiter Treffer nur noch Statistik.

SV Erbach - FSV Winkel II 3:0 (1:0).- Sand im Getriebe hatte diesmal der Tabellenzweite. Stefan Staab traf zum 1:0, anschließend entwickelte sich bei Sommerfußball eine Geduldsprobe. Erst in den letzten fünf Minuten machten Gaber und Bruns den Dreier klar.

  

Knapper Presberger Sieg in anspruchsvollem Spitzenspiel

Bergers Kontertor führt zum umjubelten Erfolg über den FSV Winkel

Vom 27.10.2008
 
orf. RHEINGAU-TAUNUS Im Spitzenspiel der Kreis-Oberliga siegte Presberg in Winkel mit 2:1 und hat nun vier Zähler Vorsprung. Holzhausen hat sich im Abstiegskampf nach dem zweiten 1:0 in Folge ebenso Luft verschafft wie Gladbach/Hausen, das mit 2:0 in Kettenbach siegreich blieb.

Topspiel: FSV Winkel - SV Presberg 1:2 (1:1).- Als Gäste-Goalgetter Sascha Prodanovic einmal der Winkeler Bewachung entschlüpfte, lagen die Gäste vorn. Winkel ließ sich jedoch nicht beirren und schaffte schnell den Ausgleich. Als der FSV dann im zweiten Durchgang auf die Entscheidung drängte, setzte Jonas Berger den entscheidenden Konter zum 1:2. Anschließend hatten Aktan und Junglas den Ausgleich auf dem Fuß, aber auch die Gäste hätten bei einem Pfostenkracher die Entscheidung erzwingen können. "Wir lassen uns jedoch nicht irritieren und haben weiter das Ziel Direktaufstieg fest im Visier", empfand Winkels Sprecher Lothar Malinowski die Niederlage nicht als richtungsweisend.

FSV Winkel: Moos; Mack, (81. Karger), Koch, Habicht, Dillmann, Junglas, Sohns, Vogt, Kirchner, Firle, Aktan.

SV Presberg: Winter; Rack, Preisler, Behrends, Karjasevic (17. Opländer), Mesken, Berger (74. Kranig), Herrmann, Prodanovic, Wendel, Dirlik.

Tore: 0:1 Prodanovic (17.), 1:1 Habicht (29.), 1:2 Berger (59.).- SR: Budak (FC Bierstadt).- Zuschauer: 220.

FSV Winkel II - SV Johannisberg 1:1 (0:0).- Die mit schwacher Besetzung angetretenen Reservisten feierten das Unentschieden wie einen Sieg. Die Führung von Christ glich Wagner drei Minuten vor dem Ende aus. "Johannisberg ließ viele Gelegenheiten aus", gab der glückliche Wolfgang Hofmann zu.

  

Kreis-Oberliga-Topspiele in Delkenheim und Winkel


Bissig: Neuhofs Maik Bretschneider (links) bedrängt Winkels Holger Koch. Neuhof siegte 3:2, was den FSV Winkel die Tabellenführung der Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus kostete.rscp

Vom 23.10.2008

nn. In der Rheingau-Taunus-Staffel steht der Knüller FSV Winkel gegen SV Presberg auf dem Programm.  


Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus: Aufsteiger SV Presberg hat am letzten Spieltag den FSV Winkel von der Spitze verdrängt. Das verleiht dem Presberger Auftritt beim FSV (So., 15 Uhr) zusätzliche Würze. "Wir werden nicht mauern, sondern versuchen, unser Spiel durchzuziehen", richtet SVP-Coach Michael Grahmann den Fokus auf die eigenen Stärken, die bislang mit Ausnahme des 1:5 in Eltville durchgehend zum Ausdruck kamen. Was für die Ausgewogenheit des Kaders spricht - obgleich Sasa Prodanovic bereits 24 Treffer aufweist.  

   

SV Neuhof - FSV Winkel 3:2 (1:1).- Neuhof wurde kalt erwischt, als Marius Dillmann schon nach drei Minuten zum 0:1 traf. "Wir steckten das aber gut weg und erspielten uns viele Möglichkeiten", sah Neuhofs Team-Manager Lars Bernotat seine Jungs mit größerem Siegeswillen. Nach Bretschneiders 1:1 schockte Winkel auch im zweiten Abschnitt nach unnötigem Ballverlust die Hausherren durch Vogts erneute Führung. Marc-Andre Link mit einem tollen Freistoß sowie Eike Hofmann belohnten Neuhof doch noch mit dem bejubelten Dreier.

  

Neuhofs Gesamtpaket stimmt

Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern sorgt für Erfolg / 3:2-Erfolg gegen den FSV Winkel


Schneller: Ali Celik (links) von Gastgeber SV Neuhof versucht, Winkels Marius Dillmann mit fairen Mitteln vom Ball zu trennen. rscp

Vom 20.10.2008 Von Andreas Noll

NEUHOF Im Fußball-Spitzenspiel der Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus sorgte Aufsteiger SV Neuhof für eine kleine Sensation: Er besiegte den Spitzenreiter FSV Winkel mit 3:2 und festigte den dritten Tabellenplatz.  
"Wenn alle fit sind, hat kein Gegner aus der Liga eine Chance gegen uns", sprach Neuhofs Kapitän Arthur Schmidt nach dem Abpfiff eine mutige Kampfansage an die Konkurrenz aus. "Gerade in der ersten Halbzeit haben wir streckenweise hervorragend gespielt", sagte auch Trainer Wolfgang Reinhold. Dabei gerieten die Gastgeber früh in Rückstand: Marius Dillmann nutzte einen Fehler in der Neuhofer Abwehr und erzielte den Führungstreffer für Winkel. Neuhof zeigte Moral und kam durch Maik Bretschneider zum Ausgleichstreffer. Nach der Pause blieb das Bild unverändert: Neuhof stürmte - Winkel konterte. Erneut gingen die Gäste durch Dennis Vogt in Führung, doch Marc-Andre Link krönte in der Folge seine herausragende Leistung. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze legte er sich den Ball zurecht, visierte das rechte Eck an und hämmerte das Spielgerät mit dem linken Fuß in die Maschen. Winkels Schlussmann Alexander Moos hatte keine Chance.

Lenk wurde vor der Saison als Führungsspieler geholt, kam vom Gruppenligisten SG Orlen, genau wie Ali Celik und Sascha Atalay. Aus Wörsdorf kamen Mathias Martin und Eike Hofmann. "Das Ziel war es, uns ein Gesamtpaket aus jungen und erfahrenen Spielern zusammen zu stellen", berichtet Lars Benotat, Vorsitzender des Neuhofer Spielausschusses. Das Projekt scheint geglückt, denn der erfahrene Calik ordnete das Spiel und der junge Hofmann erzielte per Fernschuss den Siegtreffer.

Trainer Reinhold drückte trotz der guten Leistung auf die Euphoriebremse: "Da war auch viel Glück dabei. Vom Aufstieg zu träumen wäre naiv." Wenn die Langzeitverletzten Florian Fischer und Tunjay Erdogan jedoch zurück ins Team stoßen, erhofft er sich eine weitere Leistungssteigerung.

Auf der Gegenseite wollte Winkels Co-Trainer Thorsten Söhn nichts von einer drohenden Krise wissen: "Man kann über eine ganze Saison hinweg nicht immer gewinnen." Da der SV Presberg jedoch gegen Walluf II gewann, findet sich der FSV Winkel nur noch auf dem zweiten Tabellenplatz wieder.

SV Neuhof: Martin - Schwämmle, Schmidt, Atalay, Dorn, Hofmann, Müller (78. Schneider), Celik, Bretschneider (90. Lenk), Harres, Link.

FSV Winkel: Moos - Junglas (82. Simon), Mack, Koch, Habicht (17. Kulawik), Dillmann, Sohns, Vogt, Kirschner, Firle (82. Hirschmann), Aktan.

Tore: 0:1 Dillmann (3.), 1:1 Bretschneider (24.), 1:2 Vogt (50.), 2:2 Link (69.), 3:2 Hofmann (80.).

SR: Stupp (Kronberg).- Zuschauer: 180.

 

Barisspor Idstein - FSV Winkel II 0:3 (0:2).- Die mit nur zehn Spielern angereisten Gäste waren cleverer: Aus einer sicheren Defensive schloss Robin Christ zwei Konter zur Pausenführung ab, ein Eigentor beendete die letzten Idsteiner Hoffnungen.

  

Reinholds Faible für junge Spieler

Neuhofs neuer Coach lässt Talente spielen / Winkel mit eingeschworener Truppe zum Liga-Hit


Setzt auf den Nachwuchs: Neuhofs Trainer Wolfgang Reinhold. Archiv/rscp


Leitfigur und Torjäger in einer Person: Winkels Kapitän Pascal Sohns. privat

Vom 16.10.2008
 
nn. NEUHOF/WINKEL Ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter FSV Winkel (So., 15 Uhr) bezog der sensationell gut gestartete Aufsteiger SV Neuhof seine erste Niederlage. Trainer Wolfgang Reinhold (55) nahm das 2:5 im Kreis-Oberliga-Duell bei Wallufs Zweiter relativ gelassen zur Kenntnis: "Irgendwann musste es ja passieren."

Reinhold betrachtet vielmehr die Gesamtentwicklung. Die ist überaus positiv, obwohl die Verfügbarkeit der Spieler aufgrund von Verletzungen, Beruf, Studium und privaten Ambitionen auch in Neuhof im globalen Zeitalter längst nicht mehr durchgängig ist. Der Coach weiß daher, dass es während der Saison fast unmöglich ist, taktische Neuerungen einzustudieren. Weil eben an keinem Übungstag die komplette Crew verfügbar ist.

Sein Faible für junge Spieler hat der frühere Landesliga-Trainer des SV Wiesbaden in Taunusstein beibehalten. Er weckt nicht nur Hoffnungen, sondern wirft die Jungen munter ins Becken und lässt sie sich freischwimmen. Die Eigengewächse Dominik Schwemmle, Ramon Müller, Julian Barth und Constantin Lenk haben so den Sprung in die Erste geschafft. Im Tor steht der Ex-Wörsdorfer Mathias Martin. Ein 20-Jähriger, dem Reinhold jene Konstanz bescheinigt, die er bei einigen Feldspielern vermisst. So hat sich in Walluf nach der Pause gezeigt, dass das geringste Nachlassen sofort bestraft wird.

Entsprechend fordert der Coach Wiedergutmachung: "Ich nehme gegen Winkel auch eine Niederlage hin, wenn die Mannschaft dem Gegner alles abverlangt und ihr eigenes Potenzial abgerufen hat." Froh ist Reinhold über die Führungs-Qualitäten des von der TSG Wörsdorf II gekommenen Eike Hofmann. Neben Hofmann bringen die Ex-Orlener Ali Celik, Sascha Atalay und Marc-Andre Link Erfahrung aus höheren Ligen ein. Ansonsten ist Neuhof tatsächlich ein Liga-Neuling. Einer mit Sorgen. Torjäger Toni Erdogan (32) fällt aufgrund eines Kreuzbandrisses aus, Kapitän Artur Schmidt plagt sich mit hartnäckiger Leistenblessur herum. Dennoch soll Rang drei bis zum Winter verteidigt werden.

Winkels Tore-Express musste beim 1:1 gegen Gladbach/Hausen die Fahrt verlangsamen. "Gladbach hat sich den Punkt in der zweiten Halbzeit redlich verdient. Aber das ist für uns kein Beinbruch", hat Trainer Michael Habicht die Partie abgehakt. Schwerer wiegt für ihn die Zwölf-Wochen-Sperre gegen Torjäger Mike De Sousa nach Disput mit Meilingens Simon Hardekopf (zwei Monate). Kapitän Pascal Sohns sieht De Sousas Ausfall von zwei Seiten: "Bei uns gibt es viele, die treffen können. Aber es gilt, Rote Karten zu minimieren und zu hoffen, dass das Verletzungspech nicht zuschlägt. Denn der Kader ist doch relativ klein."

Sohns ist nach vierjährigem BWL- und Sport-Ökonomie-Studium in München und anschließendem USA-Semester in den Rheingau zurückgekehrt, glänzt beim FSV als Leitfigur und Torschütze. Der Verbleib der Talente Dennis Vogt und Marius Dillmann ist aus seiner Sicht ein Kriterium für den starken Start. "Außerdem sind wir eine eingeschworene Truppe. Jetzt gilt es, das Erarbeitete in Neuhof und danach gegen Presberg zu verteidigen", sieht Sohns den FSV beim Unternehmen "sofortiger Wiederaufstieg" vor wichtigen Spielen. Sein Credo: "Wir dürfen nicht über den Aufstieg spekulieren, sondern müssen uns auf dem Platz beweisen."

  

FSV Winkel - SG Gladbach/Hausen 1:1 (1:0).- Wie knacke ich ein Abwehr-Bollwerk? Auf diese Frage fand der Tabellenführer an diesem Nachmittag keine Antwort. "Je länger das Spiel dauerte, desto mehr haben wir die Linie verloren", schüttelte FSV-Betreuer Lothar Malinowski nach Spielschluss enttäuscht den Kopf. Habicht erzielte das 1:0, das Saar nach der Pause egalisierte.

FSV Winkel II - FC Oestrich 6:0 (3:0).- Winkel war deutlich überlegen, nutzte die Chancen eiskalt. Besonders auf sich aufmerksam machten die Doppeltorschützen Mark Roos und Martin Hirschmann. Außerdem waren Patrick Altley und David Bischoff erfolgreich. Oestrichs Gergin sah Gelb-Rot.

  

Ehrenamt wird groß geschrieben

Jury ermittelt vier Gewinner bei Wettbewerb

Vom 10.10.2008
 
red. Die Jury für den Ehrenamtspreis 2008 des Rheingau-Taunus-Kreises hat ihre Entscheidung in den Sparten Sport, Gesang und Musik sowie Soziales gefällt. Die Preise werden am "Tag des Ehrenamtes", am Freitag, 5. Dezember, um 18 Uhr, in der Caféteria des Kreishauses in Bad Schwalbach während einer Feier übergeben. Insgesamt waren 14 Vorschläge bei der Ehrenamtsbeauftragten des Kreises, Martina Pawusch, eingegangen.

In der Sparte Sport wird die Jugendabteilung des FSV 1917 Winkel mit dem Ehrenamtspreis 2008 ausgezeichnet. Beeindruckt zeigte sich die Jury auch von dem Engagement der Mitglieder des Fördervereins Kulturtreff "Die Scheune" in Geisenheim. In der Sparte Musik/Gesang erhalten das Showorchester Rheingau-Mitte und das Ehepaar Irene und Hannes Kremer für ihren Einsatz im Jugendorchester Allround zu gleichen Teilen den Preis. Der Ehrenamtspreis des Kreises ist mit jeweils 1 000 Euro dotiert.

Beim FSV Winkel wurde vor allem die qualifizierte Betreuung der Kinder und Jugendlichen durch die ehrenamtlichen Trainer und Betreuer als positiv und beispielhaft bewertet.

 

Habicht mit Winkel auf dem Beutezug

Der FSV marschiert durch die Kreis-Oberliga / "Schönspielerei allein reicht nicht zum Aufstieg"


Führte Winkel zu elf Siegen und der Tabellenführung: Trainer Michael Habicht Archiv

 Vom 08.10.2008
 
nn. WINKEL Trainer behalten, erfahrene Rückkehrer dazubekommen und aus der 3:4-Niederlage im ersten Saisonspiel bei der SG Hünstetten die richtigen Lehren gezogen - diese drei Gesichtspunkte tragen maßgeblich zum Höhenflug des Fußball-Kreis-Oberligisten FSV Winkel bei. Elf Siege und 55:11-Tore belegen den Aufschwung.

In der Summe verfügt der Absteiger in der tieferen Klasse im Vergleich zum Bezirks- Oberliga-Jahr über ein stärkeres Aufgebot. "Die Spieler haben sich selbst den Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt. Von Vorstand und Trainer gab es in dieser Richtung keine Vorgaben", sagt Michael Habicht. Schon im Verlauf der Abstiegssaison war die Weiterverpflichtung des 46-jährigen Coach besiegelt worden. Ein Vertrauensbeweis, der vollauf gerechtfertigt scheint. Denn Habicht hat ein bestens strukturiertes Team auf die Beine gestellt. Eine Mannschaft, die im Spitzenspiel in Meilingen einen 0:2-Rückstand in einen 5:2-Sieg verwandelte.

In Winkel macht es die Mischung. Der auch im Vorstand engagierte Frank Mack spielt vor Torhüter Alexander Moos einen prima Libero-Part. Im Mittelfeld ist der aus Walluf zurückgekehrte Mustafa Aktan eine feste Größe. "Einer, der auch mal den Mund aufmacht", sieht ihn Habicht quasi im doppelten Sinn als Taktgeber an. Spielführer Pascal Sohns, der nunmehr wieder dauerhaft zur Verfügung steht, ist der Mann, der in entscheidenden Situationen die richtigen Handlungsabläufe einbringt. Der interne Meinungsverschiedenheiten schlichtet und auch außerhalb des Platzes als Lenker in Aktion tritt. Kurzum: ein echter Kapitän.

Dieses Fundament an Routiniers bietet den Jüngeren eine optimale Entwicklungs-Plattform. Mike De Sousa (19), in Meilingen wegen angeblicher Beleidigung mit Rot bedacht, hat bereits 14 Mal getroffen. "Er ist vor dem Tor unglaublich abgezockt. Man meint, da spielt einer mit jahrelanger Erfahrung", staunt Habicht über den Instinkt des Ex-Rüdesheimers. Aber auch Dennis Vogt (13 Treffer) und Aktan (12) schlagen regelmäßig zu.

Was nicht heißt, dass der Trainer das Thema Wiederaufstieg als Selbstläufer ansieht. Vielmehr füllt Michael Habicht konstant den Part des Mahners aus: "Jeder muss wissen, dass Schönspielerei allein nicht zum Erreichen des großen Ziels reicht. Öfter noch werden wir den Schalter auf Kampfgeist umlegen müssen."  

 

Nach 0:2-Rückstand setzt sich Winkel im Topspiel durch

5:2-Sieg bei der SG Meilingen/Schützenfest im Derby in Beuerbach

Vom 06.10.2008
 
st. RHEINGAU-TAUNUS Im Spitzenspiel der Kreis-Oberliga Rheingau-Taunus verteidigte der FSV Winkel mit einem 5:2-Erfolg in Meilingen die Tabellenführung. Erste Verfolger sind der SV Presberg (2:0 gegen Niederems/Esch) und der SV Neuhof (4:1 gegen Rüdesheim).

Topspiel, SG Meilingen - FSV Winkel 2:5 (2:1).- Der Favorit wankte, aber er fiel nicht. 45 Minuten lang stellten die Gastgeber das bessere Team. Die 2:0-Führung nach Treffern von Adraoui per Foulelfmeter und Spielertrainer Michael Klinkhammer war die logische Konsequenz. Mit seinem Anschlusstreffer kurz vor der Pause brachte Sohns die Wende. Nun zeigte der Tabellenführer seine spielerische Klasse. "Das ist ein Topteam", lobte auch SGM-Betreuer Gerhard Eckl den Gegner. Weiteres Manko für Meilingen: der überragende Klinkhammer musste verletzungsbedingt ausgetauscht werden. Mit dem Eigentor von Schuhmacher war das Spiel entschieden.

SG Meilingen: Neuberger - Back, Schuhmacher, Rathsack, Heinen, Klinkhammer (60. Stöss), Hadekopf, Schäuble, Minor (80. Lang), Adraoui, Hartenfels (80. Altenhofen).

FSV Winkel: Moos - Mack, Koch (35. Karger), Kirchner, Aktan, Habicht, Junglas, Sohns, Dillmann, De Sousa, Vogt.

Tore: 1:0 Adraoui (18./Foulelfmeter), 2:0 Klinkhammer (27.), 2:1 Sohns (40.), 2:2 Vogt (55.), 2:3 Schuhmacher (75. Eigentor), 2:4 Vogt (85.), 2:5 Aktan (90.). - Zuschauer: 130.- Schiedsrichter: Geibel (Spvgg. Igstadt).- Rot: De Sousa (Winkel), Hadekopf (Meilingen/ jeweils 75.)

FSV Winkel II war spielfrei. 

 

Winkel macht´s spannend

Vom 29.09.2008
 
orf. RHEINGAU-TAUNUS In der Kreis-Oberliga freute sich Winkel über das 3:1 im Topspiel gegen Beuerbach und das gleichzeitige 1:5 von Verfolger Presberg in Eltville.

Topspiel: FSV Winkel - TuS Beuerbach 3:1 (1:0).- Winkel hätte schon zum Wechsel den Dreier im Sack haben müssen: Nach dem frühen Elfmetertor traf Pascal Sohns jedoch zweimal nur den Pfosten und Mike De Sousa schob freistehend aus fünf Metern den Ball am Tor vorbei. "Beuerbach war seit Wochen unser stärkster Gegner", sah FSV-Sprecher Lothar Malinowski die Partie zur Pause offen. Beuerbachs stärkste Viertelstunde nutzte Oehlke zum Ausgleich, erst das 2:1 brachte Winkel in die Spur. Als Dennis Vogt nach Handspiel die Ampelkarte sah, hielt Torwart Moos den Dreier fest. Erst in der Nachspielzeit ließ De Sousa den Ersten jubeln.

FSV Winkel: Moos; Mack, Koch, Kirchner, Aktan, Dillmann, Sohns, De Sousa, Junglas, Vogt, Habicht (55. Karger).

TuS Beuerbach: Lukasch; Diehl, Höhn (46. Reutzel), Kimpel (46. Völke), Döppel, Kusalan, Schmidt, Sochor, Oehlke, Weyershäuser (70. Zerbe), Lorenz.

Tore: 1:0 Aktan (5.), 1:1 Oehlke (49.), 2:1 Sohns (60.), 3:1 De Sousa (90.+2).- Zuschauer: 90. - Schiedsrichter: Sahin (Ffm.-Höchst).- Gelb-Rot: Vogt (74.).

 

FSV Winkel II - TuS Beuerbach II 1:4 (0:1).- "Wir waren irgendwie nicht richtig bei der Sache", war Winkels Lothar Malinowski von der Vorstellung seiner Reservisten enttäuscht. Nur Christ traf zum 1:2, Schneider, Häuser, Heiderich und Böttcher waren für den Gast erfolgreich.

  

Winkel träumt vom Aufstieg

Vom 25.09.2008
 
möx. OESTRICH-WINKEL Das Unternehmen Wiederaufstieg hat sich beim Fußball-Kreis-Oberligisten FSV Winkel bestens angelassen. Mit einem Sieg über Mitabsteiger TuS Beuerbach kann ein Verfolger abgeschüttelt werden.

  

Spitzenreiter FSV Winkel empfängt Mitabsteiger

Vom 25.09.2008

nn. RHEINGAU-TAUNUS Bis auf den 3:4-Startausrutscher bei der SG Hünstetten weist der FSV Winkel in der Fußball-Kreis-Oberliga eine makellose Bilanz auf. Am Sonntag (15 Uhr) besteht die Chance, den in Fahrt gekommenen Mitabsteiger TuS Beuerbach abzuschütteln.

 "Unser Ziel ist ganz klar der Wiederaufstieg. Doch wir lassen uns durch die zuletzt klaren Ergebnisse nicht blenden. Denn jetzt kommen die Brocken. Beuerbach ist ein erster echter Herausforderer", schlägt Winkels Mittelfeldantreiber Mustafa Aktan moderate Töne an. Andererseits verweist der zehnfache Torschütze auf das gestiegene Selbstvertrauen der vielen jungen Spieler im FSV-Dress. "Hätten wir einen schlechten Start hingelegt, wären die Köpfe vielleicht nach unten gegangen."

Das Duell mit Beuerbach wird zum Härtetest für die Abwehr. Etabliert haben sich die jungen Manndecker Patrick Kirschner und Marcus Firle, während Libero Frank Mack seine Routine einbringt. Auch Torhüter Alexander Moos zählt zu den Erfahreneren. In der Offensive wirbeln Ex-Rüdesheimer Mike De Souza (13 Treffer) sowie Dennis Vogt (11) und Pascal Sohns (5).

Ganz wenige Ausgebuffte, ansonsten Perspektivspieler - Beuerbachs Mannschafts-Mix ist mit dem des FSV nur bedingt vergleichbar. Hans Döppel ist beim TuS der einsame Leitwolf des jungen Rudels, das mit sieben ungeschlagenen Spielen in Schwung gekommen ist. Auch ein Verdienst des elffachen Torschützen Alexander Lorenz. Trainer Matthias Zerbe sah zuletzt keine Veranlassung, selbst zu spielen. Das könnte sich am Sonntag ändern. Davon abgesehen gibt auch Zerbe, der heute 30 Jahre alt wird, im Vorfeld nicht den Zampano: "Sicher wollen wir in Winkel gewinnen. Doch Ziel bleibt ein Platz unter den ersten fünf. Von Meisterschaft habe ich nie gesprochen. Wobei die Ansprüche des Vereins höher sind. Doch ich sehe unsere fünf Abgänge und beziehe die Qualität in der Spitzengruppe der Liga mit ein."

  

TGSV Holzhausen - FSV Winkel 1:4 (1:3).- Die souveränen Gäste zeigten sich nur nach dem 1:2-Anschluss von Gottlieb kurz nervös und konnten schon nach 55 Minuten nach dem 1:4 einen Gang zurückschalten. Tore: Habicht (2), De Sousa, Aktan.

FSV Winkel II war spielfrei.

  

FSV Winkel - SV Seitzenhahn 3:0 (3:0).- Der Klassenprimus hatte nach einer guten halben Stunde und Treffern von Aktan und De Sousa (2) sein Pulver verschossen. "Es ist uns nicht gelungen, Motivation und Konzentration bis zum Ende durchzuhalten", wollte Lothar Malinowski seinem Team keinen Vorwurf machen.

FSV Winkel II - SG Daisbach/Panrod 2:1 (1:0).- "Wieder einmal ließen wir die Chancen zu einer vorzeitigen Entscheidung verstreichen", vermisst Lothar Malinowski in der Winkeler Zweiten einen Torjäger. Nach Simons Führung schnupperten die Gäste durch Segebrecht am Punktgewinn. Spielertrainer Wolfgang Hofmann war mit seinem feinen Freistoß der Matchwinner.

  

In Winkel (So., 15 Uhr) bei der Torfabrik der Liga (40 Treffer aus acht Spielen) will die Schießbude der Klasse (37 Gegentore) aktive Gegenwehr leisten. Nicht im Catenaccio-Stil, so Kislat: "Dazu haben wir gar nicht die Spieler. Fußballerische Qualität ist bei uns vorhanden, deshalb werden wir auch nach vorne spielen."

  

Die Winkeler FSV-Kanoniere trafen auch gegen Kettenbach im halben Dutzend und haben nach acht Spielen in der Kreis-Oberliga nun schon vierzigmal getroffen.

FSV Winkel - RW Kettenbach 6:0 (3:0).- Pascal Sohns und Mike de Sousa trafen doppelt, Dennis Vogt und Mustafa Aktan machten das halbe Dutzend voll. "Wir hätten noch höher gewinnen können", resümierte FSV-Sprecher Lothar Malinowski. Ciftci schoss für Kettenbach beim Stand von 4:0 einen Handelfmeter kläglich am Tor vorbei.

SG Orlen II - FSV Winkel II kamplos für Orlen.- Winkel sagte das Spiel kurzfristig wegen Spielermangels ab.

  

FSV Winkel - SV Bechtheim 5:0 (2:0).- Bechtheim war von Beginn an nur auf Schadensbegrenzung aus und kam nicht ein einziges Mal vor das FSV-Tor", verlebte Winkels Reserve-Coach Wolfgang Hofmann einen ruhigen Nachmittag. Aktan (2), Junglas, De Sousa und Vogt per Elfmeter sorgten für das standesgemäße Resultat.

FSV Winkel II - SG Rauenthal/Martinsthal II 7:1 (2:1).- Nach langer Durststrecke landete Winkels Zweite endlich wieder einen Sieg. "Die ersatzgeschwächten Gäste konnten uns nie ernsthaft gefährden". freute sich FSV-Trainer Wolfgang Hofmann über den nie gefährdeten Dreier. Allein Roth verkürzte für die Gäste per Strafstoß auf 1:2. Karger (3), Roos (2), Saini und Shabani sorgten für das Schützenfest.

  

Für die Winkeler ist das 8:0 bei Vizemeister SG Niederems/Esch zur Schwungfeder geworden. Seitdem läuft es wie im Schnürchen und Trainer Mike Habicht braucht im Lager des Absteigers eigentlich nur darauf zu achten, dass keiner abhebt. "Wir dürfen kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen, denn gegen uns gibt jeder hundert Prozent", stellt sich der Coach gegen den Fünfzehnten SV Bechtheim (So., 15 Uhr) auf arbeitsintensive 90 Minuten ein. Habicht darf sich glücklich schätzen, mit Pascal Sohns und Mustafa Aktan ein erfahrenes Duo hinzubekommen zu haben. Von diesem Duo profitieren die Jüngeren.

  

FSV Winkel - FSV Bad Schwalbach 7:0 (4:0).- Im Spiel auf ein Tor erspielten sich die Rheingauer eine Vielzahl guter Gelegenheiten. "Bad Schwalbach war nur einmal in unserem Strafraum", sah Armin Lappas die Gäste ohne Vorwärtsdrang. Marius Dillmann (3), Dennis Vogt (2), Pascal Sohns und Mike De Sousa beteiligten sich am Schützenfest.

FSV Winkel II - FC Limbach 2:4 (0:2).- Winkel verschlief den ersten Durchgang komplett und lag zurecht mit 0:2 hinten. Als Hirschmann und Hofmann die Gastgeber auf 2:3 heranbrachten, musste Limbach um den Sieg zittern. "In dieser Phase war für uns der Ausgleich drin", bilanzierte Winkels Armin Lappas. Baghramian (2), Zarukian und Quint trafen zum Sieg.

 

 

SG Walluf II - FSV Winkel 2:3 (1:1).- Der Siegtreffer der Gäste durch Aktan fiel erst in der Nachspielzeit. Zuvor trafen Clemens und Zarate für die Wallufer sowie Sohns und de Sousa für Winkel in die Maschen. Gelb-Rot: Stern (SG).

FC Kiedrich - FSV Winkel II 2:1 (1:1).- Tore: Kestel, Schaffner / Christ.- Bes. Vork.: Röhrig (Kiedrich) verschießt FE.- Gelb-Rot: Hoffmann (Winkel).

  

FSV Winkel - Germania Rüdesheim 5:0 (3:0).- "Rüdesheim war nur ein Sparringspartner und blieb völlig ohne Torgefahr", verlebte Winkels Lothar Malinowski einen ruhigen Nachmittag. Dennis Vogt (2) und Pascal Sohns hatten schon nach 19 Minuten ein deutliches 3:0 vorgelegt, damit war das Anfangsfeuer erloschen. Ohne große Anstrengung packten Dillmannn und Aktan noch zwei Treffer drauf, Rüdesheims Stiehler sah nach einer Stunde die Ampelkarte.

FSV Winkel II - SG Wambach/Bärstadt 1:1 (1:0).- Das 1:0 von Timo Habicht glich Enders aus. "Wir waren nur bis zum Sechzehner gut", vermisste Lothar Malinowski in der Winkeler Reserve erneut Vollstrecker-Qualitäten. 

 

Dominante Winkeler haben alles im Griff

Klares 8:0 bei Niederems/Esch nach zwei Platzverweisen / Gipfeltreffen in Neuhof endet torlos

Vom 11.08.2008
 
orf. RHEINGAU-TAUNUS

Im Spitzenspiel kam Winkel aus Niederems mit einem 8:0-Kantersieg nach Hause, wobei die gastgebende SG über eine Stunde mit neun Mann spielen musste.

Topspiel: SG Niederems/Esch - FSV Winkel 0:8 (0:3).- Winkel war von Beginn an dominant und ging durch den vierfachen Torschützen Mike De Sousa schnell in Front. Nach 18 Minuten schoss Sohns einen Strafstoß für Winkel am Tor vorbei. "Knackpunkt war dann der zweite Elfmeter: Winkels De Sousa konnte es selbst nicht glauben, als der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Die darauf folgenden überzogenen Platzverweise brachen uns das Genick", war SG-Sprecher Michael Janko nach den beiden Roten Karten wegen übertriebenen Reklamierens angefressen. "Wir hatten aber schon vorher alles im Griff", freute sich Winkels Lothar Malinowski über die Glanzleistung seines gesamten Teams. Nach dem 0:3 ergaben sich die ersatzgeschwächten Hausherren kampflos ihrem Schicksal.

SG Niederems/Esch: Herrmann; Sedlak, M. Schneider, Werner, Lisi, Kalbfuß (62. Windisch), Schmidt, Kirchner, Pitz (70. M. Bastian), D. Wolf, Lyska.

FSV Winkel: Moos; Koch, Junglas (71. Karger), Mack, Dillmann, De Sousa, Sohns, Vogt, Kühn, Firle (71. Kirchner), Aktan.

Tore: 0:1 De Sousa (9.), 0:2 Aktan (29., Elfmeter), 0:3/0:4 De Sousa (40., 50.), 0:5 Dillmann (67.), 0:6 De Sousa (78.), 0:7/0:8 Vogt (81., 89.).

Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Kiem (Zeilsheim). Gelb-Rot: Sedlak (29.) Rot: Kirchner (29.)

SG Niederems/Esch II - FSV Winkel II 3:2 (1:0).- Die SG präsentierte sich überlegen, kam aber nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich ins Wackeln. "Hier hatte Winkel sogar Chancen zur Führung", bilanzierte SG-Sprecher Michael Janko. Mit dem 2:1 kam dann die Sicherheit bei Niederems/Esch zurück, der zweite Gästetreffer fiel erst in der Nachspielzeit. Christoph Füll steuerte zwei Treffer zum Sieg bei, Diehl traf einmal. Machalsky sah beim Sieger kurz vor dem Abpfiff die Ampelkarte.

  

FSV Winkel - Spvgg. Eltville 3:1 (0:0).- Der überragende Dennis Vogt sorgte mit einem Hattrick und schoss den Nachbar aus Eltville ganz alleine ab, Füll glich zwischenzeitlich aus.

FSV Winkel II - Spvgg. Eltville II 4:2 (1:1).- Tore: Thomas, De Sousa, Bischoff, Saini/Politino, Bär.

  

SG Hünstetten - FSV Winkel 4:3 (2:1).- Mustafa Aktan legte per Elfmeter für die Gäste vor, Routinier Dirk Hünerbein sorgte mit zwei fulminanten Freistößen für die Wende. Mit dem Pausenpfiff ließ Aktan die große Ausgleichschance verstreichen, als SG-Keeper Eckes seinen schwach geschossenen zweiten Strafstoß abwehren konnte. Zuly erhöhte per Doppelpack auf 4:1, De Sousa und Aktan betrieben erst in der Nachspielzeit Ergebniskosmetik.

SG Hünstetten II - FSV Winkel II 5:3 (4:0).- Hünstetten legte los wie die Feuerwehr, Armbruster mit drei Treffern sowie Becart und Blumenroth zogen dem FSV den Zahn. Dann jedoch schalteten die SG-Kicker einen Gang runter, konditionelle Probleme kamen hinzu, so dass der FSV noch einmal Morgenluft witterte: Christ, Kulawik (Foulelfmeter) und Claudy machten es noch einmal spannend, doch diese Aufholjagd kam zu spät.

  

Nur der Klassenname hat sich geändert

Zum Kreis-Oberliga-Start treffen mit Presberg und Seitzenhahn alte Bekannte aufeinander


Hier noch im Trikot des SV Frauenstein: Presbergs bedingungslos zu Werke gehender Neuzugang Souleyman Karjasevic (rechts).Archiv/rscp

Vom 31.07.2008
nn. WIESBADEN/RHEINGAU-TAUNUS In alter Umgebung unter neuem Namen: A-Liga-Meister SV Presberg und Mitaufsteiger SV Seitzenhahn spielen im Rheingau-Taunus wieder auf höchster Ebene. In der neuen Kreis- Oberliga, die vorher als Bezirksliga firmierte.

 
Zum A-Liga-Start 07/08 kam es in Presberg zur gleichen Paarung. 0:1 verloren damals die Rheingauer. Es blieb ihre einzige Heim-Niederlage. Somit haben sie mit dem Taunussteiner Emporkömmling zum Auftakt 08/09 (So., 15 Uhr) noch eine Rechnung offen. Ganz abgesehen von diesem Aspekt, ist Trainer Michael Grahmann nach erfolgter Fluktuation (fünf Abgänge, fünf Neue) von einem Qualitätsschub überzeugt. Schließlich gelang es dank guter Kontaktfelder, Spieler mit höherklassiger Erfahrung in den Höhenort zu locken. Allen voran Allrounder Souleyman Karjasevic aus dem Frauensteiner Bezirksoberliga-Meisterteam. Dazu Kai-Oliver Herrmann (SG Walluf), Rafael Rak (Spvgg. Eltville), Orhan Dirlik und Christopher Kranisch (beide Rüdesheim). "Von eins bis 16 sind wir relativ gleichwertig bestückt. Mein erklärtes Ziel ist Platz neun", gibt Grahmann die Richtung vor.

In etwa auf gleichem Level bewegte sich der Personalaustausch bei Absteiger FSV Winkel. Mit dem Ergebnis, dass der Kader nun zu großen Teilen aus Spielern besteht, die ihre fußballerischen Wurzeln in der FSV-Jugend haben. Das ergibt einen Mix aus geballter Routine und Talenten. Hinten dominiert mit Alexander Moos (Tor), Holger Koch und dem reaktivierten Frank Mack die Erfahrung. Mittelfeld-Rückkehrer Mustafa Aktan (SG Walluf) kann gar auf Oberliga-Einsätze für Wörsdorf verweisen. Stark besetzt scheinen die Winkeler im vorderen Bereich. Der neue Kapitän Pascal Sohns, Ex-Spielführer Dennis Vogt, Marius Dillmann und Mike De Souza (Rüdesheim) sollten für Tore und Flexibilität bürgen. "In dieser Besetzung haben wir das Zeug dazu, oben mitzuspielen", sagt Aktan vor dem Auftritt bei der ebenfalls ehrgeizigen SG Hünstetten (So., 15 Uhr).

 

 ZUGÄNGE

 ABGÄNGE

 Mustafa Aktan, SG Walluf Christian George, Prakt.Wormatia Worms
 Pascal Sohns, zurück aus USA Björn Bothe, SG Gladbach/Hausen
 Patrik Simon, SSV Hattenheim Thomas Schreiner, SV Hallgarten
 Mike De Sousa, VfR Rüdesheim Patrick Bauer, FV 08 Geisenheim
  Patrick Hemes, FV 08 Geisenheim
  Kevin Mills, FV 08 Geisenheim
  Mathias Zinsius , RSV Würges
  Sebastian Tülp, Studium Darmstadt
  Nils Habicht, Studium Gießen