Saison 2009/2010


1.Mannschaft Abschlusstabelle 2009/2010

Platz Mannschaft Sp. g u v Torverh. Differenz Punkte
1. Fvgg. Kastel 06 31 22 4 5 64:28 36 65
2. SG Hausen/Fussingen/Lahr 32 20 4 8 70:42 28 60
3. SV Niedernhausen 31 18 5 8 73:41 32 56
4. SV Wiesbaden 32 17 5 10 68:48 20 48
5. RSV Weyer 31 15 5 11 66:54 12 47
6. FSV Winkel 31 14 7 10 57:40 17 46
7. Germania Weilbach 31 14 5 12 61:49 12 44
8. TUS Hahn 31 11 11 9 66:42 24 43
9. Türk. Hattersheim 31 12 8 11 45:46 -1 40
10. SC Niederhadamar 32 13 5 14 47:57 -10 40
11. SV Erbenheim 31 13 3 15 53:59 -6 39
12. Germ. Schwanheim 31 12 6 13 50:56 -6 39
13. Tura Niederhöchstadt 31 13 3 15 49:78 -29 39
14. TUS Dietkirchen 31 12 5 14 50:65 -15 38
15. SG Orlen 31 5 3 23 42:89 -47 15
16. SG Walluf 31 4 5 22 18:85 -67 12
17. SG Germania WI 19 1 2 16 0:0 0 0




Torschützen Tore

1. 

Christian George  19
2.  Dennis Vogt  17
3.   Mike De Sousa 12
4.   Mustafa Aktan 8
5.  Jonas Berger 3
5.   Marius Dillmann 3
6.  Jeff Arnante 1
6.   Jan Kulawik 1
 6.  Sebastian Bauer  1
6.  Mathias Zinsius  1


2. Mannschaft Abschlusstabelle 2009/2010

 

 

Platz Mannschaft Sp. g u v Torverh. Differenz Punkte
1. 1.FC Kiedrich 32 25 1 6 91:33 58 75
2. FSV Oberwalluf 32 19 7 6 75:48 27 64
3. TUS Beuerbach II 32 18 6 8 81:51 30 60
4. SV Steckenroth 32 16 7 9 74:56 18 54
5. SG Niederems/Esch II 32 16 4 12 76:66 10 52
6. Türk Gücü Bad Schwalbach 32 17 3 12 70:58 12 50
7. SG Daisbach/Panrod 32 15 3 14 71:59 12 48
8. SV Hallgarten 32 14 6 12 63:58 5 48
9. Spvgg.Eltville II 32 15 2 15 75:80 -5 47
10. SV 1919 Johannisberg 32 13 4 15 62:60 2 43
11. TSV Bleidenstadt II 32 13 4 15 62:71 -9 43
12. FSV Winkel II 32 12 6 14 69:58 11 42
13. Rauenth./Martinsth. II 32 12 4 16 66:82 -16 40
14. SV Langenseifen 32 12 3 17 72:85 -13 35
15. SV Neuhof II 32 8 5 19 52:76 -24 29
16. SG Wambach/Bärstadt 32 7 2 23 46:83 -37 22
17. SG Hünstetten II 32 5 1 26 46:133 -87 16

 



Torschützen Tore
1. Marvin George 9
2. Frank Mack 8
3. Patrick Claudy 7
4. Christopher Junglas 5
5. Ali Naghsh 4
 

Ahmet Tekdemir

4
  Jan Kulawik 4
6. Wolfgang Hofmann 3
  Gabriel Krämer 3
  Toni Altlay 3

7.

Guiseppe Nardone 2
  Hendrik Weiss 2

8.

Julian Langer 1
  Christop Herbst 1
  Christian George 1
  Marius Dillmann 1

 

Robin Christ 1

 

Markus Schenk 1

 

Amir Saini 1

 

Niklas Freimuth 1

 

Ahmet Ise 1
  Alex Geiser 1

 

Dennis Vogt 1
  Sebastian Bauer 1
  Eigentor 1






Wiesbadener Kurier vom 17.06.2010

Weg für Kunstrasen frei
17.06.2010 - OESTRICH-WINKEL

HAUSHALT Parlament verabschiedet Nachtrag

(bad). Wie erwartet ist der erste Nachtragshaushaltes mit den Stimmen aller Stadtverordneten verabschiedet worden. Mit dem Zahlenwerk ist die letzte Hürde für den Bau des Kunstrasenplatzes und den Umbau des Sportplatzes in Winkel aus dem Weg geräumt. Der Kunstrasenplatz soll noch vor dem Winter fertig werden.

Im Nachtragshaushalt, der außerdem 4 500 Euro für die Anschaffung von abschließbaren Schränken und Geld für die Erneuerung des Dachs der Feuerwehr Mittelheim vorsieht, erhöht sich das Defizit um 39 000 Euro auf 3,3 Millionen Euro.

Die Stadt finanziert ihren Anteil in Höhe von 287 500 Euro hauptsächlich aus einem Darlehen aus dem Hessischen Investitionsfonds, der Rest wird auf dem freien Kapitalmarkt beschafft. Beide Vereine müssen aus eigenen Mitteln insgesamt 77 500 Euro für den Bau der Sportanlage aufbringen.

 

 

Wiesbadener Tagblatt vom 2.06.2010

Herzschlagfinale zum Greifen nah

Von Andreas Riechert

GROSSES spiel der kleinen A-Junioren des FSV Winkel fertigen FC Kiedrich 6:0 ab und erobern die Tabellenspitze

Entscheidungsspiele um den Aufstieg haben im Fußball ihren ganz eigenen Reiz: Demjenigen, der sein flatterndes Nervenkostüm schneller in den Griff bekommt und die bessere Tagesform mitbringt, winkt die Versetzung in die höhere Spielklasse; dem Verlierer bleibt dagegen nur das Tal der Tränen.

Für die ambitionierten A-Junioren des FSV Winkel soll letztgenanntes Szenario nur ein böser Traum bleiben. Schließlich haben die FSVler allen Grund, einem möglichen Endspiel um den Titel optimistisch entgegenzublicken. Nach ihrem deutlichen 6:0 (2:0)-Heimerfolg über Lokalrivalen 1. FC Kiedrich hat das Team um Coach Armin Lappas nicht nur nach Punkten mit dem bisherigen Primus JFV Walluf gleichgezogen, sondern hat seinen ärgsten Rivalen im Kampf um die Meisterschaft aufgrund des nun besseren Torverhältnisses sogar vom Platz an der Sonne in der Kreisliga Rheingau-Taunus verdrängt.


Zweikampf mit Walluf

Sollten Winkeler und Wallufer ihre letzten Partien gegen die Taunussteiner Vertreter TuS Hahn (FSV) und SV Neuhof (JFV) am kommenden Wochenende wie erwartet gewinnen, winkt ein echtes Herzschlagfinale. Bei Punktgleichheit würde ein Entscheidungsmatch zwischen beiden Rheingau-Clubs Klarheit über die nach wie vor ungeklärte Aufstiegsfrage schaffen. Eine Konstellation, die der neue Tabellenführer eigentlich mit breiter Brust auf sich zukommen lassen könnte. Zumal die Winkeler beide Rheingau-Derbys gegen den JFV für sich entschieden haben. Doch Armin Lappas tritt gehörig auf die Euphoriebremse. Der Auftritt seiner Formation gegen die Kiedricher gefiel dem ehrgeizigen Coach trotz des lockeren Sieges nur äußerst bedingt. „Die Jungs sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass das für‘s Entscheidungsspiel keineswegs reichen wird. Zumal der Gegner hier ja weitgehend ohne Gegenwehr aufgetreten ist“, relativierte Lappas, dessen Elf ihren zeitweilig komfortablen Vorsprung auf die Wallufer im Saisonverlauf leichtfertig aus der Hand gegeben hat.

Unnötige Niederlagen und Punktverluste gegen Born und Bleidenstadt wurmen den FSV-Übungsleiter noch immer mächtig: „Allerdings mussten wir auch Tribut zollen, weil viele meiner Spieler ein enormes Programm zu absolvieren hatten und zeitweilig auch regelmäßig in unserer Reserve und ersten Mannschaft zum Einsatz kamen“, erläuterte Lappas.


Mehr versprochen

Während die Winkeler sich auf Walluf vorbereiten, ist die Saison für den 1. FC Kiedrich dagegen gelaufen. Unter dem Strich steht für die Mannschaft von Helmut Morr ein vierter Platz. „Wir hatten uns eigentlich etwas mehr versprochen und wollten oben ein Wörtchen mitreden. Aber wir hatten einige personelle Rückschläge zu verkraften und konnten so leider nicht genug Paroli bieten“, analysierte der scheidende FCK-Coach, dessen Team es dem FSV am Ende dann doch ziemlich leicht gemacht hatte. „Natürlich wollten wir das Spiel nicht herschenken, aber für uns ging es halt auch um nichts mehr“, sagte Morr.

FSV Winkel: Freimuth; Lehnhardt, Hofmann, Wimmer, Langer, Kretschmer, Altlay, Kopetzky, Krämer, Weiss, Pleuger, Zinsius, Dupljank, George.

1. FC Kiedrich: Peglow, Karbach, Bansner, Kropp, Tauer, John, Schwarz, Worku, Witt, Laufer, Jafari, Husseinzada, Merten, Schneider, Ibel.

Tore: 1:0 George (28./Foulelfmeter), 2:0 Kretschmer (36.), 3:0/6:0 Dupljank (58./90.), 4:0 Krämer (63.), 5:0 Kopetzky (77.).- SR: Annibale Gravina (SV Erbach).- Zuschauer: 60.


 

Wiesbadener Tagblatt vom 31.05.2010


TSV Bleidenstadt II - FSV Winkel II 3:1 (1:0).- Marcel Breidenbach (2) und Wilfried Wrese stachen den FSV, für den Marvin George traf, aus.



Wiesbadener Tagblatt vom 25.05.2010


FSV Winkel - Türk Hattersheim 1:0 (0:0).- Matthias Zinsius, der nach der Runde aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen aufhört, wurde zum Hauptdarsteller: Per Direktabnahme erzielte er das Siegtor (8.), um nach der Ampelkarte gegen Keeper Oktavian Halm (90.+3) dessen Torhüter-Trikot überzustreifen und mit einem Reflex den Sieg im letzten Heimspiel unter Hartmut Freudenberg zu retten. Der Coach wechselt nach guter Arbeit beim FSV, die mit ausgiebiger Bierdusche gewürdigt wurde, zurück zum SV Frauenstein. Bis auf Zinsius bleibt der Kader der Rheingauer nach derzeitigem Stand zusammen. Neuzugänge sind Patrick Veith (Frauenstein), Lucas Akbaba, Dennis Faist (beide Lorch), Stefan Vicentic (Walluf) sowie Tim Brake (SV Wiesbaden) und Kevin Faist (Bingerbrück).

FSV Winkel: Halm; Arnante (77. J. Langer), Zinsius, Naghsh, Bauer, R. Acar, Berger (57. Krämer), De Sousa (88. H. Weiß), Aktan, Dillmannn, D. Vogt.

Tor: 1:0 Zinsius (8.).- Zu.: 80.- Gelb-Rot: Halm (90.+3/Winkel).



FSV Winkel II - Spvgg. Eltville II 6:2 (3:0). - Im letzten Saisonheimspiel machte Winkel das halbe Dutzend voll. Zwar kam Eltville nach 0:3 noch durch Sven Klärner und Bob Reuther auf 2:3 heran, doch dann gingen den Gästen die Kräfte aus. Für den FSV trafen Anton Altlay (2), Detlef Fuhrmann per Eigentor, Frank Mack, Gabriel Krämer und Hendrik Weiß; Marvin Georges Gelb-Rote Karte blieb ohne Folgen.





Winkel auf Platz eins

22.04.2010 - WINKEL

(bad). Winkel ist auf Platz eins der Prioritätenliste "Vereinseigener Sportstättenbau". Der Kreistag hat einer Änderung der Reihenfolge zugestimmt. Das ist Voraussetzung dafür, dass die Fördergelder für den Bau des Kunstrasenplatzes fließen können. Auch im mehrheitlich verabschiedeten Kreishaushalt sind die nötigen Mittel eingestellt.




Wiesbadener Tagblatt vom 19.04.2010

TuRa Niederhöchstadt - FSV Winkel 0:0.- Nach den Ampelkarten gegen Matthias Zinsius und den bis dahin überragenden Dennis Vogt verteidigten neun Winkeler das Remis mit Leibeskräften. "In kämpferischer Hinsicht war das eine Topleistung", lobte FSV-Coach Hartmut Freudenberg die Willensstärke des gesamten Teams. Ein Kraftakt als Mutmacher für die Partie gegen Niedernhausen. Aber die Rheingauer pfeifen personell auf dem letzten Loch. Vier A-Jugendliche, darunter der erstmals eingetauschte Hendrik Weiß, saßen auf der Bank.

FSV Winkel: Halm; Arnante, Bauer, Naghsh, Berger, Zinsius, Aktan, Dillmann, R. Acar (75. G. Krämer), De Sousa (80. H. Weiß), D. Vogt.

Zu.: 80.- Gelb-Rot: Zinsius (45.), D. Vogt (70.).



TuS Beuerbach II - FSV Winkel II 2:1 (1:0). Lange ließ Beuerbach nichts anbrennen, Stefan Peuser und Nick La Pietra besorgten die Führung. Nach Patrick Claudys Anschluss wurde es noch heikel, beim Heimsieg blieb es aber.




Wiesbadener Tagblatt vom 13.04.2010

Verträge so gut wie besiegelt

Von Barbara Dietel

KUNSTRASEN Erster Stadtrat: Alle Voraussetzungen für Umbau in Winkel geschaffen

Die schriftliche Bestätigung steht zwar noch aus, Stadtrat Michael Heil hat dennoch keinen Zweifel, dass der Kunstrasenplatz auf dem Sportplatz in Winkel in Kürze Realität wird. Mündlich sei alles vereinbart, mit der schriftlichen Bestätigung der Zuschüsse in nächster Zeit zu rechnen, so Heil. Vor dem Winter soll der Kunstrasenplatz fertig sein. Der Erste Stadtrat rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Monaten.

Dass alles so schnell gehen könnte, daran hatte Heil zuletzt nicht mehr geglaubt. Im Haushalt stehen die Investitionen, die die Stadt Winkel für den Kunstrasenplatz aufwendet, deshalb nicht drin. Heil will nun einen Nachtragshaushalt einbringen, der möglichst noch vor der Sommerpause verabschiedet wird. Außerdem muss der Kreistag noch den Haushalt mit den Investitionen und die Änderung der Prioritätenliste beschließen. Auf Platz eins steht dann der Kunstrasenplatz in Winkel, die Voraussetzung dafür, dass der FSV Winkel und die TG Winkel, die ein Drittel der Kosten übernehmen sollen, Zuschüsse vom Land bekommen. Eine kurzfristige Änderung der Prioritätenliste hatte Landrat Burkhard Albers eigentlich nicht für möglich gehalten, weil dies den Vereinen die vorne stehen, nicht vermittelbar sei. Die Sportkommission habe die Änderung aber nun doch beschlossen, um die Zuschüsse des Landes für das Projekt, dessen Finanzierung komplett steht, nicht zu gefährden. Alle Vereine, die nun um einen Platz zurückrücken, hätten der Änderung zugestimmt, betont Albers. 150000 Euro habe das Land zugesagt, eine ungewöhnlich hohe Förderung. Für das Projekt sprach auch, dass der Sportplatz für den Schulsport genutzt werde.

Statt 750000 sind nun 800000 Euro für den Bau des Kunstrasenplatzes veranschlagt. Finanziert wird er durch Kreismittel für den Schulsport in Höhe von 225000 Euro. Die Stadt Oestrich-Winkel steuert 287000 Euro bei. Ein Großteil könne durch einen günstigen Kredit aus dem Investitionsfonds C des Landes Hessen finanziert werden, so Heil. Der gemeinsame Anteil des FSV Winkel und der TG Winkel, die Träger der Baumaßnahme sind, beträgt ebenfalls 287000 Euro. 150000 Euro bekommen sie aus der Landessportförderung, 60000 Euro aus der Sportförderung des Kreises. 77500 Euro müssen sie selbst finanzieren.





Wiesbadener Tagblatt vom 12.04.2010

FSV Winkel - Fvgg. Kastel 06 2:4 (0:1).- Als Winkels Deckung zu weit aufrückte, steuerte Christian Neumann plötzlich allein aufs FSV-Tor zu. Keeper Oktavian Halm konnte zunächst abwehren, war aber gegen Neumanns zweiten Versuch machtlos. In der zweiten Hälfte fand das klare Chancen-Plus der Gäste, die dreimal verletzungbedingt wechseln mussten, Ausdruck in weiteren Treffern. Wobei Winkel in Minute 68 am 3:3 schnupperte. Zuerst entschärfte Keeper Yves Hertlein in Klassemanier den Schuss von Mustafa Aktan, gleich darauf landete der Kopfball von Sebastian Bauer am Pfosten. "Wir brauchen noch zwei Siege, um endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben", weiß Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas. Zugesagt in Kastel haben für die nächste Runde Jens Ruthard und Kai Hoffem.

FSV Winkel: Halm; Koch, Arnante (46. Kirschner), R. Acar, Bauer, Zinsius, Dillmann, Aktan, Naghsh, De Sousa, D. Vogt.

Kastel 06: Hertlein; Lüllig (22. Chartar), Phuc (6. Addae), Bonss, Otto, A. King, Kurpiers, J. Ruthard, D. Lang, Neumann (62. M. Ruthard), Hoffem.

Tore: 0:1 Neumann (16.), 1:1 De Sousa (52.), 1:2 Neumann (53.), 1:3 Chartar (55.), 2:3 Aktan (66./Foulelfmeter), 2:4 Hoffem (90.)- Zu.: 100.



FSV Winkel II - FSV Oberwalluf 2:2 (0:1). - "Wir hätten einen großen Schritt machen können", ärgerte sich Oberwallufs Abteilungsleiter Peter Wölke darüber, dass sein Team eine 2:0-Führung noch aus der Hand gab. Auf Steffen Reichmanns Doppelpack folgten Tore der Winkeler Gabriel Krämer und Marvin George und darauf wiederum Tristesse beim Gast.





Wiesbadener Tagblatt vom 6.04.2010

FSV Winkel II - SG Hünstetten II 8:1 (4:1). - Winkel dominierte die Partie von Beginn an, die Tore steuerten Patrick Claudi (2) und Wolfgang Hoffmann (2) bei sowie vier Mal Ali Nagsh, der damit die Scharte seines Eigentores zum zwischenzeitlichen 3:1 auswetzte.
 

FSV Winkel - SC Niederhadamar 1:2 (0:0).- Göncüoglu traf für den konterstarken SCN zum 0:1 (70.). Vom Anstoß weg glich Dennis Vogt mit einem Schuss von der Mittellinie aus, doch Winkel blieb hinten schlafmützig, kassierte durch Perquku das 1:2 (80.). "Das hätte auch noch höher für die Gäste ausgehen können. So kann man nicht Fußball spielen", schimpfte FSV-Coach Hartmut Freudenberg nach dem verpassten Sprung auf Platz drei.



Wiesbadener Tagblatt vom 29.03.2010


SG Orlen - FSV Winkel 0:2 (0:0).- Fazit ohne Vereinsbrille: "Winkels Sieg geht in Ordnung, wenn man bedenkt, dass unser Torhüter Max Mager noch vier, fünf gefährliche Situationen bereinigt hat. Zudem sind wir mit unseren Chancen zu leichtfertig umgegangen", befand Orlens Spielausschuss-Chef Torsten Hahn. Die Rheingauer, deren Rhythmus durch die lange Winterpause empfindlich gestört war, scheinen dagegen langsam wieder in die Spur zu kommen. So, wie es ihr Trainer Hartmut Freudenberg vorausgesagt hatte. Beim 0:2 genügte ein weiter Abschlag von Torhüter Bonertz, der den gesperrten Oktavian Halm vertrat. Dennis Vogt nahm gegen aufgerückte Orlener auf und verwandelte.

SG Orlen: Mager; Kinz (76. S. Jung), Schreiner, Schwall, Baum, C. Diehl, T. Jung, T. Bender (46. Emmel), Nogly, Maciol, Nüchtern (70. Kobel).

FSV Winkel: Bonertz; Arnante (90. Kirschner), Nagsh, Zinsius, Bauer, R. Acar, Aktan (88. Claudy), Berger, Dillmann, D. Vogt, De Sousa (75. Koch).

Tore: 0:1, 0:2 D. Vogt (68./85.).- Zu.: 100.



SG Rauenthal/Martinsthal II - FSV Winkel II 1:4 (0:0).- Frank Mack (2), Christopher Junglas und Jan Kulawik sicherten dem FSV den Sieg, Tobias Reichert traf für RaMa zum 1:2, Gelb-Rot sah RaMa-Spieler Pascal Sturm wegen Ballwegschlagens



Wiesbadener Tagblatt vom 22.03.2010

FSV Winkel - RSV Weyer 0:2 (0:1).- Anfangs knüpften die Rheingauer an die Topleistungen der Hinserie an, um nach dem 0:1 den Faden zu verlieren. Pech kam in der Endphase hinzu. Zunächst ließen Jonas Berger und Mike De Sousa beste Möglichkeiten aus, danach handelte sich Torhüter Oktavian Halm wegen einer Notbremse die Rote Karte ein. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nebil Kaplan, der einst unter FSV-Coach Hartmut Freudenberg beim SV Wiesbaden spielte.

FSV Winkel: Halm; Arnante (80. G. Krämer/90. Bonertz), Nagsh, Bauer, Zinsius, R. Acar, Aktan, Dillmann, Berger, D. Vogt, De Sousa.

Tore: 0:1 Voss (28.), 0.2 Kaplan (90./Handelfmeter).- Zu.: 80.- Rote Karte: Halm (90./Winkel/Notbremse)


FSV Winkel II - Türkgücü Bad Schwalbach 0:1 (0:0).- Der Treffer des Tages gelang Yavuz Yalcin, der es besser machte als FSV-Spieler Frank Mack, dessen Freistoß die Latte touchierte.



Wiesbadener Tagblatt vom 15.03.2010

Germania Weilbach - FSV Winkel 1:0 (1:0).- Keine Torchance erspielten sich die Rheingauer in 90 Minuten - ein Novum. Aus Sicht von Trainer Hartmut Freudenberg darf der Weggang von Christian George nicht als Ausrede herhalten: "Wir haben 2010 erst einmal auf unserem Platz trainieren können. Deshalb ist kein Rhythmus mehr vorhanden."

Germania Weilbach: Asmaron; Rottenau, Gaedke, Terell, Kalyoncu, Wrage (78. Engelhardt), Remsperger, Zellner, Freund (70. Neuheiser), F. Wagner, Bernhardt (75. Philipps).

FSV Winkel: Halm; Arnante, Koch (46. M. George), Bauer, Nagsh, Zinsius, Berger, Aktan, G. Krämer, De Sousa, D. Vogt.

Tor: 1:0 Kalyoncu (45.).- Zu.: 100.- Gelb-Rot: Remsperger (28./Weilbach).

Einen Schritt zu spät: Winkels Mike De Sousa (links) nimmt die Verfolgung des Weilbachers Steven Terrel auf. rscp



Wiesbadener Tagblatt vom 01.03.2010

SG Hausen/Fussingen - FSV Winkel 4:1 (1:0).- Im ersten Pflichtspiel ohne den zu Hassia Bingen gewechselten Torjäger Christian George lief den Rheingauern das Pech hinterher. Mike De Sousa ließ gleich drei Großchancen aus und Keeper Oktavian Halm unterlief das Foul, das die Heimelf zum vorentscheidenden 3:0 verwertete.

FSV Winkel: Halm; Arnante, Bauer, Nagsh, Zinsius, R. Acar, Aktan, Dillmann, Claudy (46. M. George), D. Vogt, De Sousa.
Tore: 1:0 Kamerher (43.), 2:0 Winkler (52.), 3:0 Schmidt (63./Foulelfmeter), 3:1 Aktan (65./Foulelfmeter), 4:1 Ruckes (67.).- Zu.: 100.- Halm hielt Strafstoß von Schmidt (71.).



Wiesbadener Tagblatt vom 04.02.2010

Nach Quantensprung zu Hassia Bingen 

TORJÄGER Christian George verlässt FSV Winkel

(nn). 19 Tore hat Christian George bislang zum Gruppenliga-Höhenflug von Aufsteiger FSV Winkel beigetragen. Es werden keine weiteren Treffer hinzukommen. Denn der 21-Jährige hat kurzfristig den Wechsel zum abstiegsbedrohten Fußball-Südwest-Oberligisten Hassia Bingen vollzogen. Vergeblich hatten Trainer Hartmut Freudenberg und der Sportliche Leiter Armin Lappas versucht, den Torjäger zu halten. George sagt: "Wegen der Mannschaft tut es mir leid, Winkel zu verlassen. Aber die sportliche Perspektive in einer attraktiven Liga war einfach ausschlaggebend. Außerdem ist Bingen für mich mit der Rheinfähre leicht erreichbar." Bis Saisonende hat er beim Letzten unterschrieben, bei dem Hubert Neu, einst Spieler des SV Wiesbaden, Nachfolger von Trainer Dietmar Assmann geworden ist, der nunmehr den SV Wiesbaden coacht. 

Straßenfußball prägend 

Hubert Neu darf sich auf einen Spieler freuen, der trotz der Körpergröße von 1,88 Meter zwar kein Kopfballspezialist ist, aber stets mit "Köpfchen" spielt. Weniger spektakulär, mit scheinbarem Mangel an Temperament, doch höchst effizient. Das beweist der Quantensprung, den George im bisherigen Saisonverlauf geschafft hat. Zumeist traf er mit dem starken linken Fuß, immer öfter aber auch mit dem rechten, zudem per Freistoß. Ende Januar, beim Hallenturnier des FV Biebrich 02, kamen die Vorzüge seiner intelligenten Spielweise zum Vorschein. Bei einem Treffer unter Einbindung der Bande, bei weiteren, die auf guten Überblick zurückzuführen waren. George kann ein Spiel lesen, wie ein guter Schachspieler den nächsten Zug seines Kontrahenten vorausahnt und die eigene Reaktion plant. "Das rührt wohl vom Straßenfußball her", mutmaßt der 21-Jährige, der in Mainz Geschichte auf Lehramt studiert, noch das Fach Sport draufsatteln möchte. 

Im Drei-Mann-Sturm des FSV, wo Mike De Sousa (acht Tore) den klassischen Mittelstürmer mimt, waren George und Vogt (13 Treffer) diejenigen, die aus der Tiefe oder über die Außenstationen nach vorne drangen, sich gegenseitig etliche Treffer auflegten. Die vielen Nachmittage in "freier Wildbahn" haben dieses Verständnis offenkundig bewirkt.

Aber auch das Jahr bei Wormatia Worms hat George reifen lassen. Beim Lehrgang zur Trainer-C-Lizenz hatte er einen Wormatia-Betreuer kennen gelernt. Nach dem Probetraining bekam er prompt einen Kontrakt angeboten, wechselte zur Saison 08/09 vom Rheingau in die Nibelungenstadt, spielte im Landesliga-Team, trainierte im Regionalliga-Kader mit und absolvierte parallel in der Wormatia-Geschäftsstelle ein Praktikum im Sport- und Verwaltungsbereich. "Eine wertvolle Erfahrung, weil ich mich alleine durchbeißen musste", sagt George rückblickend.

Grenzen ausreizen

Zu Beginn des Studiums erfolgte im Sommer 2009 die Rückkehr zum FSV. Nun wechselt George als Spieler erneut die Rheinseite, um sich im Abstiegskampf zu bewähren und endgültig in einer höheren Klasse durchzusetzen. Er weiß: "Es wird härter zugehen. Doch ich will so hoch kommen, bis ich an meine Grenzen stoße."






Wiesbadener Tagblatt vom 10.12.2009

GRUPPENLIGA-BILANZ SV Niedernhausen in einer Klasse ohne Überflieger vorn / Winkel und SVW überraschen / Zuschauer-Misere

RHEINGAU-TAUNUS/WIESBADEN. Die Gruppenliga (früher Bezirks-Oberliga) markiert seit langem die Übergangszone vom puren Amateur-Spektrum hin zum Fußball mit leistungsorientiertem Anstrich. Sie war und ist auch ein Sammelbecken von zumeist älteren Akteuren mit Erfahrung aus höheren Klassen. Christopher Ihm von Spitzenreiter SV Niedernhausen, der am 21. Dezember 27 wird, bildet vom Alter her eine Ausnahme. Studienbedingt hat sich der frühere Regionalliga-Kicker des Unterbaus von Mainz 05 2008 zur Rückkehr zum SV Niedernhausen entschlossen. Nach einer Saison im Spieler-Status bildet er seit dieser Runde mit Günter Mohr, der Ende des Monats 70 wird, das Trainer-Tandem.

FSV: Aufstieg kein Thema

Wer hat überrascht? Eindeutig der FSV Winkel unter Trainer-Fuchs Hartmut Freudenberg. "Frech, aggressiv und fußballerisch gut", so charakterisiert Ihm den auf Platz fünf vorgepreschten Aufsteiger. Keine Frage: Freudenbergs 4-4-3-System mit den Stürmern Christian George, Mike De Sousa und Dennis Vogt bereitet im eigenen Haus und in der Liga Freude. Was Winkel früher mal mit Geld versucht hatte, klappt mit weniger Aufwand deutlich besser. "Überragend, was die Jungs bisher geleistet haben", lobt Freudenberg. Von Aufstieg mag er aber nicht reden. Stattdessen will er mit dem Sportlichen Leiter Armin Lappas sowie Kapitän Dennis Vogt und Marius Dillmann, die beide Sportwissenschaftler sind, den weiteren Kurs abstecken. Taktische Defensivvarianten erarbeiten und an generellen Fortschritten feilen, das sind die Ansatzpunkte. Den Titel traut Freudenberg dem SV Niedernhausen zu.

El Dorado Verbandsliga?

Das Autal-Team ist der durch sommerliche Zugänge geschuldeten Favoritenrolle gerecht geworden, geht als Erster ins neue Jahr. Keine Selbstverständlichkeit, sondern angesichts der eingeschränkten Verfügbarkeit des verletzten und zwischenzeitlich erkrankten Süleyman Keskin, der als Leistungsträger eingeplant war, eine enorme Leistung. Auch angesichts des zahlenmäßig nicht üppig ausgestatteten Aufgebots, das auch den Ausfall von Flügelflitzer Pascal Gnoyke (Australien-Aufenthalt) zu verkraften hat.

Ungeachtet personeller Abstriche und dem Aspekt, dass winterliche Zugänge aus finanziellen Gründen wohl tabu sind, sieht Christopher Ihm schlummerndes Potenzial. Den Coach stört die schwankende Trainingsbeteiligung: "Ich kenne das von mir nur so, dass man etwas richtig macht und dann auch immer anwesend ist. Doch jetzt auf Gruppenliga-Ebene merkt man, dass der Fußball von einigen nur als Nebensache angesehen wird." In einer Klasse ohne Überflieger-Team in dieser Runde um den Aufstieg mitmischen und attraktive Spiele zeigen, so wie beim 2:2-Fußballfest gegen Winkel Anfang Oktober, das ist Ihms Vorgabe für 2010. Selbst wenn der Sprung in die Verbandsliga nicht gelingen sollte, sieht er aufgrund des hohen Kader-Anteils von Einheimischen und der Option nachrückender Talente aus der bestens bestückten Jugendabteilung keine Gefahr einer abebbenden Euphorie im Autal. Wo sich doch die Frage stellt, ob die Verbandsliga mit weiten Fahrten, mehr Trainingsaufwand und Gegnern aus Mittelhessen zwingend das erstrebenswerte El Dorado ist?



Wiesbadener Tagblatt vom 24.11.2009

Neun Clubs aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis sorgen in der Fußball-Gruppenliga für viele Derbys. Eine Klasse, in der jedoch nur Westerwald-Verein SG Hausen/Fussingen und Herbstmeister SV Niedernhausen beständig überdurchnittliche Resonanz zwischen 150 und 250 Besuchern verzeichnen. Zu etlichen Spielen kamen indes nicht mal 50.

Gut vernetztes Teamgebilde

Sehen lassen kann sich Niedernhausens Zwischenbilanz. Nach dem Abschied von Jens Klische, der jahrelang Aufbauarbeit geleistet hatte, blieb dessen erfahrener Partner Günter Mohr (69) an Bord und der Regionalliga-erfahrene Christopher Ihm (26) avancierte zum zweiten Mann des neuen Trainer-Tandems, das den Teamwork-Faktor vorlebt. Nach einem vierten und zuletzt zwei dritten Plätzen in der Endabrechnung wurde zielgerichtet verstärkt. Blendend eingeschlagen haben Mittelfeld-Schlitzohr Rahim Sefa und Abwehr-Ass Björn Marquardt. Gut vernetzte Teamblöcke, individuelle Klasse und Charakterstärke nach Rückschlägen sind Pluspunkte der Autal-Formation.

Zehn Gegentore in 16 Spielen

Verfolger Kastel 06, der am 29.November Niedernhausen erwartet, weist ein ähnliches Profil auf. Christian Neumann, der derzeit gesperrte Gökhan Caliskan, Jens Ruthard und Dennis Lang zählen zu den Säulen im kompakten Ensemble des im fünften Spieljahr tätigen Trainer-Duos Jürgen Danielewski und Dieter Feldmann, das gleichzeitig den Spielausschuss führt, damit auch die Zusammensetzung des Kaders steuert. Auffällig: In 16 Partien haben die 06er ganze zehn Gegentore gefangen.

Mit Freudenbergs 4-3-3

Der Tabellendritte FSV Winkel hat als Neuling nicht nur einen Senkrechtstart hingelegt, sondern betreibt ebenso wie Niedernhausen eine florierende Nachwuchs-Abteilung. Heutzutage eine Grundvoraussetzung für Ambitionen in Richtung Verbandsliga. Der Schachzug des Sportlichen Leiters Armin Lappas, im Sommer Trainer-Altmeister Hartmut Freudenberg (62) zu verpflichten, hat die sensationell verlaufene Hinserie erst möglich gemacht. Während in der Bundesliga mancher Starcoach nach dem passenden System sucht, drückte Freudenberg vom Amtsantritt weg seiner Elf den von ihm bevorzugten 4-3-3-Stempel auf. Christian George (18 Tore), Dennis Vogt (10) und Mike De Sousa (7) setzen die Drei-Stürmer-Taktik in einer ausgewogen bestückten Elf um, die Durchmarsch-Chancen hat.

Klasse SVW-Schachzug"

Was seinen Ex-Verein SV Wiesbaden angeht, spricht Freudenberg bezüglich der Verpflichtung von Trainer Dietmar Assmann und Teamkoordinator Rudi Collet von einem "klasse Schachzug". Die Vorarbeiten zu diesem Coup hat Abteilungsleiter Franz Scheidgen in der Rolle des Coachs geleistet. Die wenigen Erfahrenen und vielen Jungen seiner Crew hat er zu erfrischenden Vorstellungen animiert. Platz vier ist das Resultat des Hochs, das bis auf einen harten Fan-Kern ohne größere Anteilnahme der Öffentlichkeit verläuft. Überhaupt strahlt der Zuschauer-Schwund bei den Amateuren auf die Gruppenliga aus. Einzig Niedernhausen bildet eine Oase.

Kastel 06, als Dritter noch mit Aufstiegschancen, erntet nur bescheidenen Zuspruch. Die zuletzt in Schwung gekommenen Hahner ebenso. Beim SV Erbenheim wäre mehr los, wenn vorhandene Fähigkeiten abgerufen würden. Der neue Trainer Amir Jasarevic soll dafür sorgen. Die kampfstarke SG Walluf, die abgestürzten Orlener und die von Anfang an chancenlose SG Germania müssen auf den letzten Plätzen den Abstieg einkalkulieren.

Der SV Wiesbaden bot mit seinem Mix aus Talenten und im Sommer gezielt hinzugefügten Routiniers diverse Gala-Auftritte, aber auch viel Durchschnitt. Doch nur wenn die unter Beobachtung lokaler Konkurrenten stehende Garde der Rohdiamanten um Pierre Massfeller und Jerome Clemens dem Verein über die Winterpause hinweg treu bleibt, hat der Rangfünfte kurz- oder mittelfristig Perspektiven.

Beim Tabellensiebten SV Erbenheim ist Trainer Achim Euler bemüht, das Offensiv-Potenzial seiner Elf schrittweise freizulegen. Ein Prozess, der derzeit Schwankungen ausgesetzt ist. Fakt ist: Auch Erbenheim hat bei konstant bleibendem Personalbestand ein Team mit Zukunft.





Wiesbadener Tagblatt vom 9.11.2009

FSV Winkel - SG Germania 9:0 (3:0).- 20 Minuten hielt das Schlusslicht seinen Kasten sauber, dann führte eine sehenswerte Kombination zum 16. Saisontor von Christian George. Jonas Berger (Solo über 35 Meter) und abermals George stockten auf. Nach dem Wechsel durften sich auch Georges Sturm-Kollegen Dennis Vogt und Mike De Sousa beim Torefestival gegen hoffnungslos unterlegene Waldsträßer austoben.

 Wie eine Mauer: Am FSV Winkel kommt derzeit keiner vorbei.Archiv/rscp

FSV Winkel: Halm; Kühn, Bauer, Nagsh (73. R. Acar), Arnante (73. M. George), Aktan, Dillmann, J. Berger, D. Vogt, De Sousa, C. George (73. Claudy).

SG Germania: Birkenmeyer; F. Becker, Linsmeier, Schulz, Lauf, Fröhlich, Oudah, Kutla, G. Theodoridis (46. Uzun), K. Weiß, Hüthwohl.

Tore: 1:0 C. George (20.), 2:0 Berger (40.), 3:0 C. George (44.), 4:0 Vogt (49.), 5:0 de Sousa (54.), 6:0 Vogt (63.), 7:0 C. George (67.), 8:0, 9:0 De Sousa (71./79.)- Zu.: 80

 



FSV Winkel II - TSV Bleidenstadt II 2:2 (2:0).- In den letzten zwei Minuten entrissen die Bleidenstadter Gernot Anders per Foulelfmeter und Thomas Schüssler dem FSV den sicher geglaubten Sieg. Mack und Claudy hatten die Rheingauer in Führung gebracht. In der turbulenten Endphase sah Torschütze Claudy noch die Ampelkarte.



Wiesbadener Tagblatt vom 3.11.2009

"Aufstieg kommt nie zu früh"
Von Stephan Neumann
Hoch stempelt FSV Winkel zur Nummer eins im Rheingau und zum Verbandsliga-Anwärter

Vor Jahren versuchte der FSV Winkel über die monetäre Schiene in höhere Fußball-Klassen vorzudringen. Das gelang nicht. Stattdessen rutschten die Rheingauer 2008 in die Kreis-Oberliga ab, um 2009 gestärkter denn je in die Gruppenliga zurückzukehren. Vor dem letzten Hinserien-Match am Sonntag gegen Schlusslicht Germania ist der Aufsteiger Dritter. Mit lediglich drei Zählern Distanz zu Spitzenreiter SV Niedernhausen.

Triebfeder Armin Lappas

Armin Lappas (60) hat sich beim FSV zur Triebfeder entwickelt. Zum Aufbau der florierenden Jugendabteilung, die von Michael Palinkas geleitet wird, hat der amtierende Sportliche Leiter maßgeblich beigetragen. Mit Joachim Kopetzky coacht der A-Lizenz-Inhaber die Winkeler A-Jugend, ist somit ein Mann der Praxis geblieben. Einer mit Respekt vor den Leistungen von Trainer-Kollegen. "Wir haben nach einem Mann mit sportlicher Kompetenz, Autorität und sozialer Kompetenz gesucht", sagt Lappas rückblickend. Sein erklärter Favorit für die Nachfolge von Michael Habicht war im Sommer Hartmut Freudenberg. Ein Coach, der es auch mit 62 Jahren blendend versteht, junge Spieler, die seine Enkel sein könnten, mit seinem Enthusiasmus anzustecken. So wie zuvor die B-Jugendlichen des SV Frauenstein. Lappas machte schließlich den Personalcoup perfekt und seitdem drückt Freudenberg dem Kader seinen Stempel auf, lebt die pure Lust am Offensivfußball in den gemeinsamen Einheiten mit B-Liga-Team und A-Jugend vor.

Vierer-Abwehrkette, Dreier-Mittelfeld und drei Stürmer, das ist die taktische Ausrichtung der im Schnitt 23 Jahre jungen Winkeler Elf unter dem früheren Oberliga-Spieler des SV Wiesbaden. Die Maßgabe, den Gegner schon in dessen Hälfte aggressiv zu attackieren, ist bei Freudenberg ein fester Programmpunkt. Nicht auszudenken, wenn beim 2:2 gegen Dietkirchen und bei der Niederlage gegen Niederhöchstadt nicht fünf Zähler liegen geblieben wären. Fakt ist: Nach dem Verbandsliga-Abstieg der SG Walluf hat sich im Rheingau die Wachablösung vollzogen.

Kunstrasen bereits 2010?

Mit der Option für die Winkeler, 2010 den früheren Platz der Wallufer einzunehmen. Armin Lappas: "Rein von der Tabelle betrachtet kann man das mit der Wachablösung vielleicht so sehen. Doch wir blicken nicht auf andere, sondern freuen uns über eine bislang ganz tolle Runde. Ein erneuter Aufstieg ist allerdings noch Utopie. Sollte der Eventualfall aber eintreten, würden wir der damit verbundenen Herausforderung nicht aus dem Weg gehen. Zu früh kommt nie etwas."

In Zusammenhang mit einem etwaigen weiteren Liga-Sprung ist die Realisierung des Kunstrasenbaus bedeutsam. Die Stadtverordnetenversammlung Oestrich-Winkel hat grünes Licht gegeben. Die Stadt, der Kreis Rheingau-Taunus sowie die Vereine FSV Winkel und TG Winkel sollen das mit 750 00 Euro veranschlagte Projekt (inklusive leichtathletischer Anlagen) zu je einem Drittel tragen. Gelingt es den Clubs (beim FSV managt Frank Mack die Finanzen), über das Land Hessen und den Landessportbund noch Zuschüsse an Land zu ziehen, könnte die Umsetzung im nächsten Jahr erfolgen. Andernfalls, so Lappas, müsse man mit einem Ansparplan den Blick auf das Jahr 2014 richten.

Davon abgesehen scheint das Potenzial der Mannschaft längst nicht ausgeschöpft. Auch bei Torjäger Christian George (15 Treffer) schlummern Kapazitäten. Trainer Freudenberg versucht, sie seinem oft zu reservierten Stürmer zu entlocken - und das ganze Team auf Kurs zu halten.


Wiesbadener Tagblatt vom 2.11.2009

Aufsteiger Winkel spielt nun im Titel-Konzert mit
02.11.2009 - WIESBADEN
Nutznießer von Niedernhausens Patzer

Türk Hattersheim - FSV Winkel 0:6 (0:1).- Für die technisch versierten Türken war das Winkeler Pressing Gift. Nach der Pause erlahmte ihr Widerstand und die Offensiv-Asse des FSV durften sich austoben. Allen voran Christian George, der bislang eine klasse Runde spielt, bereits 15 Tore erzielt hat.

FSV Winkel: Halm; Arnante, Bauer, Nagsh, Kühn, Berger, Dillmann (82. Kulawik), Aktan (82. M. George), C. George, D. Vogt, De Sousa.

Tore: 0:1, 0:2 C. George (16./53.), 0:3 Vogt (62.), 0:4 C. George (75.), 0:5 Kuwalik (84.), 0:6 De Sousa (87.).- Zu: 70

 

Spvgg. Eltville II - FSV Winkel II 2:2 (0:1).- Am Ende zwei verlorene Punkte für den FSV Winkel, der durch Frank Mack und Niklas Freimuth, der einen Konter abschloss, mit 2:0 führte. Aus zwei Freistößen resultierten die Eltviller Treffer, erzielt von Raimund Sommer und Christian Baier.


Wiesbadener Tagblatt vom 26.10.2009

FSV Winkel - TuS Dietkirchen 2:2 (0:1). - "Trotz erspielter Chancen war das keine gute Leistung. Die Mannschaft hat die Aufgabe wohl zu leicht genommen", meinte FSV-Sprecher Lothar Malinowski. Pech, dass Jonas Berger in der Endphase scheiterte.

FSV Winkel: Halm; Kühn, Nagsh, Bauer, Zinsius (46. Berger), Arnante, Dillmann, Aktan, C. George, De Sousa, D. Vogt.

Tore: 0:1 Granja (8.), 1:1 George (46.), 1:2 Granja (65.), 2:2 George (66.).- Zu.: 110.- Gelb-Rot: Kuhl (88./Dietkirchen).


FSV Winkel II - SV Neuhof II 3:2 (1:2).- In einer spielerisch ansprechenden Partie ließ sich Winkel vom Pausenrückstand nicht verunsichern. Constantin Lenk und Dominik Dörn hatten Neuhof zwei Mal in Führung geschossen, Christopher Junglas zum 1:1 ausgeglichen, ebenso Almir mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 2:2. Erneut Junglas war es, der den Siegtreffer beisteuerte.



Wiesbadener Tagblatt vom 19.10.2009

Starke Aufholjäger

GRUPPENLIGA George-Doppelpack verhilft Winkel zum 3:2 in Erbenheim
(nn). Spieltag der Aufholjagden in der Fußball-Gruppenliga. Dank des Doppelpacks von Joker Christian George siegte der FSV Winkel in Erbenheim nach 1:2-Rückstand 3:2, hat sich damit ganz nah an die Besten herangepirscht.

SV Erbenheim - FSV Winkel 2:3 (1:1).- Spannung und ein famoser Schlussakkord prägten das Spitzenspiel. Nach zwei Standards hieß es 2:1 für den SVE, der danach auf Verwalten schaltete. Winkels Coach Hartmut Freudenberg reagierte auf den Rückstand mit der Einwechselung des grippegeschwächten Stürmers Christian George und lag goldrichtig. George glich aus und war nach einem Rückpass von Deniz Karaayak mit dem Siegtor zur Stelle. "Für unsere Verhältnisse keine allzu gute Leistung. Wir haben davon profitiert, dass Erbenheim nach der Pause zu wenig eingebracht hat", zog Freudenberg Bilanz.

SV Erbenheim: Schnell; El Jazidi, Fredrickson, Günay, Breitrück, Karaayak, Karim El Bakkaoui, Salhi (60. Kadouri), C. Celik, Morchid, A. Herr (70. Bürger).

FSV Winkel: Halm; Bauer (46. C. George), Arnante, Kühn, Zinsius, Dillmann, Nagsh, J. Berger, Aktan, De Sousa, D. Vogt.

Tore: 1:0 Morchid (11.), 1:1 Dillmann (15.), 2:1 Celik (35.), 2:2, 2:3 George (80./86.).- Zu.: 150.



                      
                                 Gut gemauert, drei Mal getroffen, dreifach gepunktet: Die Fußballer des 
                                              FSV Winkel bleiben in der Gruppenliga oben dran.rscp


SV Hallgarten - FSV Winkel II 1:0 (1:0).- Markus Huber war Hallgartens kämpferisches Vorbild. Burkhard Wittgen (Kopfball) bewies Torinstinkt.



Wiesbadener Tagblatt vom 16.10.2009

Krombacher Pokal  2009/2010

SG Niederems/Esch - FSV Winkel 0:8 (0:5).- Tore: De Sousa (5), D. Vogt, Arnante, Dillmann



Wiesbadener Tagblatt vom 15.10.2009

Offensiv-Festival am Oberfeld programmiert

GRUPPENLIGA Topspiel Erbenheim gegen Winkel

RHEINGAU-TAUNUS (nn). SV Erbenheim gegen FSV Winkel. In der Fußball-Gruppenliga kommt es zum Duell zweier Teams, die identisch gepolt sind (So., 15 Uhr). Und zwar mit ausgeprägtem Hang zur Offensive und den Spielertypen ausgestattet, die den Drang nach vorne mit Leben erfüllen. Mohammed Morchid, Farid Salhi, Deniz Kara-ayak und Caner Celik beispielsweise bei Erbenheim, Dennis Vogt, Mike De Sousa, Christian George und Mustafa Aktan bei den Rheingauern. Die Trainer Achim Euler (SVE) und Hartmut Freudenberg, in den Siebzigern Teamgefährten beim damaligen Hessenligisten SV Wiesbaden, dürfen sich zudem glücklich schätzen, dass beide Kader ein niedriges Durchschnittsalter aufweisen.

Doch ohne vernünftige Abwehrarbeit wäre Erbenheim kaum Vierter und Aufsteiger Winkel nicht Fünfter. "Wir sind auch hinten durchweg gut bestückt, müssen nur aufpassen, dass wir in der Vorwärtsbewegung nicht zu viele Fehler machen, damit die Gefahr schneller Gegenstöße sinkt. Winkels Spielstärke kommt uns auf jeden Fall entgegen. Solche Gegner liegen uns mehr als Mannschaften aus dem unteren Bereich", sagt SVE-Torhüter Uwe Schnell vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. In Erbenheim hat sich der 23-Jährige längst etabliert.

Die im August aus Wörsdorf zurückgekehrten Karim El Bakkaoui und Andre Herr hätten sich im Handumdrehen eingefügt, bestätigt Schnell. In der Summe ein Aufgebot, das der Keeper in der Endabrechnung unter den ersten fünf einschätzt. Das Thema Verbandsliga stehe nicht auf der internen Agenda, bekräftigt er.

Lizenz zum Mitstürmen

In Winkel, das streicht Matthias Zinsius heraus, rede man ebenfalls nicht über das Thema Aufstieg. "Wir wollen aber so lange wie möglich oben mitmischen", erklärt der 25-jährige Abwehrspieler, der in der Startphase der Runde kurzfristig den Rückweg von Hessenliga-Klub RSV Würges zum FSV angetreten hat. "Statt in Würges nur zum Einsatz zu kommen, wenn andere verletzt sind, will ich lieber zwei Klassen tiefer spielen und zum Erfolg beitragen. Da war für mich Winkel mit familiärem Umfeld und Freundeskreis die erste Adresse."

Wobei Zinsius erst mal Bauklötze staunte über den Kurs von Offensiv-Verfechter Freudenberg. "Ich musste mich umstellen. Denn wenn man nicht mitzieht, eckt man bei ihm an. Jetzt weiß ich, dass es funktioniert, und der Erfolg gibt dem Trainer ohnehin recht." So hat sich Zinsius beim FSV zum Linksverteidiger mit ausdrücklich erwünschtem Vorwärtsdrang entwickelt. In einem Team, dass - wie Erbenheim auch - bei gleichbleibendem Trend nächste Runde den Fokus in Richtung Verbandsliga richten darf.




Wiesbadener Tagblatt vom 12.10.2009 


De Sousa schießt Traumtore

GRUPPENLIGA Winkeler 5:2 über Schwanheim / Niedernhausen 2:0 beim SVW / Kasteler Ko.

/RHEINGAU-TAUNUS (nn). Seitfall-Einlage und tolles Solo - Mike De Sousa ließ beim 5:2 von Fußball-Gruppenligist FSV Winkel über Schwanheim seine Offensivklasse aufblitzen.

FSV Winkel - Germania Schwanheim 5:2 (0:1).- Mike De Sousa sorgte für Aufsehen. Zu Beginn ließ er beste Chancen aus, um bei der famosen Aufholjagd zu glänzen. Zuerst per Seitfalleinlage zum 3:2, vier Minuten später mit erfolgreichem 60-Meter-Solo. Christian George erhöhte und schloss die FSV-Gala der zweiten Hälfte mit einem Pfostentreffer ab.

FSV Winkel: Halm; Arnante (46. Dillmann), Kühn, Zinsius, Nagsh, Bauer, J. Berger, C. George, Aktan, D. Vogt, De Sousa.

Tore: 0:1 Lazzara (19.), 1:1 Vogt (48.), 1:2 Lazzara (57.), 2:2 Aktan (68./Foulelfmeter), 3:2, 4:2 De Sousa (80./84.), 5:2 George (86.)..- Zu.: 80.- Gelb-Rot: Eisbrenner (90./Schwan.).

 

FSV Winkel II - SG Daisbach/Panrod 0:1 (0:0).- In Unterzahl - Benny Bogilovic hatte Rot gesehen - kam der Gast durch Dirk Feuser zum Siegtreffer. Durch einen Konter in der Schlussminute, nachdem Winkel die Partie beherrscht hatte, ohne zu treffen.





Pressemeldung des FSV Winkel vom 07.10.2009
 

Etappenstopp des DFB-Mobils in Winkel !

Großer Spaß für den Nachwuchs, ein lehrreicher Vortrag für die Vereinsführung: Am  26. Oktober 2009 besucht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Verein FSV Winkel. Möglich wurde der Termin durch das Projekt „DFB-Mobil“. Seit Ende Mai 2009 sind genau 30 Fahrzeuge, gesteuert von 300 DFB-Mitarbeitern, in ganz Deutschland auf großer Tour. Zur weiteren Qualifizierung der Basis wird das Mobil des DFB, der mit 6,7 Millionen Mitgliedern und fast 26.000 Vereinen im Frühjahr 2009 neue Rekorde vermeldet hatte, in den kommenden drei Jahren insgesamt 10.000 Vereine besuchen. 

Mit seinen Fahrzeugen fährt der DFB bundesweit bis an die Eingangstür der Vereinsheime und somit direkt zur Basis. Ziel ist es, den Nachwuchstrainern, die überwiegend nicht lizenziert sind, direkt und unkompliziert praktische Tipps zu geben. Alle Vereinsmitarbeitern werden zudem über aktuelle Themen – Qualifizierung, Frauen-WM 2011, Mädchenfußball, Integration – informiert.

„Mit dem DFB Mobil bieten wir den Amateurklubs einen außergewöhnlichen Service. Wir erwarten uns eine nachhaltige Wirkung für die Basis“, sagt Hermann Korfmacher, 1. DFB-Vizepräsident, der den Amateurfußball im DFB-Präsidium vertritt.

Der Besuch des hessischen DFB-Mobils in Winkel hat zwei Schwerpunkte. Zum einen Praxistipps für ein modernes F- und E-Jugendtraining, bei dem die Jugendtrainer aktiv am Demonstrationstraining teilnehmen. Der Vortrag eines Fachreferenten zu verschiedenen aktuellen Themen des Fußballs im Besonderen der Qualifizierung durch den Hessischen Fußballverband (HFV) bildet den zweiten Baustein beim Etappenstopp. 

Mit dem Mobil komplettiert der DFB sein Informations- und Service-Angebot gegenüber den Klubs. Unterstützung gibt es außerdem in Fachbüchern, im Internet über die www.DFB.de und die Rubrik „Training und Wissen“ sowie in vielen anderen DFB-Publikationen und selbstverständlich in Hessen durch den HFV!

 



Wiesbadener Kurier vom 05.10.2009

GRUPPENLIGA 2:2 im Topspiel
Autal-Team und Winkel entzücken die Fans

SV Niedernhausen - FSV Winkel 2:2 (2:2).- Werbeveranstaltung für Gruppenliga-Fußball im Autal, wo die Gastgeber durch Savas Kalayci und Christopher Arz (schloss einen Spielzug mit tollem Heber ab) eine 2:0-Führung herausholten. Die Freude währte aber nur kurz, weil die unbeeindruckten Winkeler mit einem Doppelschlag antworteten. Mustafa Aktan verwandelte den an Dennis Vogt verursachten Strafstoß und Vogt war nach einer Hereingabe von Christian George mit dem Kopf zur Stelle. Nach der Pause setzte sich der von beiden Seiten offensiv geführte Schlagabtausch fort. Zweimal klärten Winkeler Abwehrspieler auf der eigenen Torlinie. Zudem hatte Arz das 3:2 vor Augen, während Aktan nochmals vor dem Gastgeber-Tor auftauchte. "In der Summe ein gerechtes Ergebnis in unserem qualitativ vielleicht bestem Saisonspiel", urteilte SVN-Torwartcoach Stephan Mohr.

SV Niedernhausen: Simmer; Basol (9. Lehner/80. Moosler), Marquardt, Ihm, Marx, Arnand, Herbst (75. Bianco), Keskin, Sefa, Arz, Kalayci.

FSV Winkel: Halm; Arnante, Bauer (46. J. Berger), Nagsh, Zinsius, Kühn, Dillmann, Aktan, C. George, De Sousa (88. Krämer), D. Vogt.

Tore: 1:0 Kalayci (24.), 2:0 Arz (34.), 2:1 Aktan (40./Foulelfmeter), 2:2 Vogt (43.).- Zu.: 200.



SG Niederems/Esch II - FSV Winkel II  1:3 (0:1)
Abgesehen von einer kurzen Pause, in der nach Julian Langers 0:1 der Ausgleich durch Patrik Herrmann fiel, diktierte Winkel das Spiel. Der verdiente Lohn: Weitere Treffer, erzielt von Frank Mack und Marvin George.





Wiesbadener Tagblatt vom 28.09.2009 

FSV Winkel - TuRa Niederhöchstadt 1:2 (1:1).- Nach dem 12:2 im Pokal bei Bosporus klemmte bei Winkel der Vorwärtsgang. "Fehlende Konzentration schlug sich in vielen Fehlpässen nieder", rügte FSV-Sprecher Lothar Malinowski.

FSV Winkel: Halm; Zinsius, Bauer, Nagsh, Arnante (34. Kühn), Dillmann, J. Berger, Aktan, C. George, Vogt, De Sousa.

Tore: 1:0 C. George (15.), 1:1 Gahnem (21.), 1:2 K. Berger (85.).- Zu.: 100.



FSV Winkel II - TuS Beuerbach II 1:2 (0:0).-

Adrian Stösinger und Stefan Böttcher hielten den Spitzenreiter auf Kurs, für Winkel verkürzte Christopher Junglas.



Wiesbadener Tagblatt vom 21.09.2009

Das erhoffte Torfestival der bislang so treffsicheren Gruppenligisten Kastel 06 und FSV Winkel fand nicht statt - Endstand 0:0.

 FVgg. Kastel 06 - FSV Winkel 0:0.- Kämpferisches Patt zweier kompakter Teams, deren Torjäger nicht zum Zug kamen. Bis auf eine Szene in der 45. Minute, als Kastels Dennis Lang flankte und Kai Hofem den Ball mit der Stirn ins Netz wuchtete. Der Referee verwehrte dem Treffer aber die Anerkennung. 06-Coach Dieter Feldmann reagierte verwundert: "Er will vorher einen Rempler im Strafraum gesehen haben. Aus unserer Sicht war das ein einwandfreies Tor." Davon abgesehen musste Kastel zur Pause die Defensivkräfte Addae (beruflich bedingt) und Kurpiers (Oberschenkelzerrung) austauschen. Das hemmte die Option, mit Offensivkräften nachzulegen. Winkel schnupperte durch Mustafa Aktan am Siegtor (85.).

Kastel 06: Y. Hertlein; Lillig, Addae (46. M. Ruthard), Phuc, Kurpiers (46. Bonss), A. King, Caliskan, J. Ruthard, D. Lang, Neumann, Hofem (75. Otto).

FSV Winkel: Halm; Zinsius, Bauer, Arnante (64. Kühn), Naghsh, Dillmann, Koch, J. Berger, Aktan, D. Vogt, C. George (90. Krämer).

Zu.: 130.



FSV Oberwalluf - FSV Winkel II 1:0 (1:0).- Ein von Steffen Reichmann verwandelter Handelfmeter reichte Oberwalluf zum Sieg, begünstigt durch Gelb-Rot gegen Winkels Ahmet Saygin und Rot gegen dessen Teamkollegen Hendrik Weiß wegen Nachtretens.

 


Wiesbadener Tagblatt vom 17.09.2009

GRUPPENLIGA Schlagerspiel Kastel gegen Winkel
Offensiv-Spektakel?

Tabellenführer Kastel 06 gegen den Dritten FSV Winkel heißt die herausragende Partie des Spieltags (So., 15 Uhr). "Wenn Winkel seine offensive Marschroute beibehält, wird es ein attraktives Match", prophezeit 06-Coach Dieter Feldmann, der mit seinem Kompagnon Jürgen Danielewski ein homogenes Team auf die Beine gestellt hat. Mit Christian Lüllig (SV Hofheim) als starkem Zugang im Abwehrzentrum, mit Dennis Lang als Distanzschützen und Experten bei Standards. Dazu kommt die Achse der Erfahrenen um Alhaji King, Christian Neumann und Goekhan Caliskan.

Auch bei Winkels Coach Hartmut Freudenberg stimmt der Mannschafts-Mix. Offensive ist bei ihm Trumpf, stets bietet er drei Spitzen auf. "Das ist unser Erfolgsrezept. Davon werde ich auch in Kastel nicht abrücken", bekräftigt Freudenberg und nimmt seiner Crew jeglichen Druck: "Wir können das so locker und unbeschwert angehen wie kein Spiel zuvor."




Wiesbadener Tagblatt vom 14.09.2009

FSV Winkel - SG Orlen 4:1 (2:0).- Die Rheingauer nutzen jeden Orlener Patzer aus. Vor dem 1:0 signalisierte SGO-Keeper Marcel Mager "hab' ihn", doch Christian George spritzte dazwischen und verwandelte. Überhaupt ragte George aus dem FSV-Kollektiv heraus, während Orlen nach Platz vier 08/09 vor einer schweren Saison steht.

Winkel: Halm; Arnante, Nagsh, Bauer, Zinsius, Berger, Dillmann (89. Langer), Aktan (88. Krämer), D. Vogt, M. George, M. George (62. Koch).

Orlen: Mager; Baum, Schwall, Nisah, Schöneck (87. S. Jung), Nobbe (60. Nogly), T. Jung, Emmel, Woitalla (70. Lauquili), Maciol, Nüchtern.

Tore: 1:0 C. George (19.), 2:0 Vogt (22.), 3:0 C. George (55.), 3:1 Schwall (69./Foulelfmeter), 4:1 Aktan (87.)- Zu.: 100.- Gelb-Rot: Nsiah (83.).


 

FSV Winkel II - SG Rauenthal/Martinsthal 0:2 (0:0).- Über weite Strecken war die Winkeler Mannschaft überlegen. Als es nach 80 Minuten nach Punkteteilung aussah, schlugen die Gäste in Person von Maximilian Merken zwei Mal zu.



Wiesbadener Tagblatt vom 10.09.2009
Debüt von Marvin George

Bis auf Platz drei ist Neuling FSV Winkel vorgeschnellt. Trainer Hartmut Freudenberg lehnt sich deshalb keineswegs zufrieden zurück. Beim kurz vor Schluss durch Dennis Vogt besiegelten 2:1 in Weyer sah er Defizite. "Gegenseitiges Helfen und Unterstützen ist in der Defensive wichtig. Weiterhin muss unser Mittelfeld funktionieren." Soll heißen, dass Marius Dillmann, Mustafa Aktan und Jonas Berger ihre Qualitäten in der Mittelreihe zuletzt nicht ausgereizt haben. Davon abgesehen wirft Freudenberg auch Nachrücker der eigenen Schmiede ins kühle Gruppenliga-Wasser. Gegen die SG Orlen (So., 15 Uhr) soll der erst 17-jährige Marvin George den Ausfall von Mike De Sousa (Entzündung im Leistenbereich) kompensieren. Zusammen mit Vogt und seinem älteren Bruder Christian bildet Marvin dann das Angriffs-Trio. "Ein typischer Mittelstürmer, dazu ein Schlitzohr", hält der Coach große Stücke auf den Youngster. Über mögliche neue Winkeler Ziele mag Freudenberg indes erst nach den Spielen bei Kastel 06 (20. September) und in Niedernhausen (4. Oktober) reden.

Bei der SG Orlen ist die Vorgabe klar: So schnell wie möglich aus der Tiefgarage fahren, lautet sie. Die Rückkehrer Marcel Mager, Marcel Woitalla und Dennis Nüchtern sollen zum benötigten Aufschwung beitragen. Generell drückt in dieser Saison der Schuh im Abschluss. Trainer Oliver Schöneck, der auf Martin Jeromin verzichten und auf Albert Nsiah zurückgreifen kann, sieht die SGO deshalb auf Winkels Hartplatz als Außenseiter.



Selbsteinschätzung statt Qualifikation  

09.09.2009 - RHEINGAU-TAUNUS

JUGEND-FUSSBALL Kreis geht neue Wege

Setzt auf neues Modell: Rheingau-Taunus-Jugendwart Erich Herbst.privat
 

 

RHEINGAU-TAUNUS (sep). Das runde Leder rollt wieder. Die Nachwuchs-Fußballer starten in die neue Spielzeit. Doch bevor von der A- bis zur D-Jugend der Liga-Alltag zurückkehrt, steht auf Kreisebene die Qualifikation an. Kreisliga oder Kreisklasse, das ist die Frage. Eigentlich. Doch nicht so im Rheingau-Taunus-Kreis. Denn zwischen Rüdesheim und Aarbergen findet in dieser Spielzeit erstmals seit mehr als zehn Jahren keine Qualifikationsrunde für die Nachwuchs-Ligen statt.

Auf- und Abstiegsregelung

Eigeninitiative der Vereine ist gefragt, Selbsteinschätzung gefordert. "In den vergangenen Jahren kam es öfters schon vor, dass Mannschaften, die sich sportlich qualifiziert hatten, gar nicht in der Kreisliga antreten wollten. Andere hingegen verpassten die Quali, hielten ihre Teams aber trotzdem für stark genug, eine Liga höher zu spielen", begründet Rheingau-Taunus-Jugendwart Erich Herbst (Winkel) den Wegfall der Ausscheidungsrunde. Vor dieser Saison mussten die Teams ihre potenzielle Liga-Zugehörigkeit selbst einschätzen, am Ende der Spielzeit greift erstmals die neu eingeführte Auf- und Abstiegsregelung: Zwei Teams machen den Schritt in die nächsthöhere Klasse, zwei Mannschaften müssen den Gang in niedere Gefilde antreten.

Geteiltes Echo bei Vereinen

Die richtige Lösung? Zumindest wenn es nach Michael Kron, Leiter des neu gegründeten Jugendfußball-Vereins Walluf geht. "Trafen in einer Gruppe mehrere Kreisliga-taugliche Teams aufeinander, kegelten sie sich gegenseitig raus", moniert Kron. Eine einleuchtende Erklärung für die positive Sichtweise der Umstellung. Und dennoch zweischneidig. Lutz Sand, A- und C-Jugendtrainer der JSG Aarbergen: "Der Wegfall der Qualifikation ist grundsätzlich nicht zu befürworten, da sich im Jugend-Fußball die Stärke einzelner Junioren-Teams von Jahr zu Jahr ändert. Eher selten haben die Vereine Mannschaften, die alle auf einem Niveau spielen können."

Heißt im Klartext: Durch die Auf- und Abstiegsregelung muss eine Elf - unabhängig von der eigenen Stärke - die Spielklasse des vorherigen Jahrgangs übernehmen. Deutliche Ergebnisse, egal ob Kantersiege oder haushohe Niederlage, könnten das Resultat sein. "Deshalb", so Sand, "wäre eine alljährliche Qualifikation mit den stärker eingeschätzten Teams als gesetzte Gruppenköpfe die bessere Lösung."

 

Wiesbadener Tagblatt vom 7.09.2009

RSV Weyer - FSV Winkel 1:2 (0:1).- Weyers Nebil Kaplan wirbelte Winkel anfangs mächtig durcheinander. FSV-Routinier Mustafa Aktan ließ sich nicht beeindrucken. Frech ergaunerte er sich vom Gastgeber-Keeper die Kugel, traf zum 0:1. Nach einem Foul von Matthias Zinsius glich der RSV per Strafstoß aus. Doch nach Kaplans Auswechslung (60.) war Weyers Schwung dahin und die Gäste tasteten sich zum Dreier vor. Nach Vorarbeit von Christian George tütete ihn Dennis Vogt ein. "Ein in der zweiten Hälfte erarbeiteter Erfolg", so FSV-Sprecher Lothar Malinowski.

FSV Winkel: Halm; J. Berger, Bauer, Nagsh, Arnante, Dillmann, Aktan, Zinsius, C. George, De Sousa (88. M. George), D. Vogt.

Tore: 0:1 Aktan (44.), 1:1 Röhrig (47./Foulelfmeter), 1:2 Vogt (89.).- Zu.: 170.

Pressestelle: RSV Weyer
Von Roger Barthelmes
Nach diesem verdorbenen Sonntag mit zwei verletzten Spielern und einer mehr als unglücklichen Niederlage sah es eine Stunde auf dem Weilersberg überhaupt nicht aus. Weyer lieferte 60 Minuten eine ganz starke Partie, spielte den Gegner phasenweise an die Wand, aber wer die Tore schießt, gewinnt halt am Ende. Weyer begann mit einem Fernschuss von Tobias Schneider aus 16 Metern, der nur knapp am Winkel vorbeistrich (5.). Nach 12 Minuten tauchte Lars Schallert frei vor dem Tor auf, scheiterte mit seinem Kopfball aber aus kurzer Distanz am Torwart. Nachdem auch David Röhrig's Freistoß über die Latte gelenkt wurde, zappelte mit der vierten Chance der Ball endlich im Netz, aber Schallerts Abstauber wurde wegen Abseits nicht anerkannt (24.). Mit aggressivem Forechecking wurden die Gäste in die eigene Hälfte bedrängt, die schnellen Weyerer Angriffe waren oft nur durch Foulspiel zu bremsen. René Krämer und Nebil Kaplan platzierten ihre Volleys über das Tor, Marco Schwarz aus 25 Metern zog am langen Pfosten vorbei und wiederrum René Krämer scheitere aussichtsreich am Torhüter, den Nachschuss von Tobias Schneider holte ein Abwehrspieler von der Linie. Ohne eine einzige Chance gehabt zu haben, kamen die Gäste zur glücklichen Halbzeitführung. Einen Rückpass von Akcakaya schlug Ralf Heupel gegen den Rücken von Mustafa Aktan, der schnell reagierte und den Ball mit dem Pausenpfiff einschob. Aber auch nach dem Wechsel setzte Weyer seine Druckphase zunächst sofort fort, mit Wiederanstoß wurde David Röhrig im Strafraum von Matthias Zinsius rüde von den Beinen geholt und verwandelte den fälligen Elfer höchstpersönlich. Bis zur 60. Minute kam man durch Tobias Schneider, Björn Enderich, René Krämer, Nebil Kaplan und nochmal Björn Enderich zu weiteren Chancen, in Führung zu gehen, aber das Gästetor schien wie vernagelt. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kaplan wendete sich das Blatt, die Mannen von Markus Schmiedl zollten dem hohen Tempo Tribut und die Gäste wurden mit jeder Aktion ballsicherer und gefährlicher. Ein Solo von Marius Dillmann konnte Heupel mit Glanztat noch abwehren, dem Freistoss von Christian George schaute er nur hinterher, aber dieser klatschte an den Pfosten. Als David Röhrig nach einem weiteren harten Foul von Zinsius ausscheiden und ins Krankenhaus musste (Gute Besserung seitens des RSV), kippte das so überlegen geführte Spiel am Ende doch noch. Erneut brachte man die Gäste per schwachem Rückpass in Ballbesitz, Dennis Vogt ging eine Minute vor Schluss über links vorbei und stocherte den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck.

Aufstellung
RSV Weyer: Heupel, Oster, Schallert, Schwarz, Schuh, Akcakaya, Enderich, Röhrig (84. Ben Youssef), Krämer (84. Steioff), Kaplan (60. Voss), Schneider
FSV 1917 Winkel: Halm, Zinsius, Nagsh-Ajpisheh, Bauer, Arnante, Berger, C. George, De Sousa (M. George), Dillmann, Vogt, Aktan

Tore: 0:1 Mustafa Aktan (45.), 1:1 David Röhrig (47.), 1:2 Dennis Vogt (89.) - SR: Lepper (TuS Naunheim) Zuschauer: 120


 

Türkgücü Bad Schwalbach - FSV Winkel II 5:2 (2:1).- Hausaufgabe pflichtgemäß erledigt: Behcet Günayden (2), Erhan Kran, Murat Öztürk und Ferhat Aktas schossen die Schwalbacher zum Sieg. Für den Gast verkürzten Ahmet Tekdemir und Hendrik Weiß, Gelb-Rot kassierte Tim Zinsius. Nach Punkten liegt Türkgücü nun gleichauf mit Primus FC Kiedrich.




Wiesbadener Kurier vom 31.08.2009 

FSV Winkel - Germania Weilbach 2:2 (1:2).- Lob hielt Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas überwiegend für die Gäste bereit: "Weilbach hat sich wie ein Spitzenteam präsentiert. Aggressiv und konterstark. Wir durften froh sein, nicht schon 0:3 zurückzuliegen." Einzig dank der Paraden von Torwart Oktavian Halm blieben die Rheingauer in Reichweite. Dennis Vogt verkürzte und holte den Elfmeter heraus, den Mustafa Aktan an die Latte setzte (88.). Zwei Minuten später machte Aktan seinen Fauxpas mit dem 2:2 wett.


FSV Winkel: Halm; Arnante, S. Bauer, Nagsh, Aktan, J. Berger, Dillmann, Zinsius (63.Koch), Vogt, De Sousa, C. George. Germania Weilbach: Asmeron; Bernhardt (65. Kalyoncu), Remsperger, Neuheiser (75. Engelhardt), Khalfioui, Gaedke, Wagner, Wrage, Rottenau (88. Behmüller), Zellner, Ciftci. Tore: 0:1 Zellner (1.), 0:2 Wagner (11.), 1:2 Vogt (41.), 2:2 Aktan (90.). - Zu.: 100.



Nur Fliegen ist schöner: Winkels Mustafa Aktan feiert seinen Treffer zum späten Ausgleich. Kurz zuvor noch hatte der Routinier einen Elfmeter an die Latte gesetzt. foto:rscp

FSV Winkel II - SV Steckenroth 1:1 (1:0).- Das 1:0 durch Hamed Tekdemir verkraftete Steckenroth: Nach einem Freistoß war Sven Klappert per Kopf mit dem Ausgleich zur Stelle. Auch 20 Minuten in Unterzahl nach Gelb-Rot gegen Pascal Reusch überstand Steckenroth.


Krombacher Pokal 2009/2010

SG Hünstetten - FSV Winkel 0:7 (0:4).- Tore: Dillmannn, Vogt, Arnante, Zinsius, J. Berger, M. George (2).



Wiesbadener Tagblatt vom 27.08.2009
Träumereien in Winkel tabu

Zehn Punkte und 9:1-Tore aus fünf Spielen - das ist die stolze Startbilanz von Aufsteiger FSV Winkel. Für Hartmut Freudenberg aber nicht im entferntesten Anlass zu Verbandsliga-Träumereien. "Frühzeitig ein Polster gegen den Abstieg schaffen und die Ausbildung der jungen Spieler, das bleiben unsere Prioritäten", sagt der 62-jährige Trainer, dessen Weisungen in den Gehörgängen ankommen. Außerdem haben sich drei Neue blendend eingefügt. Sebastian Bauer (A-Jugend Frauenstein) und Ali Nagsh (Walluf) helfen mit, den eigenen Strafraum abzuriegeln. Jonas Berger (Presberg) bringt vor dem gegnerischen Tor seine Schuss-Qualitäten zur Geltung. Überhaupt ist die Offensive glänzend besetzt. Gegen Weilbach (So., 15.00) wollen die Winkeler nun weiter auf der Erfolgswelle surfen.


Wiesbadener Kurier vom 26.08.2009
KUNSTRASENPLATZ Landesmittel in Gefahr

(bad). Die Stadtverordnetenversammlung hat bei einer Enthaltung aus den Reihen der FDP, der Errichtung eines Kunstrasenplatzes in Winkel zugestimmt. Wie schnell er kommen wird, ob er schon 2010 gebaut werden kann, wie Bürgermeister Paul Weimann und Erster Stadtrat Michael Heil hoffen, steht aber noch in den Sternen. Zu der Unsicherheit, ob die Stadt Oestrich-Winkel dafür ein Darlehen ohne Ansparraten bekommt, gesellt sich noch ein zweites Problem. 275000 Euro der geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 750000 Euro sollen wie berichtet die TG Winkel und der FSV Winkel aufbringen, davon unter anderem 150000 Euro aus Landesmitteln. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Maßnahme auf der Prioritätenliste des Rheingau-Taunus-Kreises auf Platz eins steht. Dies sei jedoch kurzfristig nicht möglich, so Heil. Der Landrat habe nachvollziehbar dargelegt, dass in diesem Falle Maßnahmen, die schon lange in Vorbereitung sind, nach hinten rücken würden, was kaum vermittelbar sei. Die Stadt prüfe nun, ob eine Landesförderung auch ohne Aufnahme in die Prioritätenliste möglich sei. Gemeinsam mti den Vereinen solle außerdem untersucht werden, welche Eigenleistungen die Vereine erbringen könnten, um die Baukosten zu reduzieren.

Kreis steuert Zuschuss bei

Die bisherige Rechnung sah so aus: Der Kreis steuert zu den Gesamtkosten 200000 Euro bei, die verbleibenden 500000 Euro teilen sich die Stadt und die Vereine. Letztere hätten nach Abzug der Landesmittel und einem Zuschuss des Landessportbundes noch 105000 Euro aus eigenen Mittel finanzieren müssen. Was, so sieht es die Stadt, aufgrund der Struktur der Vereine möglich sei 

 


Wiesbader Kurier vom 25.08.2009: 
Jungen und Mädchen trainieren wie die Profis

FUSSBALLCAMP FSV Winkel weckt auf spielerische Art sportlichen Ehrgeiz bei jungen Nachwuchsspielern 

(schu) Jungen und Mädchen eine Sportart schmackhaft machen, dabei ihre unterschiedlichen Talente entdecken und auf spielerische Art ihren sportlichen Ehrgeiz wecken, das war das Ziel der Verantwortlichen des FSV Winkel, als sie vor vier Jahren das Fußballcamp am Sportplatz an der Vollradser Allee ins Leben riefen. Dass die Veranstaltung immer mehr Kinder begeistert, zeigte der große Zuspruch in diesem Jahr: Soviele Anmeldungen gab es nie zuvor.

"Angefangen haben wir mit 50 Kindern, im vierten Jahr liegen wir bei 90 Teilnehmern", freute sich Jugendleiter Michael Palinkas, der seit 20 Jahren selbst kickt und sich mit viel Engagement um die Jugendarbeit kümmert . "Unser Fußballcamp ist einzigartig im ganzen Rheingau und unser Verein ist dieses Jahr zum ersten Mal für den gesamten Ablauf verantwortlich." Nicht nur vereinseigene Spielerinnen und Spieler zwischen sechs und fünfzehn Jahren durften am dreitägigen Fußballspaß teilnehmen. Neben 60 Anmeldungen aus Winkel kamen 30 weitere aus dem gesamten Gebiet zwischen Kaub und Hattersheim hinzu. "Wir wollen auf keinen Fall Kinder aus anderen Vereinen abwerben. Unser Ziel ist es lediglich, viel Spaß miteinander zu haben und die Eltern, die in den Ferien arbeiten müssen, zu entlasten", versicherte der Jugendcoach.

"Trainieren wie die Profis" lautete das Motto, das schon bei der Gruppen-Einteilung am ersten Spieltag unverkennbar war. In großen Lettern prangten sieben internationale Mannschaftsnamen wie FC Barcelona oder AC Mailand auf den Plakaten der einzelnen Mannschaftstische. Jeder Fußballfan fand so seinen angestammten Platz. Mit Trikots, Sporttaschen, Bällen und Trinkflaschen eines Geisenheimer Sponsoren ausgestattet und in guten Händen der FSV-Coaches lief das Training nochmal so gut.

"Wir sind alle zusammen beim AC Mailand", schwärmten Nils, Aaron und Lukas, die alle schon mal mitgemacht und sich dieses Jahr gleich wieder anmeldeten. Auch die achtjährige Tabea ist zum zweiten Mal dabei und fühlte sich trotz Jungen-Überzahl sofort integriert. Von morgens 9 Uhr bis nachmittags war der Sportplatz immer wieder von flotten Sambaklängen als brasilianische Aufwärmtherapie oder Verpflegungs-Sammelruf erfüllt. Dazwischen ging es zur Sache. Ob beim Training der einzelnen Spielerteams in Form von Koordination, Torschusstraining oder Technik oder wenn es darum ging, den Schusskönig, Fußball-Jonglierkönig oder Elferkönig des Tages zu ermitteln, der junge Spielernachwuchs blieb voll konzentriert am Ball.

Auch die Verpflegung kam bei allen gut an. "Heute gab es Spaghetti Bolognese, das war prima", freuten sich Nick und Moritz, die sich zwischendurch mit viel Obst und kleinen Snacks versorgten. Fleißige Vereinshelfer und engagierte Eltern kümmerten sich um sportlergerechte Verpflegung und Fußballer Walter Keller versorgte seine jungen Talente unentwegt mit Apfelschorle und Wasser. Zwei Tage lang arbeiteten die Fußballcracks auf ihr großes Ziel hin, das am Sonntag in einem großen WM-Fußballturnier seinen Höhepunkt fand und gleichzeitig den Abschluss des Winkeler Fußballcamps darstellte.

 

 

 

Silvia George nur in drei Ligen top

25.08.2009 - WINKEL

(nn). Angesichts anhaltender Ergebnis-Turbulenzen in der Startphase der neuen Runde fallen Prognosen schwer. Das musste auch Silvia George feststellen. Beim Fußball-Gruppenligisten FSV Winkel, für den ihre Söhne Christian und Marvin spielen, ist sie als ehrenamtliche Helferin zur Institution geworden. Je fünf Richtige in Verbands- und Gruppenliga sowie in der Wiesbadener A-Liga weisen sie als sachkundige Beobachterin der heimischen Szene aus. Doch vor allem der Null-Treffer-Flop in der Regionalliga verhinderte das Erreichen der 50-Prozent-Marke. 43,58 Prozent (34 korrekte Vorhersagen aus 78 Spielen) stehen letztlich zu Buche.



Wiesbadener Kurier vom 24.08.2009:


SC Niederhadamar - FSV Winkel 0:3 (0:1).-

"Wir haben richtig gut gespielt." Wenn Trainer-Fuchs Hartmut Freudenberg das feststellt, ist es eine echte Wertschätzung der Leistung. Jonas Bergers toller Freistoß leitete den ungefährdeten Sieg des stetig stärker werdenden Aufsteigers ein.

Winkel: Halm; Arnante, Nagsh, Bauer, Zinsius, Berger, Dillmann, Aktan (88. Langer), George (88. Junglas), D. Vogt, De Sousa (88. Kühn).

Tore: 0:1 Berger (24.), 0:2 Arnante (55.), 0:3 George (83.).- Zu.: 100.


Pressestelle: SC Niederhadamar
Von Michael Lohr

Die Gastgeber aus Niederhadamar waren gegenüber dem Spiel in Walluf nicht wiederzuerkennen und verloren auch in dieser Höhe verdient.Zwar begann das Spiel für die Mannebacher hoffnungsvoll, als sich nach 5 Minuten Manuel Weser über rechts durchsetzte und an Winkels Keeper Halm scheiterte, jedoch blieb dies bis auf wenige Standards die einzige nennenswerte Offensivaktion der Mannschaft von Trainer Bülbül. Die Rheingauer spielten fortan, über die gesamte Spielzeit hochmotiviert, mit einer starken Laufbereitschaft und aggressiv in den Zweikämpfen. Der SC Niederhadamar hatte dem wenig entgegenzusetzen und wirkte oft überfordert.
Immer wieder über die rechte Abwehrseite liefen die gefährlichen Angriffe des FSV. In der 20. Minute führte ein überflüssiges Foul zu einem Freistoß für Winkel von der Strafraumgrenze, den Berger ganz souverän ins rechte untere Toreck verwandelte.Winkel wirkte weiterhin frischer,l besser organisiert und kam ein ums andere mal gefährlich vor das Tor der Niederhadamarer, die sich bei ihrem Keeper Mario Klaus bedanken konnten, das das Spiel nicht schon zur Halbzeitpause entschieden war.
Die zweite Hälfte dann ein Spiegelbild der ersten. Wie aus einem Guss spielte die Rheingau-Truppe und provozierte durch hohe Laufbereitschaft und fortwährendes Pressing immer wieder Fehler und ungenaue Zuspiele der Heimelf. So entstand dann auch das 0:2 in der 55. Minute, als Winkel den Ball in der Hälfte des SC Niederhadamar eroberte und Mittelfeldakteur Arante fein freigespielte wurde, der an Keeper Mario Klaus vorbei einnetzte.

Nun ging bei den Hausherren garnichts mehr zusammen und Winkel kontrollierte das Spiel nach belieben.
In der 85. Minute erfolgte dann der endgültige K.O. als George nach vermeintlicher Abseitsstellung den 0:3 - Endstand besorgte.

Kompliment an die Truppe aus Winkel, die bis zum Schluß mit hohem Tempo und gut gestaffelt einen verdienten Auswärtssieg gegen allerdings erschreckend schwache Niederhadamarer einfuhren.

Aufstellung
SC Niederhadamar: Klaus, Philipps, Hussong, Kaiser, Leptien, Kierdorf, Polonio (70. Kim Bo Young), Lorkowski (65. Marco Jung), Baydar (65. Göncüoglu), Weser, Perquku
FSV 1917 Winkel: Halm, Zinsius, Naghsh-Ajpisher, Bauer, Arante, Berger, George (88. Junglas), de Sousa (85. Kühn), Dillmann, Vogt, Aktan (88. Langer)

Tore: 0:1 Berger 20. , 0:2 Arnante 55. , 0:3 George 85. - SR : Patrick Schwarz (Germania Weilbach)


SG Hünstetten II - FSV Winkel II 2:6 (1:1).- Einen ungefährdeten Auswärtssieg landete die FSV-Reserve, es trafen Giuseppe Nardone, Ahmet Tekdemir (2), Robin Christ, Marvin George und Markus Schenk. Die SG hatte durch Patrick Best ausgeglichen, der Treffer von Haron Rueda war nur noch Kosmetik.


Wiesbader Kurier vom 20.08.2009:
FSV Winkel II – SV Johannisberg  2:1 (1:1)
Torschützen: C. George, M. Dillmann


Wiesbader Kurier vom 19.08.2009:
FSV Winkel – SG Hausen/Fussingen/Lahr  4:0 (2:0)

Hauptdarsteller Dennis Vogt beim Kombinationswirbel des FSV: Das 1:0 (21.) erzielte er, das 2:0 durch Mike De Sousa legte er vor (30.). Dazu kam ein Pfostentreffer von Marius Dillmann. Nach der Pause bot Hausen Paroli. Doch die Rheingauer ließen hinten nichts anbrennen, stockten durch den Doppelschlag durch Christian George (88./90.) auf.
FSV Winkel: Halm; Nagsh, S. Bauer, Arnante, Zinsius, Dillmann, C. George, D. Vogt, Aktan, De Sousa, J. Berger.



Wiesbader Kurier vom 17.08.2009:
SG Wambach/Bärstadt - FSV Winkel II 6:3 (3:1)

Turbulent ging es zu, über weite Strecken spielten zehn gegen neun Mann. SG-Akteur Riedl sah Gelb-Rot, bei den Gästen Torwart Johannes wegen Handspiels außerhalb des Strafraums Rot, ebenso Mack nach Foulspiel. Die Tore: Endres per Kopf, Przybilla per Foulelfmeter, drei Mal Holly und Schlich sowie zwei Mal Kulawik und Junglas für den FSV.

Anmerkung zu den Winkeler Torschützen: 1x Mack und 1x Kulawik



Wiesbader Kurier vom 10.08.2009:
FSV Winkel - SV Wiesbaden  2:0 (1:0)

Hartmut Freudenberg gegen Franz Scheidgen - das Trainerduell ging an den neuen Coach der Rheingauer, der draußen quasi 90 Minuten mitspielte. "Sein Konzept ist aufgegangen. Das war eine sehr gute Leistung unserer Mannschaft", lobte Armin Lappas, Sportlicher Leiter des FSV. Scheidgen räumte nach der ersten Niederlage ein: "Wir hatten nur eine Chance und es war kein Aufbäumen erkennbar." Winkel bog durch den herrlichen Distanzknaller von Christian George auf die Siegerstraße ein. Anstelle des beruflich verhinderten Andy Ries hütete Dennis Rothenbächer das SVW-Tor. Bei Winkel zählt Frankreich-Rückkehrer Peter Kühn wieder zum Kader.FSV Winkel: Bonertz; Nagsh, S. Bauer, Arnante, Zinsius, Dillmann (85. Kühn), C. George, D. Vogt, Aktan (89. Langer), Kirschner, J. Berger.
 

SV Wiesbaden: Rothenbächer; Küster, Lubojanski, M. Akpinar, Koleda, Ruiz-Gonzales (20. P. Massfeller), I. Acar (60. Macrini), Düvel, Pfeiffer , Zarioh, Quintana.

Tore: 1:0 George (25.), 2:0 Vogt (66.).- Zu.: 140.



Wiesbader Kurier vom 05.08.2009: 
FSV Winkel - TuS Hahn 0:1

TuS-Keeper Dominik Gapp (Parade gegen Dennis Vogt) vereitelte das 1:0. Hahn reagierte: Steffen Jude versiebte per Kopf, aber Dennis Losito nutzte einen weiten Ball zur Führung (37.). Ohne den verletzt ausgeschiedenen Regisseur Mustafa Aktan verlor der FSV den Faden, buchte gegen kompakte Gäste nur noch die Kopfballchance von Vogt.


Wiesbader Kurier vom 03.08.2009: 
SG Walluf - FSV Winkel 0:0

 
"Für jeden waren wir im Vorfeld die Schießbude der Liga. Deshalb empfinden wir schon eine kleine Genugtuung", meinte SG-Vize Jürgen Jetzoreck. Schließlich musste Walluf nach dem Abstieg ein neues Team aus dem Boden stampfen. Die Trainer Fernando Zarate und Timo Sieben sowie der Sportliche Leiter Detlef Dombrowski haben das offenkundig geschafft. Stefan Vicentic schnupperte gar am Siegtor (90.). FSV-Sprecher Armin Lappas: "Wir haben klare Chancen ausgelassen. Aber man muss anerkennen, das Walluf mit großer Leidenschaft gefightet hat."

SG Walluf: Hohoff; F. Augustini, Kabashi, Horne, Zarate, Achhoud (75. Rempel), Martin, Vicentic, Blum, Steinbrück (88. Diler), Cantoria (68. Rybak).

FSV Winkel: Bonertz (46. Halm); Acar, Nagsh, Zinisius, Koch, Dillmannn, Aktan, Berger, D. Vogt, C. George, Bauer.

Zu.: 120.

 

Veto gegen die Favoritenrolle

30.07.2009 - WIESBADEN

Von Stephan Neumann

GRUPPENLIGA Niedernhausen und Kastel bei der Konkurrenz aber hoch im Kurs / Rheingau-Derby Walluf gegen Winkel

/RHEINGAU-TAUNUS. Auftakt in der Fußball-Gruppenliga: Der SV Niedernhausen und die FVgg. Kastel 06 werden von den Konkurrenten als heiße Aufstiegskandidaten gesehen, sträuben sich aber gegen den Favoritenpart. Aus dem Startprogramm ragen die Derbys SG Germania gegen SVW (So., 17.15 Uhr, ausführliche Vorschau in der gestrigen Ausgabe) und SG Walluf gegen FSV Winkel heraus. Bis auf den Wiesbadener Knüller finden alle Spiele am Sonntag um 15 Uhr statt.

SG Walluf: Stefan Vicentic, Felix Augustini, Ernst-Jürgen Clemens und Jens Blum sollen das Gerüst der neu aus dem Boden gestampften Mannschaft des Absteigers bilden. "Das ist wie ein großes Abenteuer, aber wir denken positiv", will Trainer Fernando Zarate die Kräfte für das Unternehmen Klassenerhalt bündeln. In der Hinterhand hat er Ante Jelcic (derzeit aus familiären Gründen verhindert) und Josef Achhoud (Spvgg. Hochheim). Im Tor hilft zunächst Martin Hohoff aus.

Freudenberg lässt stürmen

FSV Winkel: Vom RSV Würges ist Matthias Zinsius zurückgekehrt. In Walluf beginnt er auf der linken Abwehrseite. Ferner tauchen Rückkehrer Christian George (Worms/Sturm), Jonas Berger (Presberg/Mittelfeld) und Defensivmann Ali Nagsh (Walluf) in der Stammelf auf. Der neue Coach Hartmut Freudenberg ist ein Verfechter des offensiven Stils, wird drei Spitzen aufbieten. Wobei Mike De Souza noch fehlt. "Ein guter Start wäre unglaublich wichtig", sagt Freudenberg, der das Abstiegsgespenst auf Distanz halten will.

 



29.07.2009 - WINKEL

GRUPPENLIGA Freudenberg coacht Winkels Talente

 
 
Will in Winkel seinen reichen Erfahrungsschatz einbringen: Hartmut Freudenberg. rscp


(pms). Die Beispiele aus den zwei vergangenen Jahren sind präsent: So mussten die Aufsteiger aus der Rheingau-Taunus-Kreis-Oberliga Eltville und Rauenthal/Martinsthal sofort direkt wieder hinunter. Eine bessere Rolle will nun der FSV Winkel in der Gruppenliga Wiesbaden spielen. "Wenn wir gut aus den Startlöchern kommen und Ruhe herrscht, wird sich die Mannschaft gut entwickeln", sagt Trainer Hartmut Freudenberg.

Drei Jahre war Freudenberg beim SV Frauenstein tätig, zuletzt als Trainer der B-Junioren. Gerne hätte er dort als A-Junioren-Trainer weitergemacht, doch gab es andere Pläne. Da kam die Anfrage aus Winkel gerade recht. "Armin Lappas ist ein hervorragender Fachmann und hat sich sehr um mich bemüht", freut sich Freudenberg über die Zusammenarbeit mit der sportlichen Leitung des FSV. Besonderes Augenmerk gilt dabei auch der Jugendabteilung: 15 Mannschaften nahmen 2008/09 am Spielbetrieb teil.

Ein Manko des FSV ist der Hartplatz. Freudenberg: "Diesen vermeintlichen Nachteil müssen wir uns zunutze machen. Schließlich spielen wir alle zwei Wochen auf diesem Belag, die anderen Mannschaften der Liga, von Walluf abgesehen, nicht."

Was ist möglich in der bevorstehenden Saison? "Wir haben eine sehr junge und talentierte Mannschaft, die eher in der Defensive als in der Offensive Schwierigkeiten bekommen wird", meint Freudenberg. Voraussetzung jedoch ist, dass Turbulenzen in der Saisonanfangsphase und Verletzungsprobleme ausbleiben. Freudenbergs Tipp:


1. (3.) SV Niedernhausen

2. (5.) FVgg. Kastel 06

3. (6.) Germania Weilbach

4. (11.) Germania Schwanheim

5. (12.) SV Wiesbaden

6. (9.) RSV Weyer

7. (N) Türk Hattersheim

8. (7.) SG Hausen/Fussingen/Lahr

9. (N) FSV Winkel

10. (10.) SV Erbenheim

11. (4.) SG Orlen

12. (13.) TuS Hahn

13. (N) Germania Wiesbaden

14. (A) SG Walluf

15. (N) SC Niederhadamar

16. (N) TuS Dietkirchen

17. (8.) TuRa Niederhöchstadt

Gastgeber Schwanheim siegt im Blitzturnier

13.07.2009

Schwanheim. Am Samstag wurde die Sportwerbewoche von Germania Schwanheim mit einem Fußball-Blitzturnier eröffnet. Den Sieg holte sich das Team des Veranstalters, das alle drei Begegnungen gewinnen konnte.

In ihrem ersten Spiel besiegten die Schwanheimer den FC Rödelheim durch Tore von Anton Müller und Eisbrenner (2) mit 3:0. Gegen den FSV Winkel legten Müller und Eisbrenner zwei Tore vor, doch in der Folge leistete sich der Gastgeber einfach zu viele Abspielfehler. Nach dem ersten Gegentreffer baute Müller den Vorsprung wieder aus, aber Winkel kam auf 2:3 heran. Erst der Treffer von Eisbrenner zum 4:2 machte alles klar. Die Entscheidung um den Turniersieg musste zum Abschluss gegen Viktoria Kelsterbach fallen. Ein Treffer von Masurczak brachte einen 1:0-Erfolg für die Schwanheimer, die die etwas größere Zahl an Torchancen hatten.

Viktoria Kelsterbach belegte den zweiten Rang. Zunächst besiegte der Verbandsligist den FSV Winkel mit 5:0. Nach schnellen Angriffen hatte Veith drei Tore vorgelegt, später waren noch Gräf und Hauselmann erfolgreich. Torjäger Veith war zudem der Schütze beim 1:0 über den FC Rödelheim, der auch das Spiel gegen FSV Winkel mit 2:3 verlor. 


 

1. Juli 2009

Zugänge:
Ali Nagsh, Oktavian Halm (beide SG Walluf), Sebastian Bauer (SV Frauenstein), Christian George (Wormatia Worms), Peter Kühn (zurück aus Frankreich), Marc Bonertz, Torben Habicht (beide SV Hallgarten), Ahmet Tekdemir, Ferdi Kücuk (beide Germania Rüdesheim), Patrick Lossa (FC Kiedrich), Jonas Berger (SV Presberg), Ahmet Ise (Bosporus Eltville).

Abgänge: Pascal Sohns, Timo Habicht, Markus Firle, Thorsten Söhn (alle Geisenheim 08), Adam Karger (SG Rauenthal/M.).

Trainer: Hartmut Freudenberg (für Michael Habicht).- Ziel: Freudenberg: Zunächst zählt nur der Klassenerhalt.

 

 

Tennenplatz ist vielleicht bald Geschichte

27.06.2009 - WINKEL

KUNSTRASEN Oestrich-Winkel verfolgt neue Idee

(bad). Der FSV Winkel und die Turngemeinde müssen im Idealfall nicht noch Jahre auf einen neuen Sportplatz warten. Wenn die Gemeinde Darlehen aus dem hessischen Investitionsfond C bekommt, würde das Geld schon in nächsten Jahr fließen, berichtete Bürgermeister Paul Weimann. Eine weitere Voraussetzung dafür, dass der Kunstrasenplatz samt neuer Laufbahn, Sprung- und Wurfanlagen bereits 2010 gebaut werden kann, kann nur der Rheingau-Taunus-Kreis erfüllen. Er muss die Maßnahme auf die Prioritätenliste setzen, sonst bekommen die beiden Vereine, die sich an den Investitionen beteiligen werden, keinen Zuschuss vom Land.

Ungefähr 750000 Euro wird der Sportplatz kosten. 200000 Euro schießt der Rheingau-Taunus-Kreis zu, quasi als Entschädigung dafür, dass in den stadteigenen Turnhallen Schulsport stattfindet, ohne das Oestrich-Winkel dafür einen Ausgleich bekommt. Die restlichen 550000 Euro teilen sich zu gleichen Teilen die Stadt und die beiden Vereine. Letztere werden auch die Bauherren des Projekts sein, weil nur sie Zuschüsse vom Land beantragen können. 150000 Euro sind den Vereinen, die die Pflege des Sportplatzes vollständig übernehmen sollen, vom Land bereits in Aussicht gestellt, so Weimann. Die restlichen 125000 Euro müssen die Vereine selbst aufbringen. Weil die Stadt günstigere Konditionen bekommt, will sie das Darlehen für die Vereine mit aufnehmen

Zwei Hürden sind zu nehmen

Er habe den Kreis gebeten, den Sportplatz Winkel in die Prioritätenliste aufzunehmen, erklärte der Erste Stadtrat Michael Heil. Scheitern könnte das Projekt aber noch daran, dass Oestrich-Winkel kein Geld aus dem Investitionsfond C bekommt. "Die Mittel sind begrenzt", so Weimann. Wenn der Topf leer ist, müsste Oestrich-Winkel zum Ursprungsplan zurückkehren. Der sieht vor, Mittel aus dem Investitionsfond B zu verwenden. Um das Darlehen zu bekommen, müsste Oestrich-Winkel aber erst mal vier Jahre ansparen.