Saison 2010/2011

1. Mannschaft Abschlusstabelle 2010/2011

Platz Mannschaft Sp. g u v Torverh. Differenz Punkte
1. SV Wiesbaden (sW) 34 25 5 4 96:31 65 79
2. Mesopotamien SC WI. 34 22 3 9 89:57 32 69
3. FSV Winkel 34 15 8 11 95:75 20 53
4. Tura Niederhöchstadt 34 16 5 13 81:63 18 53
5. SV Niedernhausen 34 16 5 13 71:61 10 53
6. Türk. Hattersheim (sW) 34 15 9 10 75:76 -1 53
7. Germania Weilbach (sW) 34 17 5 12 68:57 11 51
8. RSV Weyer 34 15 5 14 82:75 7 50
9. Germ. Schwanheim 34 13 10 11 77:61 16 49
10. SV Wallrabenstein 34 13 7 14 62:67 -5 46
11. FC Lorsbach 34 13 6 15 67:95 -28 45
12. TUS Hahn 34 13 5 16 70:73 -3 44
13. SC Offheim 34 11 10 13 59:54 5 43
14. SV Frauenstein 34 11 8 15 53:61 -8 41
15. SV Erbenheim 34 11 5 18 56:81 -25 38
16. TUS Beuerbach 34 9 5 20 49:71 -22 32
17. SC Niederhadamar (sW) 34 8 6 20 45:95 -50 29
18. FC Schlossborn 34 7 5 22 49:91 -42 26



Name

Tore

D. Vogt

16

P. Veith

13

M. De Sousa

13

D. Faist

12

M. Bornwasser

10

M. Dillmann

8

A. Naghsh

5

K. Faist

4

S. Vicentic

3

S. Diefenbach

2

S. Bauer

2

C. Sahm

2

M. Harm

2

H. Weiß

1



2. Mannschaft Abschlusstabelle 2010/2011

Platz Mannschaft Sp. g u v Torverh. Differenz Punkte
1. SV Hallgarten 32 23 3 6 94:37 57 72
2. Baris Spor Idstein (sW) 32 21 5 6 94:45 49 67
3. SV Langenseifen 32 18 10 4 88:44 44 64
4. SV Steckenroth (sW) 32 16 9 7 77:44 33 56
5. SSV Hattenheim (sW) 32 18 4 10 78:53 25 56
6. FSV Winkel II 32 14 8 10 79:61 18 50
7. TSV Bleidenstadt II 32 14 6 12 80:64 16 48
8. SV 1919 Johannisberg 32 14 5 13 74:64 10 47
9. TUS Beuerbach II 32 12 8 12 60:55 5 44
10. Spvgg.Eltville II 32 11 4 17 73:90 -17 37
11. SG Niederems/Esch II 32 11 3 18 60:83 -23 36
12. Rauenth./Martinsth. II 32 10 6 16 63:95 -32 36
13. Türk Gücü Bad Schwalbach 32 12 0 20 52:89 -37 36
14. VFR Rüdesheim 32 9 7 16 44:64 -20 34
15. RW Kettenbach 32 8 8 16 47:77 -30 32
16. SV Bechtheim 32 9 4 19 55:87 -32 31
17. SG Daisbach/Panrod 32 6 2 24 44:110 -66 20

 

Name

Tore

J. Pleuger

18

T. Gerstadt

10

G. Krämer

8

F. Mack

6

J. Kulawik

6

T. Altlay

4

A. Naghsh

3

P. Claudy

3

K. Faist

3

C. Griese

2

H. Weiß

2

S. Diefenbach

2

P. Altlay

2

C. Herbst

2

S. Menhardt

1

R. Christ

1

H. Koch

1

J. Langer

1

T. Zinsius

1

Eigentor

1

 





Wiesbadener Tagblatt


Neue Sportanlage eingeweiht

14.06.2011 - WINKEL, Von Kerstin Prosch

KUNSTRASEN Boom im Jugendfußball in Winkel erwartet / Erster Stadtrat Heil: Alle Beteiligten ziehen an einem Strang

Weinende Kinder mit Schürfwunden, Staubwolken, Schlammschlachten, verdreckte Umkleidekabinen. „Das sind die Bilder der letzten Jahre. Aber das hat nun ein Ende“, sagte Armin Lappas, sportlicher Leiter des FSV Winkel, bei der Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes der Sportanlage Vollradser Allee. Für den Verein sei ein Traum in Erfüllung gegangen. Um den Kunstrasenplatz führt eine neue moderne Tartanbahn, auf der die Sportler der TG Winkel trainieren werden. Auch für sie haben sich im Vergleich zur alten Aschebahn die Bedingungen wesentlich verbessert, wie TG-Vorsitzender Werner Freimuth berichtet. Das Training auf der alten Bahn sei in der Vergangenheit nicht immer eine Freude gewesen.

Damit der FSV und die TG die Sportanlage Vollradser Allee parallel nutzen können, werden Kunstrasenplatz und Tartanbahn mit Gittern und Netzen voneinander getrennt. So kann kein Leichtathlet einen Ball an den Kopf bekommen. Um die Pflege der Anlage werden sich die beiden Vereine gemeinsam kümmern. Dazu haben sie sich für die nächsten 25 Jahre verpflichtet.

Kreisfußballwart Gerhard Rüppel zeigte sich bei der Eröffnungsfeier überzeugt, dass der FSV schon bald vom neuen Platz profitieren wird. „Überall wo Kunstrasenplätze entstehen, gibt es einen Boom im Jugendfußball“, erläuterte er. Zu den neuen Mitgliedern gehören erfahrungsgemäß nicht nur Jungs, sondern auch viele Mädchen. Letztere kicken derzeit nicht beim FSV, der rund 400 Mitglieder hat, von denen 250 aktiv sind.

Die TG zählt aktuell etwa 1400 Mitglieder, von denen drei Viertel das umfassende Sportangebot nutzen. Am Freitag trägt die TG ihre Vereinsmeisterschaften aus. Am Samstag richtet sie das Gauturnfest aus.Zudem wird ein Beachturnier durchgeführt. Am Sonntag stehen das Gaukinderturnfest, ein Bouleturnier und ein weiteres Beachturnier auf dem Programm. Die drei Tage seien ein erster Belastungstest für die Sportanlage.

Erster Stadtrat Michael Heil warf bei der Eröffnungsfeier einen Blick auf den langen Weg von der Idee, einen Kunstrasenplatz mit Tartanbahn zu bauen, bis zur Realisierung. „Der Vorgang füllt mehrere Aktenordner.“ Problematisch sei vor allem die Finanzierung gewesen. Letztlich hätten jedoch alle an einem Strang gezogen, um die Investition von 800 000 Euro zu stemmen. Das Land steuerte 150 000 Euro bei, der Kreis 285 000 Euro und die Stadt 287 500 Euro. Den Rest übernahmen FSV und TG.

Nach Ansicht von Landrat Burkhard Albers ist die Sportanlage Vollradser Allee ein gutes Beispiel für erfolgreiche interkommunale Kommunikation. Der SPD-Politiker lobte außerdem die beiden Vereine. Der Erfolg des Projektes sei auch dem Umstand zu verdanken, dass sie sich schnell einig wurden. Letztlich sei so eine „wunderschöne Anlage“ entstanden.



FC Lorsbach - FSV Winkel 1:8 (1:3).- Marius Bornwasser in Torlaune. Der Ex-Wörsdorfer erzielte pro Halbzeit einen Hattrick. Trainer Nico De Rinaldis ist zuversichtlich, dass Bornwasser in Winkel bleibt und nächste Saison zum angestrebten Sprung in die Spitzengruppe beiträgt.

Winkel: Moos; Claudy, Harm, D. Faist, Arnante, S. Vicentic, Weiss, Dillmann (60. K. Faist), De Sousa, Naghsh (60. P. Veith), Bornwasser.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Bornwasser (10./22./37.), 1:3 Weber (44.), 1:4 Naghsh (49.), 1:5, 1:6, 1:7 Bornwasser (53./69./74.), 1:8 De Sousa (82.).- Zu.: 50



SV Bechtheim - FSV Winkel II 7:4 (4:0).- Im Falle eines Kantersieges und entsprechender Konkurrenzergebnisse hätte Bechtheim noch die Relegation erreichen können, so aber reichte es nicht mehr. Nach Andreas Piechniks 1:0 steuerten Benny Knoch und Oliver Petry je einen Dreierpack bei, für Winkel verkürzten Gerstadt (2), Herbst und Altley. Auf Bechtheimer Seite steht der Abschied von Trainer Peter Diehl fest, ob weitere Spieler dem Verein den Rücken kehren, bleibt abzuwarten.


 


Wiesbadener Tagblatt

An die Leistungsgrenze geht es nur selten
25.05.2011 - WINKEL

FUSSBALL Winkeler D-Jugend Kreisliga-Meister

(mil). Die Nachricht löste nicht die erhoffte Reaktion aus. Statt Jubelgesänge und ausgelassene Spieler traurige und enttäuschte Gesichter. Dabei hatte das Trainertrio Michael Palinkas, Patrick Simon und Torwarttrainer Peter Eckerich ihren Jungs - den D-Junioren des FSV Winkel - gerade mitgeteilt, dass die Meisterschaft in der Kreisliga Rheingau-Taunus unter Dach und Fach ist.

Auflösung des Rätsels: Die Nachwuchsfußballer aus dem Rheingau hatten erfahren, dass ihr Spiel gegen Waldems/Walsdorf abgesagt worden war und kampflos 3:0 für den Tabellenführer gewertet wird. So fiel die Meisterschaftsfeier nach Spielschluss leider aus. Ein zu verkraftender „Nackenschlag“, am Ende einer überragenden Runde ohne Niederlage, mit dem 5:0 bei Verfolger Heftrich als Saisonhöhepunkt. „In diesem Spiel hat die Mannschaft klasse gespielt. Generell muss man aber sagen, dass meine Jungs in der Liga doch etwas unterfordert waren“, sagt Michael Palinkas. Weil der vorherige Jahrgang den Aufstieg in die Gruppenliga verpasst hatte, konnten die D-Junioren ihr volles Potenzial viel zu selten unter Beweis stellen. Dass man in der Gruppenliga durchaus mithalten kann, zeigte der FSV im Pokalspiel gegen den SV Wehen, als man unglücklich mit 2:0 verlor. Um die Spieler bei Laune zu halten, organisierten die Trainer deshalb Freundschaftsspiele gegen höherklassige Mannschaften, bei denen man meist auf Augenhöhe war. Sechs Spieler trainieren im DFB-Stützpunkt in Taunusstein-Hahn. Zudem kamen Verstärkungen aus den Nachbarorten dazu. Weiterer Aspekt: Der Verein profitierte von seinem im März fertiggestellten Kunstrasenplatz. „Durch den Kunstrasen können wir noch besser kombinieren. Da herrscht teilweise blindes Verständnis untereinander“, zeigt sich Palinkas begeistert.

Wenn die Spieler des 98er-Jahrgangs nach der Saison in die C-Jugend wechseln, müssen sie als zweite Mannschaft in der Kreisklasse spielen. Um dies zu umgehen, möchte Trainer Palinkas die Genehmigung für die Teilnahme an der Kreisliga beantragen. „Wir haben diesen Schritt schon einmal getan. Meine Jungs haben sich damals sehr gut geschlagen. Für die Entwicklung der Spieler wäre es ebenso förderlich“, so der Trainer. Die Spieler können also optimistisch in die Zukunft schauen. Da kann man auch mal eine Meisterschaft am Grünen Tisch verkraften.

Kader: David Herbst; Corin Bröhl, Marius Czech, Leon Barth, Benedikt Börner, Maurice Freimuth, Ferdinand Herke, Jeremias Herner, Vincent Schäfer, Maurice Koch, Tom Maurer, Simon Monreal, Yasin Özen, Tim Palinkas, Yannik Palinkas, Luca Poidinger, Julian Regueiro Benke, Simon Freimuth.

 
 




FSV Winkel - RSV Weyer 1:1 (0:0).- Garniert wurde das gerechte Remis durch den Lattentreffer von FSV-Stürmer Marius Bornwasser (43.). Fest steht nun: Der zu Jahresbeginn inthronisierte Trainer Nico De Rinaldis bleibt auch nächste Saison verantwortlich, während Markus Schenk, Coach des Winkeler B-Liga-Ensembles, ausscheidet.

FSV Winkel: Moos; L. Akbaba (46. Claudy), Harm, D. Faist, Arnante, S. Vicentic, Weiss, P. Veith (46. D. Vogt), De Sousa, Dillmann (2. Naghsh), Bornwasser.

Tore: 1:0 De Sousa (49.), 1:1 N. Kaplan (66.)- Zu.: 80.


Neue Nassauische Presse:

FSV Winkel – RSV Weyer 1:1 (0:0). Der erste Aufreger war ein nicht gegebener Foulelfmeter an Kerby Hofmann (25.), worauf die Gastgeber mit einem Lattenschuss von Bornwasser antworteten (31.). Während Weyer bereits zum zweiten Mal verletzungsbedingt wechseln musste, brachte Winkel Torjäger Dennis Vogt erst zur zweiten Hälfte. Die erste Chance hatten dennoch wieder die Grün-Weißen, aber Voss konnte einen Kopfball aus kurzer Distanz nicht mehr drücken. Unmittelbar im Gegenzug fiel dann der erste Treffer: Aus dem Gewühl sprang der Ball an den langen Pfosten, wo De Sousa nur abstauben musste. Nach gut einer Stunde hatte Mirko Lanois den Ausgleich auf dem Kopf, aber der Ball landete am Innenpfosten, ohne dass jemand den Abpraller verwerten konnte. Danach nahm Weyer das Spiel in die Hand, Chancen von Voss und Enderich konnten noch abgewehrt werden, bevor Nebil Kaplan mit einem unhaltbaren Freistoß in den Winkel traf. Angetrieben vom unermüdlichen Kapitän Björn Enderich lag nun sogar die Führung in der Luft, aber Torhüter Moos konnte sich drei Mal gegen Kaplan beweisen, während Beslac bei einem Konter auf der Hut sein musste (84.).



FSV Winkel II - SV Johannisberg 7:2 (3:1).- Martin Hirschmann (Foulelfmeter) und Markus Kurtz betrieben nur Kosmetik: Timon Gerstadt (2), Yannik Pleuger (3) und Tim Zinsius ließen den FSV jubeln.

 


Meso gratuliert dem SVW 

20.05.2011 -LORCH

FSV Winkel - SC Mesopotamien  4:2 (3:1)

(hku). Die Gratulation an den ärgsten Konkurrenten im Titelrennen der Fußball-Gruppenliga, den SV Wiesbaden, kommt zwar etwas früh, doch beim SC Mesopotamien haben sie gestern Abend realisiert, dass „für uns nichts mehr geht“. So drückte es Meso-Macher Georg Shamoun aus. Gegen den FSV Winkel setzte es eine 2:4 (1:3)-Niederlage, die höher hätte ausfallen können. Allein der starke Marius Bornwasser traf zwei Mal Alu, holte den Elfmeter heraus, den Patrick Veith zum 4:2 verwandelte. Winkel jubelt, Meso schreibt den Titel ab. „Nun“, sagte Shamoun, „konzentrieren wir uns auf die Relegation und hoffen, dass wir über diesen Umweg den Aufstieg packen.“

FSV Winkel: Moos; Akbaba, Harm, D. Faist, Arnante, Weiß, Vicentic, Dillmann, De Sousa (88. Pleuger), P. Veith, Bornwasser (86. Claudy).

Meso: P. Kürzer; Semun, S. Odisho (85. Nadjen), Yoseph (46. Mello), E. Benchallal, Aziz, Nissan (75. Y. Benchallal), M. Bozan, Soccio, Rashica, M. Badal.

Tore: 1:0 Vicentic (19.), 1:1 Odisho (27.), 2:1 De Sousa (41.), 3:1 P. Veith (45.), 3:2 Badal (80.), 4:2 P. Veith (85./FE).- Zu.: 60.



SV Erbenheim - FSV Winkel 1:3 (0:0).- SVE-Macher Rolf Buckart trauerte Chancen von Karim Guerba, Turan Safak und Deniz Karaayak (Pfosten) nach, sah die Platzverweise gegen Florian Breitrück und Karim El Bakkaoui als völlig unbegründet an. Winkels Coach Nico de Rinaldis, der 2011/12 mit ziemlicher Sicherheit weitermacht, sprach von „absolut regelkonformen Entscheidungen“, attestierte seiner Elf einen cleveren Auftritt.

SVE: P. Lippert; O. Safak, Gros (70. Döring), Breitrück, Tallarico, T. Safak, Karaayak, Aksoy (50. Scalzo), Guerba, Karim El Bakkaoui, El Yazidi.

FSV Winkel: Moos; Arnante, Harm, Sahm, Naghsh (80. Claudy), D. Faist (46. P. Veith), De Sousa, Weiss, S. Vicentic, Dillmann, Bornwasser (80. L. Akbaba).

Tore: 0:1, 0:2 Dillmann (46./48.), 1:2 Döring (72.), 1:3 Naghsh (80.).- Zu.: 90.- Rot: Breitrück (72.).- Gelb-Rot: El Bakkaoui (75.).



Baris Spor Idstein - FSV Winkel II 3:0 (1:0).- Die Erfolgsgaranten im Idsteiner Mittelfeld waren Yasin Aslan und Salih Eroglu, die je einen Treffer beisteuerten, auch Selcuk Bayram traf. Hinten erwies sich Torwart Abdullah Akyürek erneut als sicherer Rückhalt.

 


FC Schloßborn - FSV Winkel 3:3 (2:2).- Nach zwei Englischen Wochen, zwei Niederlagen und personellen Engpässen boten die Rheingauer eine durchwachsene Leistung. Zumindest Doppeltorschütze Dennis Vogt hob sich positiv ab. Ungeklärt ist die Trainerfrage mit Blick auf die nächste Runde. Der Sportliche Leiter Armin Lappas würde gerne mit Nico de Rinaldis weitermachen. Doch der Coach pocht einerseits auf Verstärkungen, um nächste Runde unter den ersten fünf mitspielen zu können, schielt andererseits auf ein höherklassiges Engagement. Im Gespräch ist Südwest-Oberligist SV Gonsenheim. „Im Moment ist aber Winkel die Option, die es am ehesten wird“, so de Rinaldis. In Schloßborn macht Sebastian Groß definitiv im nächste Spieljahr weiter.

FSV Winkel: Merten; Naghsh, Harm, Sahm, Claudy (46. de Sousa), S. Vicentic, Weiß (75. Pleuger), P. Veith (85. L. Akbaba), D. Faist, D. Vogt, Bornwasser.

Tore: 1:0 Mauer (7.), 1:1 Bornwasser (22.), 1:2 Vogt (27.), 2:2 Seiter (36.), 2:3 Vogt (64.), 3:3 Seiter (70.).- Zu.: 80.


 

Höchster Kreisblatt:

Schloßborn. Mit dem 3:3 gegen den FSV Winkel kam das Schlusslicht FC Schloßborn wieder zu einem Punktgewinn und verbesserte damit seine Chancen, den letzten Rang in der Fußball-Gruppenliga doch noch abgeben zu können.

Die Gastgeber hatten bis auf wenige Ausnahmen ihr komplettes Aufgebot zur Verfügung. Trainer Sebastian Gross weilte dagegen noch im Urlaub und wurde wieder durch Frank Rudolph vertreten. "Es war ein von Beginn an von beiden Seiten offensiv geführtes Spiel, das den Zuschauern gute Unterhaltung bot", beschrieb er die Begegnung. "Die Gäste waren nach vorne stets gefährlich, hatten aber ihre Probleme in der Abwehr", so Rudolph.

Nach einer Flanke von Seiter gingen die Gastgeber durch Wolfgang Mauer in Führung, Seiter traf wenig später den Pfosten. Die Gäste glichen durch Vogt aus und gingen durch Bornwasser kurz darauf in Führung. Nachdem ein Treffer von Karl Mauer wegen Abseits nicht anerkannt worden war, traf Seiter nach einem Alleingang noch vor der Pause zum 2:2.

Da nach dem Wiederbeginn ein Kopfball von Losgar nur an der Latte landete, ging Winkel durch Vogt nach 62 Minuten erneut in Führung. 20 Minuten vor dem Ende war Seiter aber mit einem Weitschuss zum 3:3 erfolgreich. "Danach ging es munter weiter, jeder hätte noch gewinnen können", resümierte Rudolph. Er war aber mit dem einen Punkt keineswegs unzufrieden. kbe 

 

 


SVW bleibt oben dran

FSV Winkel - SV Wiesbaden
rol). Mit 3:2 (2:1) setzte sich der SV Wiesbaden in der Fußball-Gruppenliga beim FSV Winkel durch und rückte damit wieder bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Mesopotamien heran. Auch wenn die Gäste die klar bessere Mannschaft waren und bereits bis zur Pause alles hätten klar machen können, wurde es am Ende sogar noch einmal eng. Winkel warf in den Schlussminuten alles nach vorn, brachte jedoch nichts Zählbares mehr zu Werke. „Wir sind wieder einmal zu spät wach geworden“, beklagte FSV-Organisator Helmut Vogt, räumte allerdings gleichzeitig ein, dass der SVW vor allem vor dem Wechsel die Partie klar dominierte. „Wir hatten Torchancen im Drei-Minuten-Takt, haben sie aber einfach nicht konsequent genug genutzt“, sagte Gästetrainer Dietmar Aßmann.

FSV Winkel: Merten; Naghsh (83. Pleuger), D. Faist, Sahm, Harm, Weiss, Claudy (46. P. Veith), D. Vogt, S. Vicentic, De Sousa, Bornwasser.

SVW: Ries; Vermeer, Lubojanksi, Ulmrich, Ouffata, P. Reichardt (85. Acar), Kürzer, Har. Baghramian (75. Voigt), Quintana (60. Dominigg), Küster, Massfeller (90. Räuber).

Tore: 0:1 Sahm (16./Eigentor), 0:2 Vermeer (27.), 1:2 Vicentic (43.), 2:2 Harm (55.), 2:3 Dominigg (80.).- Zuschauer: 80.




TuRa Niederhöchstadt - FSV Winkel 3:1 (1:1).- Aus Sicht von FSV-Organisator Helmut Vogt geriet der Strafstoß zum 1:1 der Heimelf zum Knackpunkt: „Der Spieler ging mit großer Verzögerung zu Boden.“ Pech zudem, dass sich Keeper Moos verletzte, mangels Ersatz durch Feldspieler Ali Naghsh ersetzt wurde. So war die erste Niederlage 2011 nicht abzuwenden.

FSV Winkel: Moos (64. Weiss); Naghsh, D. Faist, Sahm, Harm, Claudy, D. Vogt, S. Vicentic (82. L. Akbaba), P. Veith (46. K. Faist), De Sousa, Bornwasser.

Tore: 0:1 Sahm (2), 1:1 Ghanem (35./Foulelfmeter), 2:1 Heil (63.), 3:1 Schuster (68.).- Zu.: 40.


 

Höchster Kreisblatt 

TuRa mutig und selbstbewusst

"Doch in der Anfangsphase hatte ich erneut schlimme Befürchtungen, denn schon nach 70 Sekunden gerieten wir in Rückstand", berichtete Niederhöchstadts Abteilungsleiter Armin Nagel. Die Abwehr der Gastgeber hatte versucht, die gegnerischen Angreifer ins Abseits zu stellen. Dies misslang aber, Sahm kam in den Ballbesitz und erzielte das 1:0 für den Gast, der noch eine weitere Chance für De Sousa hatte. Niederhöchstadt brachte in der Folge nach Aussage von Nagel aber "mehr Ruhe ins Geschehen" und hatte durch Christian Scherer die ersten beiden Möglichkeiten zum Ausgleich. In der 34. Minute wurde Christian Scherer im Strafraum gefoult, und Ghanem verwandelte den Elfmeter zum 1:1. Dies erhöhte das Selbstvertrauen der Gastgeber, die nach der Pause ihre Angriffsbemühungen verstärkten. Schuster zielte knapp übers Tor, Heil scheiterte an Torwart Moos und Ziegler köpfte knapp neben das Tor. In der 63. Minute köpfte Heil nach einer Ecke von Andreas Scherer zum mittlerweile verdienten 2:1 ein. Wenig später verletzte sich Gästetorwart Moos, für den Feldspieler Nagsh ins Tor ging. Dieser war beim kurz danach folgenden dritten Treffer der Gastgeber durch Torjäger Schuster nach einer Hereingabe von Christian Scherer machtlos. Da Ghanem bei einer guten Möglichkeit über die Latte zielte, blieb es bei diesem Resultat.kbe (kbe)

 

 


FSV Winkel - TuS Beuerbach 3:2 (3:1).- Verrücktes Spiel auf dem Winkeler Kunstrasen. Dennis Hertling traf zum 0:1, Ali Naghsh glich aus. Anschließend traf Beuerbachs Till Sochor den Pfosten, Teamgefährte Florian Scheib jagte einen Freistoß an den Querbalken und schickte einen 16-Meter-Schuss an die Latte hinterher. Wimpernschläge später landete der 60-Meter-Pass von FSV-Abwehrspieler Christoph Sahm bei Marius Dillmann, der kaltschnäuzig per Lupfer verwandelte. Es folgte der große Auftritt von Winkels Torjäger Marius Bornwasser, dessen Sololauf ab der Mittellinie zum 3:1 führte. Für die Gäste ein Spielfilm der heftigen Art. „Ein mehr als glücklicher Erfolg. Wir haben nie ins Spiel gefunden, während Beuerbach wirklich alles gegeben hat“, meinte FSV-Sprecher Helmut Vogt.

FSV Winkel: Moos; Harm, Naghsh, Sahm, P. Veith, S. Vicentic, De Sousa (88. K. Faist), Dillmann (74. Claudy), D. Faist, D. Vogt, Bornwasser (88. Weiss).

TuS Beuerbach: Frick; N. La Pietra, Schenk (85. Lorenz), Kettenbach, Böhler, Bloos, Schmidt-Sechtenbrink, Rob. Reutzel (46. Alliger), Scheib, Sochor, Hertling.

Tore: 0:1 Hertling (17.), 1:1 Naghsh (25.), 2:1 Dillmann (37.), 3:1 Bornwasser (43.), 3:2 Sochor (56.).- Zu.: 100.


FSV Winkel II - TuS Beuerbach II 2:1 (0:0).- Tore: G. Krämer, P. Altlay
 


TuS Hahn - FSV Winkel 0:3 (0:1).- „Nach sechs Punkten aus zwölf Spielen sollte die Mannschaft jetzt wissen, dass wir im Abstiegsstrudel stecken. So darf es nicht weitergehen“, erwartet TuS-Betreuer Jürgen Fey ein sofortiges Aufbäumen. Pech hatte Hahn, als Arne Dehmel per Freistoß den Pfosten traf. Doch das klare Chancen-Plus lag beim lauernden, dann effektiv kombinierenden und konternden FSV um den starken Marius Dillmann.

TuS Hahn: Gapp; Heintz (31. R. Kremer), Lillig (82. Arin Hatamian), T. Menger, Przybilla, A. Lauer, S. Jude, Hanson, Burkhardt, F. Müller (46. J. Lauer), Dehmel.

Winkel: Moos; Harm, Naghsh, Sahm, S. Vicentic, P. Veith, De Sousa (86. K. Faist), Dillmann (86. Claudy), D. Faist, D. Vogt, Bornwasser (80. Weiß).

Tore: 0:1 Harm (18.), 0:2 Vogt (57.), 0:3 De Sousa (85.).- Zu.: 40.



Quelle TuS Hahn:
TuS Hahn verliert gegen clevere Winkler
Der erhoffte Befreiungsschlag gegen den FSV Winkel gelang leider nicht. Nach einem 0:1 zur Pause, hieß es am Ende 0:3 gegen clever aufspielende Gäste. Dem Team aus dem Rheingau kam der frühe Treffer nach einer Viertelstunde bei sommerlichen Temperaturen natürlich sehr entgegen, verlegte man sich doch ab diesem Zeitpunkt auf ein schnelles Konterspiel. Bis zur Halbzeit boten sich der Elf von Timo Becker dennoch 2-3 gute Möglichkeiten, die der gut aufgelegte Torwart von Winkel jedoch entschärfen konnte. Nach dem Wechsel legte Winkel direkt das 2:0 nach. Auf der anderen Seite scheiterte Steffen Jude alleinstehend vor dem Gästekeeper nach schöner Flanke. Mit dem anschließenden 3:0 sorgte Winkel für den Endstand.




SV Hallgarten - FSV Winkel II 5:0 (2:0).- Alexander Much eröffnete und beendete die Vorstellung des Spitzenreiters, der seiner Favoritenrolle gänzlich gerecht wurde. Auch das zweite Tor steuerte er bei, ehe sich auch Ingo Golle und Timo Kliemt bejubeln lassen durften. Schöne Tore waren es obendrein: Kliemts 4:0 und Muchs 5:0 waren Heber über den gegnerischen Keeper hinweg ins Netz. Dabei konnte sich Golle gar den Luxus leisten, einen weiteren Foulelfmeter zu vergeben. Rot gegen Winkels Jan Kulawik wegen einer Tätlichkeit erleichterte es dem SV nicht unwesentlich.

 



„Habe ihnen gesagt, dass sie Fehler machen dürfen“
06.04.2011 - WINKEL
FUSSBALL Winkeler E-Jugend auf gutem Weg
(mil). Drei Wochen ist es her, dass der FSV Winkel seinen modernisierten Kunstrasenplatz einweihte. Somit wurde nach der Hartplatz-Ära eine neue Zeitepoche eingeläutet. Ein Ereignis, das dem Rheingauer Club in der Region viel Aufmerksamkeit einbrachte. Kaum war es wieder etwas ruhiger um die neue Spielstätte geworden, da sorgte die E-Jugend des FSV für neuen Gesprächsstoff. Zunächst köpfte mit Nicolas Magel einer der jungen Spieler das erste Tor auf dem neuen Belag ein. Drei Tage später setzte die Mannschaft dann beim sensationellen 3:2-Erfolg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter SV Wehen ein dickes Ausrufezeichen.

„Normalerweise sind meine Spieler gegen große Gegner nervös. Ich habe ihnen aber gesagt, dass sie Fehler machen dürfen“, sagt Trainer Andreas Rauth, der sich zusammen mit Gero Sievers um den Spielbetrieb kümmert. Hauptursache für die starken Leistungen der vergangenen Wochen ist laut Rauth vor allem die gut organisierte Spielweise der Mannschaft: „Meine Spieler sind für ihr Alter taktisch schon sehr weit. Dadurch können wir schneller von Verteidigung auf Angriff umschalten. Außerdem agieren wir seit über einem Jahr in jedem Spiel mit zwei Dreierketten. Da spielt es auch keine Rolle, ob wir gegen den Ersten oder den Letzten antreten,“ erzählt Rauth.

Die genannten Faktoren sowie ein hohes Maß an Selbstdisziplin ergeben eine überaus spielstarke Winkeler Mannschaft, die in der Kreisliga Rheingau-Taunus derzeit Platz vier belegt. Rauth sieht aber immer noch Potenzial nach oben: „Beim Sieg gegen Wehen hat man gesehen. wozu die Spieler fähig sind.“

Auch in Zukunft braucht sich der FSV Winkel um seinen Nachwuchs keine Gedanken zu machen. Aufgrund des neuen Kunstrasenplatzes und der damit gestiegenen Attraktivität des Vereins, haben sich schon einige Spieler von außerhalb zum Probetraining eingefunden. Wenn die talentierten Spieler dem FSV auf Dauer erhalten bleiben, blickt der Verein einer erfolgreichen Zukunft entgegen.

Kader, Tor: Christoph Becker, Cedric von Borcke.- Feld: Daniel Sternberg, Moritz Klein, Johanna Berg, Sefkija Dupljak, Christian Beidin, Moritz Johanning, Lars Debus, Fabio Perrone, Max Schönleber, Nicolas Magel, Lennart Sievers, Lenni Rauth.- Trainer: Andreas Rauth und Gero Sievers.
 

Sieht noch Luft nach oben: Trainer Andreas Rauth.	Foto: privat


Sieht noch Luft nach oben: Trainer Andreas Rauth. Foto: privat

 




Die neue Zu-Null-Mentalität

Von Stephan Neumann

FSV WINKEL Trainer Nico De Rinaldis impft Offensiv-Künstlern Sicherheitsdenken ein

Die italienischen Momente im Leben. Sie haben meist mit Genuss zu tun. Übertragen auf den Fußball, legten die Spieler des FSV Winkel in der ersten Phase der laufenden Gruppenligarunde oftmals eine gewisse Leichtigkeit und Sorglosigkeit an den Tag. Schöne Pässchen wurden gespielt, viele Tore erzielt. Doch es war ein Genuss mit ständiger Reue. Denn einhergehend stieg die Zahl der Gegentreffer. 5:4 hieß es in Niederhadamar, 6:6 bei Türk Hattersheim, 2:4 in Beuerbach, 2:5 bei Spitzenreiter Mesopotamien und 3:3 beim SV Frauenstein.

6:0-Gala ein Fingerzeig

Seit der Ex-Wörsdorfer Nico De Rinaldis (37) zu Jahresbeginn den Trainerposten übernommen hat, regiert beim FSV die italienische Lebensart der ganz anderen Auslegung. „Er hat gleich klargemacht, dass er am liebsten zu null spielt und mit 1:0-Siegen gut leben kann. Das war für uns Spieler gewöhnungsbedürftig. Doch seine Philosophie zahlt sich aus und der Spaß kommt trotzdem nicht zu kurz“, sagt Mittelfeldspieler Marius Dillmann, der sich keineswegs in ein taktisches Korsett gezwängt fühlt.

Beim glanzvollen 6:0 am Sonntag im Rückspiel gegen Türk Hattersheim setzten die Winkeler auf ihrem nagelneuen Kunstrasen die Kursvorgaben ihres Steuermanns ziemlich exakt um. „Das zeigt, dass wir mehr können, als es Punktestand und Tabellenplatz vermuten lassen“, folgert Dillmann. Der 23-Jährige füllte vor der Winterpause den Defensivpart in der Mittelfeldzentrale aus, um unter De Rinaldis zum offensiv orientierten Zehner zu werden. Mit der Folge, dass Dillmanns Vorbereiter-Qualitäten zum Tragen kommen und er immer öfter selbst trifft. Wie Kapitän Dennis Vogt, der gegen Hattersheim seine Saisontore elf bis dreizehn erzielte.

„Die Zusammenarbeit funktioniert von Tag zu Tag besser. Gegen Hattersheim hat die Mannschaft den Zu-Null-Gedanken bis zum Abpfiff beherzigt. Das war saubere Arbeit“, freut sich De Rinaldis über die Umsetzung seiner Vorgaben. Der Weg hin zu Stabilität, Teamstruktur und Ordnung sei aber weit und nicht zuletzt fehlten noch sieben Zähler zum Klassenerhalt, duldet er gleichermaßen kein Nachlassen im Übungsbetrieb. Zumal bald die Spiele gegen die Topteams SV Wiesbaden (26. April) und SC Mesopotamien (8. Mai) anstehen.

Fernziel Verbandsliga?

Ebenso wie Stürmer Marius Bornwasser hat De Rinaldis zunächst bis Saisonende in Winkel zugesagt. Ob er bleibt, hängt von den Perspektiven ab. Heute findet ein erstes Sondierungsgespräch statt. Der Sportliche Leiter Armin Lappas hat klare Vorstellungen: „Nico leistet hervorragende Arbeit. Wir würden gerne mit ihm weitermachen und den derzeitigen Kader als Basis nehmen. Ergänzt durch Talente aus unserer Zweiten und einige externe Zugänge.“

Marius Dillmann verspürt derzeit in der Mannschaft keine Abwanderungs-Tendenzen: „Es passt alles ziemlich gut, und wir hätten nächste Saison sicher die Möglichkeit, oben mitzumischen.“ Das wäre gewiss auch der Anspruch von Nico De Rinaldis. Ein Trainer, der nach italienischen Maßstäben darum bemüht ist, sein Gefüge zwischen Spielkunst und harter Arbeit auszubalancieren. Mit Genuss durch Disziplin und dem Fernziel Verbandsliga.




6:0 zum Kunstrasen-Debüt

GRUPPENLIGA FSV Winkel fertigt Türk Hattersheim ab


(nn). Gala zur Kunstrasen-Premiere: Fußball-Gruppenligist FSV Winkel agierte beim 6:0 über den Tabellendritten Türk Hattersheim auf seinem neuen Synthetik-Grün wie entfesselt. Allen voran der dreifache Torschütze Dennis Vogt.

FSV Winkel - Türk Hattersheim 6:0 (2:0).- Die Winkeler Jubelgesänge wollten kein Ende nehmen. Nach dem 6:6 im Hinspiel (der FSV hatte 2:5 zurückgelegen) agierte das Team von Nico de Rinaldis wie aus einem Guss. Das Kopfballtor von Dennis Vogt war das Aufbruchsignal. Zwischenzeitlich hätten die Gäste der Partie beim Lattenknaller von Engin Arslan und bei der Großchance von Selmanaj (Keeper Moos rettete) ein andere Richtung geben können. Danach zog Winkel alle Register. „Eine Sahnetag“, schwärmte FSV-Sprecher Helmut Vogt.

Winkel: Moos; Arnante, Harm, Sahm, Naghsh (75. Claudy), S. Vicentic (87. Weiß), P. Veith, De Sousa, Dillmann (80. K. Faist), D. Faist, D. Vogt.

Tore: 1:0, 2:0 Vogt (14./29.), 3:0 Dillmann (61.), 4:0 Veith (71./Foulelfmeter), 5:0 K. Faist (88.), 6:0 Vogt (90.). - Zu.: 100.- Rot: Araz (75./H.)
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FSV Winkel II - SG Niederems/Esch II 5:0 (4:0).- Einen Gang herunter schaltete Winkel nach der Pause, bejubeln lassen durften sich Yannick Pleuger (2), Timon Gerstadt (2) und Holger Koch.



Fairplay in Reinkultur

GRUPPENLIGA Nach kurioser Führung gewährt Winkel Offheims 1:1 ohne Gegenwehr

SC Offheim - FSV Winkel 1:1 (1:1).- Vielleicht die kuriosesten Szenen der Runde: Als ein Winkeler verletzt am Boden liegt, schießt Offheim den Ball ins Seitenaus. Dennis Vogt schießt fair zurück zum Gastgeber-Keeper, der den Ball ins Tor passieren lässt. Die Rheingauer verweilen daraufhin beim Anstoß, lassen Brennecke ungehindert ausgleichen.

FSV Winkel: Moos; Harm, Arnante, Sahm, Naghsh, S. Vicentic, D. Vogt, De Sousa, Dillmann (70. K. Faist), D. Faist, Bornwasser (80. P. Veith).

Tore: 0:1 Eigentor (26.), 1:1 Brennecke (27.).- Zu.: 100.



Quelle:
Weilburger Tageblatt Lokalsport

Eine deutliche aggressivere Offheimer Mannschaft als noch in den vergangenen Spielen machte es Winkel schwer, ins Spiel zu kommen. Dies führte dazu, dass es Chancen vor dem Kasten des SCO kaum gab. Aber auch auf der anderen Seite herrschte Flaute im Strafraum. Die Szene des Spiels ereignete sich in der 25. Minute. Die Heimelf beförderte den Ball wegen einer Verletzung eines FSV-Spielers in das Seitenaus. Den Einwurf erhielt Moritz Harm, der den Ball von der Mittellinie aus in die Offheimer Hälfte drosch, um das Leder zum SCO zurückzuspielen. Der Ball sprang vor dem rund acht Meter vor dem Tor stehenden Keeper Philipp Jost auf und über den Schlussmann zum 0:1 ins Tor. Winkel reagierte mit Fairplay, denn der FSV wollte dieses Geschenk nicht annehmen. So ließ der Gast Offheims Stürmer Deniz Brennecke nach dem Anstoß frei durchlaufen und den Ball zum Ausgleich einschieben. "Eine sensationelle Geste des Fairplays", freute sich Offheims Berichterstatter Erich Remy über eine nicht alltägliche Geschichte. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel. Auch in der zweiten Halbzeit gaben sich die Kontrahenten mit Mittelfeldgeplänkel zufrieden. Insgesamt hatten die Rheingauer noch die besseren Chancen, aber es blieb beim aus Erich Remys Sicht gerechten Remis.

Aufstellung
SC Offheim: Jost, Brennecke (62. Leber), Campana (88. Müller), Schenk, Kröner, Tektas, Schmidt, Breidenbach (70. Jung), Schlitt, Heibel, Simon. 
FSV 1917 Winkel: Moos, Arnante, Harm, Naghsh, Sahm, Vogt, Bornwasser (86. Veith), Vicentic, De Sousa, Dillmann (74. K. Feist), D. Feist.

Tore: 0:1 Harm (25.), 1:1 Brennecke (26.) - Schiedsrichter: Janzen (Steindorf) - Zuschauer: 110



Quelle: mittelhessen.de

SC Offheim - FSV Winkel (So., 15 Uhr): Vier Spiele ohne Sieg haben den SC Offheim auf den Relegationsplatz Richtung Kreisoberliga gespült. In einer solchen Situation helfen nur Siege, vor allem wenn Heimspiele anstehen. Winkel ist sicherlich eine lösbare Aufgabe. Allerdings muss es dem SCO gelingen, die Offensive des Tabellenzehnten in Schach zu halten, denn die 61 Winkeler Treffer bedeuten ligaweiten Bestwert.


Türkgücü Bad Schwalbach - FSV Winkel II 1:4 (0:2).- Mit den kombinationsstarken Winkelern, für die Yannik Pleuger (3) und Toni Altlay erfolgreich waren, hatte Türkgücü seine Mühe; mehr als das 1:4 durch Kenan Alici sprang nicht heraus.




FSV Winkel - SV Niedernhausen 2:1 (1:1).- Jederzeit interessante Partie mit spannender Endphase. Beim Stand von 2:1 schnupperten die Gäste, die durch Savas Kalayci eine Großchance ausgelassen hatten (60.), am Ausgleich. Wenig später traf FSV-Akteur Mike De Sousa den Pfosten. Herrlich herausgespielt war Winkels Führung durch Kapitän Dennis Vogt.

FSV Winkel: Moss, Naghsh, Harm, Sahm, Weiss (46. P. Veith), Arnante (72. D. Faist), Vicentic, Dillmann (90.+2 L. Akbaba), De Sousa, D. Vogt, Bornwasser.

SV Niedernhausen: Simmer; Rubbel (43. Wein), Renner, Marquardt, Unger, Schwall, Wagner, M. Akrri, Kühnel, Kalayci, Gröger.

Tore: 0:1 Akrri (6.), 1:1 Vogt (44.), 2:1 Vicentic. - Zu.: 40.



FSV Winkel II - SSV Hattenheim 3:6 (1:4). - Neun Tore, vier Schützen: Merten und Butchan schnürten je einen Dreierpack für den SSV, während für Winkel Robin Christ und Toni Altlay mit ihrem Treffern ein Debakel verhinderten. Offensichtlich: In der Form ist Hattenheim ein heißer Anwärter auf den Aufstiegsrelegationsplatz.



Germania Schwanheim - FSV Winkel 1:1 (0:1) - Hendrik Weiss sorgte mit feinem Heber für das 0:1. Kurz darauf wurde Marius Bornwasser klar vom Torwart gelegt, erhielt aber „Gelb“ wegen angeblicher Schwalbe (25.). Für Winkel letztlich ein verpasster Dreier.

FSV: Moos; Arnante, Harm, Sahm (65. Naghsh), Claudy (85. K. Faist), Vicentic, Weiss, De Sousa, Dillmann (71. P. Veith), D. Vogt. Bornwasser.

Tore: 0:1 Weiss (20.), 1:1 Schiefke (64.).- Zu.: 80.- Gelb-Rot: Bornwasser (80.). 



SV Steckenroth - FSV Winkel II 4:2 (3:0).- Dominik Schneider, Dominik Dörn und Philipp Stein sorgten für einen Auftakt nach Maß. Nach Patrick Altleys Ehrentreffer stellte Tobias Kröck den alten Abstand wieder her. Den Schlusspunkt setzte FSV-Akteur Jan Kulawik per Foulelfmeter, den Heimo Labatzek verschuldet hatte und dafür Rot sah.

 




Sechsfaches Winkeler Helau

07.03.2011 - WIESBADEN/RHEINGAU/TAUNUS
(nn). Zu Fastnacht präsentierte sich die Fußball-Gruppenliga als Tollhaus. Der SV Wallrabenstein verlor gegen die Winkeler Konter-Spezialisten um Marius Dillmann und Marius Bornwasser 4:6, der TuS Hahn setzte sich mit dem 3:6 gegen Niederhöchstadt die Narrenkappe auf und der SVW rang Weyer in einem Match mit drei Platzverweisen mit 2:1 nieder.


SV Wallrabenstein - FSV Winkel 4:6 (2:5).- Als hätten die Wallrabensteiner zu viele Bayern-Spiele geschaut, leisteten sie sich hinten Fehler am laufenden Meter. „Haarsträubend“, urteilte der Sportliche Leiter Wolfgang Diehl knapp. Winkels neuer Coach Nico De Rinaldis lobte: „Wir haben Wallrabenstein gelockt und dann präzise Konter mit eiskaltem Abschluss gesetzt. Das Umschalten funktionierte richtig gut.“ Blieb für die Heimelf nur der Trost, dass die Moral stimmte. Vor allem dank Mihael Medak verkürzte Wallrabenstein von 1:5 auf 4:5.

Wallrabenst.: Bördner; Bork (54. A. El Funte), Jeromin, Medak, Freidel (55. Neidhardt), Duras, E. Diehl, Emmel, Neid, E. Tramontana, Szekely.

FSV: Moos; Harm, Sahm, Weiß (75. K. Faist), Claudy (70. Arnante), D. Faist, Vicentic, De Sousa, Dillmann, D. Vogt, Bornwasser (88. Naghsh).

Tore: 0:1 Dillmann (2.), 1:1 Tramontana (15.), 1:2 D. Faist (24./Foulelfmeter), 1:3 Dillmann (27.), 1:4, 1:5 Bornwasser (41./43.), 2:5 Medak (45./Foulelfmeter), 3:5 Medak (51.), 4:5 El Funte (55.), 4:6 Dillmann (58.).- Zu.: 100.- Rot: Duras (82./Notbremse).- Gelb-Rot: Jeromin (86.).



TSV Bleidenstadt II - FSV Winkel II 1:5 (0:2).- Mit dem 0:3, das Winkel nach kurzem Durchhänger erzielte, war die Partie entschieden. Peter Wolf verkürzte für den TSV auf 1:4, doch nach Toren von Frank Mack, Yannick Pleuger (2) und Gabriel Krämer (2) jubelten die Gäste.



 


Von der SGE zum Coach des Vertrauens gewechselt

24.02.2011 - WINKEL
FUSSBALL Marius Bornwasser jetzt beim FSV Winkel

Winkel (nn). Für Marius Bornwasser zog der letztjährige Abstieg der TSG Wörsdorf aus der Fußball-Hessenliga einen persönlichen Aufstieg nach sich. Er unterschrieb beim Bundesliga-Unterbau der Frankfurter Eintracht einen Zweijahresvertrag. Doch die Hoffnungen des 20-jährigen Sturmriesen auf regelmäßige Einsatzzeiten im Regionalligateam erfüllten sich nicht. Lediglich in zwei Partien kam der aus Neuhof stammende Youngster zum Zug, erzielte dabei ein Tor.

Konsequenz: Zur Winterpause bat Bornwasser um Vertragsauflösung. Eintracht-Koordinator Holger Müller stimmte zu, erteilte die mit keinerlei Ablöseforderungen verbundene Freigabe. Für den Torjäger ein Abschied von der Eintracht und - zumindest zunächst - der Abschied von höherklassigen Ambitionen. Er schloss sich dem Gruppenligisten FSV Winkel an, wo Nico De Rinaldis seit Jahresbeginn als Trainer fungiert. „Ihm kann ich vertrauen“, sagt Bornwasser über seinen Förderer aus der gemeinsamen Zeit in Wörsdorf, den er selbst kontaktiert hatte.

Der sportliche Abstieg drei Etagen hinunter stürzt den Stürmer aber nicht ins Stadium tiefster Frustration. Sein Faustpfand ist das in Rüsselsheim begonnene Elektrotechnik-Studium, das jetzt Priorität genießt. Im Rückblick sagt er: „In dem halben Jahr bei der Eintracht war es schwierig, Studium und Fußball zu verbinden. Anfangs hieß es, das Training finde ab 17 Uhr statt. In der Realität waren es dann meistens zwei tägliche Einheiten um 10 und 14 Uhr. Einheiten, bei denen ich immer anwesend war. Umso mehr bin ich enttäuscht, nicht weitere Chancen erhalten zu haben. Nicht mal beim Stand von 3:0 für uns wurde ich eingewechselt. Das musste ich mir in Verbindung mit dem ganzen Zeitaufwand nicht mehr antun.“ Einziger Trost: Unter Trainer Oscar Corrochano wurde seine technische Ausbildung forciert.

Holger Müller bestätigt die stete Trainings-Präsenz, spricht von einem „super Engagement“, verweist aber auf die Gesamtkonstellation: „Damals zählten Tosun und Alvarez noch zum Kader. Angesichts dieser starken Konkurrenz hat es für Marius einfach nicht für einen Platz in einem Regionalliga-Spitzenteam gereicht.“ Eine Aussage, die Bornwassers Intermezzo bei der Eintracht nicht als komplettes Scheitern erscheinen lässt.

Ouvertüre gegen SVW

Sein fußballerisches Augenmerk gilt nun ganz dem FSV Winkel. Endlich wieder regelmäßig spielen und Spaß haben, darauf freut er sich ungeachtet der vorhandenen Abstiegssorgen im Lager der Rheingauer. Auch die hohen Testspiel-Niederlagen gegen Walluf (1:4) und Wörsdorf (0:5) lösen keine Zweifel aus. „Das ist eine spielstarke Mannschaft mit lauter coolen Jungs“, geht Marius Bornwasser ohne Furcht vor einem erneuten Abstiegs-Erlebnis an den Start. Am Sonntag (14.30 Uhr, in Oestrich) kann er gegen den SVW beweisen, dass sein Torinstinkt nicht auf der Eintracht-Ersatzbank versauert ist.




Walze hat noch Pause
08.02.2011 - WINKEL
Von Barbara Dietel
SPORTPLATZ Fußballer müssen sich noch bis März gedulden / Für Teerarbeiten ist Boden zu nass


Saftig grün liegt er da, der neue Kunstrasenplatz, als warte er nur noch darauf, endlich bespielt zu werden. Und die Fußballer vom FSV Winkel täten nichts lieber, weiß Frank Mack, Baustellenbeauftragter des Vereins. Aber bis hier das erste Mal der Ball rollt, müssen sich die Kameraden noch gedulden. So um die 150 Tonnen Granulat und Sand fehlen noch, die den aufgeklebten Kunstrasen am Boden halten sollen. Um die richtig verteilen zu können, muss es richtig trocken sein. Trotz des Bilderbuchwetters der letzten Tage liegt der schon verstreute Sand in Klumpen auf den Kunststoffhalmen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum die Mannschaften des FSV Winkel auch nach der Winterpause noch in Oestrich spielen werden. Rund ums Spielfeld ist wegen der langen Zwangspause durch Schnee und Frost noch Baustelle. Und bevor die Teerschicht nicht liegt, auf die später die Tartan-Laufbahn kommt, ist der Rasen tabu. „Wir würden sonst den Dreck von der Laufbahn auf den Rasen tragen und die Poren verstopfen“, so Mack. Und so wird es erst mal bei den sehnsüchtigen Blicken auf den grünen Rasen bleiben, wenn wieder das Training auf dem Kleinspielfeld oder in der Halle stattfindet, oder - noch schlimmer - Laufen in der Gemarkung angesagt ist.

„Mitte März wird’s werden, bis die Teerdecke kommt“, erklärt Mario Pritzlaff von der Strabag Sportstättenbau GmbH. Momentan ist der Boden noch viel zu nass. „Wenn wir hier mit einer sechs oder sieben Tonnen schweren Walze drüberfahren, kommt das Wasser nach oben“, erklärt er. Deshalb ist erst einmal der Weg außerhalb der Laufbahn an der Reihe. Mit Hilfe eines Baggers, der immer wieder kleine Haufen Erde aus seiner Schaufel zu Boden rieseln lässt, bereiten die Männer den Boden fürs Pflastern vor.

Auch zwischen Laufbahn und Geländer wird es künftig einen Gehweg geben, erklärt Mack. Das hängt damit zusammen, dass die Laufbahn auf knapp 300 Metern nur vier statt bisher sechs Bahnen hat. Außerdem werden eine Weit-, eine Hochsprung- und eine Kugelstoßanlage gebaut. Ein Zaun wird künftig dafür sorgen, dass die Anlage nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Der Fortgang der Arbeiten ist auf der Homepage des Vereins www.fsv-winkel.de zu verfolgen. Übertragen werden die Bilder von 8 bis 18 Uhr von der installierten Webcam.

„Mit den kalkulierten Kosten von 800 000 Euro werden wir wahrscheinlich hinkommen“, erklärt Mack. Abzüglich der Zuschüsse muss der Verein selbst noch knapp 40 000 Euro aufbringen. 16 000 Euro sind immerhin schon durch Rasenpatenschaften zusammengekommen. Und auch der Jugendförderverein sei bei der Mittelbeschaffung sehr aktiv.

Nicht nur Geld, auch Arbeitskraft müssen die Fußballer künftig investieren und zweimal die Woche Sand und Granulat wieder gleichmäßig auf dem Platz verteilen. Zwei-, dreimal im Jahr muss das Granulat mit einer Spezialmaschine gesäubert werden. Aber dafür wird der Platz im Winter nicht mehr monatelang gesperrt sein. Nur Schnee und Eis können die Fußballer dann noch stoppen. Und noch etwas ist anders: Keiner muss mehr Linien ziehen. „Das war auch der Grund, warum wir dringend einen Kunstrasenplatz brauchten“, scherzt Mack. „Unser Chefabstreuer Hermann Hartmann ist fast 80 und will sich endlich zur Ruhe setzen.“



 


FSV Winkel II - SC RW Kettenbach 2:3 (0:1).-
70 Prozent Ballbesitz registrierten die Winkeler, die von einem Selbsttor profitierten. Zudem war Simon Gerstadt erfolgreich. Als Muster an Effizienz präsentierten sich die Gäste bei den Treffern von Banny Schäfer (2) und dem aus Michelbach gekommenen Maurice Hammerschmidt.




Frauensteiner Coup
07.02.2011 - WINKEL

Gruppenligist gewinnt Winkeler Turnier

(nn). Die Fußballer des SV Frauenstein sind für die Freiluft-Saison gewappnet. Durch ein 2:1 im Finale gegen den sehr starken A-Liga-Spitzenreiter SV Bosporus Eltville heimste das Team den Sieg beim Hallenturnier des FSV Winkel ein. Neuzugang Amin Ahmed (18) - der Ägypter war nach seinem zweiten B-Jugendjahr beim SV Wehen für sechs Monate in seine Heimat übergesiedelt - und José Ferreira waren für Frauenstein erfolgreich. Metin Selcukalp traf für Bosporus. Das Neunmeterschießen um Platz drei entschied die SG Rauenthal/Martinsthal gegen das Gastgeber-Ensemble mit 7:6 für sich. „Ein überaus faires Turnier mit technisch ansprechenden Spielen“, zog Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas Bilanz.

Bei den Alten Herren dominierte die Wehener Equipe. Anspach, Sauer, Collet, Utsch und Co. fertigten Sonnenberg im Finale mit 7:2 ab.




Begge Peder statt Fußball

02.02.2011 - WINKEL

Der Förderverein Jugendabteilung FSV Winkel hat einen Garanten für ein volles Haus an Land gezogen: Pegge Peder. Der berühmte Hausmeister kommt mit seinem Programm „Mir doch egal!“ am 13. und 14. April in die Brentanoscheune. Der Erlös der beiden Benefizveranstaltungen ist für den Kunstrasen und die Jugendabteilung bestimmt.

„Wir wollten mal neue Wege gehen, weg vom Fußball und weg vom Sportplatz“, sagt Ulrich Märten vom Förderverein. Eine neue Klientel soll angesprochen werden. Außerdem verspricht sich der Förderverein vom Ausflug in die Comedy, in der Öffentlichkeit bekannter zu werden.

Karten zum Preis von 19 Euro gibt es im Vorverkauf bei Untiedt in Geisenheim und der Bücherecke in Winkel oder über die Homepage
www.fsv-winkel.de.



SV Frauenstein - FSV Winkel 3:3 (2:0).-
"Nach souveräner erster Halbzeit kam Winkel noch zum verdienten Punktgewinn, weil bei uns die Kräfte nachgelassen haben. Doch der jungen Mannschaft mit elf Spielern des Jahrgangs 1992 im Kader ist kein Vorwurf zu machen. Die Akkus sind einfach leer", analysierte Frauensteins Spielausschuss-Chef Igor Josimov. Ninos Shamoun stach als zweifacher Torschütze heraus, während Teamgefährte Bilal Marzouki mit tollem 25-m-Schuss traf. Bei Winkels Aufholjagd-Experten trat der Ex-Frauensteiner Sebastian Bauer mit seinem Doppelpack ins Rampenlicht. Marius Dillmann und Dennis Vogt waren beim FSV weitere Aktivposten.

Tore: 1:0 Shamoun (13.), 2:0 B. Marzouki (31.), 2:1 Bauer (57.), 2:2 D. Faist (77.), 3:2 Shamoun (82.), 3:3 Bauer (88.)

FSV Winkel: Merten; Arnante, Naghsh, S. Bauer , Harm, Dillmann, K. Faist (20. S. Vicentic), P. Veith, D. Faist, D. Vogt, De Sousa (80. Diefenbach)



FSV Winkel - SC Niederhadamar 1:3 (1:0).- Die Rheingauer weiter auf der Suche nach Konstanz. Nach dem Pfostentreffer von Dennis Vogt (1.) baute das Team ab, kassierte nach zwei Freistößen, die beide als Hereingaben gedacht waren, zwei Gegentore. Das Anschlusstor durch Kevin Faist brachte Hoffnung (62.). Die wurde nach dem Traumtor von Perkuqu (68.) jäh zerstört - diesmal wollte dem FSV keine Aufholjagd gelingen.

FSV Winkel: Merten; Arnante, Naghsh, S. Bauer (70. De Sousa), Vicentic (69. Diefenbach),  Dillmann, Claudy, Weiß (46. K. Faist), P. Veith, D. Faist, D. Vogt


Pressestelle:
SC Niederhadamar
VON MICHAEL LOHR

Bei tristem Novemberwetter begleiteten nur die treuesten Fans den SC Niederhadamar an den Rhein nach Oestrich. Es entwickelte sich gerade nin der ersten Halbzeit ein sehr schnelles Spiel wobei die Hausherren zunächst Feldvorteile besaßen. Schon in der ersten Minute ermöglichte ein Abstimmungsfehler in Niederhadamars Defensive einen Pfostenschuß der Rheingauer. Im Laufe der Spielzeit kam der SCN jedoch immer besser zur Geltung und nach einer Viertelstunde zwang Niederhadamars Behar Perquku Winkels Keeper zu einer Glanzparade. Das Spiel wurde nun ausgeglichen und in der 20. Spielminute brachte Irfan Düzel für Niederhadamar einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum, und Andreas Leptien besorgte per Kopf die Führung. Winkel wurde nun im Spiel zwingender und die Gäste standen tief und lauerten auf Konter. Eine dieser Kontermöglichkeiten hatte dann wieder Behar Perquku, der im Strafraum zu Fall gebracht wurde, ohne das die Schiripfeife ertönte. Auch Irfan Düzel hatte kurz vor der Pause noch mal die Möglichkeit den Vorsprung auszubauen, vertändelte jedoch. Die zweite Spielhälfte begann mit einem Paukenschlag und Mario Klaus rettete bei einem Schuß aus kurzer Distanz dem SCN die Führung. Kurz darauf eine Kopie des 0:1. Erneut brachte Irfan Düzel einen Freistoß in den Strafraum, und Andreas Leptien besorgte per Kopf seinen zweiten Treffer.
Die Hausherren reagierten hierauf mit wütenden Angriffen und Niederhadamar hielt in der Defensive dagegen. Nach einer Stunde rettete zunächst Keeper Mario Klaus in weltklassemanier und anschließend Kapitän Andre Hussong auf der Linie. Nach 62 Minuten war es dann soweit und der SCN musste dem Winkeler Druck nachgeben. Der eingewechselte Kevin Faist wurde schön freigespielt und erzielte überlegt den Anschlußtreffer.
Das Spiel wogte nun hin nund her und es war dann der agile SCN-Stürmer Behar Perquku, der mit dem 1:3 aus spitzem Winkel alles klar machte. Insgesamt wieder eine gute Leistung des SC Niederhadamar besonders im taktischen Bereich.



FSV Winkel II - SG Daisbach/Panrod 4:2 (0:2).- Die Gäste gingen durch Khaild Ddaou und Dennis Jung überraschend 2:0 in Führung. Winkel blies nach der Pause zur Aufholjgad: Jan Kulawik und Yannik Pleuger (je 2) trafen. Winkels Fußballchef Armin Lappas bescheinigte eine ausgezeichnete kämpferische Leistung.



Sensationelle Aufholjagd
15.11.2010 - WIESBADEN/RHEINGAU-TAUNUS
GRUPPENLIGA FSV Winkel bezwingt Weilbach nach 2:4-Rückstand 5:4
(nn). Die Verfolger des Spitzen-Duos SVW und Meso erlebten durchweg Bauchlandungen Sowohl Weyer und Türk Hattersheim als auch der SV Wallrabenstein und der TuS Hahn. Moral bewies dagegen der FSV Winkel, der gegen Germania Weilbach 1:3 und 2:4 zurücklag, am Ende mit 5:4 triumphierte.

FSV Winkel - Germania Weilbach 5:4 (1:1).- Bei den personell geschwächten Rheingauern entfachten die Einwechselkräfte Steffen Diefenbach, Moritz Harm und Christoph Sahm viel frischen Wind, trugen maßgeblich zur Aufholjagd bei. Allen voran der Ex-Lorcher Diefenbach, bislang eher ein Perspektivspieler für die FSV-Erste. Mit seinem Doppelpack betrieb er Werbung in eigener Sache. Überdies schlug Patrick Veith nach 1:3-Rückstand doppelt zu. „Spielerisch war Weilbach besser. Aber entschieden hat der unbändige Wille unserer Mannschaft“, strahlte FSV-Sprecher Helmut Vogt.

FSV Winkel: Merten; Arnante, Naghsh, S. Bauer (75. Sahm), Vicentic,  Dillmann, Claudy, Weiß (46. Diefenbach), P. Veith, D. Faist (60. Harm), D. Vogt

(ulz). In der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden nahm Germania Weilbach beim Rückrundenstart eine bittere 4:5 (1:1)-Niederlage beim FSV Winkel hin. Denn das Team von Trainer Matthias Dworschak dominierte die Partie über weite Strecken, führte in der zweiten Halbzeit mit zwei Treffern, um noch zu verlieren. Sehr zum Ärger von Assistenzcoach Sascha Weiser: „Wenn man auf fremdem Platz 3:1 und 4:2 vorne liegt, darf man, zumal bei vier erzielten Auswärtstoren, einfach nicht leer ausgehen. Respekt vor der Leistung des FSV, der nie aufgegeben hat und aus fünf Chancen fünf Treffer machte. Während sich unsere Offensive diesmal als treffsicher erwies, schwächelte die Defensive; gleich mehrere Winkeler Tore resultierten aus Abwehrfehlern.“

Nach seiner abgelaufenen Rotsperre wieder mit Mathews Asmerom im Tor kassierte dieser zwar gleich das 0:1 (2./Faist), doch in der Folgezeit hatten Freddy Wagner, Felix Rottenau und Ronald Philipps den 1:1-Ausgleich auf dem Fuß, für den dann Torjäger Driss El Khalfioui in Minute 35 verantwortlich zeichnete. Unmittelbar nach Wiederbeginn knallte Florian Gädke den Ball an die Querlatte, von wo er ins FSV-Tor sprang (1:2/46.). Özcan Ciftci erhöhte später auf 3:1 (57.). Danach brachte ein Eigentor Stefan Fryes (2:3/58.) die Platzherren ins Spiel zurück, obwohl El Khalfioui zunächst den alten Abstand wiederherstellte (2:4/67.). Als niemand mehr mit einer solchen Schlussoffensive der Rheingauer rechnete, trafen Veith (70./77.) sowie Diefenbach (75.) binnen 420 Sekunden zum kuriosen 5:4-Endstand.

Weilbach: Asmerom; Terell, Kraus, Frye, Ciftci, Gädke, Bernhard (28. Philipps), Zellner, Rottenau, Wagner, Khalfioui.

Zuschauer: 100; Tore: 1:0 Faist (2.), 1:1 El Khalfioui (35), 1:2 Gädke (46.), 1:3 Ciftci (57.), 2:3 Frye (ET/58.), 2:4 El Khalfioui (67.), 3:4 Veith (70.), 4:4 Diefenbach (75.), 5:4 Veith (77.).


FSV Winkel II - SV Langenseifen 2:2 (2:1).- In einem ausgeglichenen Spiel brachten Jan Kulawik und Simon Gerstadt die Platzherren in Front. Christian Albutat erzielte für die Gäste, bei denen Niklas Wendy wegens Meckerns Rot sah, den Anschluss. Nach dem Wechsel verdienten sich die kämpferisch starke SVL-Elf den Ausgleich, den letztlich Christian Bock markierte.

 


60 000 Euro für Sportanlage
08.11.2010 - RHEINGAU-TAUNUS

(red). Die Turngemeinde und der FSV Winkel erhalten aus dem Budget für Sportförderung eine Zuwendung von 60 000 Euro für den Kunstrasenplatz und die Leichtathletikanlagen, teilt Landrat Burkhard Albers mit. Hinzu kommt eine Investitionszuwendung von 225 000 Euro. Der Kreis gewähre die Förderung, weil die Winkeler Sportanlage in den nächsten 25 Jahren auch für den Schulsport genutzt werden kann.

Für diesen Zeitraum haben sich TG und FSV Winkel verpflichtet, die Unterhaltungs- und Pflegeaufwendungen zu übernehmen. Diese Lösung sei Folge der guten Zusammenarbeit von Land, Rheingau-Taunus-Kreis, Stadt Oestrich-Winkel und den beiden Vereinen. Jeder habe einen Anteil übernommen und so konnte die Umbaumaßnahme verwirklicht werden, so Albers, der auch auf die „hervorragende Jugendarbeit“ beider Vereine verwies.




FSV Winkel - FC Lorsbach 6:0 (2:0).- Anstelle des verletzten Mike De Sousa (Handfraktur) stellte Dennis Vogt im neuen Oestricher Ausweichquartier des FSV seinen ausgeprägten Torinstinkt unter Beweis. Beim 1:0 überwand Vogt den Lorsbacher Keeper mit einem feinen Lupfer. Eine Augenweide auch der zweite Treffer, als Vogt nach einem Schuss von Dennis Faist und der folgenden Torwartparade aus 16 Metern per Flugkopfball verwandelte. Nach der Pause verhinderte Torhüter Marius Merten mit vier Glanztaten Gegentreffer, ehe die Ampelkarte gegen FCL-Spieler Oktay (59.) die Pforte für Winkels Schlussoffensive öffnete.
Torschützen: Vogt (2), D. Faist (2), Dillmann, Sahm

FSV Winkel: Merten; Arnante, Naghsh, S. Bauer, Vicentic,  Dillmann, Claudy, Weiß (59. Harm), P. Veith (46. Krämer, 71. Sahm), D. Faist, D. Vogt


Quelle Lorsbach:

 

Am Ende geht Lorsbach unter

Mit dem 0:6 in der Fußball-Gruppenliga beim FSV Winkel kassierte der FC Lorsbach erneut eine deftige Schlappe und bleibt stark abstiegsgefährdet.
Wiederum musste der Aufsteiger in den letzten Minuten der Begegnung auf dem Hartplatz in Oestrich eine Vielzahl von Gegentreffern hinnehmen. «Das gibt uns schon zu denken. Da war dann erneut der nötige Einsatz nicht mehr zu erkennen», zeigte sich der Lorsbacher Sprecher Toni Schüler enttäuscht.
Zu Beginn der Begegnung hatten die Gäste eine Chance durch einen Kopfball von Kiewel nach Flanke von Mohamed Bouzachdat. Winkel ging nach elf Minuten durch einen Heber von Vogt in Führung und der agilste Angreifer der Gastgeber ließ auch den zweiten Treffer folgen. Noch vor der Pause flog ein Schuss von Oerten knapp drüber, gleich nach der Halbzeit scheiterte Zülküflü an Torwart Merten. Nach genau einer Stunde beging Zülküflü sein zweites Foul und sah deshalb die Gelb/Rote Karte. Bis auf einen Freistoß von Oerten, den der Torwart gut parierte, brachten die Lorsbacher in der Offensive nun nichts mehr zustande. Winkel nutzte dagegen die entstehen Freiräume noch zu vier weiteren Treffern. Dillmann schloss eine schöne Kombination ab, Feist war zwei Mal erfolgreich, Veith traf dazwischen zum 5:0. kbe kbe


 

FSV Winkel II - Teutonia Bechtheim 6:0 (4:0)

Tore: Krämer (3), Mack, Diefenbach, Kulawik




RSV Weyer - FSV Winkel 3:1 (2:0).- Die Rheingauer erspielten sich ein Übergewicht, aber Weyer erteilte Unterricht in Sachen Chancenverwertung. „Schade, hier war ein Punktgewinn möglich“, trauerte FSV-Coach Stefan Balik Zählbarem nach. Torschütze Mike De Sousa.

FSV Winkel: Merten; Arnante, Naghsh, S. Bauer, Vicentic,  Dillmann, K. Faist, De Sousa, P. Veith, D. Faist, D. Vogt

Pressestelle:
RSV Weyer
VON ROGER BARTHELMES

Bei schönstem Fußballwetter sahen die Zuschauer ein hochspannendes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften mit einem am Ende glücklichen, aber verdienten Sieger. Bereits nach zwei Minuten hätte Nebil Kaplan, nachdem er bereits den Torwart ausgespielt hatte, die Führung erzielen müssen, aber ein Platzfehler führte dazu, dass er den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Weyer bestimmte in der Anfangsviertelstunde weiter das Geschehen und hätte durch Yoneda's 20-Meter-Geschoss die Führung ausbauen können. Auf auch auf der Gegenseite sorgten Marius Dillmann per Freistoss und Dennis Faist per Kopf für Gefahr. Danach verflachte die Partie zunächst, bevor Weyer vor dem Seitenwechsel das Heft wieder in die Hand nahm und Dominic Voss nach einem knallharten Freistoss von Björn Enderich per Kopf die Führung erzielte. Ein weiterer Standard sorgte mit dem Pausenpfiff für das zunächst beruhigende 2:0, eine abgewehrte Ecke hämmerte Björn Enderich aus gut 23 Metern volley Marke 'Tor des Monats' in den rechten Winkel. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste mit viel Dampf aus der Kabine und drängten auf den Anschluss, aber die mit Sonderaufgaben betrauten Holger Otto, Steffen Kuhn und Schedi Ben Youssef ließen um den konsequenten Ausputzer Lars Schallert fast eine Stunde kaum Chancen zu. Im Gegenteil inszenierte Yuya Yoneda einige schöne Konter, die aber nicht mit der notwendigen Konsequenz zu Ende gespielt wurden, bzw. wurde Kaplan im letzten Moment von den Beinen geholt (55.). Der folgende Freistoss brachte leider nichts ein. In der 58. Minute wehrte Nicola Beslac noch bravourös per Fußabwehr ab, danach mussten Holger Otto und Björn Enderich zweimal auf der Linie retten, aber eine Viertelstunde vor Schluss war auch der Weyerer Keeper beim Schuss von de Sousa ins lange Eck geschlagen. Danach begann die Zeit des Zitterns und des Hoffens, denn Winkel drückte auf den Ausgleich, Weyer versuchte mit Kontern alles klar zu machen und so entstanden hüben wie drüben weitere Torchancen. Dennoch dauerte es quasi bis zum Schlusspfiff, ehe Yuya Yoneda erneut den Ball eroberte und mit einem unwiderstehlichen Solo den Schlusspunkt setzte.



SV Johannisberg - FSV Winkel II 4:0 (1:0).- Nach zwei Niederlagen binnen vier Tagen besannen sich die Johannisberger ihrer Stärken: Tobias Studer (2), Andy Werner und Frank Müller krönten die beste Saisonleistung mit ihren Toren.

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FSV Winkel - SV Erbenheim 0:3 (0:1).- Bis auf Keeper Marius Merten erreichte kein Winkeler gewohntes Niveau. Anders die Erbenheimer, die unter Interimscoach Ali Ünal den Kollektiv-Gedanken beherzigten: „Kämpfen und nochmals kämpfen war angesagt. Das hatten alle kapiert.“

FSV Winkel: Merten; Arnante, Naghsh, S. Bauer (76. Sahm), Vicentic (68. Claudy),  Dillmann, K. Faist, De Sousa, P. Veith (68. Harm), D. Faist, D. Vogt



FSV Winkel II - Barisspor Idstein 2:2 (1:1).- Zwei Mal führte Winkel, zwei Mal kam Idstein zurück. Steffen Diefenbachs 1:1 egalisierte Deniz Calgan, das 2:1 von Jan Kulawik per Foulelfmeter erwiderte Fatih Eroglu, der einen Handelfmeter verwandelte. „Technisch ganz stark“, lobte FSV-Trainer Markus Schenk den Gegner und bescheinigte seinem Team eine starke Mannschaftsleistung.


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SC Mesopotamien - FSV Winkel 5:2 (4:0).- Der Aufsteiger weiter in einem fortlaufenden Spielrausch, die Rheingauer mit Personalproblemen (Jeffrey Arnante und Kevin Faist fehlten) und der Nervenschwäche im Abschluss. So tanzte Mike De Sousa beim Stand von 1:0 die halbe Abwehr aus, um letztlich am auf der Torlinie postierten Ninos Yosef zu scheitern. Anders Meso: Der erneut überragende Markus Bozan und der nicht minder spielfreudige Mohamed Tajjiou sorgten jeweils per Doppelpack binnen 24 Minuten für ein 4:0. Auch der Lattentreffer von Jerome Clemens dokumentierte die Überlegenheit. „Platz eins ist richtig geil. Das haben sich die Jungs sowie die Trainer Elyas Bozan und Ain Escudero verdient. Mal sehen, wohin das Ganze führt“, genoss Spielausschusschef Georg Shamoun den Sprung auf den Thron.

FSV Winkel: Merten; Naghsh, S. Bauer, L. Akbaba (20. Claudy), Vicentic,  Dillmann, De Sousa, Weiß, P. Veith, D. Faist, D. Vogt


Spvgg. Eltville II - FSV Winkel II 1:0 (0:0). - „Wir waren schon abgeschlagen, jetzt haben wir wieder Anschluss ans Tabellenmittelfeld. Wir waren von Anfang an hellwach“, strahlte Eltvilles Sprecher Sven Klärner nach dem Coup der Spielvereinigung. Nach Doppelpass mit Daniel Jurka markierte Christian Bär in der 85. Minute das Tor des Tages.


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Winkeler Hartplatz-Abschied mit 5:0 über Schloßborn


FSV Winkel - FC Schloßborn 5:0 (2:0).- Letztes Spiel auf dem Winkeler Hartplatz, der ab sofort für einen Kunstrasenbelag präpariert wird. Erste und zweite Mannschaft des FSV weichen nach Hallgarten aus. Unter der Regie des Sportlichen Leiters Armin Lappas, der für den erkrankten Coach Stefan Balik einsprang, wirbelte Winkel zum Rotasche-Finale. Ali Naghsh eröffnete den Reigen. Ein beherzter Vorstoß von Abwehrspieler Jeffrey Arnante führte zum Strafstoß, den Kevin Faist verwandelte. Nach doppeltem Doppelpass mit Mike De Sousa sattelte Dennis Vogt das 3:0 drauf. Schloßborn hatte es letztlich Keeper Yves Hertlein (früher Kastel 06) zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

FSV Winkel: Merten; Arnante, Naghsh, S. Bauer (78. L. Akbaba), Vicentic,  Dillmann, K. Faist, De Sousa (76. Weiß), P. Veith, D. Faist, D. Vogt



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„Geht nicht, gibt‘s nicht“

 

 

09.10.2010 - WINKEL  Von Friedbert Wolter

Gestern erster Spatenstich für Kunstrasenplatz / FSV und TG Winkel sind bei Finanzierung und Pflege engagiert


Die gemeinsame Kraftanstrengung vom Land Hessen, dem Rheingau-Taunus-Kreis, der Stadt Oestrich-Winkel sowie den Vereinen TG und FSV Winkel hat es möglich gemacht: Kunstrasenplatz und Tartanbahn sind in greifbarer Nähe.

„Wir haben in Wiesbaden offene Türen gefunden“, freut sich Bürgermeister Paul Weimann (CDU). „Geht nicht, gibt’s nicht“, hat sich für den Ersten Stadtrat Michael Heil wieder einmal bewahrheitet. „Ein großer Tag für Oestrich-Winkel, die Turngemeinde (TG), den Fußballsportverein (FSV) und den Breitensport“, freut sich Petra Müller-Klepper. Die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium hatte gestern ein Heimspiel. Unter dem Applaus von Ehrengästen und Wegbereitern überreichte sie den Förderbescheid der Landesregierung über 150 000 Euro. „Das Sportgelände an der Vollradser Allee wird fit gemacht für die Zukunft.

Auf dem vorhandenen Tennenplatz entsteht ein Kunstrasenplatz, dazu kommen Anlagen für Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen sowie eine Tartanlaufbahn. Die Gesamtkosten betragen 798 000 Euro. Davon tragen die Vereine Eigenleistungen von 29 000 Euro und ein Darlehen von 47 000 Euro. Die Stadt investiert 287 500 Euro, der Kreis 60 000 Euro aus der Sportförderung und 225 000 Euro aus Schulsportmitteln. Die Landeszuweisung von 150 000 Euro rundet die Finanzierung ab. Ausführende Firma ist die Strabag, Planer das Büro Scholtissek in Eltville. Der Kunstrasen könnte bei beständiger Witterung noch in diesem Jahr verlegt werden, die Tartanbahn bis zum Frühsommer 2011.

Über den Kunstrasenplatz wird schon länger diskutiert. Eine Realisierung im Rahmen des Konjunkturprogramms fand keine Mehrheit. Dann ergab sich jedoch noch eine andere Möglichkeit: Ein Darlehen aus dem hessischen Investitionsfond C, In diesem Fall würde das Geld schon 2010 fließen. Voraussetzung war, dass die Maßnahme auf der Prioritätenliste des Kreises an erster Stelle steht, erinnerte der Erste Stadtrat. „Mit der eindeutigen Zusage des Landes, den Beschlüssen zur städtischen Kostenbeteiligung, dem Willen der Vereine, sich finanziell wie durch Eigenleistung zu engagieren, hatte der Kreis die nötige Argumentationsgrundlage, um eine Entscheidung der Sportkommission herbeiführen zu lassen.“ So sei das Projekt „Kunstrasenplatz Winkel“ auf die erste Stelle der Prioritätenliste gelangt, was die Vereinsförderung von 60 000 Euro nach sich zog. Da die Sportanlage auch für schulische Zwecke genutzt werde, hat der Kreis zusätzlich 225 000 Euro zur Verfügung gestellt und sichert sich damit die schulsportliche Nutzung für 25 Jahre. Genau so lange haben sich TG und FSV Winkel verpflichtet, die Unterhaltungs- und Pflegeaufwendungen zu übernehmen.

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TuS Beuerbach - FSV Winkel 4:2 (2:1).- Beuerbach stoppte seine Talfahrt mit einer astreinen Teamleistung. Wichtig in der ersten Halbzeit, dass Dennis Hertling nach zwei Standards zur Stelle war. TuS-Abteilungsleiter Roland Reutzel attestierte einen kämpferisch einwandfreien Auftritt und Gäste-Coach Stefan Balik bestätigte: „Beuerbach war aggressiver. Wir haben nach der Pause überhaupt nicht mehr ins Spiel gefunden.“

FSV Winkel: Merten; Arnante (Claudy), Harm, S. Bauer (Weiß), Vicentic,  Dillmann, K. Faist, De Sousa, P. Veith, D. Faist, D. Vogt


TuS Beuerbach II - FSV Winkel II 2:0 (0:0). - „Wir hatten uns etwas ausgerechnet“, meinte Beuerbachs Sprecher Kurt Stößinger, „schließlich haben wir in der vergangenen Saison oben mitgespielt.“ Doch bis der Torschrei über die Lippen kam, dauerte es. Ersten Chancen verbuchte Sascha Weyershäuser, der zwei Mal allein vorm gegnerischen Tor stand, aber vergab. Besser machte es Gap La Pietra, der eine Einzelleistung mit dem Führungstreffer abschloss. Als Winkel aufmachte und auf den Ausgleich drängte, bot sich Beuerbach die Gelegenheit, Konter zu fahren. Einen solchen nutzte Nils Schelk zum 2:0.


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Geld ist endlich da

02.10.2010 - WINKEL

KUNSTRASEN Erster Spatenstich in Winkel

 

  

(bad). Der vor allem von den Fußballern des FSV Winkel lange ersehnte erste Spatenstich ist in Sicht: Am kommenden Freitag, 8. Oktober, um 14 Uhr wird der Startschuss für den Umbau des Hartplatzes an der Vollradser Allee zu einem Kunstrasenplatz gegeben. Bei dieser Gelegenheit wird Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, den Bescheid für Fördermittel des Landes Hessen übergeben.

Eigentlich sollten die Bauarbeiten schon nach den Sommerferien beginnen. Da allerdings fehlte noch das Geld vom Rheingau-Taunus-Kreis. Weil der Haushalt noch nicht genehmigt war, konnte der Kreis auch seinen zugesagten Anteil in Höhe von 225 000 Euro nicht zur Verfügung stellen. Die Stadt Oestrich-Winkel hatte dagegen schon vor den Sommerferien ihren ersten Nachtragshaushalt zur Finanzierung des städtischen Anteils am Kunstrasenplatz verabschiedet.

Neben dem Kunstrasenplatz erhält die neue Sportanlage außerdem eine Laufbahn aus Tartan sowie weitere leichtathletische Anlagen.

 


 

 


FSV Winkel - TuS Hahn 3:1 (2:0).- Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas ist ein Freund des Offensivfußballs. Doch in der ersten Saisonphase spielte der FSV zu oft Risiko pur. Gegen Hahn, freute sich Lappas, „war die Abwehrleistung die Basis des Erfolgs“. So dirigierte Kevin Faist lautstark und Sebastian Bauer bot seine beste Saisonleistung. Auch vorne waren alle auf höchste Aufmerksamkeit gepolt. Mike De Sousa eroberte vor dem 1:1 gedankenschnell den Ball und vor dem 3:1 lief Dennis Faist einen Querpass ab. Angesichts solcher Hahner Aussetzer war für TuS-Coach Timo Becker klar: „Eine verdiente Niederlage. Winkel war in den Zweikämpfen aggressiver.“

FSV Winkel: Halm; Arnante, Harm, S. Bauer, Vicentic,  Dillmann, K. Faist, De Sousa, P. Veith, D. Faist (75. Claudy), D. Vogt


FSV Winkel II - SV Hallgarten 2:2 (2:0).- Nach Yannick Pleugers Doppelschlag schien alles nach Plan zu laufen für den Spitzenreiter. Was danach geschah, konnte auch Trainer Markus Schenk nicht erklären: Schlafmützig agierte der FSV, kassierte den Anschlusstreffer durch einen von Peter Eichelkraut verwandelten Foulelfmeter, ehe Ingo Golle egalisierte.


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23.09.2010 - WINKEL
GRUPPENLIGA Winkel nach 6:6-Event gegen Hahn
(nn). Was Energie Cottbus am 13. September beim 5:5 nach 2:5-Rückstand gegen den KSC konnte, kann Fußball-Gruppenligist FSV Winkel schon lange. Bei Türk Hattersheim gelang ohne den in der 29. Minute vom Platz gestellten Ali Naghsh nach zwischenzeitlichem 2:5 ein 6:6. Aus Sicht der Rheingauer ein denkwürdiges Match.

„Wir haben den Punkt ja nicht mit der Brechstange geholt, sondern die Tore trotz Unterzahl wunderbar herausgespielt“, streicht Dennis Vogt heraus. Der FSV-Leistungsträger brauchte kurz vor Schluss die Vorlage von Dennis Faist nur einzudrücken. „Wahnsinn, wie sich das Team zusammengerauft hat. Es hat alles geklappt, was wir schon die ganze Zeit spielen wollten“, sagt Trainer Stefan Balik.

Natürlich solle die Kombinationsfreude nun auch auf das Match gegen den Tabellenfünften TuS Hahn (Sonntag, 15 Uhr) ausstrahlen. Nach zwischenzeitlich drei Niederlagen und zuletzt zwei Unentschieden wollen die Winkeler den Schalter endgültig auf Erfolg umlegen. Die stetig ansteigende Form von Patrick Veith schürt die Zuversicht. Der Ex-Frauensteiner plagte sich lange mit einer Zehenverletzung herum, um jetzt beschwerdefrei sein Potenzial auf den Flügeln einzubringen. Zudem kommt im Sturm der frühere Lorcher Dennis Faist in Schwung. 




Winkeler 6:6 nach 2:5-Rückstand
Sensationell mutet Winkels Aufholjagd in Hattersheim an: Nach Roter Karte gegen Ali Naghsh und 2:5-Rückstand hieß es 6:6.

Türk Hattersheim - FSV Winkel 6:6 (3:1).- „Die letzten vier Minuten haben wir wie im Rausch kombiniert. Jetzt ist der Knoten geplatzt“, jubelte Dennis Vogt, der Sekunden vor dem Ende die Vorlage von Dennis Faist zum 6:6 verwertete hatte. Der dreifache Torschütze Patrick Veith und Dennis Faist waren die Triebfedern einer Aufholjagd, die ohne Rotsünder Ali Naghsh (29./Notbremse) inszeniert wurde.

FSV Winkel: Halm; Arnante, Harm, S. Bauer (78. L. Akbaba), Claudy (70. Weiß) Dillmann, K. Faist, A. Naghsh, P. Veith, D. Faist, D. Vogt



 

Vorsprung wächst

20.09.2010 - RHEINGAU-TAUNUS
(pms). Zwar nicht gewonnen, aber den Vorsprung ausgebaut: Spitzenreiter FSV Winkel II kam über ein 1:1 bei Niederems/Esch nicht hinaus. Da jedoch die Verfolger aus Bleidenstadt und Langenseifen verloren, vergrößerte sich der Vorsprung des FSV auf Platz zwei auf vier Zähler. Wieder in Richtung Spitze darf der SV Hallgarten schielen, während Hattenheim den Sieg des Tages landete mit einem 6:0 über Daisbach/Panrod.

SG Niederems/Esch II - FSV Winkel II 1:1 (0:1). - Yannick Pleugers 0:1 egalisierte Frank Windisch. Eine frühe Gelb-Rote Karte gegen Tim Zinsius (24.) ließ die SG hoffen, doch trafen die Heimakteure mehrfach Pfosten und Latte, verpassten somit eine Überraschung gegen den nach wie vor ungeschlagenen Primus.


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Wiesbadener Kurier 13.09.2010 -
FSV Winkel - SC Offheim 2:2 (1:1).- Winkel bleibt sich treu. Wieder wurde auf eigenem Terrain ein Vorsprung aus der Hand gegeben. Umso ärgerlicher, weil die Gäste fast die gesamte zweite Hälfte nach einer Roten Karte in Unterzahl spielten. Dillmann, Vogt und Naghsh übten sich im Auslassen von Chancen, ehe Naghsh den Strafstoß verschuldete, den Offheim zum 2:2 nutzte.

FSV Winkel: Halm; Arnante, Harm, S. Bauer, Dillmann, S. Vicentic (65. K. Faist), A. Naghsh, P. Veith, D. Faist, De Sousa (80. Salm), D. Vogt

 

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Winkel II bleibt vorn

06.09.2010 - RHEINGAU-TAUNUS
(pms). Der Lauf von FSV Winkel II in der Fußball-B-Liga hält an. Auch in Hattenheim war das Team von Trainer Markus Schenk nicht zu bezwingen, Hattenheim verlor durch die 0:1-Niederlage einiges an Boden auf das Spitzen-Quartett: Die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier siegten allesamt, sodass nun bereits eine Lücke auf die Verfolger klafft.

SSV Hattenheim - FSV Winkel II 0:1 (0:0).- Auf Hattenheimer Seite vergab Anu Rodrigues die beste Torchance, besser machte es Winkels Gabriel Krämer in der 75. Minute. Der FSV bleibt damit einziges ungeschlagenes Team der Liga und verteidigte die Tabellenspitze.
 



B-LIGA RTK FSV Winkel ist nicht zu stoppen
(pms). Als ungeschlagener Tabellenführer grüßt weiterhin FSV Winkel II. „In der Liga kann jeder jeden schlagen, daher ist Konstanz gefragt“, hofft Trainer Markus Schenk, dass seine Jungs ihre aktuelle Form möglichst lange halten. Im Kellerduell zwischen Rüdesheim und Kettenbach triumphierte der Gast, so dass die „Rote Laterne“ von Eltville II nach Rüdesheim wanderte.

FSV Winkel II - Türkgücü Bad Schwalbach 4:1 (2:1). - Kadir Aksoys frühes 0:1 warf den FSV nicht um: Sascha Menhardt, Patrick Claudy (2) und Hendrik Weiss sorgten für Saisonsieg Nummer 6.

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06.09.2010 - Wiesbadener Kurier
SV Niedernhausen - FSV Winkel 2:0 (0:0)

Dem SVN fehlte es bei Versuchen von Christopher Arz (25.), Christopher Ihm (40.) und Michael Ross (47./Lattentreffer) an Fortune. Erst der energische Vorstoß von Dennis Nüchtern mit präziser flacher Hereingabe auf den heranrauschenden Ihm belohnte die Anstrengungen. Der Spielertrainer schob aus zehn Metern unhaltbar ein (62.). Der eingewechselte Stefan Gröger wurde zum Wegbreiter des von Arz erzielten 2:0. Der von Mo Akrri zuvor vergebene Strafstoß (80.) fiel deshalb nicht ins Gewicht. Winkels Keeper Oktavian Halm hatte per Glanzparade abgewehrt. „Gemessen an unserem Chancen-Plus ging der Sieg in Ordnung“, meinte SVN-Organisator Stephan Mohr und lobte Linksverteidiger Andy Schwall. Gäste-Coach Stefan Balik trauerte Möglichkeiten von Dennis Vogt und Marius Dillmann nach, sprach von einem spielerischen Patt.

FSV Winkel: Halm; Claudy, Harm, S. Bauer, Dillmann, S. Vicentic (75. Sahm), A. Naghsh, P. Veith, D. Faist, De Sousa, D. Vogt



 

  

 

FSV Winkel - Germania Schwanheim 2:3 (0:0)
Die Rheingauer verzockten daheim wieder Punkte, die auf dem Silbertablett bereitlagen. "In der Summe haben wir uns zu viele grobe individuelle Fehler erlaubt", machte Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas Konzentrationsmängel für den neuerlichen Reinfall verantwortlich. Nach dem an Ali Naghsh verschuldeten und von Kevin Faist verwandelten Elfmeter schien zumindest ein Remis möglich (89.). Doch vom Anstoß weg kam Schwanheim zum Siegtor. "Aus klarer Abseitstellung", bekräftigte Lappas, ohne damit die Schwächen abmildern zu wollen.


FSV Winkel:Halm; Arnante, Harm, S. Bauer, Dillmann, S. Vicentic (77. Sahm), A. Naghsh, P. Veith (46. K. Faist), D. Faist (78. Claudy), De Sousa, D. Vogt
 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 
Winkel unbesiegbar

 

 

30.08.2010 - RHEINGAU-TAUNUS

FSV Winkel II - SV Steckenroth 0:0.- Wenig Zwingendes brachte Winkel zustande, während Steckenroth nur durch vereinzelte Konter für Gefahr sorgte. Torchancen waren insgesamt auf beiden Seiten spärlich gesät, sodass die Punkteteilung durchaus dem Spielverlauf entsprach. Steckenroth weist zwar derzeit die wenigsten Gegentore der Liga auf, aber auch die zweitwenigsten Tore - zu wenig für eine höhere Platzierung.

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SV Wiesbaden - FSV Winkel 3:0 (0:0).- Nicht alle Tage kann der Sportverein Zauberfußball kreieren. Gegen die Rheingauer, die bei einer Chance an Schlussmann Andy Ries scheiterten, war Geduld angesagt. Nachdem eine Flanke von Zakaria Ouffata die Latte touchiert hatte, brach Tobias Dominigg mit sehenswerter Einzelleistung und abschließendem Drehschuss den Bann (50.). Pierre Massfeller (Kopfball nach Flanke von Salim Marzouki) und Alex Voigt (Volleyknaller) versöhnten die Fans mit tollen Toren. Teamkoordinator Rudi Collet heftete das Geschehen als glanzlose Arbeitseinheit ab, FSV-Coach Stefan Balik gratulierte an früherer Wirkungsstätte: „Ein verdienter Erfolg. Wir hatten Mängel im Passpiel, waren insgesamt zu harmlos.“

 

FSV Winkel:Halm; Arnante (66. Diefenbach), Harm, S. Bauer (46. K. Faist), Dillmann, S. Vicentic, A. Naghsh, P. Veith, D. Faist (76. Pleuger), De Sousa, D. Vogt


Ambitionierte Winkeler

23.08.2010 12:40 Uhr - RHEINGAU-TAUNUS

B-LIGA RHEINGAU-TAUNUS Sieg in Kettenbach

(orf). Winkels Zweite blieb in Kettenbach mit 3:0 obenauf und ist zusammen mit dem spielfreien SSV Hattenheim allein noch ohne Niederlage. Johannisberg verlor die Tabellenführung nach einem 2:3 bei Türkgücü Bad Schwalbach, Hallgarten (3:0 gegen Eltville II) und Barisspor Idstein (6:1 bei Niederems/Esch II) sind auf dem Vormarsch.


RW Kettenbach - FSV Winkel II 0:3 (0:0).-
Kettenbachs Kraft reichte nur eine gute Stunde: Nach dem 0:1 waren die vorher überzeugenden Rot-Weißen platt, Gerstadt (2) und Claudy machten den Dreier für die Gäste klar.


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Freudenbergs Rückkehr nach Winkel missglückt

18.08.2010 - WIESBADEN

GRUPPENLIGA Frauenstein unterliegt beim FSV 0:1

(sep). Hartmut Freudenbergs Rückkehr nach Winkel missglückte: Frauensteins Neu-Coach musste an alter Wirkungsstätte eine 0:1-Pleite hinnehmen.

FSV Winkel - SV Frauenstein 1:0 (1:0).- Der Winkeler Überlegenheit stellte sich hauptsächlich SVF-Keeper Julien Jourdan entgegen, der die Vorentscheidung schon vor dem Wechsel mit einigen Glanzparaden verhinderte. Einzig gegen Mike de Sousas Schuss nach Vorarbeit von Patrick Veith in Minute 36 war auch Jourdan chancenlos. Nach dem Wechsel verflachte die Partie jedoch zusehends, auch wenn Frauensteins Rückhalt Jourdan noch einige Male in höchster Not retten musste. „Insgesamt war unser zweiter Saisonsieg aber hochverdient und sollte uns Selbstvertrauen für die kommende schwere Aufgabe beim SV Wiesbaden geben“, sagte Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas.

FSV Winkel:Halm; Arnante, Harm, S. Bauer, Dillmann, S. Vicentic, A. Naghsh, P. Veith, D. Faist, De Sousa, D. Vogt

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SC Niederhadamar - FSV Winkel 4:5 (1:2).-

Es entwickelte sich von Anfang an ein ausgeglichenes Spiel, wobei der einheimische SC zunächst die besseren Chancen besaß. In der 5. Minute tankte sich Behar Perquku durch, scheiterte mit seinem Schuss jedoch am gegnerischen Keeper. In der 12. Minute ein grober Abwehrschnitzer im Niederhadamarer Strafraum, der nur durch ein Foul bereinigt werden konnte. Den fälligen Elfmeter setzte Patrick Veith für Winkel in die Maschen. Nach 25 Minuten setzte sich Behar Perquku über links durch und passte überlegt auf seinen Sturmpartner Julian Färber, der keine Mühe hatte, den hochverdienten Ausgleich zu erzielen. Man hatte nun den Eindruck, das Niederhadamar stärker wird und Manuel Kalbas sowie Behar Perquku besaßen gute Möglichkeiten zum Führungstreffer. Den erzielten in der 44. Minute jedoch die Gäste aus dem Rheingau, als Mike de Sousa völlig freistehend einen schönen Konter zum 1:2 abschloss. Der zweite Spielabschnitt brachte zunächst ebenfalls ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 51. Minute setzte Marius Dillmann einen Freistoß aus halblinker Position direkt in die Mannebacher Maschen. Niederhadamar stemmte sich gegen die nun drohende Niederlage und kam nach schöner Vorarbeit von Julian Färber durch Andreas Leptien zum 2:3-Anschlusstreffer. Man warf weiterhin alles nach vorne, und dies spielte dem FSV in die Karten, der zwei schöne Konter zur zwischenzeitlichen 2:5-Führung abschloss. Der nie aufsteckende SC Niederhadamar kam noch auf 4:5 heran. Als in der letzten Minute Recep Yuecel aus halblinker Position um wenige Millimeter am rechten Toreck vorbei zielte, war eine wiederum unnötige Niederlage der Niederhadamarer Elf aber doch endgültig besiegelt.
 


© 2010
Neue Nassauische Presse



SC Niederhadamar - FSV Winkel 4:5 (1:2).- Erster Saisonsieg für die Rheingauer, die hinterher von Lasten befreit schienen. „Das war ganz wichtig für die Jungs. Spielerisch hatten wir klare Vorteile und haben endlich auch unsere Chancen genutzt. Niederhadamar hätte sich nicht beschweren können, wenn das Ergebnis weitaus höher ausgefallen wäre“, zeigte sich auch Trainer Stefan Balik erleichert. Prächtig in Form präsentierte sich Mike De Sousa, der mit drei Treffern seine Torjäger-Fähigkeiten untermauerte. Als Bereicherung im Mittelfeld entpuppt sich der Ex-Frauensteiner Patrick Veith, der morgen (19.30 Uhr) mit dem FSV auf seinen Ex-Club trifft. Gut eingefügt auf der linken Abwehrseite hat sich Moritz Harm (Spvgg. Ingelheim).

FSV Winkel:Halm; Arnante, Harm, S. Bauer, Dillmann, S. Vicentic (75. L. Akbaba), A. Naghsh, P. Veith, D. Faist (80. Krämer), De Sousa (80. Pleuger), D. Vogt


SG Daisbach/Panrod - FSV Winkel II 0:4 (0:1). - Winkel agierte aus einer kompakten Abwehr heraus, vorne langte Kevin Feist doppelt zu. Christoph Griese und Frank Mack schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. Der FSV ist damit neben Hattenheim eine von nur noch zwei ungeschlagenen Mannschaften der Liga in der noch jungen Saison.

© 2010 Wiesbadener Tagblatt



FSV Winkel erblasst vor Neid

09.08.2010 – WIESBADEN Von Stephan Neumann

 


GRUPPENLIGA Doppelpack von Wallrabensteins Joker zum 4:2-Coup / TuS Hahn völlig von der Rolle / SVW nicht zu stoppen

 

Angesichts diverser Überraschungen geht ein Raunen durch die Fußball-Gruppenliga: Der SV Wallrabenstein triumphierte in Winkel 4:2, der TuS Hahn kam in Niederhöchstadt 0:6 unter die Räder. Nicht minder überraschend aber auch, wie der SV Wiesbaden weiter seine Bahnen zieht, in Weyer 5:0 siegte.

FSV Winkel - SV Wallrabenstein 2:4 (2:0).- Im Wochentagsspiel gegen Niederhöchstadt kassierte Winkel nach einer 2:0-Führung spät die Treffer zum 2:2, diesmal mündete ein 2:0 in eine Niederlage. Klarer Fall von Konditionsproblemen? „Das müssen wir noch eingehend analysieren. Auf jeden Fall haben wir in der Endphase die Linie verloren“, sprach der Sportliche Leiter Armin Lappas von leichtfertig hergegebenen Punkten. Zumal Dennis Faist beim Stand von 2:0 und 2:1 an einem dritten FSV-Treffer schnupperte. „Hätte Winkel in dieser Phase getroffen, wären wir wohl endgültig K.o. gewesen. Stattdessen haben wir uns zu einer super Teamleistung aufgerafft“, sagte Wallrabensteins Spielertrainer Mihael Medak. Zum Matchwinenr der von personellen Sorgen geplagten Gäste wurde Manuel Neid, der nach seiner Einwechslung doppelt traf. Die feine Einzelleistung von Aladin El Funte rundete den famosen Auftritt des Aufsteigers ab.

FSV Winkel:Halm; Arnante, Langer, S. Bauer, Dillmann, Claudy,(70. Harm), S. Vicentic, A. Naghsh, P. Veith, D. Faist, D. Vogt

FSV Winkel II - TSV Bleidenstadt II 5:1 (1:0).- Frank Macks 1:0 erwiderte Boris Borchers, ehe der bis dahin sieglose FSV aufdrehte: Erneut Mack, Hendrik Weiß, Gabriel Krämer und Yannick Pleuger stellten den Sieg sicher. „Wir haben die Partie souverän zu Ende gespielt“, freute sich FSV-Trainer Markus Schenk.

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Pate für ein paar Quadratmeter Spielfeld

07.08.2010 – WINKEL  Von Barbara Dietel

KUNSTRASENPLATZ FSV Winkel finanziert Eigenanteil mit origineller Aktion / TG Winkel wirbt um Sponsoren / Baubeginn noch ungewiss

 

Frank Mack ist stolzer Pate aller vier Eckpunkte auf dem neuen Kunstrasenplatz. Foto: RMB/Margielsky


Egal, von welcher Seite demnächst die Ecken auf dem neuen Kunstrasenplatz getreten werden, der Pate der Fläche heißt jedes Mal Frank Mack. Der Leiter Finanzen des FSV Winkel hat sich vier mal vier Quadratmeter auf dem rund 7 000 Quadratmeter großen Spielfeld gesichert. Mit der Rasen-Patenschaft will der FSV Winkel den Eigenanteil finanzieren, den der Verein für den Bau des Kunstrasenplatzes aufbringen muss. Jeweils knapp 40 000 Euro sind das für den FSV und die TG Winkel.

Idee stammt aus Internet

Die Idee mit der Patenschaft kam den Winkelern bei der Recherche im Internet. Auf einen Einmalbeitrag - bei 100 Euro für jedes der 400 Mitglieder wäre die Summe auch zusammen gekommen - habe der Verein bewusst verzichtet. Dies könne sich nicht jeder leisten. Jetzt kann jeder so viel geben, wie er will, und bekommt dazu ein persönliches Stück Winkeler Kunstrasen.

79 Paten haben sich bisher 774 Quadratmeter, also gut zehn Prozent der Spielfläche, reservieren lassen, die meisten zwischen einem und zehn Quadratmeter. Der Förderverein der Jugendabteilung hat im 16er 150 Quadratmeter reserviert, der FSV-Jugendförderverein ist Pate für 90 Quadratmeter, Ministerpräsident Roland Koch für 50 Quadratmeter.

Wer wo Pate ist, kann sich jeder auf dem virtuellen Spielfeld im Internet (www.fsv-winkel.org) anschauen. Die symbolträchtigsten Stellen, neben den Eckpunkten, der Anstoß und natürlich die Elfmeterpunkte, sind schon vergeben. Sonst haben die potenziellen Paten noch die Auswahl. Selbst im gut gebuchten Strafraum Richtung Schloss Vollrads gibt es noch freie Plätze. Zehn Euro kostet der Quadratmeter. Der Name wird auf einer Sponsorentafel geführt.

„Die Aktion kommt gut an“, meint Mack, der allerdings froh wäre, wenn der Verein schon 1 000 Quadratmeter mehr verkauft hätte. „Umso weniger müssen wir am Ende fremd finanzieren.“ Ganz ohne Kredit, da ist sich Mack mit Frank Kamm von der TG Winkel einig, wird's nicht gehen. Beide wissen aber auch, dass es die einmalige Chance ist, einen neuen Sportplatz zu bekommen.

Vor allem die Fußballer können es kaum erwarten einen ganzjährig bespielbaren Platz zu haben. Im letzten Winter konnten sie vier Monate lang nicht auf den Hartplatz. Für einen Verein mit 16 Jugendmannschaften eine mittlere Katastrophe. Während der FSV Winkel auf viele kleine Sponsoren setzt, versucht die TG Winkel Firmen zu gewinnen, die dem Verein unter die Arme greifen. Bandenwerbung wird es natürlich auch rund um den neuen Sportplatz geben. Ein Fest, dessen Erlös für den neuen Sportplatz bestimmt ist, ist auch schon gefeiert worden. Und dann gibt es ja auch noch die Mitgliedsbeiträge von 1 400 Mitgliedern.

Speer und Diskus sind tabu

Das Spielfeld gehört demnächst alleine den Fußballern. Speer und Diskus können auf dem Kunstrasenplatz nicht mehr geworfen werden. Es werde aber eine Fläche neben dem Sportplatz geben, wo auch mal Speer- oder Diskuswerfen trainiert werden können, so Kamm.

Aber so weit ist es noch nicht ganz. Zwar sind die Vereine auf einem guten Weg und mit dem genehmigten Nachtragshaushalt der Stadt Oestrich-Winkel ist auch der städtische Anteil an der Finanzierung des Sportplatzes gesichert. Noch nicht in Sicht ist der vom Rheingau-Taunus-Kreis zugesagte Anteil in Höhe von 225 000 Euro, der erst zur Verfügung steht, wenn der Haushalt genehmigt ist. Bekanntlich hat der Regierungspräsident dafür Auflagen gemacht. Wie sie zu erfüllen sind, darüber streiten die Fraktionen. Deshalb wird aus dem Baubeginn nach den Sommerferien wohl nichts werden.

© 2010 Wiesbadener Kurier



 

FSV Winkel - TuRa Niederhöchstadt  2:2 (1:0)

Nach einer Großchance der Gäste kamen die Rheingauer durch das Elfmetertor von Patrick Veith zum 1:0. Ali Naghsh war gefoult worden. In der mäßigen Partie genügte Winkel eine gelungene Aktion zum 2:0 durch Dennis Vogt (Vorlage Naghsh). Im Finish aber das böse Erwachen, als Scherer und Schuster ausglichen.

FSV Winkel: Halm; Arnante, Langer, S. Bauer, Dillmann, Claudy,(Krämer, L. Akbaba), S. Vicentic, A. Naghsh, P. Veith, D. Faist, D. Vogt

 

© 2010 Wiesbadener Kurier



Investieren in den Platz
04.08.2010 - OESTRICH-WINKEL

FSV WINKEL Neuer Kunstrasen wird auch gesponsert

(max). Inmitten der Sportanlage Winkel liegt das Vereinsheim des Fußball-Gruppenligisten FSV Winkel. Zwischen Tennisplätzen und der modernen Fritz-Allendorf-Halle spielt der FSV auf der 1933 erbauten Anlage. Deren Fertigstellung beruhte auf der Eigeninitiative der Vereinsmitglieder, die Sportler schufen sich ihr Heim quasi selbst. Nun stehen die Zeichen auf Veränderung: nicht nur ein neuer Kunstrasenplatz entsteht auf dem Gelände an der Vollradser Allee, auch die altehrwürdige Sportler-Klause soll zu neuem Leben erwachen. „Wir planen eine ständige Bewirtung”, kündigt der Sportliche Leiter Armin Lappas an. Er befindet sich dazu in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem Partner.

Bisher nutzt der Gruppenligist sein Vereinsheim nur für Spielersitzungen und zur Bewirtung bei Heimspielen. „Spielerfrauen und Eltern von Jugendspielern übernehmen diesen Job”, erklärt Lappas. Das soll sich nun ändern. „Unser Sportlerheim soll zu einem Treffpunkt für Eltern, Spieler, Verantwortliche und Fans werden”, so der Macher des FSV.

Für die Winkeler Sportbegeisterten soll eine neue Anlaufstelle entstehen, durch die sich Lappas auch einen Mitgliederzuwachs erwartet. Schon jetzt ist die Jugendabteilung des Vereins die größte im Rheingau. Obwohl der FSV seine Heimspiele während der Umbaumaßnahmen seines Sportplatzes in Hallgarten austrägt, soll das Vereinsheim auch dann bewirtet werden. Kleinfeld-Spiele finden nämlich weiterhin auf dem bereits vorhandenen kleinen Kunstrasenplatz statt.

Gegen Ende der Saison hoffen die Winkeler ihren Kunstrasen einweihen zu können. Dessen Finanzierung bringt der Verein neben Gemeinde und Landkreis zu einem Drittel übrigens selbst auf. Dazu startete er eine Sponsorenaktion, bei der jeder Interessierte Quadratmeter des neuen Platzes erwerben kann. So können die Förderer des FSV an die Tradition ihres Vereins anknüpfen und wieder Eigeninitiative beweisen, indem sie beim Schreiben eines neuen Kapitels der Vereinsgeschichte helfen.


FSV Winkel II - SG Rauenthal/Martinsthal II

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tore: Naghsh (3)

© 2010 Wiesbadener Kurier


Nach Ausgleich kurz verunsichert

02.08.2010 - WEILBACH

GERMANIA WEILBACH Dworschak-Team startet mit einem 3:1-Heimerfolg in die Saison

(ulz). Fußball-Gruppenligist Germania Weilbach erwischte einen optimalen Saisonstart, gewann 3:1 (1:1) gegen FSV Winkel und deutete damit an, dass mit ihm trotz größerer personeller Veränderungen auch weiterhin zu rechnen ist. Erstmals seit seiner Achillessehnenoperation im Herbst vergangenen Jahres stand Spielertrainer Matthias Dworschak wieder für die „Erste“ auf dem Feld. Weilbachs Kicker machten von Beginn an Druck und es dauerte nur 20 Minuten, ehe der frühere Bundesligaprofi von Eintracht Frankfurt nach einem Freistoß von Attila Ciftci zum 1:0-Führungstreffer einköpfte.

Doch die „kalte Dusche“ folgte noch vor der Pause: Als Felix Rottenau einen an Tino Zellner verursachten Foulelfmeter an den Pfosten setzte, nutzte Winkel den Abpraller zu einem Konter und glich durch Vogt zum 1:1 aus (30.). Jetzt wirkten die Platzherren etwas verunsichert, doch nach Wiederbeginn kehrte der alte Elan zurück. Während die Defensive exzellent stand, stürmte die Offensive munter drauf los, was mit weiteren Toren belohnt wurde. Zunächst traf Driss El Khalfioui nach Zuspiel von Zellner zum 2:1 (58.), ehe Zellner (78.) - diesmal leistete der eingewechselte Jakob Remsperger die Vorarbeit - den verdienten 3:1-Endstand markierte (78.).

„Ein super Einstand! Ein gutes Spiel von uns, nach den vielen Heimpleiten der Vorsaison ein versöhnlich gestimmtes Publikum und eine von Fairness sowie einer starken Referee-Leistung geprägte Partie - was will man mehr?“, fasste der zufriedene Sportliche Leiter der Germania, Thorsten Heckenmüller, zusammen.

Germ. Weilbach: Asmerom; Rottenau, Kraus, Terell, Gädke, Dworschak (46. Remsperger), Zellner, Derevenko, Kalyoncu, Ciftci (70. Wagner), El Khalfioui.

Tore: 1:0 Dworschak (20.), 1:1 Vogt (30.), 2:1 Khalfioui (58.), 3:1 Zellner (78.); Zuschauer: 150; Schiedsrichter: Putz (Langen).

 

 

Germ. Weilbach - FSV Winkel 3:1 (1:1).- Thorsten Heckenmüller, Weilbachs Sportlicher Leiter, rechtfertigte den Endstand mit der dominanten zweiten Hälfte. Kollege Armin Lappas pflichtete indirekt bei: „Zwar fiel das 2:1 aus heiterem Himmel, aber Weilbach war in den Zweikämpfen stets einen Tick aggressiver.“

FSV Winkel: Halm; Arnante, Langer, S. Bauer, Dillmann, L. Akbaba, (35. Krämer), Claudy, S. Vicentic, P. Veith, De Sousa, (75. Weiss), D. Vogt


SV Langenseifen - FSV Winkel II 2:2

Tore: Mack, Griese

© 2010 Wiesbadener Tagblatt

 

Weilbach am Ende souverän

Weilbach. Dank einer überzeugenden Leistung über gut 75 Minuten setzte sich Germania Weilbach in der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden gegen den FSV Winkel verdient mit 3:1 (1:1) durch.

Bereits in der ersten Halbzeit kontrollierten die Weilbacher das Spiel und gingen folgerichtig nach einem Kopfballtreffer des Spielertrainers Matthias Dworschak mit 1:0 in Führung. Bereits in der 30. Minute hätte der Gastgeber alles klar machen können, doch traf Felix Rottenau mit seinem Foulelfmeter nur den Pfosten. «Der Ball ist im Spiel geblieben, Winkel hat geschickt gekontert und durch Vogt aus elf Metern zum 1:1 ausgeglichen», beschrieb der Spielausschuss-Vorsitzende Thorsten Heckenmüller eine Szene, die hätte entscheidend werden können: «Wir haben in dieser Phase völlig den Faden verloren. Ich war froh, dass wir noch mit dem 1:1 in die Halbzeit gekommen sind.»

Nach dem Wechsel musste er sich diese düsteren Gedanken nicht mehr machen. Die Weilbacher kontrollierten das Spiel wieder, ließen kaum Aktionen der Gäste zu, und kamen schließlich auch noch zum Tor. Bereits in der 58. Minute sorgte El Khalfioui nach Vorarbeit seines Stürmer-Kollegen Zellner für den Führungstreffer. 20 Minuten später entschied Zellner nach schöner Vorarbeit von Remsperger, der zur Pause für Spielertrainer Dworschak gekommen war, die Partie mit dem Treffer zum 3:1.

«Es war ein verdienter Erfolg für uns. Abgesehen von der kurzen Schwächephase vor der Pause haben wir das Spiel immer kontrolliert», resümierte Heckenmüller und freute sich über die ersten drei Zähler. vho

© 2010 Frankfurter Neue Presse




 

1. Juli 2010

Zugänge:
Patrick Veith (SV Frauenstein), Stefan Vicentic (SG Walluf), Kevin Faist (Bingerbrück), Lucas Akbaba, Dennis Faist, Steffen Diefenbach (alle Wisper Lorch).

Abgänge: Marc Bonertz (SV Frauenstein), Mustafa Aktan (Bosporus Eltville), Mathias Zinsius (hört beruflich bedingt auf), Rauf Acar (unbekannt), Christopher Junglas (Gladbach/Hausen), Ahmet Ise (Wisper Lorch) .

Trainer: Stefan Balik (für Hartmut Freudenberg/Frauenstein).- Ziel: Balik: Oberes Drittel