Presse


Wir möchten darauf hinweisen, dass die hier abgebildeten Textpassagen der Tagespresse (Wiesbadener Kurier, Wiesbadener Tagblatt, Frankfurter Neuen Presse, Neue Nassauische Presse u.a.) entnommen sind. Vom Verein herausgegebene Pressemeldungen werden gesondert gekennzeichnet.




SV Niedernhausen - FSV Winkel 0:0.- Der an einigen Stellen vereiste Kunstrasen im Autal hemmte den Spielfluss. Trotzdem entwickelte sich eine spannende Partie mit Niedernhausener Chancen durch Aladin El Funte (scheiterte an Torhüter David Tempel) und Manuel Ulm (Kopfball). Auf der Gegenseite sorgte Marius Bornwasser mit einem Lattentreffer für Aufsehen. Nach der Pause neutralisierten sich beide Teams auf hohem Niveau. Bei Niedernhausen kam Andy Schwall nach kuriertem Patellasehnen-Anriss zu seinem ersten Einsatz. „Man hat gesehen, dass es für beide Teams in dieser Runde wohl nicht zum großen Wurf reichen dürfte“, meinte Stephan Mohr aus dem Niedernhausener Trainerstab.



Niedernhausen empfängt Winkel

(nn). Zweiter gegen Fünfter: Im letzten Heimspiel des Jahres empfängt Fußball-Gruppenligist SV Niedernhausen den FSV Winkel (Sonntag, 14 Uhr). Im Hinrunden-Match hieß es 3:2 für das Autal-Team, das in der Folge ebenso zum Höhenflug ansetzte wie die Rheingauer um Mittelfeld-Taktgeber Sebastian Gajda und Torjäger Marius Bornwasser.

„Natürlich wollen wir Platz zwei möglichst lange verteidigen. Aber es herrscht keinerlei Druck. Wir müssen auch Rückschläge einkalkulieren und wissen um die nachdrängenden Mannschaften“, sagt Niedernhausens Trainer Jens Klische, der konsequent die vorhandenen Talente zum Einsatz bringt. Darunter den schnellen Stürmer Manuel Ulm, der sich zuletzt vorne im Duett mit Aladin El Funte profiliert hat. Dadurch wurde auch das vorübergehende Fehlen von Torjäger-Altmeister Savas Kalayci (34) kompensiert. Mittlerweile ist Kalayci genesen, bietet sich auf der Bank als idealer Joker an.



Geisenheim 08 II - FSV Winkel II 3:0 (1:0).- Paukenschlag in der Kellersgrube: Die 08er setzten gegen die überlegenen Gäste durch Fabian Schramm (2) und Timo Habicht die entscheidenden Nadelstiche. Winkel fehlte die Durchschlagskraft, zudem hatte Keeper Niko Stiefvater beim Sieger einen Sahnetag.



Bornwassers Kunstschuss bringt 2:2

05.12.2011 - WINKEL

GRUPPENLIGA    FSV Winkel beweist gegen Dietkirchen nach 0:2-Rückstand Moral 

(nn). Kraftakt des Fußball-Gruppeligisten FSV Winkel: Nach 0:2 Rückstand reichte es gegen Spitzenreiter TuS Dietkirchen noch zu einem 2:2.

FSV Winkel - TuS Dietkirchen 2:2 (1:2).- Egenolf per Drehschuss und Granja mit tollem Freistoß verpassten den Rheingauern einen Doppelschlag mit Nachwirkungen (13./14.). Sie fanden in der Folgezeit kaum einmal den gewohnten Rythmus und durften sich glücklich schätzen, noch vor der Pause zu verkürzen. Mit ähnlichem Kunstschuss wie Granja zirkelte Sebastian Gajda einen Freistoß über die Mauer, der flach im Eck landete. In der 55. Minute stand Fortuna dem FSV bei Zuckrigls Pfostentreffer zur Seite, ehe Marius Bornwasser das Glanzlicht des umkämpften Spitzenspiels setzte. Aus halbrechter Position schweißte er mit dem rechten Fuß per Außenrist im linken Winkel ein. Erneuter Torjubel lag den Winklern bei einem Kopfball von Ali Naghsh auf den Lippen (78.). Doch es blieb beim Remis. "Spielerisch mussten wir Abstriche machen. Aber die Mannschaft hat große Moral bewiesen" sagt der Sportliche Leiter Armin Lappas. 


NNP

FSV Winkel – TuS Dietkirchen 2:2 (1:2). Nach zehn Minuten fiel die Führung für Dietkirchen: Miguel Granja hatte einen Freistoß aus dem Halbfeld vor das Tor geschlagen, Gunnar Egenolf brachte mit einem sehenswerten Seitfallzieher seine Farben in Front. Keine zwei Minuten später schoss Miguel Granja einen Freistoß aus 25 Metern in den Winkel von Winkel. Der Tabellenvierte kam nicht ins Spiel und fiel nur durch die harte Gangart auf. Die erste Chance für den FSV hatte Gajda, doch sein Schuss aus zwölf Metern ging vorbei, doch Winkel kam mit dem Pausenpfiff zum Anschluss, als Gadja über die Mauer ins untere Toreck gelupft hatte. Zuvor hatte Emanuel Polonio Pech, als sein Freistoß von Harm aus dem Winkel geköpft wurde. Nach der Halbzeit hatte der TuS die besseren Möglichkeiten zum Ausbau der Führung. Klasse-Doppelpass von Schmitt und Zuckrigl, doch Letztgenannter brachte den Ball nicht unter. Patrick Schmitt brachte anschließend eine Flanke vor das Tor, und die Direktabnahme von Max Zuckrigl ging an den Pfosten. Nach 65 Minuten flankte Mario Dietrich den Ball vor das Tor, Patrick Schmitt kam nicht richtig hinter den Ball. Winkel hatte eine Chance durch Bornwasser, den Kopfball hielt Schmitt jedoch sicher. Doch wie heißt es so schön: Wenn du vorne nicht triffst, dann rächt es sich hinten. Bornwasser bekam eine Ablage an den 16er und traf per Außenrist ins Netz. Sebastian Schmitt war chancenlos. Mario Dietrich flankte, nachdem er sich wunderbar durchgesetzt hatte, doch Gunnar Egenolf traf den Ball nicht richtig. Es wogte hin und her. Naghsh-Ajpisheh (W) köpfte über das Tor. Kurz vor Schluss gab es noch zwei Platzverweise, die gerecht geteilt wurden. Anschließend feierten Mannschaft und Fans in der Rüdesheimer Drosselgasse das elfte ungeschlagene Spiel in Serie.



FSV Winkel II - SG Orlen II 2:0 (1:0).- Nur zum Arbeitssieg reichte es diesmal für den Primus: Hansper und Claudy nutzten jeweils die letzte Möglichkeit in beiden Halbzeiten zu Treffern. Orlen überraschte positiv und verhinderte mit kluger Raumaufteilung echte Torchancen.


 


Den Spitzenreiter rupfen

01.12.2011 - WINKEL

GRUPPENLIGA FSV Winkel empfängt Dietkirchen

(nn). Ohne den 1:2-Ausrutscher gegen Weilbach am vorletzten Spieltag wären die Fußballer des FSV Winkel erster Verfolger des unangefochtenen Gruppenliga-Spitzenreiters TuS Dietkirchen. Als Vierter zählen die Rheingauer vor dem Duell mit dem Tabellenführer (Sonntag, 14 Uhr) aber unverändert zu den Relegationsplatz-Anwärtern.

„Die Entwicklung der vergangenen Monate ist sehr positiv. Das Team hat die Spielsysteme verinnerlicht, schaltet auf dem Platz selbstständig um. Aber eine richtige Spitzenmannschaft sind wir noch nicht. Dazu ist der Kader letztlich auch zu dünn bestückt. Unser Ziel bleibt ein Platz unter den ersten Fünf“, sieht Trainer Nico De Rinaldis sein Ensemble erst am Anfang eines Entwicklungsprozesses. Kompensiert haben die Winkeler den Weggang von Mike De Sousa zum SC Mesopotamien und das studienbedingte Kürzertreten von Dennis Vogt. Zwei Spieler, die zuvor die Offensive geprägt hatten.

Mittlerweile haben sich die Schaltstationen in De Rinaldis’ Konzept, das auf schnelles Umschalten, ständige Positionswechsel und Stärken bei Standards ausgelegt ist, geändert. Ex-Regionalliga-Crack Sebastian Gajda dirigiert, bildet mit Kevin Faist das Duo der Mittelfeldsechser. In der Spitze bindet Sturm-Tank Marius Bornwasser meist mehrere Gegenspieler, trifft trotzdem und schafft zusätzlich Freiräume für die nachstoßenden Patrick Veith, Dennis Faist und Marius Dillmann.
 
Flexibilität und individuelle Stärken sollen auch gegen die Dietkirchener Senkrechtstarter um Spielertrainer Florian Dempewolf-Reichling zum Tragen kommen. Vorausgesetzt, dass die Defensive um Torhüter-Rückhalt David Tempel konzentriert arbeitet. Schließlich verfügt der Primus mit Miguel Granja und Michael Schmitz über äußerst torgefährliche Angreifer.

Weiter spielen: Schwanheim - Walluf, Hausen/F. - Hahn, SG Hoechst - Wallrabenstein, Meso - Weilbach, Zeilsheim - Amöneburg, Offheim - Niedernhausen, Lorsbach - Frauenstein (alle So., 14.00).


 




SV Frauenstein - FSV Winkel 0:3 (0:1).- Frauenstein anfangs mit dickem Chancen-Plus, Winkel wesentlich effizienter. Bei den insgesamt drei Möglichkeiten durch Kevin von Michalkowsky und Sascha Theis hielt FSV-Schlußmann David Tempel zweimal mit Bravour. Den Rheingauern genügte vorne ein lichter Moment, um durch den 20-Meter-Knaller von Dennis Faist in Führung zu gehen. „Winkel war einfach abgezockter“, so SVF-Trainer Ingo Vermeer.

Torschützen für Winkel: D. Faist, P. Veith, B. Atas


Winkels Zweite setzt sich nach Derbysieg ab

(pdu/orf). Winkels Zweite gewann das Spitzenspiel in Hattenheim und bleibt damit mit nun vier Zählern Vorsprung erster Anwärter auf die Meisterschaft.

SSV Hattenheim - FSV Winkel II 1:2 (1:1).- Claudys 0:1 konnte Rauth in einem echten Spitzenspiel egalisieren. Als Winkels Torschütze Gelb-Rot sah (52.), standen die drückenden Platzherren mehrfach vor der Führung. Die schaffte dann jedoch Pleuger mit einem Konter für die mit etlichen Spielern mit Gruppenliga-Erfahrung angetretenen Gäste. In letzter Minute vergab Kopainsky freistehend das eigentlich gerechte Remis.



Winkeler 1:2-Bauchlandung gegen Gert Kramps Weilbacher

(nn) Ein böses Erwachen erlebte der FSV Winkel: Nach einer 1:0-Pausenführung verlor er gegen Weilbach 1:2, verpasste damit den Anschluss an Relegationsrang zwei.

FSV Winkel - Germania Weilbach 1:2 (1:0).- Zwei Hälften wie zwei verschiedene Spiele. Nach dem Kopfballtor von Marius Bornwasser schienen die Rheingauer einem neuerlichen Kantersieg entgegenzusteuern, vergaben aber in Serie ihre Großchancen gegen den starken Germania-Torhüter Ronny Zimmer. Zudem fand ein Treffer von Marius Dillmann wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung. Beim Pausengetränk zog Weilbachs Coach Gert Kramp in punkto Motivation alle Register, nahm zudem wirkungsvolle Umstellungen vor. Folge: Per Handelfmeter und durch den Distanzschuss von Sebastian Hirschle entführten die Gäste noch die Punkte. Zwischen den beiden Treffern setzte Sebastian Gajda mit einem an den Pfosten geschossenen Strafstoß Winkels Pechsträhne die Krone auf. FSV-Chef Armin Lappas blieb nur Kopfschütteln: „Dieses Spiel musste doch schon zur Pause entschieden sein. Später waren die Gäste dann richtig stark.“ Weilbachs Sprecher Martin Hahn bestätigte: „Unsere Mannschaft kam wirklich wie verwandelt aus der Kabine.“ 


Weilbachs Pressesprecher Martin Hahn gab zu: „Aufgrund unserer schwachen ersten Halbzeit und eines verschossenen Winkeler Foulelfmeters in Halbzeit zwei war unser Sieg etwas glücklich.“ Die Gäste liefen in den ersten 45 Minuten fast immer ihren Gegnern hinterher und durften sich bei ihrem Keeper Ronny Zimmer bedanken, dass es zur Pause nur 0:1 durch das Tor von Marius Bornwasser (5.) stand. In der Pause hatte Germania-Trainer Gert Kramp offensichtlich die richtigen Worte gefunden. Denn der Tabellenneunte übernahm die Initiative und drehte das Spiel durch Özkan Ciftci (68./ HE) und Sebastian Hirschle (75.). Allerdings hatten die Weilbacher vor etwa 70 Zuschauern Glück, dass FSV-Spieler Sebastian Gajda (71.) einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte.

Anmerkung: Torschütze für Winkel war Ali Naghsh.


Schwere Verletzung überschattet Kantersieg


Unterschenkelbruch bei Winkels Robin Christ
 
FSV Winkel II - SG Aarbergen 8:0 (7:0).- Nachdem schon ein Gästespieler mit einer klaffenden Fleischwunde ins Krankenhaus musste, wurde der Kantersieg nach dem Unterschenkelbruch von Winkels Robin Christ zur Nebensache. Hansper, Weiß, Claudy und Pleuger hatten da schon doppelt getroffen.




Winkel zerlegt Amöneburg

(nn). Fußball-Gruppenligist SV Frauenstein schöpft nach dem 2:1 über Hahn im Abstiegskampf Hoffnung, die Spvgg. Amöneburg befindet sich nach dem 1:11 in Winkel dagegen im freien Fall zurück in die Kreis-Oberliga.

FSV Winkel - Spvgg. Amöneburg 11:1 (2:1).- Amöneburg rührte keineswegs Beton an, sondern suchte sein Heil in der Offensive. Edis Sikriric, Jasmin Karabegovic und Amin Sabanovic schnupperten am 0:1. Weitaus effizienter agierte Winkel, nutzte seine ersten Chancen durch Dennis Faist und Marius Bornwasser zum 2:0. Nach einem Dribbling an der Torlinie und folgendem Schuss ins kurze Eck verkürzte Sabanovic. Das schnelle 3:1 nach Wiederbeginn ließ das Amöneburger Gefüge einmal mehr zusammenkrachen wie ein Kartenhaus. „Unbegreiflich. Mit dieser Einstellung bringt die Mannschaft den gesamten Verein in Misskredit. Vielleicht müssen wir im Winter mit verändertem Personal schon für die Kreis-Oberliga planen“, zeigte sich Amöneburgs Sportlicher Leiter Marcus Stotz fassungslos. Die Winkeler durften derweil die Fünf-Tore-Sternstunde von Faist bejubeln.

Weitere Torschützen: Veith, Atas, Dillmann, Vogt und Gajda


FSV Winkel II - TUS Beuerbach II  3:0 (Beuerbach abgesagt)
(orf). Während sich der bisherige Erste Hattenheim mit Steckenroth die Punkte teilte, benötigten Winkels Reservisten keinen Einsatz, um den Platz an der Sonne wieder zu übernehmen: Beuerbach II sagte die Begegnung beim FSV-Unterbau mangels Spielern kurzfristig ab. 



Himmelsstürmer gelandet

GRUPPENLIGA Höhenflug des FSV Winkel endet in Schwanheim


(nn). Jede Serie findet ein Ende. Auch die des Fußball-Gruppenligisten FSV Winkel, der nach zuvor neun ungeschlagenen Spielen in Schwanheim 2:4 verlor.

Germania Schwanheim - FSV Winkel 4:2 (2:2).- Neunmal waren die Rheingauer zuvor in der Liga ungeschlagen geblieben, dazu kamen zwei Pokalerfolge. Eine Serie, die ein abruptes Ende fand. „Einige können mit Erfolgen noch nicht umgehen. In den vergangenen Wochen hat es außerdem bei der Mitarbeit im Training an Qualität gefehlt“, betrieb FSV-Coach Nico De Rinaldis in schonungsloser Manier Ursachenforschung. Kam hinzu, dass Marius Bonrwasser Ladehemmung hatte, seine beiden guten Gelegenheiten versemmelte. „Wenn er nicht trifft, kann Winkel nicht gewinnen“, folgerte De Rinaldis. Wobei der zweite Torjäger Patrick Veith mit einem Doppelpack sein Pensum erfüllte. Was in der Summe nicht reichte, um gegen die Schwanheimer, deren Torjäger Lazzara zwei Elfmeter verwandelte, zu punkten.


Höchster Kreisblatt

4:2 gegen Winkel, Trainer Schreier ist zufrieden

Schwanheim. Dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung schlug Germania Schwanheim in der Fußball-Gruppenliga den bisherigen Tabellendritten FSV Winkel verdient mit 4:2 (2:2).


Nach einem langen Befreiungsschlag von Lazzara stand Eisbrenner – begünstigt durch eine unaufmerksame Winkeler Defensive – plötzlich allein vor dem Tor, traf jedoch nur den Außenpfosten (13.). Auf der anderen Seite sorgte Veith mit der ersten Gäste-Chance gleich für das 1:0 (16.). Nur fünf Minuten später gab es nach einer Ecke ein Durcheinander im Schwanheimer Strafraum, Reda Elourdani klärte schließlich die Situation. In der 28. Minute glich Müller per Abstauber aus, nachdem Winkels Torwart Tempel einen Schuss von Bretthauer nach vorne abklatschen ließ. Wenig später wurde Bretthauer im Strafraum zu Fall gebracht, Kapitän Lazzara verwandelte den Strafstoß sicher – 2:1 (38.). Nach guter Vorarbeit von Tallarigo aber glich Veith mit der Hacke noch vor dem Pausenpfiff zum 2:2 aus. Nur fünf Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Bretthauer zum 3:2 abstaubte – beinahe eine Kopie des Treffers zum 1:1. Wieder hatte Tempel den Ball nach vorne abgeklatscht. Danach rannte Winkel an, Schwanheims Defensive aber hielt sich wacker. Nach einem Foul an Bretthauer machte Lazzara mit seinem zweiten Elfmeter zwei Minuten vor dem Ende zum 4:2 alles klar. Schwanheims Trainer Andreas Schreier war stolz auf sein Team. "Ich bin größtenteils sehr zufrieden, wir waren 90 Minuten lang die bessere Mannschaft und haben absolut verdient gewonnen", freute er sich sichtlich. wma



(orf). Paukenschlag durch den TuS Breithardt: Mit dem 3:1-Kracher gegen Winkels Reserve ist die ganze Spitzengruppe enger zusammengerückt.

TuS Breithardt - FSV Winkel II 3:1 (0:0).- Zur Pause konnte noch keiner mit dem Coup rechnen: „Wir rafften uns dann zur besten Saison-Halbzeit auf“, schwärmte Breithardts Erwin Rock. Nach dem 1:0 von Thomas Bäst nutzte Kulawik ein dummes Foul zum Elfmeter-Ausgleich. Da war Winkel nach Rot gegen Markus Hahn schon dezimiert. Erneut Bäst und Daniel Rock schlossen starke Kombinationen zum Dreier ab.



FSV Winkel - SV Zeilsheim 3:1 (1:0).- Winkels Sturm-Duo entschied. Patrick Veith traf zum 1:0, Marius Bornwasser legte sich den Ball nach der Pause mit dem Kopf vor, um überlegt mit dem Fuß zu verwandeln. Danach kratzte ein Houness-Gegentor an der Souveränität der Heimelf. Gut für den FSV, dass Torhüter David Tempel in einem Eins-gegen-Eins-Duell die Nerven behielt, außerdem mit weitem Abschlag das 3:1 einleitete. Bornwasser leitete zu Veith weiter, der letzte Zweifel ausräumte.



Höchster Kreisblatt

Zeilsheims Fehler werden hart bestraft
Zeilsheim. Der SV Zeilsheim musste sich in der Fußball-Gruppenliga beim aufstrebenden FSV Winkel mit 1:3 geschlagen geben. "Wir haben natürlich inzwischen erkannt, dass die Lage für uns bedrohlich ist und daher unsere Ansprüche geändert. In der Mannschaft werden weiterhin zu viele persönliche Fehler begangen und diese werden bestraft. Zudem ließen sich unsere Spieler vor allem in der ersten Hälfte zu sehr den Schneid abkaufen", zog Vorsitzender Peter Strauch sein Fazit.

Nachdem Bornwasser die Latte getroffen hatte, nutzte Veith einen Fehler von Terzic zur Führung der Gastgeber. Bald danach scheiterte Veith an Torwart Weber. Kurz vor der Pause zielte Schäfer für Zeilsheim neben das Tor, danach konnte auch Yousif Torwart Tempel nicht bezwingen. Nach dem 2:0 durch Bornwasser, der sich gegen Werther durchsetzte, folgte der Gegentreffer durch Torjäger Houness und eine ansprechende Phase der Gäste. Nach 72 Minuten war diese aber schon wieder beendet. Nach einer weiten Vorlage erlief sich Veith den Ball und überwand den laut Strauch zu zögerlich aus seinem Tor kommenden Weber zum Endstand.kbe



FSV Winkel II hält weiter Kurs. Der Tabellenführer siegte locker gegen den SV Johannisberg, während sich Konkurrent TuS Breithardt in Eltville blamierte.

FSV Winkel II - SV 1919 Johannisberg 4:0 (2:0).- Souverän verteidigten die Gastgeber ihre Tabellenführung dank schön herausgespielter Treffer durch Hansper (2) und Kulawik sowie einem direkt verwandelten Freistoß von Altlay. „Das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen können“, merkte Abteilungsleiter Armin Lappas an.




Flachpässe im Fünfmeterraum

26.10.2011 - WINKEL  Von Thorsten Stötzer

PROMI-TRAINING Profis des SV Wehen Wiesbaden geben Torwart-Nachwuchs des FSV Winkel wertvolle Tipps

Um das richtige Stellungsspiel eines Tormanns zu erklären, wählt Michael Gurski einen sehr anschaulichen Vergleich. „Nicht am Pfosten kleben wie an einer Freundin“, rät er den Nachwuchs-Keepern des FSV Winkel. Dann spielt der Stamm-Torwart des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden wieder Flachpässe durch den Fünfmeterraum und die Jugendlichen hechten, um den Ball unter sich zu begraben.

Dieser Tag gehört ganz den Fußballern in den buntesten Trikots mit den Ellenbogenpolstern, die alle gemeinsam haben, dass sie die Nummer 1 auf dem Rücken tragen. Der SV Wehen Wiesbaden ist zu Gast und ist mit gleich drei Experten in Sachen Gegentreffer-Verhinderung angereist. Neben Gurski leiten Torwart-Trainer Steffen Vogler und Vize-Präsident Jürgen Fladung, der früher ebenso zwischen den Pfosten stand, die Einheit.

Der Kontakt kam über Robert Lönarz zustande, sonst eher bekannt vom Campus Geisenheim, erzählt FSV-Jugendleiter Michael Palinkas. In seiner Freizeit trainiert er die Winkeler B-Jugend und kennt Fladung aus der Deutschen Weinelf. Es entstand die Idee vom Spezialtraining. „Wenn, dann richtig“, meinte Fladung, der in Wehen „im Tor gespielt hat, bis der Herr Vogler kam und mich verdrängt hat“.

So brachte er die beiden Profis mit, sodass sich an der Vollradser Allee ein sehr komfortables Verhältnis von drei Trainern für acht Jugendspieler ergibt. Die Jungs fangen in den Altersklassen von der E-Jugend bis zur B-Jugend die Bälle.

Der D-Jugendliche David Herbst, der schon bei den höheren Jahrgängen zum Einsatz kommt, steht in der Hessen-Auswahl. „Alle sind sehr trainingsfleißig, das soll ein Bonbon für sie sein“, sagt Palinkas.

Mit süßem Nichtstun hat die 90-minütige Übungseinheit jedoch nichts zu tun.

In einzelnen Kleingruppen geht es an drei Stationen zur Sache. Bei Vogler zum Beispiel wird das Passspiel geübt, Hürdensprünge inklusive. Fladung, der auch im DFB-Stützpunkt in Kastel tätig ist, lässt aus der Hocke nach Bällen springen und will die anschließenden Abwürfe genau auf die Innenseite platziert sehen.

Dann bindet der 47-Jährige einem der Jungen die Schuhe, weil er weiß, dass das mit Torwarthandschuhen sehr mühsam ist. Tormänner verstehen sich. Für Fladung sind sie die wichtigsten Akteure im Fußball und zugleich oft Randfiguren. Vogler geht auf gewandelte Aufgaben ein: Das Halten sei immer noch das Wichtigste. Bei moderner Taktik sind aber auch Ballsicherheit und Spieleröffnung relevant.

Der FSV Winkel stellt zwölf Jugendteams von den Bambini aufwärts und verfügt über zwei Trainer, die sich um die jungen Torleute kümmern. Seit der Verein einen Kunstrasen nutzt, stimmt zudem die Infrastruktur, Flugparaden enden nicht mehr im Hartplatzstaub. „Wir haben jetzt ideale Bedingungen für die Torleute. Nun ist erst zu sehen, wie gut mancher ist“, berichtet Michael Palinkas.




Konter-Konzept vom Allerfeinsten
FSV Winkel siegt 7:1 bei Meso

Die aufstrebenden Winkeler gewannen beim SC Mesopotamien 7:1.
SC Mesopotamien - FSV Winkel 1:7 (0:2).- Die Rheingauer haben das Konzept ihres Trainers Nico De Rinaldis anscheinend verinnerlicht. Aus sicherer Defensive starteten sie regelmäßig blitzschnelle Konterattacken. Nach Vorlage von Ex-Regionalliga-Crack Sebastian Gajda schweißte der im Formhoch befindliche Kapitän Marius Dillmann ein. Anschließend sorgte Dillmann mit einem Lattentreffer für Aufsehen, ehe Patrick Veith den letzten Gegenstoß vor dem Pausenpfiff erfolgreich abschloss und auch den ersten nach dem Wechsel. Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas ließ sich trotz der Gala nicht zu euphorischen Aussagen hinreißen: „Die Entwicklung schreitet voran, aber sie ist längst nicht abgeschlossen.“ (nn).





FSV Winkel - Türk Hattersheim 6:0 (3:0).- Marius-Dillmann-Festival auf dem FSV-Kunstrasen. Winkels Kapitän versenkte profihaft per Freistoß im Giebel, stockte sein Konto später mit zwei weiteren Treffern auf. „Eine souveräne Vorstellung gegen chancenlose Hattersheimer“, befand FSV-Chef Armin Lappas.



Höchster Kreisblatt

Hattersheim. Mit einem deutlichen 0:6 beim FSV Winkel im Gepäck musste die Mannschaft von Türk Hattersheim die Heimreise antreten. In dieser Verfassung werden die Gäste es sehr schwer haben, in der Fußball-Gruppenliga zu bleiben.

"Da war von Beginn an keine Gegenwehr zu spüren. Wir müssen sogar noch froh sein, dass die Niederlage nicht noch deftiger ausfiel", war Halil Karabayar wieder einmal bedient. Der Hattersheimer Spielausschuss-Vorsitzende konnte nur Torwart Stratos Karakaxis loben. "Der hat noch mindestens sechs Mal gut gehalten und damit ein zweistelliges Ergebnis verhindert. Von uns hat dagegen nur einmal Elourdani in Richtung gegnerisches Tor geschossen", berichtete er. Schon in der sechsten Minute waren die Gastgeber durch Bornwasser mit einem Schuss aus der Drehung in Führung gegangen. Ein Doppelschlag binnen zwei Minuten warf die Gäste noch weiter zurück. Zunächts schoss Dillmann einen Freistoß genau in den Winkel, danach traf Veith nach einer Vorlage von Dillmann zum 3:0. In der zweiten Hälfte waren noch einmal Bornwasser und zwei Mal Dillmann erfolgreich. kbe (kbe)


 


Wiesbadener Tagblatt

Viel Einsatz, wenig Platz, kein Sieger

12.10.2011 - NORDENSTADT

Von Jannik Schneider

DAS GROSSE SPIEL DER KLEINEN D-Jugend des TuS Nordenstadt trotzt Tabellenzweiten FSV Winkel ein 0:0 ab

Der Tabellenzweite zu Gast beim Zehnten. Klare Angelegenheit dürfte man meinen. Es sei denn, die spielerisch unterlegene Mannschaft hat Trümpfe in der Hinterhand. Bei der Nullnummer in der D-Jugend-Gruppenliga zwischen dem TuS Nordenstadt und dem FSV Winkel spielten die Gastgeber gleich zwei davon aus. Zum einen nutzten sie - wie bereits in den vorherigen Heimspielen dieser Saison - eine Sondergenehmigung des Deutschen Fußball-Bundes, um das neue D 9-Spielsytsem auf dem Kleinfeld austragen zu dürfen. Zum anderen kämpfte das Team von Trainer Michael Noll um jeden Zentimeter. „Selbstverständlich ist das Spiel auf dem engen Feld ein Plus für uns“, will Noll den Vorteil gar nicht leugnen. „Dennoch muss man gegen Winkel auch erst mal so dagegenhalten, wie wir das heute getan haben.“

Lange Bälle kein Mittel

In der Tat entwickelte sich von Beginn an ein offenes Spiel. Winkel kam spielerisch nicht in Tritt. Unnötige technische Fehler, ungenaue Pässe und ein zu zaghaftes Zweikampfverhalten. Der FSV hatte mit den ungewohnten Verhältnissen merklich zu kämpfen. Vornehmlich in der Offensive. Hinten ließ die Abwehr um Marius Märten bis auf ein paar Fernschüsse kaum gefährliche Situationen zu. „Der Spielaufbau aus einer sicheren Abwehr heraus war hier kaum möglich“, sagte Gästecoach Frank Steinmetz. Die Wiesbadener stellten den ohnehin schon begrenzten Raum gekonnt zu, sodass für die Gäste oft nur der lange Ball als Option blieb. Dieser jedoch wurde meist sichere Beute der Nordenstädter. Die Crux: Die Platzherren konnten mit den gewonnenen Bällen selten etwas Konstruktives anfangen. So gab es in Durchgang eins nur eine brenzlige Situation: als Winkels Stürmer Konstantin Kluth kurz vor dem Seitenwechsel wuchtig abzog, aber nur den Pfosten traf.

Herbst hält Punkt fest

Nach Wiederbeginn gewannen die Nordenstädter mehr und mehr die Oberhand. Angeführt von einem starken Gabriel Goncalves versuchte der TuS nun auch spielerisch Akzente zu setzen. In der 35. Minute tanzte Goncalves die FSV-Abwehr aus, legte den Ball Michael Gilgenbach mustergültig auf, doch der verzog knapp. Drei Minuten später war es erneut Gilgenbach, der am glänzend parierenden Torwart David Herbst scheiterte. Der FSV-Keeper war es auch, der mit seiner Rettungstat gegen Marvin Scholz (42.) den Punkt rettete. „Es war kein schönes, dafür aber ein enges Spiel“, zeigte sich Noll zu frieden mit dem Ergebnis. Sein Pendant nahm das Remis ebenfalls gelassen: „Wir haben unter der Woche versucht, den engen Spielraum zu simulieren, aber wirklich geholfen hat das nicht. Dennoch geht die Punkteteilung in Ordnung.“ Überhaupt sieht Steinmetz noch Entwicklungspotenzial in seiner Mannschaft. „Biebrich ist im Gesamtpaket schon weiter als wir. Wir müssen uns stetig verbessern, damit am Ende eine Platzierung unter den ersten fünf herausspringt.“ Für Nordenstadt ist der Klassenverbleib das erklärte Ziel. Dafür sollte auch im Rückspiel etwas Zählbares hängen bleiben. Mit ähnlich großem Engagement wie dieses Mal. Auf einem allerdings dann sicherlich deutlich größeren Geläuf.

TuS Nordenstadt: Heinz, Nguyen, Kokollavi, Kurz, Goncalves, Gilgenbach, Schenk, Aboukakari, Eggert, Weber, Palmer, Scholz.

FSV Winkel: Herbst, Neumann, Rissmann, Sievers, Märten, Lahr, Ott, Allgäuer, Kluth, Fiedler, Steinmetz.

Schiedsrichter: David Warto.- Zuschauer: 50.




Verbissener Zweikampf: der Nordenstadter Gabriel Goncalves (rechts) im Laufduell mit dem Winkeler Jan Lucas Steinmetz. Foto: rscp

 



SG Hoechst - FSV Winkel 1:1 (0:0).-
Klasse, wie Marius Bornwasser die Kombination über die Stationen Sebastian Gajda, Dennis Faist und Patrick Veith mit der Stirn veredelte. Ein zweiter Kopfballtreffer des Winkeler Sturm-Hünen fand keine Anerkennung, weil sich Bornwasser zuvor mit den Händen Platz verschafft haben soll. Gäste-Coach Nico de Rinaldis wollte sich darüber nicht aufregen: „Das Ergebnis geht nach einem niveauvollen Spiel mit beiderseits etlichen Chancen in Ordnung.“ Bei Höchst sorgte der Ex-Wörsdorfer Ali Mahboubi in der Abwehr für Ordnung, bei Winkel feierte Jeffrey Arnante sein Comeback.



Ein echtes Spitzenspiel


Höchst. Damit hat sich der Abstand zum Tabellenführer Dietkirchen etwas vergrößert, doch ist beiden Konkurrenten nach der gestrigen Leistung zuzutrauen, dass sie weiterhin um einen Spitzenplatz in der Liga mitspielen.

In der ersten Viertelstunde suchten beide Mannschaften noch ihren Rhythmus. Danach wurde es aber auf dem Rasen im Stadtpark lebendig. Die erste klare Chance hatten die Gastgeber. Nach einem Freistoß konnte Torwart Tempel den Kopfball von Rumpeltes nur abklatschen, der nachsetzende Seibel schoss den Ball aus kurzer Distanz über die Latte. Auf der Gegenseite schloss Dillmann zu schwach ab, einen Freistoß von Tallarigo kurz darauf lenkte Torwart Deda zur Ecke. Nachdem Gök mit seinem Schuss an der starken Reaktion von Torwart Tempel gescheitert war, hatten die Gäste bis zur Pause drei Chancen durch Bornwasser, Veith und Dillmann.

Fünf Minuten nach der Halbzeit gingen die Gäste in Führung. Nach einem Ballverlust der Gastgeber im Mittelfeld kombinierten die Gäste sehr schnell. Gajda spielte Veith frei und nach dessen Hereingabe konnte Bornwasser den Ball ungehindert einschieben. Doch nur vier Minuten später waren die Gastgeber wieder im Spiel. Nach einem klugen Pass von Mahboubi auf Teca-Feijo setzte sich dieser auf der linken Seite durch, behielt an der Torauslinie den Überblick, so dass Gök seine Hereingabe vom Fünf-Meter-Raum unbedrängt einschieben konnte.

Wenig später hätten die Gastgeber in Führung gehen können, doch Torwart Tempel parierte den Kopfball von Gök nach einer Ecke von Teca-Feijo. In der letzten Viertelstunde kamen die Gäste durch einen Kopfball von Bornwasser zu einem weiteren Treffer, den Schiedsrichter Putz aber nicht anerkannte. "Er hat in dieser Situation zum Glück für uns ein Foulspiel des Gästestürmers gesehen", sagte Spielausschuss-Vorsitzender Heinz Weidner. Die letzte Möglichkeit der kurzweiligen Begegnung hatte Seibel. Der Kopfball des etwas unglücklich agierenden Torjägers flog aber knapp über das Tor. kbe
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(orf). Während der FSV Winkel II nach dem lockeren 5:1 beim TSV Bleidenstadt weiter an der Spitze dominiert, überflügelte Hattenheim den TuS Breithardt mit einem 2:1 im Verfolgerduell.

TSV Bleidenstadt II - FSV Winkel II 1:5 (0:3).- Als es nach zwanzig Minuten schon 0:3 stand, befürchtete der TSV eine böse Klatsche: „Wir haben uns aber zusammengerauft, während Winkel zwei Gänge zurückschaltete“, war Helmut Gotscher anschließend nicht unzufrieden. Tore: Plasch per Elfmeter zum 1:3, Kulawik (3) und Krämer (2) für den Sieger.



 


SG Hausen/Fussingen - FSV Winkel 1:1 (1:0).- Durch einen Autobahnstau kamen einige Winkeler Spieler erst kurz vor Spielbeginn an. Zudem waren die Defensiv-Stützen Ali Naghsh und Christoph Sahm zu ersetzen. Nach dem Rückstand durch Röhrigs Traumtor ins obere Eck legten die Gäste zu, kamen nach feiner Kombination über die Stationen Dennis Faist und Marius Dillmann durch den Kopfball von Marius Bornwasser zum Ausgleich. Bornwasser und Patrick Veith zeigten danach in Eins-gegen-Eins-Situationen vor dem gegnerischen Torhüter Nerven. „Eigentlich waren wir die klar bessere Mannschaft“, meinte Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas. (nn)

 

Quelle: Weilburger Tagblatt Lokalsport

SG Hausen/Fussingen/Lahr - FSV Winkel 1:1 (1:0):
Die Partie hatte kaum begonnen, da hätte die Heimelf schon in Führung liegen können. Einen Freistoß von halblinks hatte ein Winkeler Abwehrspieler Richtung eigenes Tor verlängert, doch Keeper David Tempel lenkte den Ball mit den Fingerspitzen gegen die Latte. In der Folge hatte die SG ein leichtes Übergewicht, wirkte aber über die rechte Abwehrseite immer anfällig für die FSV-Konter. Ein schneller Gegenangriff war es dann, der die Führung der Westerwälder brachte. Der Abschluss von David Röhrig mit dem linken Innenspann aus 17 Metern in halblinker Angriffsposition war allein das Eintrittsgeld wert. Das Tor gab den Kombinierten aber keinen zusätzlichen Schub. Im Gegenteil: Fehlpässe häuften sich, gegnerische Angriffe ebenfalls. In der 38. Minute hätte das 1:1 fallen müssen, doch Marius Bornwasser und Patrick Veith scheiterten mit einer Dreifach-Chance am prächtig haltenden SG-Schlussmann Daniel Erbse. Mit dem Halbzeitpfiff hätte beinahe Christian Mehr per Kopf zum 2:0 getroffen, was aber dem Spielverlauf bis dato nicht entsprochen hätte. Nach der Pause war zunächst das Heimteam am Drücker und verbuchte drei Chancen durch David Röhrig (zwei) und Martin Schlimm per Kopf. Etwas überraschend fiel dann das 1:1 nach einem schönen Spielzug, den Marius Bornwasser per Kopf abschloss. In der Folge hielten sich die Bemühungen beider Kontrahenten um das Siegtor in Grenzen. "Insgesamt ein gerechtes Unentschieden", meinte SG-Berichterstatter Heinz Hofmann.

SG Hausen/Fussingen/Lahr: Erbse, Krekel, Orendi, Schlimm (85. Linn), Haller, Doll, Röhrig, Mehr, Ortseifen (75. Otto), Kamerher, Erbach (80. Merz).
FSV 1917 Winkel: Tempel, Tallarigo, Harm, Veith, Vicentic (80. Hansper), Dillmann (83. Pleuger), D. Faist, Gajda, Atas, Bornwasser (85. Langer), K. Faist.


 

Tore: 1:0 David Röhrig (19.), 1:1 Marius Bornwasser (63.). Schiedsrichter: Konieczny (Wiesbaden) - Zuschauer: 110 -

 


Apropos TuS Hahn: Der Überraschungs-Zweite repräsentiert derzeit den Kontrast zu Amöneburg: Trainer Timo Becker und seine Spieler haben bislang selbst der allergrößten Personalknappheit mit Bravour getrotzt. Nico De Rinaldis, Coach des FSV Winkel, zollt ungefragt Anerkennung: „Bei den Hahnern gibt jeder Spieler immer alles. Schon imponierend, was diese Mannschaft bisher erreicht hat.“

Auch De Rinaldis’ Winkeler lassen nach verpatztem Start aufhorchen. Bereits am Samstag (15 Uhr) treten die Rheingauer im Verfolgerduell der 19-Punkte-Teams bei Absteiger SG Hausen/Fussingen an. Der ultimative Belastungstest für das zuletzt stetig stabiler gewordene Gefüge. Wobei sich in der Offensive ein magisches Viereck zu bilden scheint. Im Mittelfeld mit dem Regionalliga-erprobten Sebastian Gajda und Kevin Faist, vorne mit Patrick Veith und Marius Bornwasser. Zuletzt kamen zudem die Flügelspieler Marius Dillmann und Fabio Tallarico in Fahrt.



FSV Winkel II - Türkgücü Bad Schwalbach  12:1 (9:0)
Tore: Vogt, D. Faist (je 3), Hansper, Griese (je 2), Langer, Pleuger


 


TuRa Niederhöchstadt - FSV Winkel 1:7 (1:3) - Mächtig im Kommen ist der FSV Winkel, dessen Keeper David Tempel beim 7:1 in Niederhöchstadt binnen sieben Minuten zwei Elfmeter hielt.
Winkel eine Wucht. Der verkorkste Start gehört der Vergangenheit an, das Team von Nico De Rinaldis wird langsam der zugedachten Rolle des Mitfavoriten gerecht. "Alle ziehen an einem Strang", lobt der Coach den Teamgeist. Zwei Ausrufezeichen setzte FSV-Keeper David Tempel mit seinen Elfmeter-Paraden gegen Ghanem (69.) und Blum (76.). (nn)



Höchster Kreisblatt: 

Beim 1:7 läuft für die TuRa alles schief

Niederhöchstadt.
Mit der 1:7-Heimniederlage gegen den FSV Winkel erlebte die Mannschaft von TuRa Niederhöchstadt gestern ein regelrechtes Debakel und ist ins untere Mittelfeld der Tabelle abgerutscht.

"Das war heute alles zu schläfrig, da war einfach zu wenig Leben in der Mannschaft", berichtete Daniel Pfaff nach dem Abpfiff. "Vor allem bei hohen Bällen waren wir nicht wachsam. Daher kamen die vielen Gegentreffer nach Kopfbällen nicht von ungefähr", kritisierte der Sportliche Leiter.

Die Gäste kamen überwiegend mit einfachen Mitteln zu ihren vielen Toren. In der ersten Minute verlängerte der groß gewachsene Bornwasser einen Einwurf mit dem Kopf, Dillmann traf zur Führung. Die Gastgeber konnten zwar durch Dietz ausgleichen, aber Tallarico brachte Winkel wieder nach vorne. Das 3:1 für den Gast durch Dillmann fiel nach dem selben Schema wie der erste Winkeler Treffer. Kurz nach der Pause erhöhten Sahm und Veith mit weiteren Kopfbällen. Zudem verwandelte Kevin Faist noch einen Elfmeter und Bornwasser köpfte zum Endstand ein. Davor hatten die Gastgeber gleich zwei Elfmeter ausgelassen, was in das allgemeine Bild an diesem Tag passte. Gästetorwart Tempel parierte mit guten Reaktionen zunächst den Strafstoß von Blum nach einem Foul an Berger und ließ sich fünf Minuten später auch von Ghanem nicht bezwingen. kbe (kbe)



VfR Germania Rüdesheim - FSV Winkel II 1:1 (0:1).- Nachdem Hansper die Gäste in der 22. Minute in Führung brachte, glich Raadi eine Viertelstunde vor Schluss für den Underdog aus. „Ein leistungsgerechtes Unentschieden“, befand Kassierer Thorsten Eider, „denn außer den Toren passierte hier wenig Erbauliches.“ Bei den Gastgebern tat sich das Abwehrgespann um Etem Cepni und seinen Onkel Seyfi hervor. 

 


FC Lorsbach - FSV Winkel 2:5 (1:5) - Die erste Hälfte ließ FSV-Trainer Nico De Rinaldis mit der Zunge schnalzen: "Das war so, wie ich es mir vorstelle." Zusätzlich befeuert die Topform von Torjäger Marius Bornwasser (2) den Winkeler Aufwärtstrend. (nn)



Höchster Kreisblatt:

Vier Gegentreffer in 20 Minuten 

Lorsbach. Mit dem 2:5 gegen den FSV Winkel kassierte der FC Lorsbach seine zweite Heimniederlage in Serie und ist in der Tabelle der Fußball-Gruppenliga weiter zurückgefallen.

"Wir haben leider erst in der zweiten Halbzeit Fußball gespielt. In den ersten 20 Minuten ging alles daneben, da hatten uns die Gäste schon vier Gegentore zugefügt", resümierte Sprecher Bernd van Boom. Schon in der vierten Minute hatte Bornwasser Winkel in Führung gebracht. Wiederum Bornwasser, Veith und Dillmann mit einem abgefälschten Freistoß sorgten für die nächsten Treffer. Nach einem Foul von Naghsh an Zülküflü kam Lorsbach durch den von Burakcin verwandelten Elfmeter zwar zum ersten Treffer, doch noch vor der Pause glichen die Gäste durch ein Tor von Atas aus.

Optimismus bei den Gastgebern schürte das schnelle 2:5 durch Beckmann gleich nach der Pause. Weitere Tore waren nun möglich. Einen Schuss von Erguel lenkte der Torwart ebenso über die Latte wie den Freistoß von Oerten. Danach hatte Burakcin Pech, als er nur den Pfosten traf. Nach einer Stunde gerieten die Gastgeber in Unterzahl. Zunächst musste Mustapha Bouzachdat wegen Nachtretens mit Rot raus, es folgte Beckmann mit der Gelb/Roten Karte. "Der Schiedsrichter entschied oft kleinlich. Er verteilte viele Gelbe Karten, wenn nur einer den Mund aufmachte", kritisierte van Boom den Unparteiischen, der auch Bornwasser vorzeitig vom Feld schickte.kbe (kbe)

 



Krombacher Pokal
: SV Niederseelbach - FSV Winkel  2:5
                             Tore: Bornwasser (4), Gajda
 


Joker Veith setzt Walluf matt

GRUPPENLIGA Winkeler zementiert nach seiner Einwechslung per Doppelpack den 3:1-Erfolg

(nn). Im Rheingau-Derby der Fußball-Gruppenliga avancierte Patrick Veith zum Matchwinner. Nachdem seine stechenden Schmerzen im Knie erfolgreich therapiert wurden, stach der Ex-Frauensteiner in der Rolle des Jokers beim 3:1 über die SG Walluf als Doppeltorschütze.

FSV Winkel - SG Walluf 3:1 (0:1).- Bei Walluf interpretierte Christian Gebhardt seinen Part hinter den Spitzen äußerst effektiv. Gebhardt brachte Sandro Dahlen ins Spiel, dessen Hereingabe von der linken Seite der heransprintende Chris Jurka versenkte. Nach der Pause lag das 0:2 in der Luft, als Jurka zur Stelle war, der Winkeler Abwehrspieler Ali Naghsh wohl noch touchierte und Torhüter David Tempel in fantastischer Manier rettete (53.). Nur fünf Minuten später gelang dem agilen Marius Bornwasser der Ausgleich. Danach schlug Veiths Stunde. Sein Doppelpack sorgte bei FSV-Coach Nico De Rinaldis für gute Laune: „Die Entwicklung schreitet voran. Schon in der ersten Hälfte waren wir spielerisch gut. Spätestens ab der 60. Minute mündete das auch in eine läuferische Überlegenheit.“ Wallufs Sportlicher Leiter Wolfgang Flöck trauerte einem Punktgewinn nach: „Nach ganz starker erster Halbzeit haben wir durch Abwehrschnitzer leichtfertig die Führung verspielt.“


So strahlt der Derbyheld im Kreise seiner Kollegen: Der Winkeler Patrick Veith (Mitte) freut sich über seinen Doppelpack, der im Duell mit der SG Walluf den Unterschied macht. Foto: rscp



FSV Winkel II - SV Steckenroth 5:4 (2:1).- Energieleistung nach Blackout - Winkel zeigte alle Facetten seiner Möglichkeiten auf. „Steckenroth war unser stärkster Gegner“, lobte Winkels Armin Lappas die Gäste. Stettlers 0:1 drehten Hansper und Altlay. De Crescenzo nutzte Winkels Schlafphase zu einem Hattrick, Altlay und Vogt (2) machten in der Schlussviertelstunde aus dem 2:4 noch einen Sieg.




Wiesbadener Kurier vom 05.09.2011

SC Offheim - FSV Winkel 2:3 (1:0).-
„So einen dreckigen Sieg haben wir in dieser Situation gebraucht“, fühlte sich FSV-Coach Nico De Rinaldis von Lasten befreit. Besonderer Dank galt Abwehrcrack Christoph Sahm, der in den Schlussminuten in den Sturm rückte, mit seinen beiden Toren das Happyend perfekt machte.


Spvgg. Eltville II - FSV Winkel II 0:8 (0:2).- Bei Treffern von Vogt (3), Hansper (2), Gerstadt, Griese und Koch waren die drückend überlegenen Gäste einem zweistelligen Sieg näher als Eltville einem Ehrentreffer.





Wiesbadener Kurier vom 29.08.2011

FSV Winkel - SV Niedernhausen 2:3 (1:2).- Attraktive Partie mit einem Blitzstart: SVN-Spieler Dominik Lehner schweißte mit einem Direktschuss aus 20 Metern ein (10.), Marius Bornwasser glich umgehend per Lupfer aus, als Schlussmann Westbeld aus dem Tor geeilt war. Von Luca Pilling bedient, sorgte Savas Kalayci mit dem dritten Treffer binnen drei Minuten für das 1:2. Nach Pleugers 2:2 fiel die Entscheidung durch den von Linksfuß Burim Sefa aus halbrechter Position verwandelten Freistoß. „Entscheidend war, dass sich die Eingewechselten prima eingebracht haben“, lobte SVN-Sprecher Stephan Mohr nach dem dritten Dreier in Folge. Wobei Robin Kremer im Abwehrzentrum glänzte. „Das kann man als Fehlstart bezeichnen. Wir werden aber Ruhe bewahren“, zeigte sich FSV-Macher Armin Lappas enttäuscht.


 

FSV Winkel II - FV 08 Geisenheim II 5:0 (4:0).- „Hätten wir unsere zahlreichen Chancen genutzt, dann wäre heute ein Kantersieg möglich gewesen”, bilanzierte Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas. Dennoch war der FSV in allen Belangen überlegen und gewann folgerichtig durch Tore von Kriese (2), Kremer, Vogt und Altlay gegen chancenlose Gäste.


 





TuS Dietkirchen - FSV Winkel 5:0 (3:0).- Beim aggressiven und zweikampfstarken Spitzenreiter klappte einfach alles, während der FSV mit Fortuna im Clinch lag. Marius Dillmann traf den Pfosten (5.), danach wurde Winkel ein klarer Handelfmeter versagt (12.), ehe Marius Bornwasser einen Kopfball an die Latte setzte (43.). Das schnelle 4:0 nach der Pause (47.) setzte dem Ganzen die Krone auf. „Eine heftige Packung“, zeigte sich Winkels Sportlicher Leiter Armin Lappas bedient.



 

Pressestelle: TuS Dietkirchen
VON MANUEL FASSBENDER

Die Heimelf erwischte einen Start nach Maß und ging bereits in der 4 min. durch Miguel Granja in Front. Die Gäste aus dem Rheingau ließen sich aber dadurch nicht beirren und kamen dem Ausgleich in der 9. min. sehr nah, doch der Pfosten rettete für den TuS. Ab der 25 min. wurde Dietkirchen stärker und kam zu einigen Torchancen. Miguel Granjas Kopfball hielt Gästekeeper Tempel. Ein abgefälschter Schuss von Patrick Schmitt war wieder Beute des Torwarts aus Winkel. In der 31. min hatte der Schlussmann der Gäste sein bisher größten Auftritt als er eine Volleyabnahme von Michael Schmitz, nach langen Flankenball von Dempewolf, aus dem linken Torwinkel grandios raus fischte. Zwei Minuten später war es dann soweit und Miguel Granja nutze einen Abwehrfehler der Gäste aus und erhöhte auf 2-0. Die Reckenforstelf marschierte weiter nach vorne und Michael Schmitz zirkelte von der Strafraumgrenze den Ball mit links wunderschön ins obere Toreck. Die Gäste kamen kurz vor der Halbzeit noch zu einer Torchance, aber der Heber von Faist hat Sascha Merfels auf der Linie geklärt. Mit 3-0 ging es in die Kabinen. Dietkirchen kam aus der Pause und machte da weiter wo es aufgehört hatte. Ein Freistoss von Granja ging knapp vorbei und nur eine Minute später erzielte Michael Schmitz das 4-0 nachdem er im Strafraum 3 Gegenspieler ausgetanzt hatte. Winkel kam in der 49.min. zu einer Chance nach einem Eckball, doch der Kopfstoss wurde von Gökhna Sancak geklärt. Danach verflachte die Partie ein wenig. Dietkirchen machte nicht mehr als nötig und die Gäste versuchten es mit langen Bällen auf ihre großen Stürmer, blieben aber dabei recht harmlos. In der 71. min mal wieder eine schöne Torchance. Michael Schmitz nahm einen langen Ball von Miguel Granja mit der Brust an und zog direkt ab. Aber leider knapp am Toreck vorbei. Die Gäste hatte im Gegenzug eine Gelegenheit zum Anschlusstreffer doch Veith verzog freistehend. Nach Tumulten auf der Auswechselbank der Gäste untereinander gab es Rot für einen ausgewechselten Spieler. Mit dem Schlusspfiff traf der frisch vermählte Stefan Stöhr zum 5-0 und der TuS darf sich über die nächsten 3 Punkte freuen und bleibt damit als Aufsteiger immer noch ungeschlagen.

Aufstellung
TuS Dietkirchen: S. Schmitt, S. Merfels, E. Polonio (46. Heep), Balmert, F. Dempewolf, S. Stöhr , P.Schmitt, M.Granja (72.Egenolf), Schmitz, Sancak (78. Jung), Frieling
FSV 1917 Winkel: Tempel, Tallarigo, Harm, Naghsh-Ajpisheh (46. Faist ,Kevin), Sahm, Vicentic, Mantel (36. Weiss), Dillmann (70. Veith), Faist, Dennis, Gajda, Bornwasser

Tore: : 1-0 Miguel Granja (4.) ,2-0 Miguel Granja (31.),3-0 Michael Schmitz (34.) , 4-0 Michael Schmitz (48.) , 5-0 Stefan Stöhr (90.) Zuschauer: 200 Karten: Gelb: Sahm (W), Rot: Mantel (W) (79.) Tätlichkeit SR: Lukas Nöh (Breitscheid)




 


Ehrgeizig, wissbegierig und taktisch geschult

24.08.2011 - WINKEL

Von Jannik Schneider

JUGENDPORTRÄT Frank Steinmetz coacht Winkels D 1


Als der SVWW noch munter in der Zweiten Liga mitmischte, war Frank Steinmetz für die Fitness der Profis zuständig.	Foto: Archiv
Als der SVWW noch munter in der Zweiten Liga mitmischte,
war Frank Steinmetz für die Fitness der Profis zuständig

Wenn man Jugendtrainer fragt, wie sie zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen sind, ist die Antwort meistens sehr simpel. Der eigene Sohn spielt in der Mannschaft. Diese Antwort hat auch Frank Steinmetz parat: „Den Kern des 99er-Jahrgangs des FSV Winkel betreue ich schon seit 2005, also seit der Bambini-Zeit. Natürlich in erster Linie, weil mein Sohn damals mit dem Fußball begonnen hat.“

Dennoch ist Steinmetz’ Engagement ein besonderes. Vor allem ein Glücksfall für den FSV. Der 41-Jährige ist nämlich gelernter Diplomsportlehrer und A-Lizenz-Inhaber und war von 2006 bis 2009 Reha- und Fitnesscoach des damaligen Fußball-Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden. „In dieser Phase musste ich auch bei den Kindern kürzer treten“, sagt er nicht ganz ohne Wehmut. „Das ist schon eine sehr ehrgeizige und wissbegierige Truppe, die echt viel Spaß bereitet.“ Sein Kader ist mit 21 Kindern sehr breit aufgestellt, was aber auch Gefahren birgt. „Generell versuchen wir, allen Kindern Spielpraxis zu bieten, daher haben wir zusätzlich zur D1, und dem 2000er-Jahrgang noch eine dritte Mannschaft gebildet, die vom engangierten Co-Trainer Oliver Tiebing betreut wird. So können sich alle weiterentwickeln.“

Positive D-9-Erfahrung

Alle drei Mannschaften spielen in der vom DFB neu eingeführten D 9-Spielrunde, der Steinmetz positiv gegenüber steht. „Wir haben bereits letztes Jahr an der Proberunde teilgenommen. Es ist definitiv leichter für die Kinder, taktische Elemente und eine saubere Spieleröffnung auf dem etwas kleineren Großfeld durchzuziehen.“ Des Weiteren legt Steinmetz großen Wert auf eine moderne Vierer-Abwehrkette, deren taktische Elemente er den Kindern regelmäßig beibringt. Mit der D 1 möchte er dieses Jahr „eine gute Rolle spielen“. Der Grundstein dafür wurde am vergangenen Samstag mit einer geschlossenen Teamleistung gegen den ambitionierten JVF Dietkirchen/Offheim gelegt. Mit 6:2 zeigte das Team von Steinmetz eine starke Leistung. Auch ein Indiz für die gelungene Vorbereitung, die ein heimisches Trainingslager mit zwei Einheiten pro Tag und gemeinsamen Mahlzeiten beinhaltete. Langfristig versucht Steinmetz, das bereits vorhandene gute Klima innerhalb der Mannschaft zu erhalten und weiter zu verbessern, damit „hoffentlich ein Großteil lange dabei bleibt“. Dann, da ist er sich sicher, können einige Spieler, „irgendwann mal ein sehr hohes Niveau erreichen“.

Aufgebot: Louis Allgäuer, Brandon Fiedler, Jan Hergenröder, Lukas Hofstetter, Bobo Kluth, Johannes Lahr, Noah Magel, Marius Märten, Justin Neumann, Paul Ott, Yannik Otten, Luca Rissmann, Jan-Lucas Steinmetz.



 




SG Orlen II - FSV Winkel II  0:5
Tore: Pleuger (3), Atas, Claudy

 



FSV Winkel - SV Frauenstein  2:0 (2:0)

Ex-Regionalliga-Crack Sebastian Gajda rückte ins Blickfeld. Zuerst verwandelte er den an Ali Naghsh verursachten Elfmeter, danach gab er die Ecke herein, die der aufgerückte Abwehrspieler Christoph Sahm per Kopf unterbrachte. Bei zwei Frauensteiner Großchancen reagierte FSV-Schlussmann David Tempel vor der Pause großartig. Nach dem Wechsel hatten die Gäste Vorteile, fanden aber kein Durchkommen. "Die Null steht bei uns. Aber die Konter müssen präziser gespielt werden und auch im Abschluss hapert es noch", sieht FSV-Trainer Nico de Rinaldis jede Menge Luft nach oben. Angesichts der von Christoph Reichardt ausgelassenen beiden Chancen ärgerte sich Frauensteins Co-Trainer Dominik Horst über ein entgangenes Remis: "Unser Problem war erneut die verschlafene erste Halbzeit. Später hatten wir das Spiel im Griff."  

FSV Winkel: Tempel; Tallarico (80. P. Veith), Harm, Sahm, Naghsh, S. Vicentic, Mantel, Dillmann, D. Faist (46. K. Faist), Gajda, Bornwasser (80. Pleuger)



FSV Winkel II - SSV Hattenheim 7:0 (2:0).- Trotz der zahlreichen am Anfang liegen gelassenen Chancen war es am Ende eine „klare Sache“, wie der Sportliche Leiter Armin Lappas fand. In einem fairen Spiel trafen für den FSV Atas und Vogt jeweils per Doppelpack sowie Hansper, Krämer und Kulawik.



 



SV Langenseifen - FSV Winkel II 0:1 (0:1).-
Lange Gesichter beim Verlierer: In einer schwachen Partie konnte Langenseifen keine Akzente setzten. Winkels Reservisten reichte der Treffer von Christoph Griese nach einer halben Stunde zu drei Punkten.



 


FSV Winkel - TuS Hahn 1:2 (0:0).- Nach beiderseits „unterirdischer erster Hälfte“ (FSV-Chef Armin Lappas) läutete FSV-Spieler Patrick Claudy das furiose Finale mit einem Innenpfostentreffer ein. Gab La Pietra sorgte mit seinem zweiten Ballkontakt für das 0:1, der ebenfalls eingetauschte Markus Hahn glich aus und Markus Jude ließ die kompakten Hahneer jubeln. „Über 90 Minuten betrachtet ein verdienter Sieg“, so TuS-Betreuer Jürgen Fey.

FSV Winkel: Tempel; Harm, Naghsh, Sahm, Weiss, S. Vicentic, Dillmann (82. Atas), D. Faist, Gajda (61. Hahn), Claudy (75. Pleuger), Bornwasser.

TuS Hahn: Gapp; A. Hatamian, Hanson, T. Menger, M. Jude, T. Lauer, Dehmel (82. D. Kremer), Heintz, A. Lauer, F. Müller (81. G. La Pietra), Burkhardt.

Tore: 0:1 G. La Pietra (83.), 1:1 Hahn (86.), 1:2 Jude (90.).- Zu: 100.




 


De Rinaldis hofft auf Dennis Vogts Rückkehr

GRUPPENLIGA Winkel gegen Hahn

Beim FSV Winkel (Do., 19.30 Uhr gegen Hahn) hofft Trainer Nico De Rinaldis auf die Rückkehr des torgefährlichen Dennis Vogt, der berufliche Prioritäten gesetzt hat, dadurch nicht regelmäßig trainieren konnte. Mittlerweile klinkt sich Vogt beim FSV wieder stärker ein, spielte am Sonntag im B-Liga-Team, um womöglich gegen Hahn als Joker auf der Bank zu sitzen. Angesichts der Verletzung von Patrick Veith und dem Abgang von Mike De Sousa zu Mesopotamien kann De Rinaldis im Sturm Unterstützung für Marius Bornwasser gebrauchen.

Merklich stabilisiert hat sich derweil die von Moritz Harm und Christoph Sahm organisierte Defensivreihe, die durch die „Sechser“ Hendrik Weiss und Edgar Mantel zusätzlichen Halt erfährt. Variabel einsetzbar ist Ex-Regionalliga-Crack Sebastian Gajda. „Er passt sportlich wie menschlich bestens rein“, so De Rinaldis.



FSV Winkel II - SV Wallrabenstein II 1:1 (1:0)
Tor: M. Hahn

Pressestelle Wallrabenstein:

Im zweiten Pflichtspiel der jungen B-Liga Saison konnte der SVW in einem umkämpften Spiel gegen den FSV Winkel nach einem 1:0 Rückstand zur Halbzeit in letzter Minute noch den Ausgleich erzielen und einen Punkt aus Winkel entführen.

In der ersten Halbzeit konnte sich der FSV Winkel zunächst deutlich mehr Spielanteile erarbeiten, was auch durch viele Fehlpässe und Fehler im Spielaufbau der Kahraman-Elf begünstigt wurde. In der 19. Minute geht Winkel mit 1:0 in Führung, nachdem eine präzise Flanke in den Strafraum von einem Stürmer des FSV verwertet wird und der Ball aus 10 Metern den Weg ins Tor von Keeper Marco Camastro findet. In der Folge drängt der FSV auf den zweiten Treffer, doch die Abwehr um Libero Martin Jeromin hält den Angriffsbemühungen des Gegners stand. So geht es mit dem Rückstand in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit entwickelt sich ein offenes Spiel. Der SV Wallrabenstein drängt auf den Ausgleich, Winkel möchte endlich das zweite Tor erzielen. Beide Seiten erarbeiten sich in der zweiten Spielhälfte etliche Torchancen, wenn auch nicht alle hochkarätig sind. Die größte Chance zum Ausgleichstreffer hat Daniel Schneider in der 65. Minute nach einer Hereingabe von Schüler auf dem Fuß, vergibt jedoch aus aussichtsreicher Position. Der FSV Winkel kontert unsere Mannschaft mehrmals aus, spielt diese aber glücklicherweise nicht konsequent genug aus. Der SVW steckt nicht auf und hält weiter unermüdlich dagegen. Unsere Bemühungen werden in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit praktisch mit dem Schlusspfiff belohnt. Schüler bringt einen Eckball scharf herein, der eingewechselte Nechchaf stört den Torwart entscheidend und der Ball landet auf direktem Weg im Tor zum 1:1 Ausgleich. In Anbetracht des Spielverlaufs ein für beide Seiten gerechtes Ergebnis.
 

 


SV Wallrabenstein - FSV Winkel 1:0 (1:0).- Weil Winkel munter mitspielte, statt zu mauern, entwickelte sich eine Partie auf höchstem Unterhaltungsniveau. Mit dem von Dennis Hertling erzielten 1:0 als absolutem Höhepunkt. Praktisch von der Torlinie zauberte der Ex-Beuerbacher die Kugel per Heber in die Maschen. Ein Tor, das selbst die Rheingauer staunen ließ. Seinerseits buchte der FSV durch Marius Dillmann zunächst nur eine Topchance. Der Winkeler Kapitän vergab sie kläglich, schob in die Arme von Keeper Bastian Bördner. Dagegen verzeichnete Wallrabenstein durch Mo Akrri per Kopfball (David Tempel hielt prächtig), Marcel Woitalla, Kerby Hofmann und nochmals Hertling eine Palette an Möglichkeiten. Im zweiten Abschnitt blieb dem Gast der Ausgleich trotz intensiver Bemühungen versagt. Was auch an Christoph Freidel lag, der FSV-Torjäger Marius Bornwasser in Schach hielt. Zudem gefiel bei Wallrabenstein Defensiv-Center Dennis Ulmrich. „Im Gesamten betrachtet geht das 1:0 in Ordnung“, zog SVW-Vize Rolf Lehmann Bilanz. Winkels Trainer Nico de Rinaldis pflichtete bei und ergänzte: „Das reifere Team hat verdient gewonnen. Uns fehlen vorne die Knipser.“ Derweil hat Michael Bork Wallrabenstein verlassen. Er ist zum RSV Würges zurückgekehrt.

FSV Winkel: Tempel, Naghsh, Harm, Sahm, Weiß (84. Langer), K. Faist, Mantel, Dillmann, D. Faist, Gajda (59. Pleuger), Bornwasser



 

Pressestelle: SV Wallrabenstein
VON AXEL SONNEMANN

Gegen einen starken Gegner aus Winkel konnte ein verdienter Sieg eingefahren werden. Winkel spielte erst in der zweiten Halbzeit mutiger nach vorne. Aufgrund der zahlreichen Torchancen unserer Mannschaft in der 1.Hälfte und einer starken kämpferischen Leistung von unserem Team über die gesamte Spieldauer, geht das Ergebnis in Ordnung. Die 250 Zuschauer erlebten ein interessantes und spannendes Spiel.
War in den ersten Minuten noch "Abtasten" angesagt, so steigerte sich unsere Mannschaft mit zunehmender Spieldauer und erspielte sich vielversprechende Torchancen. Der Kopfball von Mounaim Akrri (17.Min.) wurde vom Torwart der Gäste toll pariert, Marcel Woitalla vergab aus aussichtsreicher Position - auf Vorlage von Kerby Hofmann (24.Min.) und eine Minute später setzte Hofmann einen Schuss knapp über das Gehäuse der Gäste. Dazwischen hatte Winkel seine einzige Tormöglichkeit in der 1.Halbzeit, als Dillmann völlig freistehend vor Bastian Bördner vergab (20.Min). Das "Tor des Tages" fiel dann, völlig verdient, in der 29.Minute. Der Heber von Dennis Hertling, aus spitzem Winkel (fast von der Außenlinie), war für Torwart Tempel unerreichbar. Bereits zwei Minuten später war es wiederum Hertling, der nach einer scharfen Hereingabe von Florian Scheib, den Ball nur um Zentimeter verfehlte. Eine weitere Torchance bot sich Marcel Woitalla, der nach einer Ecke von Hofmann, knapp übers Tor köpfte.
In den zweiten 45 Minuten forderte Winkel unsere gesamte Aufmerksamkeit. Der Druck auf das Tor von Bördner wurde größer. Klare Torchancen erspielte sich Winkel zwar auch nicht, aber der Schuss von Pleuger in der 78. Minute (knapp rechts am Pfosten vorbei) war eine Vorwarnung auf eine spannende Schluss-Viertelstunde. Bei einem langen Ball aus der Winkeler Hintermannschaft vor unser Tor, behinderten sich Bornwasser und sein Mannschaftskollege gegenseitig in aussichtsreicher Position. Unsere Mannschaft erspielte sich nicht mehr so viele Torchancen wie in der ersten Hälfte. Hertling's Schuss in der 52. Minute parierte der Winkeler Torwart sehr gut. Mounaim Akrri's 18m Schuss streifte knapp am linken Pfosten vorbei (83. Min.). Die Zuschauer sahen gegen eine sich gegen die drohende Niederlage aufbäumende Winkeler Mannschaft, eine sehr gute kämpferische Leistung von unserem gesamten Team. Bornwasser war bei Christoph Freidel in besten Händen und hatte über 90 Minuten nur einen Torschuss zu verzeichnen.




SG Aarbergen - FSV Winkel II 3:2 (1:1).- In einem Spiel auf Augenhöhe feierte die neugegründete SG den ersten Dreier: Martin Fiedler und Mathias Achter drehten den Rückstand, Sandro Zuliani liess sein Team nach dem Ausgleich mit einem verwandelten Elfer jubeln.

 


Winkeler Remis gegen Weyer

Der eingewechselte Jannik Pleuger rettete Gruppenligist FSV Winkel beim 2:2 gegen den starken RSV Weyer einen Punkt. Winkel hatte in der Anfangsphase beste Chancen versiebt.

FSV: Tempel; Arnante, Harm, Naghsh, Sahm, Weiß (60. D. Faist), K. Faist (60. Claudy), Mantel, Dillmann (70. Pleuger), Gajda, Bornwasser.- Tore: 0:1 A. Schmidt (29.), 1:1 Gajda (56./an Bornwasser verursachter Elfmeter), 1:2 Kaplan (57.), 2:2 Pleuger (80.).- Zu.: 80.



Pressestelle:
RSV Weyer
VON ROGER BARTHELMES

Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene erste Hälfte mit einem besseren Ende für den RSV Weyer. Nach dem ersten Abtasten, bei dem sich beide Torhüter je einmal auszeichnen konnten, hatten die Gastgeber nach 15 Minuten die große Chance zur Führung, aber Mario Klaus machte in Weltklassemanier eine hochkarätige Doppelchance zunichte. Nach gut einer halben Stunde musste wie vergangenen Samstag ein Standard herhalten, um für das erste Tor zu sorgen. Björn Enderich flankte von der Mittellinie in den Strafraum, wo Tobias Schneider per Kopf vorlegte und Andre Schmidt zum 0:1 einschob. Kurz vor dem Seitenwechsel noch mal bange Minuten, Torwart Klaus hatte einen Rückpass auf der Torauslinie aufgenommen, es gab indirekten Freistoß. Der Zerberus wäre beim anschließenden harten Ball auch machtlos gewesen, aber Mittelstürmer Andre Schmidt, diesmal hinten zu finden, klärte per Kopf auf der Linie.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich auf beiden Seiten ein munteres Spielchen, bei dem der gut leitende Unparteiische seine einzige, aus Weyerer Sicht, unglückliche Entscheidung traf und nach einem Zweikampf auf den ominösen Punkt deutete. Sebastian Gajda ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß sicher. Quasi im direkten Gegenzug konnte Weyer aber wieder in Führung gehen, aus dem Gewühl heraus drosch Nebil Kaplan den Ball zur Freude der mitgereisten Fans unhaltbar in die Maschen. Als wiederrum Kaplan sich über rechts durchsetzte, schien die Entscheidung nahe, aber David Tempel im Rheingauer Tor konnte den Abschluss von Andre Schmidt parieren. Nach 72. fiel der vermeintliche Ausgleich, der Treffer fand aber wegen Foulspiels an Mario Klaus keine Anerkennung, kurz später zeigte der Weyerer Keeper erneut seine Klasse und hielt die Führung fest (80.). So war es dem eingewechselten Jannik Pleuger vorbehalten, fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den tatsächlichen und verdienten Ausgleich zur leistungsgerechten Punkteteilung zu erzielen.




 


Germania fehlt Vollstrecker

01.08.2011 - WEILBACH
GRUPPENLIGA Weilbacher starten mit einer 1:2-Heimniederlage in die Saison

(nn). Germania Weilbach ist mit einer Heimniederlage in die Saison der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden gestartet. Das neu formierte Team unterlag dem FSV Winkel 1:2 (0:2). Der Weggang von Goalgetter Driss El Khalfioui, der sich Verbandsliga-Absteiger SV Zeilsheim angeschlossen hat, sorgt im Weilbacher Sturm für eine große Lücke, während sich bei Winkel Ex-Regionalliga-Crack Sebastian Gajda als Volltreffer entpuppt.

Nervenstark verwandelte der frühere Wehener den von Steven Terrell verschuldeten Strafstoß, schob zudem nach feinem Solo von Moritz Harm ein. In der zweiten Hälfte wurde die Abwehr zum Garanten des Dreiers, den die Winkeler - angestimmt von Kapitän Marius Dillmann - lautstark zelebrierten. Der Sportliche Leiter Armin Lappas machte Abstriche: „Das Konterspiel war mit zunehmender Dauer nicht mehr präzise genug.“

Germ. Weilbach: Zimmer; Leber (68. Friedrich), Terrell, F. Wagner, K. Hermann (30. Adam), Fessler (46. Kalyoncu), Ciftci, Hirschle, Majura, Jakobi, Bernhardt.

FSV Winkel: Tempel; Arnante, Harm, Sahm, Weiß, K. Faist (60. D. Faist/90. Langer), Mantel, Dillmann (80. Pleuger), Naghsh, Gajda, Bornwasser

Tore: 0:1 (15./Foulfelfmeter), 0:2 (45.) beide Gajda (45.), 1:2 Adam (54.); Schiedsrichter: Diefenbach (Beselich); Zuschauer: 200.

Einmal durchgesetzt: Der eingewechselte Manuel Adam (rechts) verkürzte für Fußball-Gruppenligist Germania Weilbach zum 1:2. Sonst war die Abwehr des FSV Winkel meist Herr im eigenen Strafraum.	Foto: Vollformat / Haro Heide

Einmal durchgesetzt: Der eingewechselte Manuel Adam (rechts) verkürzte für Fußball-Gruppenligist Germania Weilbach zum 1:2. Sonst war die Abwehr des FSV Winkel meist Herr im eigenen Strafraum. Foto: Vollformat / Haro Heide


 


Höchster Kreisblatt

Weilbachs Offensive kam zu spät


Weilbach. Mit der 1:2-Heimniederlage gegen den FSV Winkel verlief der Start in die neue Saison der Fußball-Gruppenliga für Germania Weilbach nicht erwartungsgemäß. "Aber unsere Mannschaft wird in den nächsten Aufgaben noch zusammen finden. Vor allem die zweite Halbzeit stimmt mich zuversichtlich. Wenn es vor allem in der Offensive besser klappt, werden wir unsere Punkte einfahren", sagte der Sportliche Leiter Bernd Gruda keineswegs enttäuscht.

Da die Gastgeber zunächst einmal zu viele Abspielfehler im Mittelfeld machten, konnte Gruda aus der ersten Hälfte von keinen eigenen klaren Torchancen berichten. Die Gäste waren da schon konsequenter und legten ihre beiden Treffer vor. In der 16. Minute foulte Steven Terrell einen Winkeler Angreifer im Strafraum und Gajda verwandelte den Elfmeter zur Gästeführung. Unmittelbar vor der Pause war Gajda auch für den zweiten Treffer der Gäste verantwortlich. Sahm hatte mit einer Einzelleistung über die Außenbahn die Vorarbeit geleistet.

Neun Minuten nach der Pause kamen die Gastgeber zum Anschluss. der schon nach einer halben Stunde eingewechselte Manuel Adam war im Nachsetzen erfolgreich. Ab diesem Zeitpunkt war Weilbach die spielbestimmende Mannschaft, die Gäste zogen sich immer mehr in Defensive zurück. Aber der Ausgleich wollte bei Möglichkeiten für Marvin Friedrich, den aufgerückten Akim Majura sowie den Torschützen Adam nicht mehr gelingen. kbe (kbe)


 



Superlativ-Klasse für viele ein Tanz auf der Rasierklinge
28.07.2011 - WIESBADEN/RHEINGAU-TAUNUS

GRUPPENLIGA 19 Teams, fünf Absteiger und Mammutprogramm zum Start / SV Wallrabenstein empfängt Niedernhausen / Amöneburger Abenteuer-Tour

(nn). Die Fußball-Gruppenliga der Superlative: 19 Vereine, fünf Absteiger und drei Englische Wochen im August bietet die mit neun heimischen Teams gespickte Klasse. Zum Frühstart am Wochenende werden die meisten Mannschaften noch auf Urlauber verzichten müssen. Ändert nichts daran, dass eine hochinteressante Runde bevorsteht. Satte 50 Punkte kalkuliert Gert Kramp, Coach von Neuling Spvgg. Amöneburg, zum Klassenerhalt. Die Absteiger SV Zeilsheim und SG Hausen/Fussingen sowie der SV Wallrabenstein und der FSV Winkel zählen zu den Anwärtern auf die vorderen Ränge.

SPVGG. AMÖNEBURG: Anstelle von Edip Bata trägt nun Dimi Tsakas die Binde. Er führt ein nochmals verstärktes Ensemble an. Nach Edis Sikiric und Sven Petry, die zum Ende der Spielzeit 10/11 dazukamen, zählen die Sommer-Zugänge Klaus Badal (Meso), Amin Sabanovic (Spvgg. Hochheim), Don Chuaydee (Nordenstadt) und Rasim Dikmen (VfR) zu den Hoffnungsträgern. Allerdings: Chuaydee und Dikmen sind aufgrund der bislang ergebnislosen Ablöseverhandlungen noch nicht spielberechtigt.

SV FRAUENSTEIN: Erst am Mittwoch startet das Team des neuen Spielertrainers Ingo Vermeer mit dem zuschauerträchtigen Hit gegen Nachbar Walluf. Im Abwehrzentrum soll künftig Vermeers aus Schloßborn gekommener Bruder Carsten für Stabilität sorgen. Carsten Vermeer wiederum lotste Mittelfeldmann Marco Mosca (TSG Neu-Isenburg) nach Frauenstein. Zurückgekehrt ist Keeper Wojciech Strzelecki. Nach dem dritten Kreuzbandriss hat Torjäger Dominik Horst derweil seine Laufbahn beendet, fungiert nun als Co-Trainer.

TUS HAHN: Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Timo Becker: Daniel Kremer und Marvin Menger fallen verletzt aus, der als Zugang eingeplante Cevat Demir hat abgesagt. Gut aber, dass Markus Jude und Arne Dehmel wieder verfügbar sind. „Das ist mit unserem knappen Kader ein Tanz auf der Rasierklinge. Irgendwie müssen wir zum Start die Heimspiele gegen Dietkirchen und Offheim durchdrücken. In kompletter Besetzung traue ich uns dann einiges zu“, blickt Becker mit gemischten Gefühlen auf die Saison.

SC MESOPOTAMIEN: Der Vizemeister präsentiert sich mit neuem Gesicht, nachdem etliche Stützen von Bord gegangen sind. Darunter Stürmer Michel Badal, der künftig für B-Ligist Hellas kickt. Geblieben ist Torwart Pascal Kürzer, den Amöneburg als Zugang gemeldet hatte. Hinzugestoßen ist noch Youness Benchallal. „Die Abgänge sind abgehakt. Wir haben eine hungrige und athletische Mannschaft. 75 Prozent des Kaders sind erst 21 Jahre oder jünger. Wir wollen versuchen, die Leistungen der vergangenen beiden Jahre zu bestätigen“, sagt Trainer Elyas Bozan. Positiv: Galionsfigur Metin Akbaba hängt ein Jahr dran.

SV NIEDERNHAUSEN: Etablierte, externe Neue und die Talente der eigenen Schmiede sind bereits zu einer Einheit geworden. „Von den Charakteren passt es einwandfrei zusammen“, bekräftigt Trainer-Rückkehrer Jens Klische. Rahim Sefa und sein jüngerer Bruder Burim sollen das Mittelfeld beleben, der Ex-Hahner Robin Kremer gilt als Defensiv-Säule. Wermutstropfen: Keeper Marcel Foltin hat einen Kreuzbandriss erlitten. Das Vetrauen genießt nun Nico Westbelt.

SV WALLRABENSTEIN: Zum Hit gegen den SV Niedernhausen werden 400 Zuschauer erwartet. Der neue SVW-Coach Oliver Schöneck, vergangene Runde vorzeitig in Niedernhausen ausgeschieden, blickt dem Duell erwartungsvoll entgegen. Ebenso wie Mo Akrri und Dennis Nüchtern, die ihm aus dem Autal gefolgt sind. Von den Wallrabensteiner Zugängen werden auf jeden Fall Kerby Hofmann, Dennis Ulmrich, Dennis Hertling und Florian Scheib in der Startelf auftauchen. „Die Begeisterung im Umfeld ist sensationell“, verbreitet Schöneck Zuversicht ohne Übermut: „Unser Ziel ist Platz vier.“

SG WALLUF: Nach Testspielerfolgen über Kastel 06 und den Türkischen SV setzte es zuletzt drei Niederlagen, weil Urlauber fehlten. „Unsere Maxime kann nur Klassenerhalt heißen“, weiß Trainer Fred Orf um den rauen Gruppenliga-Wind. Als Verstärkungen stuft er die Ex-Frauensteiner Sandro Dahlen und Fabian Koch ein.

GERM. WEILBACH: Zehn Abgänge sind zu verkraften. Darunter Keeper Asmeron (Oberliederbach und Goalgetter El Khalfioui (SV Zeilsheim). Der neue Trainer Raphael Laghnej (vorher U19 Unterliederbach) will nun mit elf Neuen den Klassenerhalt schaffen.

FSV WINKEL: Die Tor-Garanten Mike De Sousa (zum SC Meso), Patrick Veith (verletzt) und Dennis Vogt (Auszeit aufgrund beruflicher Prüfungen) sind nicht verfügbar. Trainer Nico de Rinaldis verspürt dennoch Aufbruchstimmung, hat die Losung „oberes Drittel“ ausgegeben. Torhüter David Tempel und der mit Regionalliga-Erfahrung ausgestattete Sebastian Gajda sind fest eingeplant. Weiter dabei: Ali Naghsh, der seinen Wechsel zu Biebrich 02 rückgängig gemacht hat. Neuer Kapitän ist Marius Dillmann.



 


05-Zweite siegt 7:1

07.07.2011 - WINKEL

(red). Die Regionalliga-Mannschaft des FSV Mainz 05 hat den ersten Test während der Vorbereitung auf die kommende Fußball-Saison klar gewonnen. Mit 7:1 (3:1) setzte sich das Team von Trainer Martin Schmidt beim hessischen Gruppenligisten FSV Winkel durch. Die Tore im Rheingau erzielten Carsten Lurz (2), Sascha Durm, Niki Wiedmann, Jared Jeffrey, Albert Spahiu und Shawn Parker. Für Winkel war Kevin Faist erfolgreich.


 



1. Juli 2011

Zugänge:

  • Bülent Atas (A-Junioren Spvgg. Ingelheim)
  • Sebastian Gajda (Eintracht Wetzlar)
  • Markus Hahn (Schierstein 08)
  • Florian Hansper (TV Dreieichenhain)
  • Edgar Mantel (FC Schloßborn)
  • Fabio Tallarico (SV Erbenheim)
  • David Tempel (Biebrich 02)
  • Moritz Kunz (TuS Bösinghoven)

 Abgänge:   

  • Mike De Sousa (SC Mesopotamien)
  • Lukas Akbaba (SC Mesopotamien)
  • Sebastian Bauer (SV Frauenstein)
  • Marius Merten (FSV Oberwalluf)
  • Torben Habicht (SV Hallgarten) 
  • Steffen Diefenbach (unbekannt)
  • Pierre Precht (Wisper Lorch)

Trainer: Nico de Rinaldis (2. Saison)
Ziel: Armin Lappas (Sportlicher Leiter): Vorne mitspielen