Chronik2

1982 - 1985 / 1985 - 1990 / 1991 - 1992 / 1993 - 1995 / 1996 - 1997


1982 / 83- FSV Winkel Meister in der Kreisliga B

wpe1D.jpg (13355 Byte)


In dieser Saison gelang dann endlich die Meisterschaft mit dem jungen Spielertrainer Hans-Joachim Jacob. Ein Kuriosum hatte sich in Winkel entwickelt, da die früheren erfahrenen Spielertrainer Sturm und Stahl weiterhin als Spieler, bei ihrer Mannschaft geblieben waren und gemeinsam mit ihrem jungen Nachfolger Jacob mit der Ersten Mannschaft die Meisterschaft errangen. Das hatte es wohl noch nirgends gegeben.

1984- Erneuter Abstieg in die B-Liga

Nur eine Saison konnte sich die erste Mannschaft in der A-Liga halten. Der drittletzte Tabellenplatz mit 21 : 41 Punkte reichte für einen weiteren Verbleib in der A-Liga nicht aus und der FSV mußte gemeinsam mit Michelbach, Oestrich und Laufenselden absteigen.

1985- Direkter Wiederaufstieg in die A-Liga

Bereits in der Vorschau wurden Hallgarten und Winkel als Meisterschaftsanwärter gehandelt. Es standen zwei unterschiedliche Strukturen in Konkurrenz. Während Hallgarten mit einem Sponsor und fremden Spielern in zweiten Anlauf auf Meisterkurs ging, wollte Winkel mit dem neuen Spielertrainer Günther Bickelmaier und vielen Nachwuchsspielern schaffen. Der Zweikampf dieser beiden Vereine lieferte auch die Schlagzeilen in der Tagespresse. Im Großen Spiel der Kleinen vor cirka 700 Zuschauern fiel trotz des torlosen Unentschieden die Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten Winkels


1986 bis 1991- A-Liga (1990/91 in Bezirksliga unbenannt)

wpe1E.jpg (11901 Byte)


Das Vertrauen in die eigenen Jugendspieler hat sich bewährt. Diese Feststellung wird auch nicht durch die Tatsache verändert, daß der ursprüngliche Konkurrent um die B-Ligameisterschaft, der SV Hallgarten, in den Folgejahren den Durchmarsch bis in die Landesliga geschafft hat. Seit dem Wiederaufstieg in die A-Liga im Jahre 1985/86 hat der FSV eine kontinuierliche sportliche Fortentwicklung erlebt, die anhand der Tabellenspitze mit Zahlen zu belegen ist :

1985/86    13. Platz mit Trainer Günther Bickelmaier

1986/87    8. Platz mit Trainer Günther Bickelmaier

1987/88    9. Platz mit Trainer Günther Bickelmaier

1988/89    3. Platz mit Trainer Armin Lappas

1989/90    3. Platz mit Trainer Armin Lappas

1990/91    Meister mit Trainer Armin Lappas

Daß der Verein Wert auf Breitenarbeit gelegt hat, zeigt sich im Leistungsvergleich der Reserve. Im Spieljahr 1988/89 wurde die FSV Reserve Meister der Kreisliga A und wurde auch auch Sieger der Bezirksmeisterschaft. 1990/91 gelang parallel zur Ersten Mannschaft erneut die Meisterschaft der Kreisliga A (inzwischen Bezirksliga)

1991- Erste Mannschaft Meister der Bezirksliga und Sieger im Kreispokalendspiel

wpe1F.jpg (11267 Byte)


Ohne jeden Zweifel darf die Saison 1990/91 als die sportlich erfolgreichste in der Vereinsgeschichte genannt werden. Die Meisterschaften der Ersten Mannschaft und der Reserve sowie der Pokalsieg im Endspiel gegen Oestrich werden wohl lange Zeit einmalig für Winkel bleiben. Ausgangspunkt für die Schlagzeilen in der Presse war der Tabellengleichstand zum Abschluß der Saison zwischen Walluf und Winkel. Es mußte zu einem Entscheidungsspiel zwischen Walluf und Winkel kommen, welches in Kiedrich ausgetragen wurde.

16. Mai 1991- Entscheidungsspiel in Kiedrich SG Walluf gegen FSV Winkel 0 : 2

Vor der Rekordkulisse von 1.400 Zuschauern konnte Winkel das Entscheidungsspiel um den Meister der Bezirksliga 2 : 0 gewinnen und somit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bezirksoberliga aufsteigen.

Gratulation zur Meisterschaft in der Presse

Gratulationen gab es auch auf der Meisterschaftsfeier, zu der der Verein alle Mitglieder mit einem Inserat eingeladen hatte. Mehr als 200 Gäste und Gratulanten waren von dem von Norbert Kunz kurzfristig organisierten Programm, welches zum Teil von dem ZDF-Sportmoderator Thomas Wark moderiert wurde, begeistert. Der FSV bedankte sich bei seinen zahlreichen erschienen Gästen mit einem Buffet.

1991- Reserve Meister der Bezirksliga

Mit zwei Punkten Vorsprung vor Geisenheim konnte sich die FSV-Reserve den Titel sichern und vervollständigte damit die erfolgreich Jahresbilanz.

1991/92- Erste Mannschaft blieb in Bezirksoberliga

In der Vorbereitung auf die erste Bezirksoberliga Saison vertraute Winkel überwiegend auf Nachwuchsspielern der eigenen Jugend, konnte sich aber auch noch mit einigen Spielern der Nachbarschaft verstärken. Der bereits seit längerer Zeit programmierte Trainerwechsel von Armin Lappas auf Berthold Frohmann wurde in die Tat umgesetzt. Auch wenn sich unsere Mannschaft im ersten Jahr der Bezirks-Oberliga behaupten konnten, so merkte mach doch den deutlichen Leistungsunterschied zur Bezirksliga. Man belegte somit einen sicheren 13. Platz.

1992/93- Erneuter Abstieg in die Berzirksliga

Winkel schien sich für die 2. Saison in der Bezirks-Oberliga durchaus verstärkt zu haben. Trainer blieb Berthold Frohmann. Leider belegte man nach 5. Pflichtspielen bereits den letzten Tabellenplatz mit 1 : 9 Punkten. Eine kleine Hoffnung kam auf, als Winkel im 9. Spiel in Erbenheim 2 : 1 gewann und die rote Laterne an Walsdorf abtreten konnte. Dieses Erfolgserlebnis konnte aber nicht fortgeschrieben werden, denn bis zum Ende der Vorrunde gab es nur noch einen Sieg mit dem 1 : 0 gegen Hünstetten im 17. Spiel. Diese Negativserie veranlaßte Trainer Berthold Frohmann seine Tätigkeit zu beenden, um der Mannschaft mit einem Nachfolger neuen Schub zu geben. In Winkel hoffte man, daß trotz der anerkannt guten Arbeit des Trainers Berthold Frohmann, mit einem neuen Trainer wieder die erwarteten Erfolge einkehren und verpflichtete Adalbert Sonntag. Es stellten sich zunächst auch Erfolge ein. Gegen Walsdorf und in Hoechst II wurde jeweils 3 : 1 gewonnen. Auch gegen Schwalbach und Walluf blieb man mit 4 : 2 bzw. 2 : 1 Sieger, bevor in dem denkwürdigen Spiel in Ahlbach mit einer 3 : 2 Niederlage die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt zu Grabe getragen wurden.  Die späteren Achtungerfolge in Frauenstein (2 : 2), gegen Hattersheim (8 : 3), und gegen Kriftel (2: 0) konnten den Abstieg in die Bezirksliga nicht verhindern.

1993/94- Neuaufbau der Ersten Mannschaft

Nicht weniger als 14 Spieler verließen den FSV um bei anderen Vereinen mehr sportliche Erfolge zu finden. Trainer blieb Adalbert Sonntag und Spielausschußvorsitzender Nobert Kunz nannte das Ziel: Die Meisterschaft.. Leider rechte es nicht ganz zu Meisterschaft, man belegte aber trotzdem einen sehr guten dritten Platz.

1994/95- Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga


Für die Saison 1994/95 kündigte sich frühzeitig ein Trainerwechsel an. Mit dem renomierten Trainer Willi Löhr sollte der Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga angestrebt werden. Am Ende der Saison war das unerwartete geschafft. Der FSV Winkel war erneut Meister der Bezirksliga. In der Organisation mußten sich die Verantwortlichen des FSV beeilen, denn es gab nur noch einen freien Termin, den 20.05.95, d.h. am Samstag vor dem letzten Punktspiel. Mit dem 6 : 0 Sieg in Bad Schwalbach am vorletzten Spieltag war aber die Entscheidung gefallen, so daß das letzte Spiel keine Bedeutung mehr hatte und deshalb auch keinen Einfluß auf die Feierlichkeiten nehmen konnte. Innerhalb einer Woche gelang tatsächlich die Organisation und wieder einmal konnte sich der FSV über ein volles Haus freuen.

1995/96- Klassenerhalt

wpe22.jpg (20727 Byte)


In der Saison war die Zielvorgabe der Klassenerhalt, überraschend konnte man in dieser Saison oben mitspielen, so daß am Ende einer langen Saison einen sehr guten fünften Rang belegte.

1996/97- neuer Trainer

Für die Saison 1996/97 konnte Winkel den renommierten Trainer Wolfgang Hammer als Nachfolger von Willi Löhr verpflichten. Die Zielvorgabe des Trainers war: Oberes Mittelfeld. Dieses Ziel schien zunächst durchaus realistisch zu sein, denn nach dem 10. Spiel belegte Winkel mit 21 Punkten den 3. Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Walluf und Hochheim. Aus heute nicht nachvollziehbaren Gründen verließ das Glück den Trainer und die Mannschaft, so daß in den nachfolgenden23 Spielen nur noch 8 Punkte verbucht werden konnte. Aus der Euphorie der siegesgewohnten Mannschaft war plötzlich Angst vor einem möglichen Abstieg geworden, denn mit diesen 8 Punkten hatte die FSV Mannschaft in dem vergleichbaren Zeitabschnitt von 12 Spielen nur noch den letzten Platz belegt. Zum erstenmal in der Vereinsgeschichte entschloß daher der Spielausschuß gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstand, Trainer Wolfgang Hammer freizustellen, um die Negativserie mit einem Nachfolger zu beenden. Dankenswerterweise hat sich Jugendleiter Armin Lappas bereiterklärt, das Training zunächst bis zum Saisonende weiterzuführen.

stehend von links: M. Ochs, R. Thomas, F. Mack, I. Kafi, S. Staab, C. Fleck, M. Jansco, U. Johannes, A. Lappas

kniend von links: R. Czech, M. Freimuth, T. Bibo, M. Dörhöfer, T. Karatas

 

 

1997/98- Bezirksliga

 

Mit einer neuformierten Mannschaft sollte im diesen Jahr der direkte Wiederaufstieg in die Berzirksoberliga geliegen. Bis zum Ende der Saison spielte man ganz vorne mit und verpasste nur knapp den direkten Wiederaufstieg.


1998/99- Rückkehr in die Bezirksoberliga

Für die Saison 1998/99 konnte Winkel den Spielertrainer Siegfried Iser als Nachfolger von Armin Lappas verpflichten. Mit Neuzugängen unter anderem aus der Landesliga und der Oberliga wurde die Mannschaft qualitativ sehr verstärkt. Ziel in der Saison war es den Wiederaufstieg in die Bezirkoberliga zu schaffen. Dieses Ziel wurde auch erreicht. Am Ende der Saison belegte man in der Bezirksliga Rheingau-Taunus den ersten Platz und durfte als Meister in die Bezirksoberliga aufsteigen.
 

1999/2000 - Knapp verpasster Aufstieg in die Landesliga

Als Aufsteiger in die Bezirksoberliga gestartet verpasste der FSV in dieser Saison nur knapp den Aufstieg in die Landesliga. Zu Beginn wurde die Mannschaft erneut verstärkt. Das Saisonziel, gesichert im Mittelfeld der Liga mitzuspielen, wurde bei weitem übertroffen. Von Anfang an spielte man oben mit und hatte sogar am letzten Spieltag der Saison die Chance den direkten Aufstieg in die Landesliga als Meister der Bezirksoberliga zu schaffen. Als Tabellen Zweiter empfing man den Tabellen Ersten den TSG Idstein. Vor über 750 Zuschauern kam es an der Vollradser Allee zum Endspiel um den direkten Aufstieg in die Landesliga. Mit einem Sieg würde der Aufstieg und somit der Durchmarsch aus der Bezirksliga in die Landesliga gelingen. Leider fehlte an dem Tag unserer Mannschaft das nötige Fortune und man verlor mit 1:5. Somit beendete man die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz, einen Relegationsplatz zur Landesliga. In der Relegation zur Landesliga, die in drei weiteren Spielen ausgetragen wurde, konnte man das Negativerlebnis des letzten Spieltags nicht vergessen machen. Als Tabellen Zweiter der Relegationsgruppe zur Landesliga beendete man die Saison.


2000/01 - Bezirksoberliga und Sanierung des Sportplatzes

Nach einer spannenden letzten Saison konnte man in diesem Jahr nicht an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen. Noch während den Relegationsspielen in der letzten Saison wurde begonnen den Sportplatz an der Vollradser Allee zu sanieren, so dass die ersten Saisonheimspiele in Oestrich gespielt werden mussten. Unsere Mannschaft spielte in dieser Saison im gesicherten Mittelfeld.
In der Winterpause entschloss man sich einen Trainerwechsel durchzuführen. Für Siegfried Iser konnte Winkel Werner Orf als Nachfolger verpflichten. Man beendete die Saison im oberen Drittel der Liga. Ziel für die neue Saison sollte es sein, den bisher knapp verpassten Aufstieg in die Landesliga zu schaffen.

 

Hier geht es zurück zur Chronik Teil 1

©  2000, 2001 Florian Berlebach, Patrik Simon